Kundalini Siddhis – Paranormale Fähigkeiten

Kundalini SiddhisKundalini Siddhis – Paranormale Fähigkeiten – Teil 7

Sog. Siddhis – nicht nur Kundalini Siddhis – (sanskrit. सिद्धि, siddhi) bezeichnen im Buddhismus und Hinduismus besondere übersinnliche Fähigkeiten (Hellsehen, Telekinese …), die durch spirituelle Praxis erlangt werden. Synonym wird der Begriff für Erfolg, Glück, Heilung und Vollendung verwendet.

Kundalini Siddhis – Paranormale Fähigkeiten

Ein Kundalini-Erwachen ist meist turbulent. Es kann eine Erleuchtungserfahrung mit sich bringen sowie übernatürliche Fähigkeiten, die sog. Kundalini Siddhis. Dr. Joachim Reinelt (Religionswissenschaftler, Buchlink untenstehend), hat diese wie folgt klassifiziert:

  1. Wissen von zukünftigen Ereignissen (Hellwissen)
  2. Übersinnliche Wahrnehmung (Medialität, Hellhören, Hellfühlen …)
  3. Psychokinetische Erfahrung (Telekinese, Bewegung von Gegenständen …)
  4. Erinnern an frühere Inkarnationen (bei sich selbst und bei anderen)
  5. Wahrnehmen von feinstofflichen Phänomenen (Energiefelder, Aura …)
  6. Spontane Heilkräfte
  7. Fähigkeit, in das Bewusstsein anderer Menschen einzudringen
  8. Verlassen des Körpers, Reisen in andere Lebensdimensionen/Welten (Astralreisen, AKE, Out of Body Experiences)

Meine Interviews ergaben, dass oben genannte Kundalini Siddhis vereinzelt, gar nicht, phasenweise, dauerhaft oder in mehreren Punkten gleichzeitig auftreten können, sowie je in allen Punkten in unterschiedlicher Intensität, mal stärker mal schwächer sein können.
Warum die Kräfte nicht bei allen Kundalini Erwachten auftreten, dies oft nur fragmentarisch oder gar nicht geschieht, darüber kann man, wie so oft, nur theoretisieren, bzw. sich empirisch annähern. Vorweg lässt sich festhalten, dass jedes Individuum energetisch anders konfiguriert ist. Beginnt nun das „Feintuning“ durch Kundalini, d. h. die Ausformung des Körper-Seele-Geist-Systems zu einem – sagen wir – göttlich gestimmten Instrument, das fortan anders „tönt“, so kann man schließen, dass sich die Kundalini Siddhis unter anderem gemäß der energetischen Anlagen des Menschen entfalten. Wie ich in Artikel 4, „Kundalini – Aufstieg, Symptome und Krisen“ beschrieb, so ist das wesentlichste Merkmal von Kundalini, dass sie alles Vorhandene verstärkt. Tritt nun Kundalini in ein Persönlichkeits-System ein, das sich energetisch meist durch dominante und inferiore Chakren abzeichnet, so kann die Chakren-Dominanz im direkten Vergleich zur Chakren-Inferiorität (Unterlegenheit) Aufschluss über die später zu erlangenden Kundalini Siddhis geben. Ist nun bei jemanden z. B. das Herzchakra, Anahata, stark entwickelt, könnte dies ein Indikator für eine spätere Fähigkeit im Hellfühlen sowie im Heilen durch/mit Liebe sein. Ist bei jemanden das dritte Auge, Ajna, stark entwickelt, könnte das ein Indikator für eine spätere Fähigkeit im Hellsehen oder im astralen Sehen sein. Diese Indikatoren jedoch beschreiben Anlagen/Möglichkeiten. Man kann sie nicht als konsequent letztgültig betrachten, nicht zuletzt deshalb, weil erst die Ausgeglichenheit, Klarheit und Stärkung aller Chakren sowie – wenn man der Literatur glaubt – des menschlichen Charakters, seines „rechten“ Denkens, Seins und Handelns, zur Erlangung der Kundalini Siddhis führt – dies also gemeinhin als Vorbedingung für übernatürliche Fähigkeiten gilt.
Mein Einwand: Dennoch erlebte ich Menschen, die mit einigen Siddhis gesegnet sind, jedoch keine besondere Ethik an den Tag legen. (Die Erlangung gewisser Kundalini Siddhis ist daher nicht zwangsläufig an ein redliches Leben gebunden.)

Kiu Ecktstein beschreibt in „Kundalini Erfahrungen“ (Link untenstehend) ein genaueres System über die sechs Nadis der Kundalini. In dieser Lehre, die erstmals etwas Klarheit in die sich oft widersprechenden energetischen Darstellungen von Kundalini brachte, werden sämtliche feinstofflichen Vorgänge detailliert dargestellt. Kiu Eckstein etikettiert die Überlieferung gemäß seines Kundalini-Meisters zwar mit „traditionelle Wissenschaft“ (S. 76 ff) , doch streng wissenschaftlich ist es nicht, weswegen hier meiner Ansicht nach eher von einer Lehre gesprochen werden müsste. Natürlich ließen sich auch Indizien über zu erlangende Siddhis durch genaue Betrachtung des Energieflusses in den Nadis ableiten, doch das sprengte hier den Rahmen.

Warum, wodurch und unter welchen Umständen Kundalini Siddhis auftreten, ist also individuell bedingt. Die energetische Konfiguration/Anlage mag maßgebend sein. Gewiss ist, dass Kundalini Siddhis oft spontan und unerwartet auftreten, was für den Betroffenen meist unangenehm ist, sowie eine gewisse Fähigkeit natürlich auch kultiviert und eingeübt, daher verstärkt werden kann, sowie selbe Fähigkeit durch Nichtanwendung, bzw. durch Brachliegenlassen, geschwächt werden kann.

Kundalini Siddhis – Paranormale Fähigkeiten und der Alltagsmensch

Der Alltagsmensch kann natürlich ebenso medial, magisch, energetisch, telepathisch ect. veranlagt sein, ohne jemals auch nur einmal kundalini-typische Phänomene wie Hitze oder den so oft beschriebenen „Starkstrom“ verspürt zu haben. Es ist mir daher wichtig, zu betonen, dass nicht jede übernatürliche Fähigkeit kundalini-bedingt ist.

Ein Kundalini-Erwachen ist generell immer ein spiritueller „Brandbeschleuniger“. So schwierig und leidvoll ein Kundalini Prozess auch oft ist, so ist das größte Geschenk in Kundalini, dass ab dem Zeitpunkt des Erwachens der physische Mensch aufs Schnellste und Gnadenloseste zu seinem höchst möglichen spirituellen Potential geführt wird. Und dies obendrein, ob der Betreffende es will oder nicht. Gnade und Zwang liegen sehr nah beieinander.
Was andere, ernsthaft Suchende, jahrelang erbeten, erkämpfen, erringen und letztendlich erkennen, geschieht durch Kundalini sozusagen wie von selbst und im Schnelldurchlauf. Darin liegt das Geschenk.
Entfalten sich neben psycho-spirituellen Erfahrungen wie – nach Dr. Lee Sannella – Superluzidität oder Erleuchtung auch gewisse Kundalini Siddhis, so wird jeder Kundalini Erwachte auch das letztendlich als Geschenk betrachten, solange Befremden, Irritation und Angst nicht die Oberhand haben.

Kundalini Siddhis und Ego

Viele, die gewisse Kundalini Siddhis erlangt haben, nehmen wir das zufällige oder bewusste Erhaschen von Gedanken(frequenzen) anderer Menschen oder gar die Fähigkeit, den eigenen Körper zu verlassen, könnten sich „gottgleich“ wähnen und sich durch ihre Fähigkeiten Vorteile in der Welt verschaffen, beispielsweise durch Ausspionieren bestimmter Menschen, Autoritäten, des Partners, des Chefs usw. … Natürlich geschieht das, und ich könnte einige Anekdoten anführen, was andere, die ich interviewt haben, erlebt haben, oder wie langweilig es tatsächlich ist, dem Gedankenstrom anderer Menschen zu lauschen, doch abgesehen von der Ego-Falle, in die die meisten hier zwangsläufig einmal treten müssen, sind Siddhis m. E. vielmehr Werkzeuge, die einen für höhere „Angelegenheiten“ (Dimensionen) an die Hand gegeben werden. Kundalini Siddhis sind „Ausstattung“, für „operative Zwecke“ jenseits des Greifbaren. Diese Ausstattung ist, und hier bin ich Utilitaristin, für etwas anderes geschaffen und nützlich, als sich über die physische Welt zu erheben, um Bewunderung, Staunen und Übermaß zu erregen. Mit anderen Worten: Wer die Differentialrechnung kann und nichts anderes damit anzufangen weiß, als in der Unterstufe damit zu prahlen, versteht etwas grundlegend falsch.
Kundalini Siddhis sind also Werkzeuge, die man braucht, um woanders „zu bestehen“. Dies ist das eine. Das andere ist, dass in den großen spirituellen Traditionen Kundalini Siddhis nicht als das „Ziel“ angesehen werden. Die magischen Schulen verstehen Siddhis zwar in der Tat „ego-basiert“, da macht auch Franz Bardon, den ich durchaus schätze, keine Ausnahme, und von Aleister Crowley brauche ich erst gar nicht zu sprechen, doch sind Siddhis, insofern man sie als das zu erlangende Endziel des Menschen betrachtet, gänzlich falsch verstanden.

Nehmen wir exemplarisch folgende Annahmen über Kundalini Siddhis:

„Wenn ich Gedankenlesen könnte – ja, das wär’s.“
„Wenn ich nur meinen Körper verlassen könnte – dann hab ich’s doch geschafft.“
„Wenn ich mich und alle anderen heilen könnte – dann wäre ich doch ein Wundertäter! Vielleicht würde ich gar nicht mehr altern. Könnte ich nicht die DNA und alle Zellen verändern? Gar Tote wieder zum Leben erwecken? Ja, wenn ich unsterblich wäre – das wär’s ja.“

Nein. In allen Annahmen über Siddhis gibt es danach keinen Punkt. Kein „Das wär’s.“ Danach geht es immer weiter. Wer sich auf Siddhis versteift und in dieser Welt verharrt und verhaftet bleibt, ist der Differentialrechner, der sich immer noch in der Unterstufe aufhält. Siddhis sind Begleitumstände des Weges, das Ziel jedoch ist immer die Erlösung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt, respektive das endgültige Verlassen der Matrix der diesseitigen und jenseitigen Welt … (Siehe Artikel „Erleuchtung als Bestandteil der Erlösung“.)
Jenseitskonstrukte gibt es viele; abgesehen von den religiösen Vorstellungen kann man Emanuel Swedenborg, Armin Risi, Robert Monroe oder sonst wen bemühen, doch ist mit dem alleinigen Tod – mit oder ohne Siddhis – nichts getan und in der Regel noch lange niemand „erlöst“.
Siddhis sind also nützliche Beihilfen auf dem Weg, in der Tat sehr starke Helfer, doch niemals Endzweck, weder spirituell noch evolutionär.

Kundalini ohne Siddhis

Nicht selten geschieht ein Kundalini Erwachen auch ohne Kundalini Siddhis, ohne übernatürliche Fähigkeiten, was jedoch eine Erleuchtungserfahrung wiederum nicht ausschließt. Kundalini-Erleuchtung kann mit „Amrita“ geschehen, mit Ekstase, mit Licht – und Pomp und reichlich Theater, sowie Erleuchtung auch gänzlich ohne Kundalini geschehen kann – siehe Artikelserie „Was ist Erleuchtung“
Doch wie verhält sich Kundalini ohne Siddhis? Es gibt tatsächlich auch hier Veränderungen im physischen Körper, sodass ich hier ebenfalls das Wort Siddhis gebrauchen möchte, jedoch ohne das Adjektiv „übernatürlich“.
Viele, die ich interviewt habe, berichten von einer Veränderung grundlegender Bedürfnisse wie Schlafen, Essen, „Träumen“ …

Folgende Siddhis lassen sich hierzu benennen:

  1. Kundalini ersetzt Schlaf
  2. Kundalini ersetzt Essen
  3. Kundalini erhöht kognitive Fähigkeiten
  4. Kundalini wirkt wie „Doping“ beim Sport
  5. Bessere Sehfähigkeit
  6. Bessere Hörfähigkeit

So erging es auch mir so, dass ich nach meinem Kundalini-Erwachen grundsätzlich weniger Schlaf und weniger zu essen brauchte. Warf ich mein energetisches System überdies täglich einmal an, beispielsweise durch Meditation, so erlebte ich Phasen, in welchen ich nicht mehr als drei Stunden Schlaf brauchte. Jeglicher Traum in diesem Schlaf war nur mehr noch eine Art „Überblendung“ verschiedener Wirklichkeiten. Teils waren diese Träume sehr aufwühlend, doch sie schmälerten meinen Regenerationsprozess in keinster Weise, sondern – im Gegenteil – schienen auch hier Beihilfe zu leisten, wieder als Beschleuniger zu wirken.
Auch brauchte ich in diesen Phasen viel weniger zu essen. Das Hungergefühl war vollends ausgeschaltet, und so war mit einer Banane am Tag, die ich eher aß, weil es doch nicht sein kann und nicht gesund sein kann, gar nichts zu essen, „der Körper gefüttert“.
Ich möchte und muss hier aber die Kirche im Dorf lassen. Ich erlebte Phasen, Wochen, in denen es so war, wie oben geschildert, doch genauso gut, in eher stressigen oder belastenden Zeiten, brauchte ich die übliche Menge Schlaf und die übliche Menge Essen.
Ein weiteres Phänomen, das nicht zu den übernatürlichen Siddhis zählt, jedoch nicht unerwähnt bleiben soll, ist die erhöhte Gedankenkapazität und das verstärkte Erinnerungsvermögen. Hier kann ich sagen, dass kaum jemand, der Kundalini hat, dieses Phänomen nicht kennt. Nahezu jeder berichtete, dass seine Gedankenwelt leichter, schneller und umfassender ist, dass auch komplizierte oder komplexe Zusammenhänge eines bestimmten Themas leicht(er) durchschaut und verstanden werden, sowie einmal Gelerntes, auch wenn es schon Jahrzehnte zurück liegt, im Bedarfsfall sofort wieder aktiviert und angewendet werden kann.
Ich kann das alles nur bestätigen.
Ebenso berichteten nicht wenige davon, dass sie bei sportlichen Aktivitäten plötzlich leistungsfähiger waren, des weiteren erzählten viele von einer stark verbesserten Hör- und Sehfähigkeit.

Ich denke, hier wirkt Kundalini wie eine zweite Energiequelle, die den Menschen von nun an zur Verfügung steht. Man kann es vielleicht mit einem HEV (Hybridelektrokraftfahrzeug) vergleichen, das ebenfalls zwei Energiequellen nutzt und von einer Energiequelle auf die andere umschalten kann. So ähnlich verhält es sich mit Kundalini. Ein Mensch ohne Kundalini braucht Nahrung und Schlaf, ein Mensch mit Kundalini kann dies u. U. mit Kundalini ersetzen.

Denkt man dieses Phänomen weiter – und es ist interessant -, so ergäbe sich ein völlig neues Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell, wenn jeder Mensch auf der Erde diese zweite Energiequelle (Kundalini) hätte. Welthunger könnte eingedämmt werden, die Lebensmittelindustrie würde weniger Umsatz machen, Menschen wären aus sich heraus leistungsfähiger, bräuchten weniger Schlaf … Ja. Stoff für einen spirituellen Science Fiction Roman. 😉

Abschließend möchte ich noch Sukadev V. Bretz zu Wort kommen lassen, Autor von „Die Kundalini erwecken“ (Buchlink untenstehend.) Ich finde, er stellt das Thema Siddhis sehr gut dar. Seine zentralste Aussage – ich zitiere: „Es (die Siddhis) bestätigt einen auf dem spirituellen Weg, im Sinne von: Es gibt eine andere Wirklichkeit.“

Kundalini Siddhis und ihre Rolle im Yoga

Sämtliche Artikel aus der Kategorie „Energetische Erfahrung“ haben direkt oder indirekt immer mit Kundalini zu tun. Insbesondere der Artikel: „Inneres Hören, Jim Morrison“. Ebenso der Artikel Mein Kundalini Prozess.

Bücher: Joachim Reinelt „Das große Kundalini-Buch“, Sukadev V. Bretz „Die Kundalini Energie erwecken“, Dr. Lee Sannella „Kundalini Erfahrung und die neuen Wissenschafen“, Kiu Eckstein „Kundalini Erfahrungen“. Die Bücher können mit Klick auf das Cover bestellt werden:

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Geboren 1978 – Bloggerin | Beraterin zu spirituellen Themen | Kundalini | Neoterikerin | spirituelle Bohemienne | Herausgeberin von Neoterisches Bewusstsein – Moderne Spiritualität

8 thoughts on “Kundalini Siddhis – Paranormale Fähigkeiten”

  1. Liebe Tanja
    so schön geschrieben, ich könnte mir glatt eine Scheibe abschneiden!
    Und zum Inhalt und den Folgerungen ist jetzt wirklich nichts mehr beizufügen oder zu meckern. Lediglich die Verbindung deines angesprochenen „Gnade und Zwang“, dass auch die Ursache UND die Wirkung in selbst ist und es dadurch niemals ein Ziel geben kann, in einer Unabdingbarkeit zu immer „Grösserem“ ein wenig mehr herauszustreichen.

    Vorschläge zu SciFi von mir seien Fantasie, weniger Umsatz, weniger Schlaf mehr Sport, aber vor allem Eigenverantwortung, Gleichberechtigung, Entwicklung eingebracht

    herzlichst -Stedi

    1. Lieber Stedi!

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar. 🙂

      Freut mich, dass du „zufrieden“ bist. 🙂 *lach*

      Liebe Grüße,

      Tanja

  2. Liebe Tanja,
    du schreibst: „Ist bei jemanden das dritte Auge, Ajna, stark entwickelt, könnte das ein Indikator für eine spätere Fähigkeit im Hellsehen oder im astralen Sehen sein.“
    Nun habe ich versucht, über Google mehr darüber heraus zu finden – leider erfolglos und schreibe dir deshalb. Dies ist das Ergebnis meines Chakra-Tests:
    Wurzel: geöffnet (25%)
    Sakral: geöffnet (56%)
    Nabel: überaktiv (75%)
    Herz: geöffnet (31%)
    Hals: überaktiv (75%)
    Drittes Auge: geöffnet (62%)
    Kronen: geöffnet (56%)

    Da mein Nabel- und gleichzeitig auch mein Halschakra eine Überaktivität darstellen, wollte ich fragen, welche eventuellen Fähigkeiten sich daraus in Folge einer Kundalini entwickeln könnten – wie gesagt, ich erwarte das natürlich nicht, sondern bin lediglich neugierig auf die Möglichkeiten.
    Vielen Dank und liebste Grüße!

    1. Liebe Joana,

      die Chakren-Dominanz und Chakren-Unterlegenheit beschreibt nur Tendenzen, die eintreten können aber nicht müssen. Das harmonische Zusammenspiel aller Chakren ist wichtig, egal in welcher Hinsicht. Ob man dies nun auf Siddhis bezieht oder auf das Leben allgemein, ist egal. Je harmonischer, reiner, geöffneter die Chakren generell sind, umso besser.

      Das Halschakra verbindet Herz- u. Stirnchakra, trägt also zur Überwindung der Dualität bei, weil es Spiritualität und Gefühl verbindet. Hier also bist du stark. Das heißt für dich „ganzheitliches Erkennen“. Da das Halschakra in geringem Maße auch auf die Ohren wirkt, könnte sich hier Hellhören etablieren. ABER: Die Ohren werden hauptsächlich vom Stirnchakra genährt, was das Halschakra hier mitbringt, ist das Erkennen des Gehörten … Zum Beispiel! Das alles ist nur eine vage Orientierung. Alles kann, nichts muss. Und wie ich im Artikel schrieb, so können Siddhis auch komplett ausbleiben und Kundalini wirkt nur auf den Körper wie Doping sozusagen. Weniger Schlaf, mehr Leistung usw. …

      Ich wünsche dir alles Gute! 🙂

      Tanja

      1. Liebe Tanja,
        das ist super spannend, vielen Dank für deine Antworten! 🙂 Gibt es auch eine eventuelle Tendenz bei dem Nabelchakra?
        Ich lese mit absoluter Faszination deinen Blog, habe bereits zwei empfohlene Bücher bestellt (der psychedelische Reiseführer und das über Ayahuasca) und bin begeistert. Vielen Dank, dass du dein Wissen und Erlebtes in dieser Form weitergibst!

        1. Liebe Joana,

          danke für deinen Kommentar. 🙂

          Ein gut entwickeltes Nabel- od. Solarplexus-Chakra heißt, dass die volle Entfaltung des menschlichen Potentials angestoßen wird. Von diesem Chakra wird vornehmlich Prana, die Lebensenergie, im gesamten Körper verteilt. Das heißt, dass der Energiefluss bei dir grundsätzlich stark ist. Natürlich kann dies auch übersteuert sein, was bei Männern eher der Fall ist … Durch die gesunde Energieverteilung und die Etablierung eines starken Willens, erreichst du in der Außenwelt deine Ziele grundsätzlich leicht. Dir geht sozusagen der Saft nie aus. 😉

          Was Siddhis oder paranormale Fähigkeiten anbelangt, so kann man hier eher nur von „Befeuerung“ sprechen. Das heißt, dass mit einem dominanten Solarplexus-Chakra auch alles andere genährt und beschleunigt wird. Am ehesten hier sind „spontane Heilkräfte“ anzutreffen, doch wiederum nicht nur. Ein russischer Heiler, dessen Namen mir gerad nicht einfällt, heilt mit dem Dritten Auge, die meisten heilen mit den Händen über das Herzchakra, doch was den energetischen Fluss und die Umverteilung anbelangt, so ist das Nabelchakra maßgeblich. Daher könnte „energetisches Heilen“ hier ebenso angesiedelt sein – doch wiederum: Dies alles sind nur Tendenzen. Die Komplexität und das Zusammenspiel aller Chakren bedingen Kundalini-Siddhis. Und wie ein Baum nach oben wächst, so geht auch ohne ein gutes Wurzel-Chakra nicht viel, denn der Baum nährt sich über die Wurzeln. Chakrenarbeit schadet also nie. 😉

          Liebe Grüße,

          Tanja

  3. Liebe Tanja,

    danke für die tollen Beiträge zur Kundalini. Mich interessiert noch, ob diese Fähigkeiten bleibend sind – oder verschwinden sie wieder?

    Liebe Grüße
    Lily

    1. Liebe Lily,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. 🙂

      Kundalini-Siddhis können sich immer wieder verändern, in der Intensität stärker oder schwächer werden, doch in der Regel sind sie bleibend.

      Liebe Grüße,

      Tanja

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