Was ist Kundalini? – Teil 1

Was ist Kundalini?

Was ist KundaliniWas ist Kundalini: Über das Wesen und Wirken der sog. Schlangen-Kraft wurde in den letzten Jahren auch im Westen mehr und mehr geschrieben, sodass Menschen mit einer aktiven Kundalini sich weder dem Unverständnis ihrer Mitmenschen noch ihrer eigenen Unwissenheit aussetzen müssten. Leider gibt es nach wie vor ein Informationsdefizit, sodass viele, die mitten im Prozess stecken, immer noch als psychotisch eingestuft und mit Psychopharmaka behandelt werden. Die horrenden Fehldiagnosen hierzu reichen, je nach Konsultation, von dämonischer Besessenheit bis hin zur Schizophrenie. Es ist daher nicht nur wichtig, das Thema so darzustellen, dass sich der westliche Mensch in diesem Prozess erkennen kann, auf dass er weder einen Exorzismus noch eine medikamentöse Behandlung anstrebt, sondern ebenso wichtig, auf die Gefahren einer zufälligen Erweckung hinzuweisen. Kaum ein Meditations- und/oder Yogalehrer ist befähigt, ein Erwachen der Schlangenkraft als das zu erkennen, was es ist. Insofern der Betroffene noch nie von Kundalini gehört hat, wird ihm der Lehrer das Wort auch nicht in den Mund legen, sodass er – wie so viele andere – völlig alleine dasteht und in die Bahnen westlicher „Therapie“ und Deutung gelenkt wird, was zumeist alles nur verschlimmert. Aus diesem Grund – da ich hier prophylaktisch tätig sein möchte – starte ich diese Artikelserie, die mir mehr als alles andere am Herzen liegt.

Was ist Kundalini – zum Problem der richtigen Information

Wer sich die Frage Was ist Kundalini? beantworten will, wird je nach konsultiertem Buch/Autor zu unterschiedlichen Antworten kommen. Aber es gibt Information. Ja. Meine akquirierten Bücher zu dem Thema füllen gut einen Laufmeter meines Bücherregals, doch in keinem einzigen davon habe ich eine adäquate und zufriedenstellende Beschreibung dessen gefunden, was diese Kraft wirklich ist, was sie bedeutet, warum sie existiert und welches Potential sie birgt …
Man kann die Literatur hier grob unterteilen in fünf Kategorien. Kategorie 1 beschäftigt sich mit der Erweckung der Schlangenkraft. Hier wird auf mögliche Gefahren und Risiken nur seltenst hingewiesen, bzw. wird die Gefahr oft spirituell relativiert, was sich – nun sehr vereinfacht gesagt – auf folgenden Nenner bringen lässt: Der, der ein reines Herz hat, hat auch keine Aufstiegs-Krisen zu befürchten. Das stimmt so nicht.
Kategorie 2 versammelt all jene, die ich „Kundalini-Fans“ nenne. Sie selbst haben keine aktive Kundalini, stehen jedoch wie Zaungäste vor dem Phänomen und studieren hierzu die indischen Schriften von A bis Z. Das ist inhaltlich mal mehr, mal weniger gut, zumeist jedoch absolut ineffizient, wenn es gilt, Klarheit in das Thema zu bringen. Die Schlangenkraft wird hier oft als Verlängerung in alles „Mögliche“ gezogen, in Begriffe wie Logos, Eros, kollektiver Bewusstseinssprung, Chaos, Schöpfung … Auch bringt man z. B. historisch bedeutsamen Persönlichkeiten, wie z. B. Goethe, mit der Schlangenkraft in Verbindung, anderfalls wären sie zu ihrem herausragenden Schaffen gar nicht fähig gewesen. Doch das ist meiner Meinung nach ein völlig verquerer Rückschluss, der die Schlangenkraft auf ein Podest hebt, wo sie nicht hingehört. Ja, es kann mitunter sein, dass eine historische Persönlichkeit eine aktive Kundalini hatte, doch wäre diese stets und immer ursächlich, müsste so gut wie jeder Nobelpreisträger diese Energie besitzen.
Die 3. Kategorie beschreibt das Phänomen eher wissenschaftlich-psychologisch, was als Aufklärung in Fachkreisen, wie z. B. Kundalini-Klienten richtig zu behandeln wären, sehr sinnvoll ist. Hier hat Dr. Lee Sannella, Psychiater und Augenarzt, Pionierarbeit geleistet. Von allen Büchern, die es zum Thema derzeit gibt, kann ich Dr. Sannellas Buch am meisten empfehlen. Auch habe ich ein Interview von ihm übersetzt, das hier nachgelesen werden kann.
Die 4. Kategorie beinhaltet die zahllosen Erfahrungsberichte, die man in Buchform geordnet und im Internet querbeet serviert bekommt. Abgesehen von Gopi Krishna, Kiu Eckstein, Irina Tweedie, Bonnie Greenwell usw. sind Internet-Erfahrungsberichte überwiegend desinformierend, da hier meiner Meinung nach ein Trugschluss den nächsten bedingt, insofern das Erlebte dann auch noch blindlings ausgedeutet wird, je nach Lebensstimmung/Laune/Dünkel usw. … Hier ist jeder ein König in seinem eigenen Meinungsland, weil er das Meinungsland der anderen gar nicht kennt. In diese Falle tappen übrigens auch Autoren mit mehr oder weniger Renommee, wobei einer sich als „Sachverständiger“ wähnt, weil er Psychotherapeut mit aktiver Kundalini ist und der nächste, weil er schon sooo lange mit aktiver Kundalini unterwegs ist und gottlob die deutsche Grammatik beherrscht.
Doch ich bin der Meinung: Die Kundalini-Erfahrung alleine ist kein Garant für eine klare Darstellung derselben, ebenso wenig wie ein Doktorgrad in Psychologie.
Die 5. Kategorie nähert sich lyrisch-mystisch, bisweilen religiös. Hier ist von der „Göttin des Universums“ die Rede, vom kosmischen Tanz, vom Reigen der Sterne … Ich spreche hier nun nicht von den indischen „Urschriften“, der Gita, den Upanishaden oder dem sechsten Kapitel der Jnaneshwari, sondern von der Rezeption derselben. So dürfte auch Arthur Avalon einem Übersetzungsfehler aufgesessen sein, indem er den Sitz der Schlagenkraft in der Magengegend verortet. Daher sind westliche Interpretationen auf Basis der tantrischen Schriften mehr als diffundierend, zumeist jedoch der indischen Mythologie so sehr verpflichtet, dass der westliche Mensch hier kaum praktische Hilfe finden kann. Östliches Wissen muss immer an westliche Denkschemata adaptiert werden, was in sich oft einen Bedeutungsverlust birgt, mit anderen Worten: Sollte jemand einen Text lesen, in welchem es permanent und prinzipiell nur um Schöpfung durch und mit Kundalini geht, wobei sich die Bezüge involutiv und evolutiv bis zur Milchstraße hinziehen, wird er sich vermutlich nach der Lektüre nur den Kopf kratzen wollen.

Den meisten Darstellungen gemein sind die sog. Aufstiegs-Krisen und ihre Linderung oder Überwindung. Hier scheitern meiner Meinung nach die meisten, bis auf Dr. Lee Sannella, der das Leiden vornehmlich durch Aufklärung und Ruhe zu lindern sucht, doch es gibt auch noch andere Gegenmaßnahmen, wie in Artikel 6 beschrieben.
Was die Symptome betrifft, so packen viele Berater, Heiler, Schamanen, Reiki-Meister usw. ihre Werkzeuge bei Kundalini-Erweckten ebenfalls ohne Rücksicht auf Verluste aus, oftmals, ohne das Phänomen tatsächlich zu verstehen. Viele zitieren aus dem bekannten Fundus: Man kaut den esoterischen Kaugummi, gräbt die Chakrenlehre aus, gibt ein paar Globulis, betreibt Wirbelsäulenbegradigung oder lässt sich die Symptome wegtrommeln … Und danach? Funkstille. Es gibt kein einziges Buch, das sich mit dem Danach beschäftigt. Auf die Erweckung folgen die Krisen, darauf folgt die Erleuchtung und darauf folgen die Siddhis, die paranormalen Kräfte, wie in Artikel 7 beschrieben. Punkt. Offenbar ist man der Meinung, dass der Seinszustand danach ein punktuelles Ziel ist, so klein und so flach wie das Bullauge einer Zielscheibe. Einmal „getroffen“ – und gut.

Natürlich ist es das nicht. So kann und sollte man danach seine Fähigkeiten kultivieren und anwenden, bzw. noch mehr Fähigkeiten entdecken, doch hierzu braucht es Anleitung und Ideen, was man damit Nützliches tun kann, für sich und für andere. Diese Ideen und Übungen werde ich im letzten Teil der Artikelserie schildern.

Der derzeitige Informationsstand ist also m. E. nach wie vor unzureichend. So habe ich schon seit langem das Bedürfnis, zu dem Thema einen eigenständigen, angemessenen und vor allem aufgeklärteren Beitrag zu leisten. Nicht nur habe ich selber eine aktive Kundalini, sondern kenne ich die Literatur der  fünf dargestellten Kategorien „leider“ sehr genau. Daher also diese Artikelserie.

Was ist Kundalini – Begriff und Rezeption

Der Begriff Kundalini leitet sich vom Sanskrit-Wort „kundal“ ab, was „Windung“ bedeutet. Lt. indischer Mythologie ist Kundalini eine ätherische Kraft, die vom Gott Shiva ausgeht, der oft mit Schlangen dargestellt wird. (Auf dem Bild trägt er eine Schlange um den Hals.)

Erstmals erwähnt wurde die Schlangenkraft in den tantrischen ShivaSchriften, vermutlich 9. Jh. n. Chr. Kundalini wird dort als Schlangenkraft begriffen, die am unteren Ende der Wirbelsäule ruht. Es heißt, diese Kraft ruhe in jedem Menschen und kann durch yogische Praktiken erweckt werden. Einmal erweckt, steigt die Schlangenkraft in der Wirbelsäule hoch und durchstößt sämtliche Chakren, wobei die Chakren gleichzeitig gereinigt werden. Erreicht Kundalini das Kronenchakra, ist der Mensch erleuchtet und mit zahlreichen paranormalen Fähigkeiten, den Siddhis, gesegnet.
Das ist die allgemein verbreitete Vorstellung des Ostens von der Schlangenkraft. Es werden zwar immer wieder Versuche unternommen, Kundalini bei den Mythen der Kelten und Germanen ausfindig zu machen, wobei alle Schlangen- u. Drachengötter herhalten müssen, sowie sogar versucht wird, Kundalini als System in den kabbalistischen Lebensbaum zu projizieren, doch halte ich dieses Phänomen, so betrachtet, für überinterpretiert. (Ob nun die Midgard-Schlange oder die Mehen-Schlange zitiert wird, der Leviathan oder Fafnir, es scheint, als wolle man Kundalini krampfhaft anders als nur traditioniellerweise indisch verorten. Natürlich ist es völlig klar, dass Kundalini ein globales Phänomen ist und nicht nur auf Indien beschränkt. Doch hätte ein Pikte (1. Jh. n. Chr. und früher) ein Kundalini-Erlebnis gehabt, so hätte er vermutlich keine neolithische Triskele in den Stein geritzt, sondern vielleicht einen glühenden Speer, und schon ist für die gesamte Nachwelt das Erlebnis verloren, da der Speer nur im Hinblick auf Jagd, auf Fleisch- und Wildbeschaffung begriffen wird. Soviel also zum Interpretations-Spiel und der Beliebigkeit der Auslegung. Ich fühle mich sehr oft an die Signaturenlehre erinnert, die in manchen Fällen wahr und in ebensovielen Fällen unwahr ist. Ebenso so ist es m. E. mit mythischer Deutung.)
So haben wir also in der heutigen Rezeption die östliche Dominanz, „Kundalini“ und „Schlangenkraft“ als Termini, sowie die tradierten Bilder – und damit schon wieder eine Unklarheit mehr.
Die Frage Was ist Kundalini korreliert natürlich eng mit der Frage Woher kommt sie?. Die traditionelle Vorstellung geht davon aus, dass sie am unteren Ende der Wirbelsäule als Potential in jedem Menschen ruht.
Meiner Erfahrung nach ist das nicht so. Ich denke, sie ist außen vor wie Reiki, Prana, Od ect. Wie die „Lebenskraft“ umgibt auch Kundalini Pflanzen, Tiere und Menschen. Sie ist für mich kein Stück Holz im menschlichen Körper, das nur angezündet werden muss, um von da an immer zu brennen. Jedes Auto muss von außen betankt werden. Der Mensch ebenso. Ich denke, die Schlangenkraft ist kein Perpetuum Mobile, das jeder Mensch besitzt. (Mehr dazu im Nachtrag untenstehend.)

Bei ihrem ersten „Angriff“ geift Kundalini also nach dem sog. Pferdeschwanz, der Cauda Equina. (Siehe Bild.) 

Kundalini

Bildlizenz: Medical Illustrations, Cauda Equina, si1925.

Das ist ein Nervenbündel, das anatomisch Ähnlichkeit zu einem Pferdeschwanz hat und direkt unter der Wirbelsäule lokalisiert ist. Beim ersten Andocken fühlt es sich also an, als wäre direkt unter dem Steiß ein Ei, aus dem – meinetwegen – irgendwann eine Schlange schlüpft, die die Wirbelsäule emporkriecht. Ich denke, so ist der Begriff „Schlangenkraft“ viel mehr als Bildnis zu verstehen, denn mythologisch zu interpretieren, bzw. auf Fafnir, Leviathan, Mehen-Schlange ect. zu projizieren.
Kundalini benutzt also, vor allem die Nervenbahnen und nicht nur die Meridiane, darüber hinaus wirft sie das gesamte Hormonfeld um. Dies zum Begriff und der Rezeption.

Ich werde in weiterer Folge natürlich darauf eingehen, wie die Schlangenkraft erweckt wird, welche Gefahren sie birgt, wie man die Krisen lindern kann, welche Zeichen ein Erwachen ankündigen, wie man sich einordnen kann, ob ein Bauchkrampf jetzt Kundalini im Sakralchakra oder doch nur den nächsten Gang zur Toilette ankündigt, warum diese Energie so einen direkten, unmittelbaren Einfluss auf den Körper hat, welche Fähigkeiten zu erlangen sind bis hin zur Erleuchtungserfahrung und dem Danach.

Nachtrag: Was ist Kundalini – oder: Woher kommt sie?

Ergänzenderweise muss angemerkt werden, dass Itzhak Bentov, 1923 bis 1979, das Phänomen erforschte und seine Forschung darauf hinwies, dass diese Kraft in einem ausgeglichen, harmonischen Zustand innerer Oszillation zu erwachen beginnt, daher nicht von außen induziert, sondern über das Gehirn zur Erweckung gebracht wird. Wen diese Forschung interessiert, kann Näheres im Buch „Auf der Spur des wilden Pendels“ nachlesen – Buchlink untenstehend.
Doch meine eigene Erfahrung, sowie die Ergebnisse der Befragung all jener, die ich interviewt habe, steht diesem Ansatz entgegen, sowie die Überlegung, wo Kundalini war, bevor es Menschen gab. Nach tantrischer Auffassung war sie schon vor dem Universum da. Geht man davon aus, dass die Kraft im Menschen ruht, muss man sich jedoch fragen, ob sie sich dann evolutionär mit der „Menschwerdung“ mitentwickelt hat, sozusagen als Potential immer da war, jedoch erst im „Homo Sapiens“ zur vollen Reife kam. Ich glaube das nicht. Ich bin der Meinung, sie war schon da, bevor es das erste Atom im Universum gab. Ebenso spricht das sogenannte Shaktipat dagegen, wie im nächsten Artikel 2 „Fremderweckung“ dargestellt ist. Dabei wird von einem Guru Energie auf einen Schüler übertragen, somit die Schlangenkraft erweckt. Diese Energieübertragung  – die ja wiederum von außen kommt – spricht meiner Meinung ebenfalls gegen die These, dass Kundalini unter der Wirbelsäule ruht.
 Itzhak Bentovs Forschung ist mittlerweile etwas veraltet, kann jedoch nicht gänzlich widerlegt werden, sowie auch meine These, dass sie von außen kommt, trotz vieler Dinge, die dafür sprechen, nicht gänzlich widerlegt und/oder belegt werden kann. Aus diesem Grund bleibt die Frage letztendlich offen.

Ich beschreibe im nächsten Teil, wie und wodurch die Kraft bewusst erweckt wird, sowie ich im darauffolgenden Teil beschreibe, wie sie zufällig erweckt wird. Wer thematisch weiter „springen“ will, kann auch mit „Teil 4, Aufstieg Symptome und Krisen“ oder mit „Teil 6, Krisen überwinden“ weiterlesen. (Es öffnet sich immer eine neue Seite, sodass bequem zischen den Seiten gewechselt werden kann.)

Im Artikel „Erzengel entmystifizert“ beschreibe ich kurz mein eigenes Kundalini-Erwachen, sowie viel genauer in „Mein Kundalini Prozess“.
Sämtliche Artikel aus der Kategorie „Energetische Erfahrung“ haben direkt oder indirekt immer mit Kundalini zu tun. Insbesondere der Artikel: „Inneres Hören, Jim Morrison“.

Ein Gesamtinhaltsverzeichnis aller Artikel, viele Erfahrungsberichte, Interviews, Forschung, Hilfe, Wissenswertes, Aktuelles sowie Literaturempfehlungen findest du hier.

Bücher zum Thema

Itzhak Bentov „Auf der Spur des wilden Pendels“
Dr. Lee Sannella „Kundalini-Erfahrung und die neuen Wissenschaften“

Die Bücher können mit Klick auf das Cover bestellt werden.

Hilfe zu Kundalini

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Copyright: © Tanja Braid | www.neoterisches-bewusstsein.com

Geboren 1978 – Bloggerin | Beraterin zu spirituellen Themen | Kundalini | Neoterikerin | Herausgeberin von Neoterisches Bewusstsein – Moderne Spiritualität

2 thoughts on “Was ist Kundalini? – Teil 1”

  1. Liebe Tanja,
    deinen spirituellen Blog finde ich sehr interessant. Das was du schreibst, beschäftigte mich auch schon eine geraume Zeit. Ich habe viele spirituelle Bücher gelesen, aber dann kamen solche Gedanken, die du hier genau aufgeschlüsselt hast auf und ich habe gedacht, so kannst du doch nicht denken? Da bist du wohl nicht mehr spirituell ?
    Aber genau das hast du hier sehr schön beschrieben, in einer erfrischenden Schreibweise, wo man gern weiterliest. Und nicht wieder aufhört. Ja so erging es mir.
    Sehr interessant fand ich auch die Artikel über die Kundalini. Ich habe mich in vielen Punkten wiedergefunden. Ich habe auch einen enormen Druck vom Steißbein aufwärts in der Wirbelsäule. Ich spüre es ungefähr bis zum Lendenwirbelbereich. Es ist nicht beständig, aber meistens wenn ich ins Bett gehe, oder intensiv gebetet oder meditiert habe. Dann kann es auch sein, dass meine Chakren in der Hand oder unterm Fuß schmerzhaft reagieren. Manchmal gribbelt auch der ganze Körper. Einmal bin ich Nachts aufgewacht und meine Hände lagen beide um den Hals. Dabei spürte ich, wie sich mein Hals ausdehnte. Ich dachte im Halbschlaf noch so,“ Ach dass ist ja wie beim Atmen der Brustkorb. Wusste gar nicht, dass man das auch am Hals merkt.“ Dann habe ich die Luft angehalten und der Hals dehnte sich trotzdem aus. Plötzlich kam von unten ein Strom nach oben in den Kopf und ich hörte innerlich ein leichtes Brummen. Ich war so erschrocken, dass ich nur noch dachte, mein Gott , so was kann ich jetzt nicht gebrauchen. Wir machen eine Radtour, da muss ich fit sein. Schließlich haben wir noch eine beachtliche Strecke mit dem Fahrrad vor uns. Tja und dann ging der Strom wieder nach unten.
    Die ersten Empfindungen hatte ich so ungefähr vor einem Jahr und ich weiß nicht , ist es die Kundalini oder was Anderes. Du beschreibst ja, dass es nach dem Aufteten der 1. Symptome in der nächsten Zeit losgeht.
    Eigentlich bin ich hin- und hergerissen. Wenn es wirklich die Kundalini ist, sollte ich mich geehrt fühlen und sie annehmen? Aber dann habe ich doch ganz schönen Respekt vor den Schmerzen und dem Transformationsprozeß.
    Du schreibst ja, dass du in der Lage bist die Kundalini bei anderen zu erwecken. Bist du auch in der Lage zu erkennen, ob sie bei Anderen am Aufwachen ist?

    1. Liebe Katrin,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar!

      Für mich klingt alles, was du berichtest, ganz klar nach einem Kundalini-Erwachen, bzw. ist sie bei dir schon erwacht, und du bist nun eben im Prozess. Natürlich darfst du dich geehrt fühlen, Kundalini hat ja nicht jeder und es ist immer noch sehr selten. Vermutlich kennst du in deinem Umkreis keinen, den es so ergeht, wie dir. 😉

      Das Brummen wiederum könnte ein anderes Zeichen sein, vor allem, wenn du es tief in dir hörst … Ist meist ein Signal für auftretende Vibrationen, die eine außerkörperliche Erfahrung einleiten.

      Und: Kundalini-Prozesse können sehr unangenehm sein, aber das MÜSSEN sie nicht! Solange du keine gravierenden Schmerzen und Schlafprobleme hast, ist bei dir alles noch ganz „gesittet“. 🙂

      Aus rechtlichen Gründen muss ich jedoch immer darauf hinweisen, dass gröbere Symptome schulmedizinisch abgeklärt werden müssen.

      Ganz liebe Grüße,

      Tanja

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