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Kategorie: Filmrezensionen Seite 1 von 3

Fahrenheit 11 9 Michael Moore Film

Fahrenheit 11/9 von Michael Moore – Filmrezension

Fahrenheit 11/9 ist ein im Jahr 2018 entstandener Dokumentarfilm des amerikanischen Produzenten und Oscar-Preisträgers Michael Moore. Es handelt sich um eine Film-Reportage, die u. a. die Hintergründe der Präsidentschaftswahlen der USA 2016 sowie Donald Trumps Wahlkampfsieg beleuchtet.

Michael Moore, u. a. bekannt

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A Ghost Story Zeit ist alles

A Ghost Story – Filmrezension

Kurzinhalt A Ghost Story – Zeit ist alles: Ein junges Pärchen, C. (Casey Afflek) und M. (Rooney Mara), bewohnt ein altes Haus. Bei einem Autounfall kommt C ums Leben. Anstatt in die jenseitige Welt, bzw. auf eine höhere Ebene, zu gehen, bleibt C erdgebunden und existiert fortan als Geist im Haus fort.

Trailer A Ghost Story – Zeit ist alles

A Ghost Story Zeit ist alles

Rezension: A Ghost Story

A Ghost Story, von Regisseur David Lowery, ist ein artifizieller Film, der sich leicht an das Horrorgenre anlehnt, jedoch kein Horrorfilm im klassischen Sinne ist. C als Geist, der mittels eines Bettlakens nach seinem Tod als „Geist“ zu erkennen ist, ist ein reduziertes Stilmittel, das hier sehr wirkungsvoll zum Einsatz kommt. Obwohl man den Geist mit Laken aus Kindertagen kennt, aus Büchern/Filmen, ist dieses Motiv in A Ghost Story mehr als ernst und mündig angelegt.
Der Film besticht durch eine poetische Ruhe, wie man sie in Teilen auch aus Terrence-Malick-Filmen kennt, siehe Tree of Life, jedoch mag diese „Dehnung“ vor allem im ersten Drittel des Films den Zuseher etwas strapazieren – zumindest ging es mir so: M dabei zuzusehen, wie sie unmittelbar nach dem Tod ihres Mannes in der Küche zusammensinkt und für gefühlte fünf Minuten etwas verzehrt, trägt weder zur Handlung noch zum Verständnis des Films bei.
Die Handlung wird jedoch in den letzten zwei Dritteln des Films interessanter, vor allem deshalb, weil es dem Regisseur, David Lowerey, sehr gut gelungen ist, das Zeit- und Raumempfinden des verstorbenen C filmisch einzukleiden.
M zieht schließlich aus dem Haus aus, andere Bewohner folgen, die Zeit vergeht, das Haus wird abgerissen – und all diese Zeit, die letztendlich sogar in einer Schleife mündet, verlebt der Geist, C, tranceartig, als wäre er in einem Traum. Die Umgebung verändert sich, fremde Menschen kommen und gehen, und C ist wie von der Zeit, die Jahrzehnte überspannt, losgelöst – und doch mittendrin. Diese Veranschaulichung ist sehr stimmig.
Irgendwann erkennt C, dass er in dieser Dimension ortsgebunden und gefangen ist, und er unternimmt etwas sehr Spannendes dagegen, was ich „spoilertechnisch“ nicht verraten kann. Die Wendung auf diese Handlung ist wiederum höchst interessant. Auch der Schluss markiert einen starken Punkt.

Mein Fazit: A Ghost Story ist ein außergewöhnlicher Film, der die Emotionen gekonnt anspricht und eine meditative Atmosphäre auf einer mit Poesie, Horror und Romantik angereicherten Basis erzeugt. Nicht nur sehenswert für Cineasten, sondern vor allem interessant für Erforscher des Paranormalen und den spirituellen Menschen. Vor der Länge im ersten Drittel des Films sei man „vorgewarnt“, doch danach entfaltet sich eine suggestive Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann.
Bewertung: vier von fünf Sternen.

Anmerkung: Was C nach seinem Tod erlebt, hätte Robert Monroe, der das Astralreise-Phänomen erforscht hat, wohl auf Schauplatz II angesiedelt. Auf S. 80 ff., Buch Der Mann mit den zwei Leben, Ausgabe 05/2005, beschreibt er Ebene II wie folgt: „Dieser Schauplatz ist von wahnsinnigen oder nahezu wahnsinnigen, von Emotionen getriebenen Wesen bevölkert. Zu ihnen gehören auch diejenigen, die noch am Leben sind, aber schlafen, oder von Drogen berauscht im zweiten Körper unterwegs sind und auch die, die tot sind, aber immer noch von Emotionen getrieben werden. … Hier begegnet man aus den Fugen geratene Persönlichkeiten und Lebewesen aller Art.“
Obwohl es im Film nicht offen thematisiert wird, könnte C vielleicht gar nicht gewusst haben, dass er tot ist, wiewohl es offensichtlich ist, dass er „von Emotionen getrieben“ ist. Mit diesem Wissen betrachtet ist der Film einmal mehr interessant.

Der Film A Ghost Story kann mit Klick auf das Cover bestellt/gestreamt werden:

Darsteller: Casey Affleck, Rooney Mara, Brea Grant, Liz Franke, Sonia Acevedo
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Erscheinungstermin: 12. April 2018
Produktionsjahr: 2017
Spieldauer: 89 Minuten

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Der Fall Jesus - Filmrezension

Der Fall Jesus – Filmrezension

Kurzinhalt – Der Fall Jesus: Lee Strobel (Mike Vogel), Gerichtsreporter und Investigativjournalist, ist erklärter Atheist. Als seine Frau Leslie (Erika Christensen) plötzlich zu Jesus findet, versucht er, mit allen Mitteln des „soliden“ Journalismus‘ den christlichen Glauben zu widerlegen. Dabei begibt er sich auf Faktensuche, befragt Fachmänner und Experten …

Trailer: Der Fall Jesus

Der Fall Jesus

Basierend auf wahren Begebenheiten und Lee Strobels Bestseller „Der Fall Jesus. Ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit“ (Buchlink) zeigt dieser Film, wie ein sattelfester Journalist weder durch Predigt noch durch einen Schicksalsschlag zum Glauben findet, sondern durch Recherche.
Am „Wunder“ der Auferstehung Jesu Christi legt Lee Strobel seinen Werkzeugkoffer an, zunächst vollends davon überzeugt, dass „die Sache mit dem Glauben“ schnell ausgehebelt wäre, womit auch seine Frau wieder „auf Kurs“ gebracht wäre. Seine Hauptthese: Jesus starb nicht am Kreuz, sondern war lediglich ohnmächtig und überlebte die Kreuzigung, wonach die Sichtungen von Jesus danach erklärbar wären …
Doch je länger er recherchiert, umso deutlicher treten Beweise zutage, die – nicht wie erhofft – das Glaubensbild seiner Frau zertrümmern, sondern – im Gegenteil – sein atheistisches Weltbild ins Wanken bringen.
Die vorhandene Datenlage (weibliche Zeugen am leeren Grab, die Fülle der Berichte vom wiederauferstandenen Jesus, die Anatomie des Kreuzigungsvorgangs, die eine Ohnmacht und Fortleben Jesus ausschließt …) zwingt Lee Strobel letztendlich, den Glauben seiner Frau anzuerkennen. Bis dorthin durchlebt die Ehe eine Krise …

Mein Fazit: Wer zu Ostern einen etwas anderen „Jesusfilm“ sehen möchte, der wird mit Der Fall Jesus sicher nicht enttäuscht sein. Strobels Zugang und seine Enthüllungen zum „Fall“, sowie die Gespräche mit den Experten, sind durchaus interessant. Wer allerdings die Datenlage der Skeptiker und Gläubigen kennt, wird nichts Neues erfahren und muss mit dem dargestellten Entwicklungsweg eines jungen Paares vorlieb nehmen. Letzteres mag für den Zuseher jenseits der dreißig nicht mehr allzu prickelnd sein, da insbesondere die Paarprobleme der Ehegatten Strobel wie Peanuts anmuten, auch wenn sich der Film alle Mühe gibt, im besten Sinne dramatisch zu sein. Es gibt also kein Zetern und Stampfen, sondern mehr oder minder ernste „Gespräche“, doch diese täuschen über die Banalität des Problems nicht hinweg: Leslie Strobel liebt Jesus, worauf Lee Strobel eifersüchtig reagiert. Tja. So drehen sich die Gespräche im Kreis und wer bei Lee Strobels Ausrufen „Ich will meine Frau wieder!“ mit den Augen rollen muss, sollte sich vorsehen, denn Strobel sagt es sehr oft. Nicht, dass jemand am Ende des Films noch Augenschmerzen bekommt.
Meine Bewertung: drei von fünf Sternen.

  • Darsteller: Mike Vogel, Erika Christensen, Faye Dunaway, Robert Forster, Rus Blackwell
  • Regisseur(e): Jon Gunn
  • Format: Anamorph, Dolby, Widescreen
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Best Entertainment
  • Erscheinungstermin: 5. Oktober 2017
  • Spieldauer: 112 Minuten

Der Film kann mit Klick auf das Cover bestellt/gestreamt werden:


 
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Electric Dreams Phillip K. Dick

Philip K. Dick’s Electric Dreams – Serienrezension

Kurzinhalt: Philip K. Dicks Electric Dreams ist eine Science-Fiction-Serie, bestehend aus zehn Teilen. Jede Folge basiert auf den Kurzgeschichten des bekannten US-amerikanischen Science-Fiction-Autors Philip K. Dick (1928 – 1982). So ist jede Folge in sich abgeschlossen und erzählt eine eigene Geschichte. Thematisiert werden z. B. die verschiedenartigen Auswirkungen von Technik, Medien, Gendesign auf die Gesellschaft, sowie die Verschmelzung Mensch-Maschine zum Cyborg, zum kybernetischen Organismus. Eine Folge widmet sich der Telepathie, eine weitere dem Übergang vom Leben in den Tod und eine andere der Übernahme von Menschen durch Aliens … Zumeist klingt immer etwas „Orwell“ an, wodurch die filmische Umsetzung der Kurzgeschichten erstaunlich aktuell ist. Bekannte Darsteller sind unter anderem Steve Buscemi, Greg Kinnear, Anna Paquin.

Trailer: Der Trailer ist in englisch, natürlich sind die Amazon-Folgen auch auf deutsch erhältlich:

Electric Dreams Philip K. Dick

Nach „The Man in the High Castle“, einer Amazon-Serie, die ebenfalls auf Philip K. Dick beruht, folgt nun mit Electric Dreams erneut eine Amazon-Produktion, die sich wiederum auf Philip K. Dick bezieht. Verfilmt wurde Philip K. Dick ja schon sehr oft, man denke an Blade Runner, Total Recall oder Minority Report. Amazon mag mit Electric Dreams entweder Gespür oder Geschäftssinn beweisen, vielleicht auch einfach nur auf „das gute Pferd“ Philip K. Dick setzen, doch ist Electric Dreams weder etwas Aufgewärmtes noch Nachgeschobenes, auch nicht „dasselbe in Grün“, sondern etwas völlig Eigenständiges.
Je nach Story und Figurenperspektive ist das Setting anders. Mal wird eine beklemmende Atmosphäre innerhalb eines totalitären Staates nachgezeichnet, mal ist es eine High-School-Teenagerromanze im Sommer, dann wiederum blickt man auf eine kühle, dunkle Kolonie auf einem Exoplaneten …
Man kann die Serie wie gute Science Fiction genießen, doch wer Philip K. Dicks Biographie kennt, bzw. mit offenen Augen durch die Welt geht, dem wird sich die zweite Bedeutungsebene in den Folgen/Kurzgeschichten zweifelsohne erschließen.
Über Aldous Huxley, Autor von „Schöne neue Welt“, (Amazon: Westworld), ist bekannt, dass er sich für Spiritualität, Parapsychologie und mystische Philosophie interessierte. Auch experimentierte er mit der bewusstseinserweiternden Substanz Meskalin, worauf er die berühmten Essays „The Doors of Perception“ und „Haeven and Hell“ verfasste. (Fußnote: Von „The Doors of Perception“ ließ sich wiederum Jim Morrison zum Bandnamen „The Doors“ inspirieren.)
Auch Philip K. Dick interessierte sich für Metaphysik, Philosophie und Gnostik. Und für LSD. In den siebziger Jahren hatte er aufgrund einer psychotropen Substanz Visionen, die er in der VALIS-Trilogie verarbeitete, siehe „Die göttliche Invasion“. In diesem mit gnostischen Motiven durchsetzten Text nimmt er „die Matrix“ schon vorweg: Die uns umgebene Welt ist ein künstliches, suppressives Gebilde, das es zu durchdringen gilt, um die Wahrheit zu erkennen. Auch ließen sich die Regisseurinnen Lana und Lilly Wachowski von seinen Ideen zur Matrixtrilogie beeinflussen.
Aldous Huxley und Philip K. Dick schrieben daher nicht nur spekulative, sondern visionäre Science-Fiction.
Was bei Electric Dreams sehr deutlich zutage tritt, sind die in die Zukunft projizierten Parabeln auf die Gegenwart. Natürlich – wie sooft bei Science Fiction – werden Probleme antizipiert, die es noch nicht gibt. Das ist einer der Gründe, warum Literaturprofessoren das Genre stiefmütterlich behandeln, bzw. so gut wie jedes Germanistikstudium einen weiten Bogen darum macht. Doch abgesehen davon sind die Entwürfe einer möglichen Zukunft, das Durchspielen von verschiedenen Szenarien, vor allem bei Philip K. Dick keineswegs Ideenkarussell – kein erwartungsfrohes Abfeiern einer möglichen Zukunft. Blickt man z. B. auf Captain Future, Star Trek/Raumschiff Enterprise, so ist Science Fiction oft ein zukunftsdevotes Technik-Spektakel, aufgeladen mit Spielereien und Gadgets wie „Laserkanonen“, „Holodeck“, „Künstliche Intelligenz“, „Warp-Antrieb“ und „Beam me up“, all dies eingebettet in verheißungsvolle Abenteuer „in fremden Galaxien“, wo insbesondere Captain Kirk (William Shatner) oft kein größeres Problem hatte, als der nächsten Femme Fatale zu entkommen. Oder zu erliegen.
Nicht so bei Philip K. Dick. Er ist weder Herbeisehner noch Schrift-Lakai einer mit Technik und (Männer)-Fantasien überladenen Zukunft, nein, er schaut ganz genau hin, ist fokussiert und „sehend“, und dann beschreibt er einen denkbaren, möglichen Zukunfts-Zustand. Diesen einfühlenden Blick legt er sowohl in die Zukunft wie auch in die Figuren. Das erst, die Möglichkeit, dass eine Zukunft tatsächlich so sein könnte, macht Philip K. Dick so spannend.
Auch in Electric Dreams ist das zu spüren. Egal, welche Perspektive er einnimmt, sei es die Perspektive eines kleinen Jungen, eines Mädchens, einer Ehefrau, eines Detektivs, einer Telepathin, eines Arbeiters, immer verknüpft er eine mögliche Zukunft anhand eines absolut normalen Lebens, anhand einer Figur, wie man sie vielleicht aus der Gegenwart im realen Leben kennt. Dann kommen seine „Themen“ hinzu, totale Kontrolle, Auswirkung der Technik und Medien auf das Leben, Mind Control, Transhumanismus, Realitätsverzerrungen, -überlagerungen, Erinnerungsimplantate, Telepathie usw. So ist in vielen seinen Werken stets eine große Intensität zu spüren.
Je nach Story geht es in Electric Dreams ans Eingemachte, ans Herz oder an die Nieren. Die Serie zielt nicht unbedingt auf „feel-good“ ab, sondern auf „think about“. Im besten Sinn hält sie der Gegenwart einen unbarmherzigen Spiegel vor.

Mein Fazit: Fünf von fünf Sternen für eine anspruchsvolle Serien-Anthologie, die Folge um Folge mit Intelligenz, Weitsicht, Menschenkenntnis und Intensität besticht, und die eine mögliche Zukunft entwirft, die von der gegenwärtigen Realität nicht mehr allzuweit entfernt ist. Vor allem die Folgen „Autofac“, „Fosters neue Welt“ und „Tötet alle anderen!“ sind verblüffend aktuell.

Die Serie kann mit Klick auf das Cover gestreamt werden, Sprache deutsch:
 

Verwandter Artikel: Gab es die Matrix schon vor „Der Matrix“? – Ja. 😉 Wer mehr darüber erfahren will, wer die Matrix schon vor den Wachowskis beschrieben und erfahren hat, kann mit Realität ist eine Illusion weiterlesen.

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wenn du stirbst, zieht dein ganzes leben an dir vorbei, sagen sie

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei … – Filmrezension

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie – Filmrezension

Kurzinhalt: Smantha Kingston (Zoey Deutsch) wacht auf, fährt mit ihren Freundinnen Lindsay, Ally und Elody zur Schule und feiert Cupid Day. Abends ist sie auf einer Party, auf welcher das ersehnt-gefürchtete „erste Mal“ mit ihrem Freund ansteht … Dort kommt es zum Zwischenfall mit der Außenseiterin Juliet und in weiterer Folge zu einem Autounfall …
Am nächsten Morgen erwacht Samantha wieder um dieselbe Uhrzeit am „Cupid Day“ und alles an diesem Tag geschieht exakt so, wie sie es von vermeintlich „gestern“ kennt …

Trailer: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie.

Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei sagen sie

Was geschieht nach dem Tod? Darüber wurden wir filmisch ja schon mit „Hinter dem Horizont“, „Wenn ich bleibe“, „Ghost, Nachricht von Sam“ und „Flatliners“ versorgt.
Jeden genannten Film halte ich auf seine Weise für gut. In Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei … ist das Leben nach dem Tod jedoch nur bedingt Thema, denn Samantha sitzt in einer Zeitschleife fest. So ist das eigentliche Thema des Films Läuterung und nicht „Leben nach dem Tod“. Ob man nach dem Tod tatsächlich in einer Zeitschleife gefangen sein kann, kann ich nicht beurteilen, jedoch ist es mir in dargestellter Weise im wahrsten Sinne des Wortes zu „eindimensional“.
Der Film beruht auf dem 2010 erschienenen Roman „Before I Fall“ von Lauren Oliver und erhielt durchwegs positive Kritiken. Dennoch halte ich den Film für überbewertet. Das Motiv Zeitschleife und Läuterung wurde so nämlich schon einmal gezeigt, und zwar 1993 im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Bill Murray mimte damals den egozentrischen Wetteransager Phil Conners, der denselben Tag immer wieder erlebt, bis er schlussendlich als geläuteter Mann die Liebe von Rita (Andie MacDowell) erringt.
Plakativ könnte ich sagen, wer „Und täglich grüßt das Murmeltier“ kennt, kennt jetzt auch Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie. Das Motiv des Films, Läuterung, ist nämlich ebenfalls ident. Beide Protagonisten, Samantha und Phil Conners, erleben die Zeitschleife zu Schulungszwecken immer wieder, immer wieder dasselbe, bis die „moralische Wende“ eintritt, die Charakterwandlung …
Aus diesem Grund, weil dieses Thema schon mal da war, und zwar auf eine sinnige und amüsante Weise, halte ich Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie für überbewertet. Es wirkte auf mich wie „abgeschrieben“. Hinzu kommt dieser überladene Titel, der eine geheimnisvolle Wichtigkeit transportieren will, die aber so nie aufgeht und überdies eine falsche Erwartung weckt, denn das Leben nach dem Tod wird eben nicht dargestellt. Und falls ein Mensch tatsächlich in einer Zeitschleife stecken bleiben kann, warum sollte das nach dem Tod beginnen? Phil Conners war frei, als er seine Lektion gelernt hat. Gänzlich ohne Tod und Drama. Samantha dagegen … Ihre Lernaufgabe wird wie eine Monstranz hochgehalten und im Film herumgetragen, so ernst und so wichtig, dabei ist es doch nur – pardon – „Highschool-Kram“. Erste Liebe, Zickenterror, Mobbing. Eine Charakterwandlung hätte auch durch das Leben selbst, durch Erwachsenwerden und Reflexion geschehen können, da braucht es meiner Meinung nach keine Zeitschleife.
Wer also den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ noch nicht kennt, noch nie gesehen hat, kann sich „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei …“ durchaus ansehen. Geeignet für ein eher jüngeres Publikum bis Mitte zwanzig. Da macht das Sinn. Das ältere Publikum wird wohl gähnen, schmunzeln oder sich sehnsüchtig an „Ghost …“ zurückerinnern … 😉
Mein Fazit: 3 von 5 Sternen.

Der Film kann mit Klick auf das Cover bestellt/gestreamt werden:

Darsteller: Zoey Deutch, Halston Sage, Logan Miller, Kian Lawley, Elena Kampouris
Regisseur(e): Ry Russo-Young
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungstermin: 6. Oktober 2017
Produktionsjahr: 2017
Spieldauer: 95 Minuten

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Valerian, die Stadt der tausend Planeten

Valerian, die Stadt der tausend Planeten – Filmrezension

Valerian, die Stadt der tausend Planeten:

Kurzinhalt: Die jungen Spezialagenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) sind damit beauftragt, den sog. Transmutator sicherzustellen. Dieser ist bei der Zerstörung des Planeten Mül verlorengegangen. Zugleich lässt Valerian, ein Schwerenöter par excellence, nichts unversucht, seine Partnerin Laureline zu erobern, doch diese lässt ihn solange schmoren, bis ihn schließlich doch noch die Liebe ereilt …

Valerian, die Stadt der tausend Planeten – Trailer

Valerian, die Stadt der tausend Planeten Filmrezension

Regisseur Luc Besson, bekannt für „Das fünfte Element“ und „Leon der Profi“, hat in Valerien, die Stadt der tausend Planeten, alle Register gezogen. Als Superlativ kann hier durchaus die Optik genannt werden. Einen optisch eindrucksvolleren Film habe ich bis jetzt noch nicht gesehen. Doch auch Darstellung und Handlung lassen nichts zu wünschen übrig. Schon der Beginn ist stark. Mit leichtem Augenzwinkern wird die Geschichte der bemannten Raumfahrt bis weit in die Zukunft hinein erzählt, Menschen grüßen Aliens, Aliens grüßen Menschen … Man wird also schon zu Beginn mehr als abgeholt und in die Geschichte hineingeführt. Die Erzählweise ist rasant, bildgewaltig und mit viel Humor. Es ist eine große Space Opera, gespickt mit wunderbaren Ideen, interessanten Einfällen, tollen Handlungsabläufen und einer unglaublich bestechenden Optik.
Ich persönlich war hinreichend fasziniert. Luc Besson zeigt hier eine Welt, die, abgesehen von einigen Schlenkern in den Slapstick, meiner Meinung nach durchaus möglich sein könnte. Spiritualität trifft auf Technik trifft auf Evolution. Es schwingt sehr viel Intuition mit. Dabei wirkt diese futuristische Welt wie selbstverständlich, nicht zuletzt durch den Humor, der das ganze Spektakel am Boden hält, ja, tatsächlich etwas realistischer macht. So wird ein Dimensionswechsel z. B. nicht anhand ausgeklügelter Technik, hoher spiritueller Entwicklung und surrender Frequenzen dargestellt, sondern durch eine kaufwütige Menschenmenge, die einen Shopping-Urlaub in der anderen Dimension plant. 😉
Der Film beruht übrigens auf einer französischen Science-Fiction-Comic-Serie von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières aus den sechziger Jahren mit dem Titel „Valerian und Veronique“.
Mein Fazit: Valerian, die Stadt der tausend Planeten, ist pure Unterhaltung auf höchstem Niveau. Hier geht es nicht um tiefgründige Aussagen, um Gesellschaftskritik, sondern um eine höchst kreative, intuitive Darstellung einer möglichen Zukunft. Und dieser auf die Zukunft projizierter Ideenreichtum hat mir, neben der visuellen Ausgestaltung, wirklich gut gefallen. Für Science-Fiction-Filme-Liebhaber ist der Film allemal geeignet, jedoch auch für alle, die in jene Zukunft schnuppern wollen, die hier so bunt und reichlich antizipiert ist. Bewertung: Fünf von fünf Sternen.

Der Film kann mit Klick auf das Cover bestellt/gestreamt werden:

Darsteller: Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Ethan Hawke, Rutger Hauer
Komponist: Alexandre Desplat
Künstler: Luc Besson, Julien Rey, Nathalie Cheron, Olivier Bériot, Thierry Arbogast, Hugues Tissandier, Virginie Silla
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Deutsch

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universum Spielfilm

Produktionsjahr: 2017
Spieldauer: 133 Minuten

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