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Neoterisches Bewusstsein

Moderne Spiritualität | Bewusstseinswandel | Kundalini | Energetik |

Kategorie: Kundalini Seite 2 von 4

Die wichtigsten Kundalini-Bücher

Die wichtigsten Kundalini-Bücher

„Bewusstsein ist das Ziel jeglicher Evolution, denn nur dieses kann die projizierte Realität als Illusion erkennen und die Dualität überwinden. In Kundalini vereinigt sich die vollumfängliche Gewalt des Unter- u. Überbewusstseins. Sie verankert alle existierenden Bewusstseinsebenen und bedingt Materie, Geist, Raum, Zeit, Leben und Tod. Einmal erwacht, entfaltet sich der Mensch in das Universum hinein und dieses zurück in den Menschen. So erkennt er letztendlich den Kosmos in sich selbst, die unendliche Dimension in sich selbst, sein unendliches Bewusstsein …“ – Tanja Braid

Was die Schlangenkraft ist, wie sie wirkt, was sie bedeutet, stellte ich in der Artikel-Serie zu Kundalini dar. In diesem Artikel soll es darum gehen, die wichtigsten Kundalini-Bücher gesammelt darzustellen. Sämtliche Bücher können mit Klick auf das Cover bestellt werden. Verlinkt ist immer auf die Printausgabe, natürlich kann, wenn vorhanden, auch die digitale Ausgabe als E-Book bestellt werden. 🙂

Kundalini Energie erwecken, Shiva-Shakti-Philosophie, Yoga, Tantra

Kundalini-Erfahrungsberichte

Kundalini verstehen, Forschung und Hilfreiches

Forschung und Klassiker

Die drei essentiellsten Bücher aus obiger Sammlung:

  1. Bonnie Greenwell: Kundalini. Erfahrungen mit der geheimnisvollen Urkraft der Erleuchtung.

Dieses Buch ist ein Muss für jeden Kundalini-Erwachten. Mittlerweile gehört es zum Standardwerk in der westlichen Rezeption. Mit eher wissenschaftlich-psychologischer Herangehensweise schildert Bonnie Greenwell den Kundalini-Prozess, weswegen vor allem der westliche Mensch hier auf keine Verständnisprobleme trifft.

2. Dr. Lee Sannella: Kundalini-Erfahrung und die neuen Wissenschaften

3. Gopi-Krishna: Erweckung der geistigen Kraft im Menschen

Ein Gesamtinhaltsverzeichnis aller Artikel, Erfahrungsberichte, Interviews, Wissenswertes, Aktuelles usw. findest du hier.

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Kundalini ist real

Kundalini ist real!

Kundalini ist realKundalini ist kein italienisches Nudelgericht, keine Einbildung, kein zu vermarktendes Tool, kein spiritueller Fetisch, kein „Möchtegern“ und keine Erfindung. Kundalini ist real. Und Kundalini ist Schicksal.
Viele Betroffene leiden und werden auch heute noch missverstanden. Die westliche Gesellschaft hat kaum Einrichtungen, um einem Kundalini-Erwachen gerecht zu werden. Ärzte wissen in der Regel sowenig über Kundalini wie Heilpraktiker, viele sind überfordert; und in der eso-spirituellen Szene herrscht immer noch die veraltete Doktrin, Kundalini beutle nur die „unreinen“ Menschen, die reinen Menschen fühlten sich wohl dabei. – Letztere haben in der Regel keine erwachte Kundalini, sondern lediglich energetische Empfindungen, wie man sie z. B. auch bei Reikibehandlungen spüren kann. Diese werden als sehr angenehm beschrieben. (Der Unterschied zwischen Prana/Reiki und Kundalini ist, dass Kundalini nicht nur auf den Meridianen fließt, sondern vor allem auf den Nervenbahnen. Sie geht viel tiefer.)

Aufgrund des Blogs Neoterisches Bewusstsein und meiner Facebookseite haben sich im Laufe der Zeit viele Kundalini-Erweckte um mich geschart. Um dem Nichtwissen ein Ende zu setzen und zu zeigen, dass Kundalini ein reales Phänomen ist, rief ich am 05.03.2018 alle Erwachten auf, sich zu melden und zu beschreiben, wie sich Kundalini für sie anfühlt und was sie für sie bedeutet. Hier ist das Ergebnis:

Roxana Angermüller: Ich hab es das erste mal bei einer Cranio-Sacral-Behandlung gespürt, zum Schluss der Behandlung hat der Bereich am Ende der Wirbelsäule so arg vibriert. Seitdem weiß ich, was Kundalini ist; ich bin dabei, sie positiv frei zu setzen. Das ist manchmal nicht einfach.

Christine Müller: Fühlt sich an wie eine fremde Macht in mir. Nicht der Boss im eigenen Körper zu sein. Am liebsten würde ich diese Kraft rausschmeißen.

Christian Alexander Hehmann: Es fühlt sich an, wie ein Wildpferd, auf dem ich abwechselnd durch die Hölle und den Himmel reite. Wie ein Feuer, das mich verbrennt und reinigt. Dann wieder wie kühle, heilende Schauer, die durch den Körper bis zum Scheitel strömen. Mein ganzer Körper vibriert vor Energie und ich spüre immer öfter die Chakren. In manchen Zeiten habe ich soviel Energie, dass alle staunen, was ich alles schaffe und dann wieder Zeiten in denen es mich zerreisst. Alle meine „Fehler“ werden wie durch einen Scheinwerfer beleuchtet. Ich kann vor mir nichts verstecken. Ich habe außerkörperliche Erfahrungen. Das ganze ist ein extrem intensiver Prozess, der seine eigene Intelligenz besitzt. Ich kann da nicht viel kontrollieren. So fühlt es sich für mich an.

Fata Sandrina: Ich habe eine voll erweckte Kundalini, und sie ist wie ein alles verbrennendes Feuer und ein immer spürbarer riesiger Druck. Sie ist eine enorme Kraft und fordert mich Tag und Nacht heraus und geht nie mehr weg.

Silke Bretschneider: Bestes Erlebnis was ich bisher hatte … unvorbereitet und unbeschreiblich … ein Erlebnis, was mein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat … Und es gibt keinen Weg mehr zurück. Ein „Vibrieren jeder Körperzelle“ beschreibt nur ansatzweise die Empfindung … Nachwirkungen waren ein energetischer Überlauf in alle Chakren … Seither bin ich nackt und es gibt keine Möglichkeit mehr, mich hinter irgendwelchen Masken zu verstecken …

Alexandra Miller: Durch aktive Schüttelmeditation hab ich ein Gefühl dafür bekommen. Nachdem ich irgendwann angefangen habe, in meinem System aufzuräumen, ist der Kanal freier geworden. Und es wird immer leichter, es fließen zu lassen. Ich hab sie explosionsartig gespürt, aber im Grunde ist es eine ganz eigene Form von Energie, die für mich auch einen bestimmten Geschmack hat. Wie etwa klares und süßliches Wasser.

Valesca Helling: Kundalini ist wie eine Energie, die mich von innen heraus übernimmt und alle Masken auflöst. Man fühlt sich teilweise nackt und ungeschützt aber auch unglaublich lebendig. Stimmungen können sich schnell verändern und man kann nichts mehr so wirklich gut kontrollieren. Wenn ich die Augen zu mache, sehe ich oft eine zusammengerollte Schlange. Sie wurde bei mir zur Geburt meiner Tochter erweckt. Wie eine kalte Flüssigkeit, die mir die Wirbelsäule hoch floss. Seitdem geht es drüber und drunter. Ich bin noch nicht sicher, was ich davon halte …

Rahel Leschnik: Ich hatte eine irre Erfahrung beim Yoga vor acht Jahren! Da schoss ein heller Blitz in mein Solarplexus Chakra und ich dachte das war‘s! Es war aber gleichzeitig ganz ruhig und still! Seit dem weiß ich, dass einen ein unkontrolliertes oder erzwungenes Erwachen umbringen kann! Es zerfetzt den Körper! Die Hülle ist zu schwach für diese Energie auf einen Schlag!

Arnim Pohris: Kundalini hat mir das ungeheuere schlafende Potential im Inneren gezeigt. Diese Kraft kann gefährlich werden, wenn man sich mit seiner Wahrnehmung (Siddhis) immer weiter von den anderen Menschen entfernt. Wichtig für mich war immer, die Erdung herzustellen, um nicht abzudriften.

Maier Monika: Der Begriff Kundalini ist mir erst vor ein paar Jahren begegnet. Damals hätte ich diese gewaltige Energie liebend gerne verschenkt, auch wenn es hieß, es würden mich einige darum beneiden. Im Nachhinein ergab es natürlich einen Sinn: das unbewusste Wahrnehmen bereits in Kinderjahren, die Aussage eines Arztes, ich könne jeden Tag einen Berg hinaufgehen und würde meine Energie nur ansatzweise beanspruchen (vor 30 Jahren war es in unseren Breitengraden noch nicht so bekannt wie heute), das Kitzeln entlang der Wirbelsäule, als hätte sich ein langes Haar in der Kleidung verfangen, das ,,Kaum-aushalten-können“, wenn zusätzliche Energie meinen Rücken berührte … Es steigerte sich allmählich zu einer Art Explosion, welche beginnend vom Steißbein schlangenähnlich der Wirbelsäule emporschoss und am Kopf austrat … So empfand ICH es. Ich kam nie dagegen an und dachte sogar, sie bringt mich um den Verstand … Und als ich Hilfe suchte/mich öffnete, traten die hierfür wichtigen Menschen in mein Leben. Heute kann ich damit umgehen … verstehen.

Jens Tiefschneider: Kundalini ist eine Geliebte, die immer recht hat und ständig widerspricht. Unbelehrbar wie eine Katze, aber treu wie ein Hund … Eine aktive Kundalini hat nichts mit erleuchtet sein oder erleuchtet sein wollen zu tun. Die ist da und man fühlt sie direkt körperlich, manche auch seelisch. Das ist keine Fiktion.

Patrick Schmidt: Ich habe Kundalini und sie fühlt sich an wie ein Kribbeln, ein Gänsehautschauer, beginnend am Steißbein und wandert durch den Rücken, den Nacken bis in die Kopfhaut.

Edgar Michael Hofer: Was für eine Fragestellung. Ich habe Kundalini nicht. Sie hat mich! Und mein ICH hat sie 1998 getötet. (Anmerkung: Edgar Hofer aka OWK ist ein sehr humorvoller, freundlicher Wiener, Satsang-Lehrer, „Drogen-Professor“, und Autor von „Kundalini, das Erbe der Nath-Yogis“ – Buchlink.)

Carin Chales de Beaulieu: Leider ist Kundalini bei mir bisher nur gelegentlich in Aktion. Dann fühlt es sich an wie ein Orgasmus, die prickelnde Energie, die Essenz der Essenz, das Salz in der Suppe. Vermutlich muss ich – wie so viele von uns – noch ein paar Blockaden in der Wirbelsäule reinigen, damit sie frei aufsteigen kann? Bin auf dem Weg. Ich glaube, man erkennt Menschen, die sie ungehindert verwirklichen.

Birgit Recklebe: Kundalini läuft manchmal wie Strom (Kribbeln) und manchmal wie warmes Licht durch meinen ganzen Körper, mal langsam gleitend, mal in zarten Wellen oder in kraftvollen Schüben. Es fühlt sich immer mal anders an und trotzdem gibt sie mir innere Stärke, Klarheit und Sicherheit. Wenn ich unachtsam in meinem Leben werde und ich mich sehr vom Außen ablenken lasse, wirft sie mich nieder.

Heike Rösner: Für mich ist Kundalini vieles, aber auf keinen Fall eine Fahrkarte nach Hogwarts.

Lexy Hart: Ich denke, ich erfahre Kundalini – und sie ist für mich eine leitende und kraftspendende Energie. Aber sollte ich nicht nach ihren Regeln spielen, dann zeigt sie mir das schmerzhaft, bis ich höre.

Nadine Narayani Fileti: Bei mir fing es 2012 ganz heftig an. Und nach jedem unangenehmen „Schub“, fühlte ich mich so stark. Nackt, aber voll in meiner positiven Macht. Symptome der „Schübe“: Eine von innen aufsteigende Hitze, Zittern, Schwitzen und total wirre Gedanken, Angst und unkontrolliertes Weinen. Je öfter diese Schübe seit 2012 auftreten, desto weniger unangenehm empfand ich sie. Man lernt, damit umzugehen. Und wie gesagt, hinterher eine enorme positive Macht/Kraft, fast schon euphorisch.

Arash Sun: Kundalini ist das Schlimmste, das ich jemals erlebt habe.

Tanja Braid: Ich habe eine aktive Kundalini seit 2012, und sie hat mich mehrmals vergewaltigt, psychisch und physisch. Ich lag nächtelang wach, hatte Schmerzen und dachte, ich würde es nicht überleben. Unter anderem hat sie mir die eine oder andere übernatürliche Fähigkeit beschert … Sie ist Gnade und Alptraum zugleich und ich fühle sie zumeist als Starkstrom in den Nerven und als Druck in der Wirbelsäule.

Mehr zum Thema:

1. Was ist Kundalini?
2. Die bewusste Erweckung – Shaktipat
3. Die willkürliche Erweckung
4. Aufstieg, Symptome u. Krisen
5. Mein Prozess
6. Dreizehn Punkte, um Aufstiegs-Krisen zu überwinden
7. Siddhis und Paranormale Kräfte

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Kundalini Erwachen Das namenlose Kind auf dem Weg zum ICH BIN Birgit Hassenkamp

Kundalini Erwachen – Buchrezension

Kundalini Erwachen, mit dem Untertitel „Das namenlose Kind auf dem Weg zum ICH BIN“, von Birgit Hassenkamp ist ein Erlebnisbericht mit autobiographischen Zügen, erschienen im Rainbow-Verlag, Erstausgabe 2006. Thema ist das Erwachen der Kundalini, womit diese Lektüre in der Tradition der Kundalini-Erfahrungsberichte wie z. B. von Gopi Krishna steht.

Rezension

Birgit Hassenkamp Birgit Hassenkamp schildert einen schmerzvollen Kundalini-Weg anhand ihres eigenen Lebens- und Reifungsweges, wobei sie bis zurück in die Kindheit geht. Ihr Kundalini-Weg korrespondiert mit einem einsam-heroischen Emanzipationsweg, der bis in ihr zweiundvierzigstes Lebensjahr reicht. In dieser Zeit löst sie sich von allem, was nicht mit ihrer inneren Wahrheit übereinstimmt: Familie, Ehe, Freunde, Materialismus, Prägungen, gutbürgerliches Leben, Karriere – alles wird als oberflächliches Irrspiel erkannt und abgelegt. Lebensstationen werden zu Erkenntnis- und Reifungspunkten, wodurch die Diskrepanz zwischen der Welt, wie sie ist und Birgit Hassenkamps innerstem Empfinden, auf leidvolle Weise offengelegt wird.
Daran geknüpft sind jene schwierigen Erfahrungen, die Kundalini mit sich bringt. Diese fielen insbesondere für Birgit Hassenkamp in eine Zeit, in der dieses Phänomen im Westen kaum bekannt war. Exemplarisch ihre Odyssee: Kein Verständnis von der Familie, Spießrutenlauf von Arzt zu Arzt, überforderte Heilpraktiker, Absprechen ihrer Erfahrung in spirituellen Kreisen … Birgit Hassenkamp war alleine und wurde – wie viele Kundalini-Erwachende – alleine gelassen. Doch auch diese Erfahrungen verhalfen ihr letztlich dazu, die Welt – und die Menschen darin – wirklich zu erkennen, so wie sie sind, und darüber gelang es ihr, sich selbst zu erkennen – als eine Frau, deren große Seele die Spiele der Welt nicht spielt. Und nie zu spielen brauchte.
So entlarvt sie zuletzt die Fassade, mit welcher die esoterisch-spirituelle Szene dem Kundalini-Prozess gegenübersteht, als eben jene „Kulissen-Spiritualität“, die sich nicht minder oberflächlich-dekorierend an den Außenwänden des Lebens abspielt als jene der Materialisten.
Birgit Hassenkamps Lebensweg ist ein Zeugnis, wie wahre Tiefe und Spiritualität im Biotop eines alltäglichen, bürgerlichen Lebens gefunden und erfahren wird. Lebenstiefe und Wahrhaftigkeit entstehen nicht beim neuesten Yoga-Trend, sondern in der Seele. So zeugt auch ihre Sprache von einem tiefen, klaren Verständnis authentisch gelebter und erfahrener Spiritualität.

Kundalini

Da Birgit Hassenkamps Buch kein Informationsbuch sondern ein Erfahrungsbericht ist, gibt es nur peripher Auskunft darüber, was Kundalini ist, woher die Kraft kommt, wie sie im einzelnen wirkt. Exemplarisch für ein Kundalini-Erwachen schildert sie aber alle bekannten physischen und psychischen Symptome (Hitze, Kälte, Vibrieren, Kriyas, Stimmen …) bis hin zur Erlangung gewisser Siddhis (übernatürliche Fähigkeiten), wie u. a. Astralreisen, Visionen, Zeitsprünge, Reinkarnationserinnerungen etc. …

Für wen ist das Buch geeignet?

Dieses Buch ist als Ergänzung zu einem traditionellen Sachbuch, wie z. B. Kundalini und die neuen Wissenschaften von Dr. Lee Sannella sinnvoll. Es empfiehlt sich aber ebenso jüngeren Frauen (und Männern), die sich auf dem spirituellen Weg wähnen. Im heutigen Überangebot an Coaches, Trainern und Seminaren, kann ein junger Mensch schnell den Blick fürs Wesentliche verlieren. Birgit Hassenkamp hat diesen Blick nie verloren. Da sie auch ihren Befreiungsweg eindrücklich und intensiv schildert, steht sie stellvertretend für viele Frauen von damals und heute – für Frauen, die in dieselben Fallen wie „Perfektion“, „Ehe“, „Funktionieren müssen“, „Überanpassung“, „moderne, starke Frau sein“ etc. hineingeraten oder hineingedrängt worden sind. Birgit Hassenkamps Erlebniskanon ist somit bewusstseinsbildend. In diesem Sinne ist ihr Buch eine Orientierung für jüngere Frauen.

Mein Fazit

Ein sehr reifes, wertvolles Buch, das einen wichtigen Einblick in den Kundalini-Prozess gewährt, sowie das Erwachen der Seele beschreibt. Bewertung: Fünf von fünf Sternen.

Das Buch kann mit Klick auf das Cover bestellt werden:

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Astralerlebnisse durch Kundalini

Astralerlebnisse durch Kundalini – Rückblick

Astralerlebnisse durch KundaliniDa ich aufgefordert worden bin, mehr über meine Astralerlebnisse zu erzählen, komme ich diesem hiermit gerne nach. Nun ist es so, dass nicht jedes „Erlebnis“ eine Reise ist. Natürlich habe ich „Erlebnisse“, es vergeht keine Woche, in welcher nichts passiert, doch nicht alles ist „erzählbar“. Nicht alles fügt sich in die Struktur einer Geschichte und ein „Astralstolperer“ ist ja keine Reise.

Im Folgenden daher eine punktuelle Darstellung (2015 bis 2017) meiner Astralerlebnisse bis hin zu meiner ersten Reise. Über bestimmte Techniken, die das Astralreisen einleiten können, berichtete ich im Artikel Binaurale Beats, welchen ich überwiegend zur Orientierung für die jüngeren Leser von 16 bis 25 Jahre verfasst habe. Es empfiehlt sich, diesen Artikel zu lesen, denn auch die hier geschilderten Erlebnisse zeigen, dass für Kundalini-Erwachte weder eine bestimmte Technik noch Binaurale Beats notwendig sind, sondern dass auch diese astralen Erlebnisse – wie vieles andere – in der Regel durch Kundalini erzeugte Automatismen sind, die nicht steuerbar sind. Hinweis für die jüngeren Leser: Kundalini ist keine Technik. (Kundalini ist Schicksal.)

Astralerlebnisse durch Kundalini 2015 bis 2017

Meine ersten Astralerlebnisse – ich möchte noch nicht Reisen dazu sagen – traten im Sommer 2015 aufgrund verstärkter Kundalini-Aktivität auf. (Kundalini selbst habe ich seit 2012.) Ich träume, ich würde den Arm ausstrecken und wolle das Licht anknipsen, als jemand meine Hand nimmt und ruckartig daran zieht. Damals, am nächsten Tag, zweifelte ich das Erlebnis noch an, hielt es für einen Traum, doch heute weiß ich, dass es das nicht war. Später, nachts, immer wieder Stimmen, die mich rufen. Alpträume, nur wenn ich auf dem Rücken lag. Folter. Kundalini-Strom bis unter die Schädeldecke. Und wieder Stimmen. „Dreh dich auf die Seite“, flüstert mir jemand zu, der es gut oder sonst wie meint. Ich drehe mich, der Alptraum verblasst, doch schon bin ich in einem Schützengraben. Offenbar habe ich mich aus dem Körper gedreht, hinein in irgendeinen Krieg. Wir werden beschossen. Ich liege auf kaltem, gefrorenen Boden. Mein ganzer Körper, all meine Organe werden durch den Beschuss durchgerüttelt. Der Boden vibriert. „Schießt!“ Ein gellender Befehl. Hinter mir geht der Sturm los und ich lege mit klammen Fingern das Gewehr an …
„Dreh dich wieder zurück!“ Die Stimme. Ich drehe mich und bin zurück in meinem Körper. Und wach.

Im Frühling 2016 reinigte ich die Wohnung. Frühjahrsputz. Ich entsorgte alte Kleidung, räumte auf, tat es mit Liebe, putzte Fenster, pflegte die Möbel, wischte den Boden … Nachts: Wieder liege ich auf dem Rücken, schlafend. Die Frau – sie kommt immer wieder – quatscht mich an. Sie ist harmlos, aber nervtötend. Ihr primäres Ziel: meinen Schlaf zu stören. Also piepst sie mir ins Ohr: „Du hast nicht ordentlich geputzt“.
Ich liege in meinem Körper, doch ich bin „astral wach“. Und all meine Möbel, die ich alle mit Liebe gepflegt habe, erwachen just in diesem Moment. Sie leuchten von innen heraus, als wären sie beseelt. Und mein Kleiderkasten, von dem ich nicht gedacht hätte, dass er eine so angenehme Stimme hat, sagt: „Wir sind sauber. Tanja hat alles ordentlich gemacht.“
Humorvoll? Sicher. Strange? Und wie. (Memo: Auch Dinge haben ein Bewusstsein.)

Mit März/April 2017 ging es dann in medias res. Immer wieder Vibrationen, manchmal auch tagsüber … Ich stehe in der Küche, drücke gerade Mayonnaise auf den Teller, direkt neben den Salat. Dort fließt der Essig in die Mayonnaise und ich denke, fasziniert, dass es ein „Battle“ biblischen Ausmaßes ist: Essig versus Mayonnaise. Und die Mayonnaise teilte sich für den Essig wie das Meer für Moses …
Um es noch dramatischer zu machen, kippe ich den Teller. Vollends im Spielemodus wecke ich – offenbar eben dadurch – den astralen Körper. Und es reicht für Kundalini und noch mehr für einen „Astralstolperer“, denn die Vibrationen treten unvermittelt auf und flugs bewege ich mich ein paar Zentimeter über meinen Körper hinaus, als bausche sich Kleidung im Wind …
Dasselbe beim Autofahren. Beim Joggen. Während des Einschlafens. Beim Gähnen. Beim Aufwachen.

Mai 2017: Ich spiele mit Karten. Ich halte sie verdeckt nach unten und versuche das Kartenbild auf der anderen Seite „astral“ zu sehen. Es gelingt nicht. Abends, während ich einschlafe, denke ich halb eintrübend: „Ich will das endlich können.“ Schon hebt sich mein Kopf aus dem Körper, mein Drittes Auge schmerzt, als würde es mit einem Schlagbohrgerät angebohrt werden, mein Kronenchakra ist ein einziger, rasender Wirbel, mein Herz ist ein aufgescheuchter Hase, und ich höre verzerrt klingende Roboterstimmen sowie ein furchtbares Dröhnen und Sausen, das tief in mir entsteht, in meinem Körper, wo sich die Oberflächen inwendig verschieben – Plattentektonik der Seele …

Juni 2017: Absolute Astralreiseverweigerin. Null Bock auf Stimmen, Geister, Verstorbene, Dämonen. Kundalini scheinbar auf Sparflamme gesetzt. Doch aus Trübträumen heraus geschieht es immer wieder … Jemand hält mich an den Händen und dreht mich im Kreis herum zu einer Musik, bis es wieder passiert … Jemand hievt mich auf eine Schaukel und schubst mich an, bis es wieder passiert … Jemand kommt mit dem Schlauchboot zu mir, ich tauche gerade auf, er nimmt meine Hände und zieht mich aus dem Wasser … Schon geschieht es wieder. Jemand ruft mich. „Halt die Klappe!“, sage ich im Traum, und weil ich wütend bin, geschieht es schon wieder … Gefühle lösen es aus. Denken löst es aus. Konzentration löst es aus. Beten für oder dagegen löst es aus. Ich kann nichts dagegen tun. Null Bock auf Astralreisen.

November 2017: Meine erste Reise, die sich Reise nennen darf: Ich treffe die Gottkönige der Astralwelt – siehe Artikel. Auch das kein „rosarotes“ Erlebnis …

Februar 2018: Ich jogge mit meiner Hündin im Wald. Der Boden ist gefroren, ich stolpere über eine Erhebung. Noch während des Fallens verlasse ich für ein paar Sekunden meinen Körper … Ein Astralstolperer. Auch Fallbewegung löst es aus.

Alles zum Thema Kundalini – klick hier.

Verwandte Artikel:

Basiswissen zum Astralreisen
Binaurale Beats – unerlässlich für eine Astralreise?
Die Gottkönige der Astralwelt
Startprobleme
Kategorie: Energetische Erfahrung

Kundalini-Yoga

Kundalini und Kundalini-Yoga – Erfahrungsbericht

Kundalini-YogaSeit Kundalini bei mir im Jahr 2012 erwachte, habe ich mich vor den diversen energetischen Praktiken wie z. B. Tai Chi, Qi Gong, Tetada usw. und vor allem vor Kundalini-Yoga stets gehütet, sowie ich auch sehr vorsichtig mit Meditation war. Es gibt vermutlich kaum jemanden, der sagen würde: „Ich habe Angst vor Meditation.“ Ironischerweise ist das für mich absolut zutreffend, da ich sehr genau weiß, wie und wodurch Kundalini angeregt wird, bzw. ich es am eigenen Leib erfahren habe, wie belastend eine zu stark fließende Kundalini ist.
Aus diesem Grund war ich, was meine Person betraf, keine Befürworterin oben genannter Praktiken.
Doch nach sechs Jahren mit der Schlangenkraft dachte ich, dass es jetzt mal Zeit wurde, eben jenes System auszuprobieren, in dessen Tradition ich ohnehin stehe. Ich wollte herausfinden, wie Kundalini-Yoga auf mich, die ich schon eine aktive Kundalini habe, wirkt.
So las ich mich vor etwa zwei Monaten in folgende Kundalini-Yoga-Literatur ein:

Sukadev V. Bretz „Die Kundalini-Energie erwecken“ – Buchlink
Reinhard Gammenthaler „Kundalini-Yoga Parampara“ – Buchlink
Yogi Bhajan: Kundalini Yoga, Band 1, Band 2, Band 4

Nachdem ich genügend Wissen angesammelt hatte, startete ich mit den Übungen – noch eher vorsichtig, da ich mich an die „Energie-Dosis“ langsam herantasten wollte. Bis zu diesem Zeitpunkt war meine körperliche Konstitution mediokre. Ich war Typ Bauch-Beine-Po und joggte etwa ein- oder zweimal die Woche mit dem Hund. Wie viele andere Frauen auch machte ich Sport nicht um des Sports willen, sondern um die Figur zu halten.
Doch kaum, dass ich mit den allerersten Kriyas und Atemtechniken startete, fühlte ich sofort: „That’s it.“ Es war tatsächlich – auch wenn es jetzt theatralisch klingt – ein sofortiges Aufblühen. Ich spürte sofort, schon bei der allerersten Übung, wie sehr sich Kundalini in diese Bewegung hinein entfaltete, sich danach gesehnt hatte, wie es ihr gefiel – insofern man sie als Wesen betrachten mag. Und war es ein Wunder? Eben diese Übungen waren ja auf die Energie hin quasi „konfektioniert“. So war ich doch sehr, sehr positiv überrascht und fand es schade, dass ich nicht schon früher damit begonnen habe.
Meine ersten Kriyas waren holprig und beim Chanten diverser Mantras kam ich mir lächerlich vor. Da, wo ich herkomme, sagt man mehr oder minder phlegmatisch das Vater-Unser und den Rosenkranz auf. Damit habe ich worttechnisch kein Problem. Aber Chanten? In fremder Sprache? Gut. Ich hoffe sogar heute noch, dass mich der Nachbar nicht hört.
Bei den ersten Atemübungen wurde mir schwindlig. Sieben Minuten Feueratem war heftig, doch trotz diverser Schwierigkeiten spürte ich stets, dass Kundalini auf das alles, auf Kriyas, Mudras, Chanten ect., „richtig abfuhr“. Es war beinahe magisch.
Stolz war ich, als ich eine Pranayama-Übung erstmals schaffte. „Sitze in einfacher Haltung, strecke die Arme zur Seite parallel zum Boden aus, die Handflächen zeigen nach oben. Halte diese Position für drei Minuten. Zusätzlich Feueratem für die Dauer von drei Minuten.“
Nach drei Minuten zitterten meine konstant ausgestreckten Arme wie verrückt, doch ich hielt die Arme tapfer drei Minuten lang ausgestreckt. Dann, endlich, geschafft. Yes! Freudig blätterte ich weiter und da hieß es: „Und jetzt wiederhole die Übung.“
Doch. Es war wahr. 😉

Ja, nicht nur diese Übung war anstrengend, es gibt im Kundalini-Yoga noch ganz andere. Und artistisch bin ich noch lange nicht.
Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber daran und die positiven Effekte nach ca. eineinhalb Monaten täglich eine Stunde Üben sind enorm. Bauch-Beine-Po und Joggen mag den Körper berühren, aber Kundalini-Yoga berührt das ganze energetische System und den Geist. Und die Seele. Das ist natürlich in der einen oder anderen Form auch so beschrieben, doch ich kann es jetzt durch eigene Erfahrung bestätigen. Es ist wahr.
Als ich das erste Mal die Übung Mulbhand machte, also Anus, Geschlecht und untere Bauchmuskeln anspannte, war ich beinahe peinlich berührt. Schräge Übung. Doch ich versuchte es, und die zuvor aufgebaute Energie stieg in einem „Flush“ (schwallartig) von unten nach oben, sofort, einzig und alleine durch diese kleine Übung, und es war phänomenal …

Kundalini-Yoga 2Tatsächlich, wenn man die Energie am Körper spürt, so ist es sehr angenehm, mitunter muss man auch mal seufzen … Dass die Augäpfel über den beständigen Energiefluss sich nach innen und oben drehen, was wie ekstatische Verklärung aussieht, ist bei mir obligat. Insbesondere Sitzen im halben Lotussitz und Atemübungen befördern dieses Phänomen. Durch die Übungen wird die Energie bewegt und erneuert, von einer Ecke des Körpers in die andere gedrückt, bis in die letzten Winkel, und es fühlt sich wirklich gut an … Es ist Reinigung und Erneuerung zugleich.
Und ich kann jetzt sagen, dass es im Kundalini-Yoga absolut nichts gibt, was nicht gerechtfertigt oder überflüssig wäre, völlig egal, wie man gedanklich etwas findet oder meint, etwas finden zu müssen … Jedes Mudra, jeder Atemzug, jede Haltung, jede Kombination ist sinnvoll. Alles. Jede noch so kleine Handhaltung, jeder noch so kleine Griff. Und alles zählt.

Meine ursprüngliche Angst, Kundalini über die Praktik zu stark anzuregen, war unbegründet. Natürlich wird sie angeregt, doch auf eine sehr tiefe und angenehme Weise. Ich würde zwar bei starken Symptomen mit Kundalini-Yoga nach wie vor vorsichtig sein, vor allem beim Erwachen, aber ich denke, dass eben dieser Yoga für jeden Kundalini-Erweckten langfristig Sinn macht. Natürlich muss sich jeder selber damit befassen und reinfinden, weswegen ich meine hier geschilderten Erlebnisse nicht pauschal setzen möchte. Doch ich persönlich habe – bis auf den einen oder anderen Muskelkater – nur Positives erfahren. Mein gesamter Körper wurde beweglicher, meine Haltung besser, der Schlaf besser und noch kürzer, mein energetisches Niveau ist konstant, was sich auch positiv auf die Stimmung auswirkt … Tatsächlich freue ich mich jeden Abend aufs Neue auf diese Übungen, denn es ist energetische Nahrung und Kommunikation mit meiner eigenen Energie, mit Kundalini, die diese Übungen einfach mag – und somit mag ich sie auch.

Kundalini-Yoga Fazit

Ich kann daher jedem, der Kundalini hat, nur raten, diesen Yoga auszuprobieren. Letztendlich steht jeder Erwachte ohnehin in dieser Tradition, und wer sich in dieser erfährt, erfährt möglicherweise jene Win-win-Situation, die auch ich erfahren habe: den Zusammenschluss zweier Komponenten: Da, die Form (Yoga) und da, die ausfüllende Energie (Kundalini). 

Wer selber tätig werden möchte, hier die Literatur:

Sukadev V. Bretz wirft eher einen theoretisch-philosophischen Blick auf die Kundalini-Energie. Übungsreihen sind in diesem Buch nicht vorhanden, weswegen es vor allem ergänzend verwendet werden kann. Das Buch kann mit Klick auf das Cover bestellt werden:

Sehr anspruchsvoll, profund und präzise ist Reinhard Gammenthalers Buch „Kundalini-Yoga-Parampara“. Es lässt keine Wünsche offen, weder was Praxis oder Theorie betrifft. Das Buch kann mit Klick auf das Cover bestellt werden:

Für Einsteiger – so wie ich es war – sind aber sicherlich die Bände von Yogi Bhajan am geeignetsten. Die Übungsreihen sind nachvollziehbar dargestellt, samt Uhrzeit und Gesamtdauer. Zwischendurch gibt es sehr sympathisch gehaltene Texteinschübe, in welchen Yogi Bhajan höchstselbst über den tieferen Sinn und Nutzen der diversen Übungen spricht, was nicht nur informierend sondern vor allem motivierend wirkt. Die Bücher können mit Klick auf das Cover bestellt werden.

  

Ein Gesamtinhaltsverzeichnis aller Artikel, Erfahrungsberichte, Interviews, Wissenswertes, Aktuelles sowie Literaturempfehlungen findest du hier.

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Kundalini Nervensystem

Kundalini und das Nervensystem

Fragen und Antworten – Kundalini und das Nervensystem

M. schreibt am 11.11.2017:

Kundalini Nervensystem Ich muss dich nochmal mit was anderem nerven (Du bist meine einzige Ansprechpartnerin bei dem Thema) 🙂 Kannst du lokalisieren, wo sich deine Kundalini gerade aufhält? Ich dachte zuerst, bei mir wäre es schon am Dritten Auge, weil es immer wieder stark gekribbelt hat. Als ich mich aber auf Kundalini konzentrierte, hat es mir quasi gefühlt den Rücken versengt, als würde meine Haut brennen und letztendlich war ein enormer Druck an meinem Schulterbereich zu spüren.

Ich antwortete:

Hallo M. Was du erlebst, ist normal. Keine Sorge. Du fühlst die Energie über den ganzen Rücken bis hoch zu den Schultern. Das ist nicht ungewöhnlich. Klassischerweise steigt Kundalini beim ersten Erwachen vom Steißbein hoch bis ins Gehirn. Sie verwendet dabei die Nervenstränge in der Wirbelsäule. Druck und Hitze sind da normal. Das kann auch schmerzhaft sein. Aber egal, in welcher Phase du dich im Kundaliniprozess befindest, immer gilt: Wenn du dich darauf konzentrierst, wird es noch intensiver. Das erklärt sich daraus, weil du die Energie mental fütterst. (Gedanken = Energie). Bekannter ist der Ausspruch: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Über diesen Satz sollte man unbedingt einmal länger meditieren oder sich kontemplativ damit befassen, denn er ist meiner Meinung nach ein energetisch-spirituelles Gesetz, das in jedem Bewusstseinszustand (Alltag, Traum …) gilt. Jetzt, da ich das schreibe, nicken vielleicht viele. Ja, stimmt, denkt sich vielleicht mancher, klickt weiter und vergisst es. Doch ich halte es für wichtig, diesen Satz auf dieselbe Weise zu verinnerlichen, wie ein Naturgesetz. Der Apfel fällt vom Baum. Es wirkt die Gravitation. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Es wirkt das Bewusstsein. (Und dieses ist das Ordnungsprinzip von Energie.)

In der Literatur heißt es, dass Kundalini die Wirbelsäule hochsteigt und sich dabei kühlend anfühlen soll, ansonsten stimmt etwas nicht. Ebenso heißt es, dass Kundalini in einem jahrelangen Prozess aufsteigt und irgendwann wieder absteigt.
Ich kann das – empirisch – nicht bestätigen, möchte es aber nicht kategorisch ausschließen.
Dr. Joachim Reinelt, Autor von „Das große Kundalinibuch“, beschreibt auf Seite neun sein erstes Erwachen wie folgt:

„Nach einigen Minuten der immer tiefer werdenden Meditation hatte ich plötzlich das Gefühl, als ob mir ein langer, glühend heißer Stab von oben in den Hinterkopf und langsam weiter nach unten durch die Wirbelsäule gestoßen würde. Ein unvorstellbarer Schmerz erfüllte mich, so dass ich aufschreien musste. Dieser Stab, den ich seltsamerweise nicht als Fremdkörper, sondern als zu mir gehörig beziehungsweise mir vertraut empfand, war jedoch nicht nur heiß, sondern auch unerträglich hell. Wie flüssiges Feuer strömte seine feinstoffliche Substanz von oben nach unten.“

Joachim Reinelt widerlegt mit seiner Erfahrung also die tradierte Vorstellung, dass Kundalini beim ersten Erwachen immer und zwangsläufig von unten nach oben fließen muss. Bei ihm kehrte sich die Flussrichtung um. Die Energie drang in seinen Hinterkopf (Kleinhirn, Cerebellum) ein und floss langsam „wie ein glühend heißer Stab“ die Wirbelsäule hinunter.

Kundalini und das Nervensystem

Kundalini fließt primär im Nervensystem, ferner auch in den Meridianen (Nadis). Ich habe im Artikel „Was ist Kundalini“ ein Bild verlinkt, das die sog. Cauda Equina zeigt, ein Nervenbündel unter dem Steißbein, das die Energie für gewöhnlich beim ersten Aufstieg nutzt.
Das Nervensystem hängt direkt mit dem Gehirn zusammen. An der Brücke (lat. Pons, ein Teil des Gehirns), schließt sich das verlängerte Mark und dann das Rückenmark an. Vom Gehirn werden über das Nervensystem Impulse in den Körper gesandt, damit wir atmen, das Herz regelmäßig klopft, damit die Organe funktionieren, damit wir sprechen, reden, uns bewegen können … Parasympathikus und Sympathikus sind hier zu nennen. 
Ich denke, es ist für jeden Kundalini-Erweckten sinnvoll, sich einmal ein Bild vom Nervensystem und der Funktionsweise zu machen, damit man sich nicht immer fragen muss: Häh, warum spür ich jetzt da was …? In meinem Hintern? In den Zehen? Geschlechtsorganen? Und ist es richtig so?
Kundalini ist in der indischen Literatur oft mythisch dargestellt, eingekleidet in Weisheit und Göttlichkeit. Das ist sehr schön, aber es beantwortet keine Detailfragen. Doch wer sich einmal das Nervensystem genauer angesehen hat, wird sich nie wieder fragen müssen, warum die Energie jetzt gerade da fließt, wo sie fließt. Es ist einfach: Überall, wo Nerven sind, kann Kundalini fließen. Jederzeit. (Auch auf den Nadis = feinstoffliche Energieleitbahnen.)

Ich selbst spüre sie sehr oft von den Füßen aufwärts, auch rückseitig unter den Schulterblättern, ebenso links und rechts neben der Wirbelsäule, auch an den Fingerspitzen, im Gesäß, am Hals … Bei mir steigt sie auch bauchseitig hoch, was sich sehr angenehm anfühlt. Sehr oft ist auch nur die linke oder rechte Körperhälfte beteiligt, linker Kopf, linker Bauchraum, linkes Auge … Oder rechter Fuß, rechte Hüfte, rechtes Ohr …
Ob und wann Kundalini das Gehirn erreicht und dort zur Entfaltung kommt, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Das kann gleich, später oder immer wieder einmal passieren. Doch niemand ist sofort ein besserer Mensch, gar ein Heiliger, nur weil Kundalini krachend und sprühend über das Kronenchakra hinausschießt. Es kann eine ekstatische, sehr starke Einheitserfahrung sein, die wunderbar ist, und von diesem Hoch kann man lange zehren, doch irgendwann flaut auch das wieder ab … Und Ungeduld ist sinnlos. Wir haben Kundalini. Es ist eine zusätzliche, kosmische Energie, die uns Schlaf und Essen ersetzen kann und uns langsam transformiert. Der Lichtnahrungsprozess, wie im großartigen und investigativen Film „Am Anfang war das Licht“, könnte ebenfalls dahingehend betrachtet und mit Kundalini in Verbindung gebracht werden …
Wir haben das Glück, uns darum – um „Erleuchtung“ – nicht bemühen zu müssen. Nichts dafür tun zu müssen. Alles geschieht von alleine. Daher: Wer wie ein Pferd mit dem Huf scharrt, nach dem Motto „Warum geschieht denn jetzt nichts Besonderes? Wann bin ich denn mal erleuchtet? Und bedeutet es jetzt mal was Tolles, dass ich da was spüre …?“ wird nicht schneller vorwärtskommen, als lehnte er sich zurück und genösse das Leben.
Am besten ist es, der Energie nicht im Weg zu stehen. Sie tut ohnehin was sie will und wann sie will, und nicht weil man will. Die Energie kann man natürlich durch Kundalini-Yoga und Meditation anfachen und verstärken. Das ist jederzeit möglich. Doch egal, was man praktiziert und warum man übt, letztlich ist es für jeden Menschen, mit oder ohne Kundalini, mit oder ohne Siddhis (= Paranormale Kräfte), am wichtigsten, ein ethisches Leben zu führen. Alles andere ist m. E. zweitrangig.

Information/Quellen

Ein Gesamtinhaltsverzeichnis aller Artikel, Erfahrungsberichte, Interviews, Wissenswertes, Aktuelles sowie Literaturempfehlungen findest du hier.

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Kundalini Erlebnis

Kundalini Erlebnis – Mira erzählt …

Kundalini ErlebnisFolgendes Kundalini Erlebnis schickte mir M. – im Folgenden Mira genannt – in einem E-Mail vom 03. Nov. 2017. Da in ihrem Bericht sehr viel Klarheit und Authentizität ist, bat ich sie um Erlaubnis, ihr Kundalini Erlebnis veröffentlichen zu dürfen. Mira ist 28 Jahre alt. 

„Liebe Tanja, danke für deine Artikel zum Thema Kundalini. Ehrlich gesagt bin ich weitgehend unwissend, was die Einzelheiten um den Begriff Kundalini anbelangt, aber nun kann ich besser einordnen, was mit mir vonstatten geht  und ging. Ich habe 2012 angefangen, mich auf sinnvolle und weniger sinnvolle Art spirituell weiterzuentwickeln. Ehrlich gesagt bin ich in einem Hexenzirkel gelandet, was vielleicht im Einzelnen nicht sinnvoll war, jedoch aus dem rein philosophischen Aspekt (Prägung des außersinnlichen Denkens) in manchen Bereichen doch recht sinnvoll war. Ich bin keine fanatische Esoterikerin und werde es wohl auch nie werden. Als ich von einem Tag auf den anderen die Aura sah, recherchierte ich 5 Minuten im Internet, um meine Sicht mit der anderer Menschen abzugleichen. Nach diesen 5 Minuten gab ich es auf. Heute sehe ich 3 Auren und habe nie wieder auch nur einmal versucht, mich außerhalb meines Bewusstseins über andere Erfahrungen damit auseinanderzusetzen. Genauso habe ich Abstand davon genommen, mir von anderen eine absolute Wahrheit eintrichtern zu lassen. Darin war ich ohnehin nie gut. Etwas als gegeben hinzunehmen. Kurz: Nach dem ersten Sehen der Aura verspürte ich tatsächlich einen Druck unterhalb der Wirbelsäule und im geistigen Bild schlängelte sich daran eine Schlange hoch. Zu diesem Zeitpunkt habe ich die Begrifflichkeit Kundalini noch nie im Sinn gehabt. Ich entwickelte mich also, mal mehr und mal weniger, weiter, es waren durchaus Ruhephasen in meinem Leben, in denen sich in puncto Bewusstsein nichts steigerte. Es blieb aber, was bisher war. Irgendwas hat sich dann vor gut 1 Woche komplett verändert. Ohne bestimmten Auslöser, jedenfalls weiß ich nicht, was es ausgelöst haben könnte. Vor dieser Woche hatte ich erhebliche Schlafstörungen, eine Übersensibilität, was meinen Pulsschlag anbelangt, Herzrasen, ständiges Ameisenlaufen (Ich dachte schon, ich hätte irgendwelche Käfer im Bett), Nervosität bis hin zu plötzlich aufsteigender Angst und Panik, ganz ohne besonderen Grund. Ich bin kerngesund mit meinen 28 Jahren, körperliche Ursachen sind also auszuschließen. Vor 1 Woche haben sich diese Symptome etwas gelegt. Dafür habe ich nun Kopfschmerzen im Hinterkopfbereich, die sich einfach nicht verflüchtigen wollen. Vielmehr fühlt es sich so an, als würde mir jemand ständig mit der Faust auf den Kopf drücken. Und zwischen meinen Augen kribbelt es. Teilweise so, als würde ich stromähnliche Impulse dort finden. Über den ganzen Tag verteilt habe ich ähnliche Impulse am ganzen Körper. Jedes Geräusch, das meine Sinne durchdringt, ist so entsetzlich laut. Ich höre, wenn ein Auto ins Dorf gefahren kommt, kilometerweit entfernt. Es vibriert in meinen Ohren und ich empfinde es als störend. Ich höre jedes Gemurmel, auch, wenn es weit entfernt ist. Am beängstigenden ist im Moment die Phase, in der ich vom Schlafen ins Aufwachen übergehe, nennen wir es einmal Halbschlaf. Dort sehe ich Dinge, bei denen ich mir im Wachzustand dann nicht mehr sicher bin, was das gerade war. Meine Träume fühlen sich an, als wären sie fremdgesteuert und ich weiß plötzlich ständig, dass ich träume. Während ich träume. Ich habe keinen Zweifel daran, dass vor 1 Woche ein Prozess mit aller Hartnäckigkeit in mir angefangen hat, der bereits vor einigen Jahren begonnen hat. Ich erinnere mich plötzlich an irgendwelche, fremdsprachigen Namen, Geschehnisse, Szenen. Und doch bin ich während all dieser Vorgänge auch noch ich. Also, ich meine, ich fühle mich nicht so, als wäre ich plötzlich erleuchtet. Ich habe immer noch Laster. Ich bin nicht ausgeglichen. Ich stehe einfach nur da und begreife mich selbst im Wandel. Was Wahrnehmung, Sensibilität, etc. anbelangt. Doch irgendwie scheint zwar mein Bewusstsein zu rasen, doch ich bleibe einfach noch immer ich irgendwie. Mit vielen, menschlichen Lastern. Wie ist das bei dir? Bist du innerhalb dieses ganzen Entwicklungs- bzw. Kundalini-Prozesses noch irgendwie ansatzweise Mensch? Oder wird man derart davon überrannt, dass sich die Persönlichkeit erst nach und nach mitziehen lässt?“

Ich antwortete Mira zu ihrem Kundalini Erlebnis u. a. wie folgt – hier nur Auszüge: 

Liebe Mira, herzlichen Dank für deinen Bericht. Alles, was du beschreibst, ist mir wohlbekannt. …
Ich kenne Menschen, die haben Kundalini seit mehr als 25 Jahren. Ich habe sie seit 6 Jahren. Natürlich verändert einen diese Energie. Sie kann phasenweise an einem arbeiten, sich wieder zurückziehen, plötzlich wieder kommen, ein bisschen anders sein, dann wieder ruhen, und irgendwann aufs Neue zurückkommen … Doch egal, was sie macht, und welche „Talente“ sie bringt, die Persönlichkeit bleibt in der Regel immer gleich. Ich bin im Kern dieselbe, die ich als Kind schon war, da ändert auch Kundalini nichts daran. …
Du zum Beispiel kannst Aura sehen, erinnerst dich an andere Leben, hast luzide Träume (= Klarträume) … Ja, ein bisschen „Übermensch“ ist man durchaus, bzw. fühlt mach sich manchmal „besonders“ und „schräg“ zugleich, doch wir – im Kundalini-Clan – sind alle weder besser noch schlechter als die anderen. Wir entwickeln uns nur gerade rasend schnell, schneller als andere, und das ist für uns selbst oft nicht unbedingt einfach …

Warum veröffentliche ich Miras Kundalini Erlebnis?

Wie im Artikel Kundalini Erfahrung – Ein Koch erzählt beschrieben, erreichen mich viele Erfahrungsberichte zu Kundalini mit unterschiedlicher Intensität und Dringlichkeit. Miras Kundalini Erlebnis mag ebenso kraftvoll und schwierig sein, doch ein SOS-Hilfeschrei an mich zu einem – sagen wir – akuten Erwachen strotzt in der Regel vor Panik, Hast, mehreren Rufzeichen und braucht meist meine unmittelbare Intervention. Was aber Miras Kundalini Erlebnis so wertvoll macht, ist das Exemplarische. Und das möchte ich nun veranschaulichen.

Der genaue Auslöser, der für ein Erwachen ursächlich ist, kann im Nachhinein in der Regel nicht mehr exakt heraus gefunden werden. Meist sind mehrere Faktoren ursächlich, die zusammen genommen den Kundalini Key, wie in Artikel Unbeabsichtigte Erweckung beschrieben, repräsentieren … Bei Miras Kundalini Erlebnis war wohl ihre spirituelle Neugier, der Hexenzirkel und die graduelle spirituelle Weiterentwicklung ein „step-in“ sozusagen …

Interessant ist, dass der Begriff Kundalini, ebenso wie bei A., dem Koch, und bei so vielen anderen, auch für Mira bis zur Erweckung ein Fremdwort war. (So ähnlich ging es auch mir vor Jahren …) Es ist also jahrelange Praxis in Kundalini-Yoga keine unabdingbare Voraussetzung. Die klischeehafte Vorstellung vom Yogi, der jahrelang übt, um die Schlangenkraft zu erwecken, ist daher obsolet, bzw. für den Westen denkbar unbrauchbar. Ein Kundalini-Erwachen kann jeden treffen. Setzen wir das Phänomen in den europäischen Kontext, dann müssen wir den meditierenden Yogi mit Hausfrau, Bäcker, Koch, Student, Verkäuferin usw. ersetzen – insofern es ein spontanes Erwachen betrifft, doch kommt eben das spontane, unbeabsichtigte Erwachen im Westen, wie in Artikel Bewusste Erweckung und Unbeabsichtigte Erweckung beschrieben, am häufigsten vor.
(Sämtliche Artikel, die hier im Text verlinkt sich, nochmals untenstehend aufgelistet.)

Wie im Artikel Siddhis – Paranormale Fähigkeiten beschrieben, können Paranormale Fähigkeiten auf die Schlangenkraft zurückgehen, sie müssen es aber nicht. Aura-Sehen, wie in Miras Fall, kann kundalini-bedingt sein, muss es aber nicht.

Vor etwa einer Woche – schreibt Mira – hätte sich dann etwas verändert. Einen bestimmten Auslöser gab es nicht. Ich interpretiere es so, dass mit dem Aura-Sehen das Erwachen begann, was Mira mit „Druck unterhalb der Wirbelsäule“ beschreibt, siehe Artikel 1 Cauda Equina. Jetzt, vor einer Woche, begann für sie eine weitere Phase mit erhöhter Aktivität. Auch das ist nicht ungewöhnlich. Kundalini ist keine Rakete, die zündet, startet – und gut.
Bei Gopi Krishna, 20 Jh., dem indischen Yogi, Mystiker und Gelehrten, Autor von „Kundalini. Erweckung der geistigen Kraft im Menschen“, kam es im Alter von 34 Jahren zum Erwachen. Dieser Prozess war nicht nach einem Monat abgeschlossen, auch nicht nach einem Jahr, sondern  dauerte 12 Jahre.

„Nach fast zwölf Jahren der Unsicherheit und Spannung fand ich mich eingebettet in einen neuen Wahrnehmungszustand wieder. Dieser Zustand war die Folge einer kontinuierlichen biologischen Transformation, die über diesen langen Zeitraum hinweg stattfand.“ – Gopi Krishna. (Quelle Yogawiki).

So ist ein Aufstiegs-Prozess erst nach vielen Jahren abgeschlossen, und in diesen Jahren kann die Energie zwischenzeitlich immer wieder mal ruhen. Auch kann der Prozess in der sog. Dunklen Nacht der Seele seinen Höhepunkt finden. Die körperlichen Symptome wie folgt nochmals in Miras Worten:

  • Schlafstörungen
  • Übersensibilität
  • Herzrasen
  • Ständiges Ameisenlaufen
  • Nervosität bis hin zu Angst, Panik – ohne Grund
  • Kopfschmerzen im Hinterkopfbereich
  • Kribbeln zwischen den Augen, leichte stromähnliche Impulse
  • Stromähnliche Impulse am ganzen Körper
  • Lärmempfindlichkeit und verbessertes Hören

All diese Empfindungen sind absolut exemplarisch, siehe Artikel Symptome u. Krisen.

Die paranormalen „Talente“ wie folgt in Miras Worten:

  • Visionen im Halbschlaf
  • Luzide Träume – (Klarträume)
  • Fremdgesteuerte Träume
  • Reinkarnationserinnerungen

Auch die sog. Siddhis (= sanskrit), die paranormalen Kräfte, sind in Miras Kundalini Erlebnis absolut typisch. Diese Kräfte sind, nach Dr. Joachim Reinelt, Autor von „Das große Kundalini-Buch“, wie folgt beschrieben:

  • Wissen von zukünftigen Ereignissen (Hellwissen)
  • Übersinnliche Wahrnehmung (Medialität, Hellhören, Hellfühlen …)
  • Psychokinetische Erfahrung (Telekinese, Bewegung von Gegenständen …)
  • Erinnern an frühere Inkarnationen (bei sich selbst und bei anderen)
  • Wahrnehmen von feinstofflichen Phänomenen (Energiefelder, Aura …)
  • Spontane Heilkräfte
  • Fähigkeit, in das Bewusstsein anderer Menschen einzudringen
  • Verlassen des Körpers, Reisen in andere Lebensdimensionen/Welten (Astralreisen, AKE, Out of Body Experiences)

Natürlich hat nicht jeder sämtliche Siddhis zugleich und sofort mit einem Erwachen wie in einer Art Gesamtpaket, sondern meist nur zwei oder drei aus obiger Liste. Auch diese können sich nach und nach entwickeln, sich verändern oder auch nie entstehen. Kundalini alleine kann Siddhis befördern, doch sie muss es nicht. Ist dies nicht der Fall, so wirkt sie ausschließlich physisch wie eine Art Doping, denn sie stattet den Körper mit zusätzlicher Energie aus, die für besseres Hören und Sehen, für mehr Leistungsfähigkeit, für mehr Kreativität und Vitalität usw. sorgt. Genaueres im Artikel Siddhis.

Wir sehen also, Kundalini kann wirklich jeden treffen. Ein unerfahrener Arzt/Psychotherapeut würde Psychose diagnostizieren und westliche Therapiemethoden anwenden, die dem spirituellen Erwachen so sehr schaden wie der Person an sich. Wer sich jetzt angesprochen fühlt und Hilfe braucht, kann gerne hier weiterlesen.

Über das Thema habe ich in vielen Artikeln (Links untenstehend) ausführlich berichtet und auf einige Bücher verlinkt. Zum Problem der zum Westen passenden Literatur habe ich ebenfalls geschrieben. Heute jedoch möchte ich auf Gopi Krishna verlinken, weil insbesondere sein Kundalini Erlebnis „zeitlos“ ist. 

Kurzbiographie nach Yogawiki: „Gopi Krishna (1903 – 1984) ist ein aus Indien stammender Yogi und Autor des Buches „Kundalini: Die evolutionäre Energie im Menschen“, womit er einen großen Beitrag zur Verbreitung des Kundaliniphänomens in der westlichen Welt leistete. Autobiographisch beschreibt Gopi Krishna seine Kundalinierfahrung, die ihm plötzlich nach siebzehnjähriger Meditationspraxis wiederfuhr. Es dauerte einige Zeit bis er sich an den Zustand nach dieser außergewöhnlichen Erfahrung gewöhnt hatte. So dient sein Buch als Stütze für diejenigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben aber auch als Hinweis zur Vorbereitung auf eine allmähliche Erweckung dieser unerschöpflichen Kraft, die in jedem von uns schlummert.“

Das Buch kann mit Klick auf das Cover bestellt werden.

Weiterführende Artikel:

Ein Gesamtinhaltsverzeichnis aller Artikel, Erfahrungsberichte, Interviews, Wissenswertes, Aktuelles sowie Literaturempfehlungen findest du hier.

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