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Neoterisches Bewusstsein

Moderne Spiritualität | Bewusstseinswandel | Kundalini | Energetik |

Kategorie: Erkenne die Matrix Seite 1 von 4

Aufklären oder die positive Vision einfach leben

Aufklären oder die positive Vision einfach leben?

Aufklären oder die positive Vision einfach lebenManchmal werde ich gefragt, warum ich „immer noch“ aufkläre, anstatt einfach als positives Vorbild das Bewusstgewordene (vor-)zu-leben. Ist es besser Missstände zu beschreiben oder die positive Vision einfach zu leben?

Ich bin der Meinung: weder noch.

Grundsätzlich halte ich es für richtig(er), die neue, gute, bessere Welt zu leben

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Erwachte Menschen sind gefährlich

Erwachte Menschen sind gefährlich

Erwachte Menschen sind gefährlichErwachte Menschen sind gefährlich. Sie passen sich nicht an, sind unbestechlich und nicht manipulierbar. Manipulieren kann man nur Menschen, die Angst haben und glauben, sie könnten etwas verlieren oder gewinnen.
Der Buddha hat alles verloren und damit alles gewonnen – also braucht er weder Zustimmung noch ist er von Ablehnung beeindruckt. Das macht ihn innerhalb einer Welt von „Sklaven“ suspekt. Sklaven fürchten nicht ihren Zwingherren, sie dienen ihm. Sklaven fürchten ihre Befreier.

So unglücklich die Menschen auch sein mögen, sie sind an ihr Unglück gewöhnt und können sich auf ihr Leid verlassen. Das kennen sie.
Ein Mensch, der sich selbst erkannt hat, rüttelt automatisch auf. Nicht durch sein Tun, nur durch seine Ausstrahlung von Freiheit. Er bricht verkrustete Strukturen auf nur durch sein Charisma.

Ein Erwachter, eine Erwachte ist kein Geschäftsmann, keine Geschäftsfrau mehr. Weder verkauft er oder sie etwas, noch kann man ihm oder ihr etwas verkaufen.
Die Ideen, wie Menschen zu leben haben, sind Geschäftsmodelle. Das ist nur möglich, wenn man glaubt, einen Vorteil erringen zu können. Der Vorteil wird in einer Art und Weise verkauft und angepriesen, dass Menschen buchstäblich über Leichen gehen, um ihn zu erlangen.

Ein erwachter Mensch weiß, dass es keinen Vorteil in dieser Welt geben kann. Deshalb sagte Jesus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Er hat die Händler aus dem Tempel verjagt.“
Der Tempel ist der Geist. Dort werden keine Geschäfte gemacht.
Die Masse fürchtet den, der sie aufrütteln könnte. Sie will festhalten an ihren Geschäften (Konzepten). Dafür zahlen sie jeden Preis. Es kostet sie ihr Leben, ihre Freiheit, ihren Frieden.

Ein erwachter Mensch gehört nicht mehr zu einer bestimmten Gesellschaft, auch wenn er in ihr lebt. Er ist keinem Land zugehörig, keiner Gemeinschaft, keiner Religion.
Sie haben Angst ihre Hölle zu verlieren, in der sie sich so gut auskennen. Wenigstens das.
Diese unbändige, nicht zu zähmende Art des Erwachten, fürchten sie. Er könnte ihre Welt zum Wackeln bringen. Nichts fürchten sie mehr als die Freiheit.
Denn in der Freiheit gibt es niemanden mehr, der sie mit Sicherheiten füttert. Sicherheiten, an die sie glauben möchten. Denn es ist immer noch besser im Dreck zu schlafen, als nicht zu wissen, wo der Weg hinführen wird.

Ein Erwachter, eine Erwachte verströmt einen herrlichen Duft von Unabhängigkeit und Stärke.
Für die geschäftigen Geschäftsleute kommt dieser Duft als Gestank daher, der ihnen die Sinne raubt. Es ist der Gestank von Eigenverantwortung. Nichts fürchten sie mehr. Nichts stinkt ihnen mehr, als freie Menschen, die sich nicht mehr um ihre Angebote zur Sklaverei kümmern.

Text: Mario Amenti, geb. 1969

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Das Kali Yuga Zeitalter des Untergangs

Das Kali Yuga – Zeitalter des Untergangs

Das Kali Yuga Zeitalter des UntergangsDas Kali Yuga (Sanskrit: Zeitalter des Kali) bezeichnet in den Sanskritschriften das letzte von vier Weltzeitaltern (Yugas), welches die Welt gegenwärtig durchläuft. Lt. Bhaktisiddhanta Saraswati Goswami (1874 – 1937) befindet sich die Erde derzeit im Kali Yuga, welches 432.000 Jahre dauern soll. Bei Yogameister Pramahansa Yogananda (1893 – 1952), bekannt für Autobiographie eines Yogi, ist vermerkt, dass das gegenwärtige dunkle Zeitalter ein Unterzyklus ist. Der schweizer Philosoph und Veda-Gelehrte Armin Risi (geb. 1962) wiederum hat im Brahmavaivarta Purāṇa Hinweise entdeckt, die auf eine Zeitspanne von 5.000 Jahren hindeuten.

Begonnen hat das Kali Yuga lt. Surya Siddhanta, einer im 5. Jh. n. Chr. entstandenen Sanskrit-Abhandlung der indischen Astronomie, am 18. Februrar 3.102 v. Christus. Um diese Zeit, ca. 3.000 v. Chr., begann auch die dokumentierte Geschichte der Menschheit durch Benutzung der Schrift. Erste Hochkulturen entstanden in Mesopotamien, Ägypten, Indien und China.
Nimmt man Armin Risis Zeitrechnung von 5.000 Jahren, so sprechen manche Interpreten gegenwärtig vom „Ende des Kali Yugas“, wenngleich das tatsächliche Ende mit dieser Zeitspanne von 5.000 Jahren ab dem Jahr 2019 erst in 121 Jahren eintreten wird.

Dem Kali Yuga gehen drei andere Weltzeitalter voraus, nämlich das Satya-, Treta- und Dvapara-Yuga. Häufig werden die Yugas mit Metallzeitaltern assoziiert, wobei das Satya Yuga für das goldene, das Treta Yuga für das silberne, das Dvapara Yuga für das bronzene und das Kali Yuga für das eiserne Zeitalter steht. In diesem Metallmythos zeigt sich der Abstieg der Menschheit vom einst goldenen Weltzeitalter, das u. a. von Frieden, Harmonie, Tugend geprägt war, bis hinunter zum gegenwärtigen eisernen Zeitalter, dem Kali Yuga, das von Gewalt, Zwietracht, Amoral geprägt ist.

Wie kam Kali in die Welt?

Das Kali Yuga ist mit dem Geistdämon Kali verbunden, welcher nicht mit der indischen Göttin Kali ident ist. Der Kali (Sanskrit: Streit, Zwietracht) ist der (Be-)Herrscher des Kali Yugas. Kali kann gleichgesetzt werden mit Ahriman, Baphomet, Luzifer/Satan.
Kali Yuga Weltzeitalter DämonDie Mythologie um Kali steht paradigmatisch für dieses seit ca. 5.000 Jahren andauernde Weltzeitalter, insbesondere für die Moderne. Kali, der lt. Hindu-Schriften aus einer Reihe von inzestuösen Verbindungen abstammt, wurde, nachdem er durch den tugendhaften König (Maharaja) Parikshit gestellt und bestraft wurde, weil er eine Kuh (Bhumi, die Erde) und einen Stier (Dharma, das Gesetz) gequält hatte, verbannt. (Man beachte die Symbolik um Erde und Gesetz.)
Kali erbat sich jedoch einen Lebens- od. Verbannungsort, an welchem Alkoholkonsum, Prostitution, Glücksspiel und das Schlachten und Verzehren von Tieren erlaubt ist. Ebenso wollte er im „Gold“ leben, da Gold (Geld) an amoralisches Verhalten geknüpft ist. So ging Kali sprichwörtlich in das Gold (Geld) ein und ist somit Regent der Welt, wie sie sich aktuell zeigt.
Kali herrscht also nicht nur durch Spaltung, Unfrieden, sondern er ist per se im Geld, daher in der Plutoktratie, der Oligarchie, im Neo-Liberalismus, im Kapitalismus usw. …

Wirft man einen Blick zurück auf die Geld-Geschichte, so gab es das erste Münzgeld bereits um 1.000 v. Christus. Zuvor bezahlten die Menschen mit Naturgeld, z. B. mit Steinen und Muscheln. Das erste Falschgeld bestand aus gefälschten Muscheln, die z. B. aus Knochen gefertigt wurden. Datiert wurde dieses Falschgeld auf 2.000 v. Chr., als Muscheln das erste in China verwendetes Zahlungsmittel waren. Die Absicht zum Betrug bestand also schon vor 5.000 Jahren.
Die Entwicklung vom Münz- zum Papiergeld bis hin zum Giralgeld und des bargeldlosen Zahlungsverkehrs sowie die negativen Auswirkungen des Zinssystem und den u. a. daraus folgenden Wirtschaftskrisen, dürften jedem bekannt sein. Anhand monetärer Zusammenhänge lässt sich vieles in der Geschichte und der jetzigen Zeit erkennen.
Dass insbesondere in der höheren Finanzwelt, bzw. jener Geldelite, die das große Geld bewegt, der Geist Kalis wirkt, hat der niederländische Ex-Bankier Ronald Bernard im Jahr 2017 gezeigt: In einem erschütternden Video berichtete er von satanisch-rituellen Opferung von Kindern, welche in Kreisen der höheren Finanzwelt stattfanden und dort offenbar „Tradition“ haben/hatten. (Linkverweis untenstehend.)
Momentan wird seitens der Machteliten auch eine Bargeldabschaffung diskutiert, was letztlich ein weiteres Kontrollwerkzeug darstellt.

Kennzeichnend für das Kali Yuga ist ein genereller Verfall. Waren die vorausgegangen Yugas noch ideell, erhaben, friedlich, ästhetisch, ohne Fleischverzehr und ohne entseelte Sexualität, so ist das Kali Yuga geprägt durch Dunkelheit und Verblendung. Menschen erachten Fleischverzehr und freie oder ausartende Sexualität als normal. Obwohl Studien zeigen, dass Menschen ohne Fleischkonsum gesünder wären und länger lebten, erleben unzählige Tiere in der Massentierhaltung und in den Schlachtbetrieben großes Leid und letztlich den Tod.
Pornographie wiederum ist lieblos und entseelt, jedoch als Sexindustrie ein riesiger Wirtschaftszweig, und der Porno-Konsum für viele Menschen/Männer so „selbstverständlich“ wie käufliche Liebe. Frauen werden unter der Lust des Mannes erniedrigt, ihr Wert in der Gesellschaft wird häufig daran bemessen, wie attraktiv sie sind, weniger daran, wie intelligent – oder wer sie um ihrer selbst willen sind.
Auch darin ist Kali zu erkennen, sowie, dass hinter diesem Wirken letztlich abermals Profit steht. Die Befriedigung von mehr oder minder seelenlosen Bedürfnissen auf der einen Seite schafft (Geld-)Gewinn auf der anderen Seite, erhält jedoch in jedem Fall den „dunklen“ Kreislauf von Konsum, Leistung, Arbeit und wiederum Konsum (Belohnung), am Leben. Der Mensch ist im Materialismus (gut) sozialisiert, darin verwickelt, davon abhängig, dadurch geprägt. All das ist Kali, sowie Krieg, Streit, Lüge, Gewalt, Disharmonie …, letztlich eine das Bewusstsein der Menschen verdunkelnde Kraft.

Kennzeichen des Kali Yuga

Im Mahabharata, dem bekannten indischen Epos, welches ca. 400 v. Chr. entstanden ist, benennt Markandeya, ein indischer Heiliger, die Eigenschaften des Kali Yugas wie folgt:

1. Die Machthaber werden unvernünftig: Sie werden zu Unrecht Steuern erheben.
2. Herrscher werden es nicht länger als ihre Pflicht ansehen, die Spiritualität zu fördern oder ihre Untertanen zu schützen: Sie werden zur Gefahr für die Welt.
3. Die Menschen beginnen zu wandern und suchen Länder, in denen Weizen und Gerste die Hauptnahrungsquelle sind.
4. Geiz und Zorn werden an der Tagesordnung sein. Die Menschen zeigen sich offen feindselig. Unwissenheit des Dharmas  (Recht, Tugend) wird auftreten.
5. Die Menschen haben Mordgedanken und werden darin nichts Falsches sehen.
6. Sexualität/Lust wird als sozial akzeptabel betrachtet, und Geschlechtsverkehr wird als zentrale Anforderung des Lebens angesehen.
7. Das Unrecht (die Sünde) wird exponentiell zunehmen, während die Tugend verblassen wird.
8. Die Menschen werden süchtig nach berauschenden Getränken und Drogen.
9. Spirituelle Lehrer werden nicht mehr respektiert und ihre Schüler werden versuchen, sie zu verletzen. Ihre Lehren werden entwertet.
10. Frauen werden nicht mehr heiraten.
11. Traditionelle Kasten werden verschwinden und jeder wird einer einzigen sozialen Schicht angehören.
12. Brahmanen (Priester) werden nicht gelernt oder geehrt, Kshatriyas (Krieger) werden nicht mutig sein, Vaishyas (Bauern, Hirten) werden nicht nur in ihren Geschäften tätig sein und das Varna-System (Kasten-System Indiens) wird abgeschafft.

Diese zwölf Aussagen mögen für die Jetzt-Zeit sehr bezeichnend sein und Beispiele, die diese Aussagen belegen, drängen sich, denkt man an die Politik und das Zeitgeschehen, förmlich auf: Anhebung der Steuern, Abbau des Sozialstaates, Verlust von wirklicher Spiritualität, „Menschen beginnen zu wandern“ mag auf die Flüchtlingskrise hindeuten, die Sünde (das Unrecht) wird innerhalb des Neo-Liberalismus etabliert, die Tugend (Recht, Moral) dagegen als Sünde (fortschrittsfeindlich, bremsend) gekennzeichnet … Es gibt viele Beispiele, die diese Kennzeichen stützen.

Doch gelten obige Merkmale für die ganze Kali-Yuga-Periode, d. h. seit der Mensch die ersten Hochkulturen schuf bis heute und darüber hinaus. So kann man auch an Sklavenhaltung in der Antike denken, an die Völkerwanderung (Migration) in der Spätantike, an die Gräueltaten im Kolosseum, an die Inquisition (Ketzer- und Hexenverfolgung) vom 13. bis ins 18. Jh., an den Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648), die Ausbeutung der Menschen während der industriellen Revolution (fehlende Arbeitsgesetze), an den ersten und den zweiten Weltkrieg, den Holocaust, an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki 1945, sowie, aktuell an die Flüchtlingskrise (Migration) und die sozialen Brennpunkte, an Terror und Spaltung der Gesellschaft in arm und reich …

Kali bedeutet auch Trennung/Spaltung. Die erste Trennung, der erste Keil wurde zwischen Mann und Frau getrieben. Wäre das nicht geschehen, hätten sich die patriarchalischen Religionen nicht etablieren können. Danach folgte die Spaltung der Völker, der Gesellschaft und heute die Spaltung der Familien/Generationen. Die Menschen separierten sich von der geistigen Welt, was u. a. durch die modernen Wissenschaften, die sich auf irdisch messbare Parameter beschränkt, getragen wird. Das heißt, der heutige Mensch weiß nicht mehr, dass er als mehrdimensionales Wesen auch Teil einer geistigen Welt ist. Er erkennt nur mehr noch die materielle Welt und diese als wahr. So sind Menschen heutzutage limitiert, sprichwörtlich in der Materie und auf die Materie beschränkt, daher abgetrennt und sich selbst überlassen, gleichsam spirituelle Waisen.

Im Abstieg der Menschheit vom Satya-Yuga, dem goldenen Zeitalter, bis hinunter ins Kali-Yuga, dem dunklen, eisernen Zeitalter, zeigt sich zudem anstatt einer Evolution eine „De-volution“. Geht z. B. die Evolutionstheorie Darwins davon aus, dass sich der Mensch vom Einfachen zum Komplexen hin entwickelt, zeigt sich in den hinduistischen Schriften ein gegenteiliges Bild: Der Mensch entwickelt sich vom Komplexen herab zum Einfachen.
Es mögen z. B. die 10.000 Jahre alten Höhlengänge in der österreichischen Oststeiermark ev. weniger ein Rätsel als ein Indiz für hochentwickelte Menschen mit besondern Kräften oder für Menschen im Besitz von hoher Technologie jenseits unseres derzeitigen Standards sein. (Linkverweis untentstehend.) Daneben gibt es noch die wie von Maschinen gefertigten Kernbohrungen von Abusir (Kairo), sowie andere Artefakte, Stätten, die von der Wissenschaft ignoriert werden, siehe Reinhard Habek, Ungelöste Rätsel: Wunderwerke, die es nicht geben dürfte.

Das Satya Yuga: Goldenes Zeitalter

Anhand des Gegensatzes, dem Urbild der vollkommenen, menschlichen Lebens- und Daseinsweise, wird der Verfall im Kali Yuga einmal mehr ersichtlich.
Das Satya Yuga (Sanskrit: Zeitalter der Wahrheit), ist das Zeitalter der Vollkommenheit und dauert 1.728.000 Jahre. In diesem Yuga herrschte Friedfertigkeit, Glanz und sog. Tierfrieden, d. h. die Lebewesen untereinander töteten und verletzten sich nicht.
Leid, Angst, Krankheit, Elend, Gewalt und Kummer waren den Menschen unbekannt. Auch standen sie noch in direktem Kontakt zu den Göttern, bzw. lebten eine verwirklichte Theokratie.

Wissen (Weisheit, Verständnis), Tugend (rechtes Denken, Handeln, Wollen) und Meditation hatten in dieser Zeit eine große Bedeutung. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen im Satya Yuga betrug ungefähr 4.000 Jahre. Auch in der Bibel, im Buch Genesis, sind noch bemerkenswert hohe Altersangaben vermerkt, z. B. sollen die vorsintflutlichen Menschen wie Methusalem und Noah 900 bis 1000 Jahre alt geworden sein.

Im Satya Yuga gab es noch keine landwirtschaftlichen Tätigkeiten, weder Ackerbau noch Viehzucht. Schon durch Kontemplation konnte man die gewünschten Ergebnisse wie Trinkwasser, Nahrung, Kleidung erzeugen. Die Menschen wurden nicht krank. Die Persönlichkeit wurde nicht vom Ego, nicht von Trauer, gewalttätigem Denken/Tun (Aggression), Eifersucht, Hass, Rache, Angst, Wut und Lethargie beherrscht. Liebesbeziehungen waren natürlich und romantisch, es verbanden sich (noch) die Seelen, anstatt nur die Körper innerhalb bloßer Triebbefriedigung.

Zu dieser Zeit war die Farbe der Höchsten Kosmischen Seele, die sich im Herzen eines jeden befand, weiß. Alle waren dem höchsten Wissen zugeneigt und alle Handlungen kumulierten in der Absicht, himmlische Glückseligkeit zu erlangen.
Da die Menschen keine Selbstsucht kannten, erreichten sie mühelos die Vereinigung mit Gott, was ein herausstechendes Merkmal des Satya Yuga war. In dieser Ära wurden sehr ansehnliche, mächtige, intelligente, weise und mit allen guten Eigenschaften begabte Menschen geboren.

Satya Yuga: Mythos oder Realität

Satya Yuga Goldenes ZeitalterEs ist für uns, die wir ein durchschnittliches Lebensalter von 80 Jahren erreichen und an das Kali Yuga „adaptiert“ sind, ein goldenes Zeitalter gemäß des Satya Yugas unvorstellbar, gar naiv-utopisch und mehr „Märchen“ als Realität. Interpreten der Sanskritschriften erklären ein real existierendes Satya Yuga jedoch damit, dass der Prana-Anteil in der Luft höher sowie die energetische Konfiguration der damaligen Menschen anders war, die Menschen daher kaum feste Nahrung brauchten, kaum Schlaf, daher auch nicht wirtschaften oder arbeiten mussten und per se gesünder waren.
Auch soll der Siddha-Mensch – Mensch mit übernatürlichen Kräften – damals „normal“ gewesen sein, daher konnten die Menschen die Erde, die Materie, den Körper jederzeit verlassen und auf andere, astrale Ebenen/Frequenzen wechseln, wonach der Kontakt zu den Göttern/Halbgöttern und anderen Planetensystemen jederzeit gelang. Materialisation, Dematerialisation, Levitation, Bilokation, Teleportation, Telepathie, Hellsehen …, sämtliche uns wundersam bis übernatürlich erscheinenden Phänomene sollen im Satya Yuga ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens gewesen sein.
Außergewöhnliche Menschen mit paranormalen und/oder besonderen Talenten treten auch heute noch vereinzelt auf, siehe Bruno Gröning, Jane Roberts, Franz Bardon, Mirin Dajo, Pater Pio

Aus dieser Gegendarstellung zum momentan vorherrschenden Kali Yuga wird der Abstieg des Menschen, sein Verfall, sowie eine etwaige Devolution offenbar.

Überwindung und Ende des Kali Yuga

Eine Möglichkeit, das Kali Yuga zu überwinden und die Wiederanbindung zum Licht, zu Gott/dem Absoluten, zu erlangen, ist zunächst, ein ethisches Leben zu führen und Kali so viel Energie wie möglich zu entziehen, was auf unterster Ebene durch Nichtanhaftung an Konsum, materielle und egozentrische Wünsche geschieht. Das heißt, dass ein umweltbewusster, minimalistischer, vegetarischer/veganer, mitfühlender und verantwortungsvoller Lebensstil die Basis ist, auf der alles weitere, wie Mediation, sexuelle Reinheit, ev. auch Yoga gedeihen kann. Die Abwendung vom Weltlichen (Maya), die Abwendung von jeglichem Egoismus und egoistischen Zielen, entzieht Kali Energie. Eine Hinwendung auf das Göttliche/das Absolute mag folgen.
Die persönliche Energie gegen Kali, bzw. das vorherrschende System, gegen die Herrschaft des Geldes und der Machtelite zu richten, ist aus vedischer Sicht sinnlos, da Kali nun einmal „rechtmäßiger“ Herrscher über dieses Zeitalter ist. Wiederum gilt, dass es sinnvoller ist, nicht gegen das Schlechte sondern für das Gute zu sein, d. h., dass es sinnvoller ist, die persönliche Energie nicht im Kampf gegen Kali sondern im Einsatz für sich selbst aufzuwenden: in der Ablehnung des Materiellen, in spiritueller Praxis …
Da der Mensch lt. vedischer Auffassung im Kali Yuga geblendet, irrgeleitet und wenig stark, wenig fokussiert und leicht abzulenken ist, ist es wichtig, das Bewusstsein nicht auf das zu lenken, was man gerade mag oder nicht mag, sondern darauf, was wirklich wichtig ist – was der Befreiung der Seele dient. Zur Unterstützung kann das Maha-Mantra (siehe unten) rezitiert werden, bzw. hat auch Yogi Bhajan (1929 – 2004) u. a. Meditationen für das dunkle Zeitalter entwickelt, siehe Meditationen für schwierige Zeiten. (Diese Meditationen erachte ich als sehr hilfreich.)

Die Sanskritschriften sehen das Ende des Kali Yugas mit dem Erscheinen Kalkis. Kalki ist ein Avatar von Vishnu, der gegen Kali kämpfen und diesen besiegen wird, wonach ein neues Satya Yuga eingeleitet wird. Dies kann verglichen werden mit der Wiederkunft Christus.
Als Avatar beschreiben die Hindu-Schriften, vereinfacht ausgedrückt, einen inkarnierten Gott. Anders, als in den abendländischen Schriften, die nur Jesus als „Sohn Gottes“, als Avatar (er-)kennen, (er-)kennen die Sanskritschriften viele Avatare. So sollen u. a. Rama, Krishna und Buddha Avatare Vishnus gewesen sein.
Chaitanya Mahaprabhu, welcher im 15. Jh. erschienen ist, soll ein Avatar aus einer mystischen Kombination von Radha und Krishna gewesen sein. Von Chaitanya wiederum heißt es, er sei u. a. deshalb inkarniert, um den für das Kali Yuga vorgeschriebenen Vorgang des gemeinsamen Singens des Maha-Mantras zu verbreiten. Das Maha-Mantra soll alleine über die Klangschwingung die Seele zu Krishna erheben, bzw. ruft das Maha-Mantra Gott in seinen Aspekten als Hari (Vishnu), Rama und Krishna an.

Maha-Mantra:

Hare Rama Hare Rama, Rama Rama Hare Hare, Hare Krishna Hare Krishna, Krishna Krishna Hare Hare.

Zeitskala und Einteilung der Yugas

Wissenschaftliche Daten:

Entstehung des Universums vor 13,7 Milliarden Jahren
Entstehung der Erde vor 4,6 Milliarden Jahren
Auftreten der Gattung „Homo“, menschenähnliche Affen, vor 3 bis 2 Millionen Jahren
Auftreten des Homo Sapiens vor ca. 300.000 Jahren
Erste Hochkulturen und Benutzung der Schrift ab ca. 3.000 v. Chr.

Dauer und Einteilung der Yugas in der hinduistischen Kosmologie:

Satya-Yuga        4 x 432 000 = 1 728 000
Tretā-Yuga         3 x 432 000 = 1 296 000
Dvāpara-Yuga    2 x 432 000 =    864 000
Kali-Yuga           1 x 432 000 Erdenjahre

Summe               10 x 432 000 = 4,32 Millionen Erdenjahre

Ein ganzer Zyklus von 4,32 Millionen Erdenjahren heißt Manvantara (Menschheitszeitalter). Auf jedes Manvantara folgt ein nächstes, weswegen sich die Yugas sozusagen immerwährend vom Satya-, Treta-, Dvapara- bis zum Kali-Yuga im Kreis drehen.

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Armin Risi: Der multidimensionale Kosmos: Unsichtbare Welten
Armin Risi: Der multidimensionale Kosmos: Gott und die Götter
Klaus Berthold: Kali Yuga
Joseph Selbie: Die Yugas: Wie der Zyklus der Weltzeitalter das Menschheitsschicksal bestimmt

   

Linkverweise:

Ex-Banker Roland Bernards über Satanismus und rituelle Opferung von Kindern in der Finanzwelt
10.000 Jahre alte mysteriöse Höhlen in der Oststeiermark

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Jede Frau ist schön Schönheitswahn Diät

Jede Frau ist schön, sie soll es nur nicht wissen!

Jede Frau ist schön Schönheitswahn DiätIn Social-Media wie Facebook, Instagram usw. schießen Profile, die kommerziell ausgerichtet sind und sich u. a. an Frauen richten, wie Pilze aus dem Boden: Es geht um Abnehmen, Diät, Gesundheit, Sport, Schönheit, Bikini-Figur in 30 Tagen and so on …
Im Grunde sind diese Themen nur ein Querschnitt aus div. Frauenzeitschriften, die sich inhaltlich seit den 50er-Jahren nicht viel verändert haben … Ging es früher darum, perfekt zu sein, so soll frau sich heute doch nur „wohlfühlen“ …

Ich persönlich bin davon auf mehreren Ebenen genervt. Nicht, weil ich selbst Bedarf hätte, denn ich achte sehr auf meinen Körper, aber wer z. B. nur ein kleines Bäuchlein hat und/oder über die Feiertage etwas Hüftgold anlegt, ist als Person kein No-Go, sondern für mich vollkommen okay … Und auch fülligere Frauen sind schön und okay, so wie sie sind.

Doch was die Abnehm- und Fitnesscoaches propagieren, ist, dass „frau“ so, wie sie ist, nicht gut genug ist, dass man da was machen kann, dass SIE was machen kann, dass niemand mit 5 kg Übergewicht oder mehr herumlaufen „muss“ und jede Frau Konfektionsgröße 38 oder 36 erreichen kann, wenn sie nur will und sich selbst diszipliniert – und dafür die Geldbörse gaaaanz weit aufmacht …

Der Bikini-Notfall-Plan verspricht viel, doch besser wäre ein „Gehirn-Notfall-Plan“ oder ein Gegenprogramm, ein Anti-Diät-Coach, der „frau“ beibringt, sich diesen Schmu weder reinzuziehen noch anzutun, der sagt „So wie du bist, bist du gut“, Schönheitsideale ändern sich, du brauchst mit deinem Körper nicht im Krieg zu sein, lass dich von der Industrie nicht mehr verarschen, sie wollen dir nur ein schlechtes Gefühl einreden, damit du die Geldtasche aufmachst … Sei schlagfertig, humorvoll und intelligent, investiere in deine Persönlichkeit, nicht in deine Figur … Und wenn „er“ dich dann nicht mehr lieb hat oder nicht mehr sexy findet, hat er dich ohnehin nie geliebt. Er ist dann der Typ, der sich spätestens dann, wenn du nicht mehr der Ferrari unter den Bodies bist, ohnehin die hübschere Ausgabe von dir sucht, spätestes in seiner Midlife-Crisis … So what? Erspar dir den Blödsinn doch. Aus reinem Pragmatismus solltest du da nicht mittun. Steig aus aus dem System, das dir einzureden versucht, dass es Liebe nur für Idealgewicht und ganz viel Selbstdisziplin gibt. Es ist deine Lebenszeit und deine Energie, die du mit dem Schmarrn verbringst. Und auch wenn du ein paar Pfunde zuviel hast, kleiden kannst du dich jederzeit gut. Stil hat nichts mit Gewicht zu tun und Persönlichkeit kommt nicht von 90-60-90.

Und lass dir auch keine Schablone von wegen „starke, moderne Frau“ überstülpen – lass dir nicht erklären was das sei … Stark bist du, wenn du dich nicht mehr für dumm verkaufen lässt und erkannt hast, dass du dich mit jedem Cent, den du für Diät, den neuesten Mode-Trend etc. ausgibst, nur selbst erniedrigst. Stark bist du, wenn du auf all das nichts mehr gibst.

Wisse: Jede Frau ist schön, sie soll es nur nicht wissen, weil dahinter eine ganze Industrie steht, die bewusst mit deinem Selbstwert spielt und damit Geld verdient. Corinne Luca, Buchautorin, hat mit viel Scharfsinn und Humor ein sehr lesenswertes Buch mit dem Titel Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne dazu geschrieben, das ich jeder Frau wärmstens empfehlen kann.

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Autarkie durch Bewusstsein Die maximale Freiheit der Frau Feminismus

Autarkie durch Bewusstsein: Die maximale Freiheit der Frau

Autarkie durch Bewusstsein Die maximale Freiheit der Frau Feminismus„Jede Frau, die endlich ihren Wert erkannt hat, hat ihre Koffer des Stolzes geschnappt und einen Flug in die Freiheit gebucht, welcher im Tal des Wandels landete.“ Shannon L. Alder, Autorin

Es gibt Frauen jedes Alters, die sich ihrer selbst und dem Dasein in der Welt bewusst sind. Diese Frauen fühlten vielleicht schon früh im Leben, dass die von der Gesellschaft installierten Rollen in Teilen oder gänzlich zu ihrem Nachteil geschaffen sind. Im Nachfolgenden einige Blitzlichter aus meinem Leben …

Kindheit – mit Legosteinen gepflastert …

„Tanja spielt nie in der Puppenecke“, informierte die Kindergartenpädagogin meine Mutter mit sorgenvoller Miene. Es war das Jahr 1983, als dieser Umstand, dass ich im Kindergarten anstatt mit Puppen lieber mit Knetmasse, Trommeln und Lego spielte, offenbar noch Anlass zur Besorgnis gab. Die Verschwörungskampagne von Tanten, meiner Mutter und beider Großmütter sah danach so aus, dass ich zu jedem Geburtstag Puppen bekam, mit denen ich natürlich auch nicht spielte. Ich mochte diese Puppen nicht. Das Plastik fühlte sich hart an, roch künstlich und die Augenlider klimperten unnatürlich auf und ab, was bei mir eher Horror als Entzücken weckte. Lieber hatte ich Stofftiere, Regenbogen-Ponys und Lego. Stundenlang baute ich Mondbasen, Raketen, Satelliten und Erdbasen und spielte damit und expandierte und entwarf Planeten und Sphären und Galaxien. Und da offenbar jeder sah, dass ich, nur weil ich Lego liebte, doch ein ganz herziges Mädchen wurde, ließen sie mich mit den Puppen bald in Ruhe.

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird zur Frau gemacht.“ Simone de Beauvoir (1908 – 1986), franz. Philosophin und Feministin

Ganz so leicht kam ich als etwa Zehnjährige nicht mehr davon. Als etwa zehnjähriges Mädchen fragte ich mich z. B., wieso ich mehrmals wöchentlich den Abwasch machen, Wäsche trocknen und staubsaugen sollte, wohingegen mein älterer Bruder nur seasonbedingt zum Rasenmähen oder Reifenwechseln herangezogen wurde.
Die Zeit, die ich als Mädchen ganzjährig neben der Schule für das Mithelfen im Haushalt aufwendete, überstieg die seasonbedingt aufgewendete Zeit meines Bruders für typisch männliche Arbeiten bei weitem.
Doch als ich meinen Eltern die Ungerechtigkeit darüber verkündete, hieß es lediglich: „Das ist eben so.“ Meine Großmutter tackerte mit „Darüber spricht man doch nicht!“ auch noch ein Redeverbot darauf. Also fügte ich mich und lernte, einen Haushalt zu führen, wusste aber, dass ich den Schmu im Erwachsenenalter wenn, dann nur für mich selbst weiterführen würde, gewiss aber nicht zum Nulltarif innerhalb einer Ehe, lediglich weil „es eben so ist“ und man, gemäß meiner Großmutter, darüber auch nicht sprach.

„Vom Recht über die Wissenschaft bis zur Religion werden Regeln und Erklärungen gefunden, wurden und werden Mythen kreiert, um männliche Vormachtstellungen und weibliche Benachteiligungen als Norm zu definieren.“ – Johanna Dohnal (1939 – 2010), österreichische Frauenpolitikerin, Zitat aus „Eine andere Festschrift“

Als ich mit etwa zwölf Jahren mein erstes, eigenes Zimmer bekam, lebte ich auf. Zuvor teilte ich mir zwölf Jahre lang das Zimmer mit meinem Bruder. Endlich! Endlich Feiraum, Ruhe, kein lärmendes Spiel mit Actionfiguren und Video-Games mehr, keine Raufereien mit anderen Jungs direkt vor meiner Nase, keine schmuddeligen Sexheftchen, die unvermittelt am untersten Grund der Spielzeugkiste auftauchten wie Fossilien …
Plötzlich hatte ich Raum. Ich malte, las, schrieb, übte auf der Gitarre – und ich wusste, dass ich dies immer so beibehalten wolle, und dass ein Ehekonstrukt, wie es meine Eltern lebten, in welchem meine Mutter kein eigenes Zimmer, sprichwörtlich keinen Raum für sich hatte, für mich niemals in Frage käme.

„Der Mann ist das Maß der Dinge.“ – Simone de Beauvoir (1908 – 1986), franz. Philosophin und Feministin

Als ich dreizehn war, fuhren die Jungs auf ihren 50-Kubik-Motorrädern die Mädchen aus – zumindest bis in die nächste Kneipe, wo sie im Rudel tranken, rauchten und Billard spielten, und die Mädchen mehr oder minder dekorativ daneben standen, voll des Schwärmens dem Auserkorenen gegenüber, als ob dies das Spiel, sein Spiel, günstig beeinflussen könne und dadurch die Wahrscheinlichkeit auf eine spätere Knutscherei beträchtlich stiege …
Aber mir war langweilig. Das Spiel, Billard, interessierte mich, doch als ich mir einen Billard-Queue griff, um mitzuspielen, wurde ich von den Jungs angesehen, als ob ich gerade mit einem UFO gelandet und als Alien ausgestiegen wäre. Danach erntete ich Gelächter und wurde für den Rest der Hauptschulzeit als Neutrum betrachtet.
Das war die erste Lektion in: Brich als Frau das Weibchen-Schema und du sinkst auf das Attraktivitätsniveau einer Amöbe.

Privat- und Alltags-Sexismus

Es mag in der individuellen Biographie von Frauen jedes Alters gewisse, einscheidende Erfahrungen mit Sexismus geben, die den Frauen bewusst oder weniger bewusst sind. Gut im Gedächtnis hat frau meistens den starrenden oder grapschenden Lehrer an der Schule, den aufdringlichen Chef, den Schmalzlockenromeo, der schon beim ersten Date den Kelch bis zur Neige trinken will, den Arbeitskollegen, der anzügliche E-Mails schickt, vielleicht auch den Rechtsanwalt, der meint, seine Mandantinnen schulden ihm mehr als Geld, wenn er sich für sie vor Gericht ordentlich verwenden soll …
Das ist Alltagssexismus, der nicht selten als gegeben hingenommen wird, und nicht jede Frau hinterfragt die Realität bzw. das Klima einer angeblichen Normalität.

Mit etwa 20 empfand ich die Gesellschaft alles andere als „angenehm“. Überstanden hatte ich der Reihe nach drei Jahre durchgehend anzügliche Witze in einem Arbeitsverhältnis, einen mehr als sexsüchtigen Kollegen und einen plumpen Nötigungsversuch auf einer Weihnachtsfeier. Glück gehabt, wird mir jetzt die eine oder andere Frau um die Ohren werfen, wenn man davon ausgeht, dass in Österreich jede fünfte Frau Opfer von sexualisierter Gewalt wird. (Link untenstehend.)

„Frauen haben sich die ganze lange Geschichte des Patriarchats an Gewalt gewöhnt, ja vielleicht gewöhnen müssen. Dennoch: Was heute immer noch viele Frauen ihren Söhnen entschuldigen, ihren Partnern oder Männern verzeihen und ihren Töchtern als Opferverhalten anerziehen, wirkt gegen die Unabhängigkeit und Würde von Frauen.“ – Johanna Dohnal (1939 – 2010), Auftaktmatinee anlässlich 16 Tage NEIN zu Gewalt an Frauen, 25.11.2001

Bis ich 25 geworden war, war das Weibchen-Schema, zusammen mit einer industrie-genormten Figur von 90-60-90 und einem ausgeprägten Modetick, für mich zur Camouflage geworden, die mein wahres Ich zwar gründlich zudeckte, mir im Außen aber – so dachte und erlebte ich es zunächst – gewisse Vorteile einbrachte: Männer waren (zur Körper-Attrappe) grundsätzlich freundlich(er), hörten (besser) zu und lächelten häufig(er). Im Umgang mit Kommilitonen, Professoren und Doktoren erachtete ich es als hilfreich, wenngleich die Diskrepanz darin bald offenkundig wurde: Die Aufmerksamkeit, die ich erhielt, galt meinem Äußeren und nicht einer bestimmten philosophischen oder literarischen Arbeit. Das hieß, der Kommilitone traf mich nicht, um mit mir z. B. den Existentialismus zu diskutieren, sondern aus einem Eigeninteresse heraus, das mal mehr mal weniger freundlich war … Der Professor hörte sich meine Fragen nach der Vorlesung nicht deshalb an, weil ich wichtige oder interessante Fragen stellte, sondern aus demselben Eigeninteresse …
Ein Luxusproblem?
Es mag die eher unscheinbare Frau mit männlicher Ignoranz bedacht/bestraft werden, ich hatte immerhin Zutritt, fühlte jedoch auch den schweigend angestrebten Deal darin, die wenn-dann-Bedingung: Liebe Studentin, ich widme mich gerne deiner Arbeit/deinen Ideen, wenn … Betonung lag auf wenn.
Es war mir somit im Universitätsbetrieb der natürliche Respekt und ein wertvoller Austausch nicht per se verweigert, nur eben an jene Bedingung geknüpft, die ich bald als weitere Repressalie und Unangenehmheit verbuchte …

So wich ich auf die wenigen Doktorinnen, Professorinnen aus, was sich jedoch nur solange frei und gut anfühlte, bis die Professorin zu einer Idee/Arbeit von mir eine zweite Meinung bei einem anderen Professor einholte, dieser dann mit mir in direkten Kontakt treten wollte, auf dass die so wertvolle Zeit des Gelehrten, der Kontakt zu ihm, wiederum nur unter oben benanntem Deal zustande kommen solle … (Ich räume ein, dass das nicht immer so war und diese Erfahrung nicht pauschal steht, es gab auch sehr gute, menschliche Professoren, aber diese waren eben rar …)

Tacheles zur Körperlichkeit

Nun ist es so, dass, im Falle ich – oder eine beliebige Frau – strebte eine rein körperliche Verbindung zu einem Mann an, die Grundvoraussetzung zu dieser Verbindung jedoch in diesem Fall eine gefällige Optik des Körpers, ein gewisses Maß an Ästhetik, sein muss, dies umso mehr, wenn die Verbindung rein körperlich ist, denn wer einen Menschen aufrichtig liebt, liebt diesen auch mit etwaigen Einbußen an Sexyness … Da jedoch die Grand Seniors des Universitätsbetriebes von mir nicht geliebt wurden, noch dem entsprachen, was ich „aufregend“ nennen würde, wäre ein gemachter Deal weniger als ein fauler Kompromiss gewesen, nämlich schlicht und ergreifend ein Verlustgeschäft auf ganzer Linie: emotional, intellektuell und körperlich.

„Wenn Frauen von Männer akzeptiert werden, … dann entweder als ‚Intellekt‘ oder als ‚Möse‘, entweder als ‚Herz‘ oder als ‚Möse‘, entweder als ‚Mutter‘ oder als ‚Möse‘. Frauen werden selten als emotionale und intellektuelle und sexuelle Geschöpfe akzeptiert. Es nimmt daher kaum Wunder, dass Frauen Mühe haben, alle drei Fähigkeiten gleich zu entwickeln.“ – Phyllis Chesler (geb. 1941), amerikanische Psychologin und Autorin

Volle Bewusstheit

Mit etwa 28 Jahren war ich unter der Camouflage voll bewusst geworden, wach, ernst und tat alles, um mein Leben zur maximalen, persönlichen Freiheit zu führen, und zwar finanziell, intellektuell, materiell, spirituell und sozial. Mittlerweile über  Ruth Bader GinsburgSimone de Beauvoir, Judith Butler, Johanna Dohnal, Edith Stein und Hedwig Dohm bestens darüber informiert, warum mir die Gesellschaft so unangenehm und teils repressiv erschien, war ich zur passiven Feministin geworden und als solche klug genug, mir dieses Label weder in der Öffentlichkeit noch im Privaten anzuheften.
Ich war also (und bin) Under Cover und würde auch heute noch jeder Frau raten, in jeder Lebenslage und in jeder Rolle, sei es als Mädchen, Frau, Partnerin, Ehefrau, Mutter, Großmutter, im besten Sinne feministisch zu denken und zu handeln, ohne diesen Begriff je zu erwähnen, sich im besten Fall als Freidenkerin zu positionieren. Dies ist wichtig für die eigene Psychohygiene, das eigene Wohl, die eigene Unversehrtheit und für alle nachkommenden Mädchen und jungen Frauen, auf dass irgendwann keine Frau mehr auch nur in die Nähe eines „Deals“ geraten muss …

So war ich nie im Aktivismus, nie im feministischen Verbund zu anderen Frauen, aber vollends darüber informiert, warum eine Frau für gewöhnlich keinen Anspruch auf ein eigenes Zimmer hegt, wenn sie in eine Lebenspartnerschaft oder Ehe eintritt, und was bis zum Zeitpunkt der Ehe im Leben einer Frau passiert sein musste, dass sie für gewöhnlich danach auch kein Bedürfnis mehr verspürt(e), ja, noch nicht einmal auf die Idee kam …

Never wake a sleeping woman

Andere Frauen aufzuwecken gelang (mir) so gut wie nie. Die Mädchen, die im Teenageralter nicht nach dem Billard-Queue gegriffen haben, griffen auch später kaum oder nie danach, nie nach Freiheit, Spielraum, echtem Respekt und Einfluss. Sie heirateten früh, bekamen Kinder und erlebten mehr oder weniger viel Glück, mehr oder weniger viel Ungemach …
Diese Frauen empfand ich wie Geisterfahrerinnen auf der Autobahn des Lebens, die mir immer dann entgegenkamen, wenn ich gerade richtig Gas gab, um dem Pferch, der Enge und dem „weil es eben so ist“ zu entkommen. Und sie kollidierten aufs Extremste mit mir, Lebensentwurf gegen Lebensentwurf, Konvention gegen geballte Informiertheit, es ging nie glimpflich aus … Am Ende zeigte ein Kollektiv von Männern und Frauen auf mich und proklamierte, sie alle wären auf der richtigen Spur, wohingegen ich in ihrer Welt die Geisterfahrerin sei.

Es mag, lt. Spruchweisheit, hinter jedem starken Mann eine starke Frau stehen. Doch es steht hinter jeder starken und autarken Frau seltenst ein starker Mann, sondern ihr eigener Wille und ihre ureigenste Kraft. Ich möchte behaupten, die vielen Kollisionen überstanden und gemeistert zu haben.

„Wenn eine Frau zur Realität durchdringt, lernt sie ihren Zorn kennen, und das heißt, sie ist bereit zu handeln.“ – Mary Daly (1928 – 2010), amerikanische Philosophin und Schriftstellerin

Ein freies Leben

Jetzt, da ich 40 geworden bin, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich bereue nichts. Ich bin finanziell unabhängig, frei, habe zwei langjährige, wundervolle Beziehungen zu Männern geführt, die weit über 90-60-90 hinausgesehen haben. Ich bin zutiefst geliebt und respektiert worden. Zwar gab es mal eine unglückliche Beziehung, doch letztlich hat auch diese mich aufgeweckt und sensibilisiert. All meine Standards habe ich gehalten und bin mir selber treu geblieben, auch wenn es hieß, viele Jahre alleine zu leben. Doch für mich war das Alleine-leben nicht anders, als mein eigenes Zimmer zu haben. Niemand verzerrte mich, niemand störte mich.
Einen Heiratsantrag nahm ich nicht an. Es heißt, Männer scheuen die Ehe wie der Teufel das Weihwasser, wären sie somit doch gebunden, in der Pflicht als Versorger und Ernährer und in voller Verantwortung. Ich behaupte, dass auch die bewusste Frau sich diesen Pferch nicht unbedingt gerne antun wird …

„Ich liebe den Mann als meinen Gefährten. Aber seine Herrschaft, rechtmäßig oder angemaßt, erkenne ich nicht an.“ – Mary Wollstonecraft (1759 – 1797), englische Frauenrechtlerin und Autorin 

Es mag in dieser Zeit die maximale Freiheit für eine Frau u. a. darin bestehen, dass ein Mann keine Notwendigkeit ist, sondern eine Option.

Es mag in Zukunft die maximale Freiheit von Frauen u. a. darin bestehen, dass ein Mann keine Option mehr ist, sondern in jedem Fall eine Bereicherung.

„Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine weibliche Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.“ – Johanna Dohnal (1939 – 2010), Gastvortrag an der Technischen Universität Wien, WIT-Kolloquium 22. März 2004

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Buchempfehlungen zum Thema – moderner Feminismus:

Anne Wizorek: Weil Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute
Margarete Stokowski: Untenrum frei
Rebecca Solnit: Wenn Männer mir die Welt erklären
Corinne Luca: Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

    

Link zur Studie: Jede fünfte Frau ist von sexueller oder körperlicher Gewalt betroffen

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Darum ist die Gesellschaft wie sie ist

Darum ist die Gesellschaft, wie sie ist

Darum ist die Gesellschaft wie sie istWerte Freunde der Meinungsfreiheit, darum ist die Gesellschaft auch, wie sie ist:
Weil alle in ihren Glaubenssätzen gefangen sind und stets einen Dooferen finden, den man belehren kann, statt die „gefühlte Schrägheit der anderen“ einfach mal so stehen zu lassen.

Da hätte man ja viel zu tun, jeden Katholiken, Muslimen, Scientologen, Youtube-Schräge-Theorien-Fan oder Reichsbürger davon zu überzeugen, dass seine Ansichten ziemlich schräg und leicht widerlegbar sind.

Den interessiert die Widerlegung aber nicht, da er in seinem Gedankenkonstrukt festklebt, und das eben seine „Wahrheit“ ist. Sein Universum, seine Regeln, seine Glaubenssätze.

Das ist schlicht eine psychologische Eigenart der emotionalen Spezies Mensch, das kriegste nicht wegdiskutiert.

Das komplexe sich gegenseitig beeinflussende Wechselspiel aus Fakten, Pseudo-Fakten und fehlenden Fakten, Fähigkeit zur Abstraktion oder Mangel an Abstraktionsfähigkeiten, daraus resultierenden Glaubenssätzen und Annahmen, die man mit der „Wirklichkeit“ verwechselt, und für die man je nach gelenkter Aufmerksamkeit stets „Belege zu finden scheint“.
Und im unbewussten Hintergrund immer das eigene Ego, das einen mehr oder weniger reitet, das andere unbedingt überzeugen will, recht haben will, beleidigend wird und schmollt, wenn es sein Ziel nicht erreicht, schnell Stresshormone frei setzt damit es auch ja polemisch und unsachlich wird.

Jeder findet, was er sucht, und erkennt nicht, was dem nicht entspricht – Meister der „vollautomatischen und begrenzter Hirn-Ressourcen aber im Prinzip bedingt selektiven Muster-Erkennung“.

Da erkennt man mit „etwas gutem Willen bzw. Glauben“ auch Muster wo gar keine sind.
Oder wo Muster sind – aber aus ganz anderen Gründen, als man so glauben möchte.

Das Hirn geht im „unbewussten Auto-Mode“ immer den Weg des geringsten Widerstandes, da das am wenigsten Kalorien verbraucht, statt zu verstehen, dass eben der andere genau so ein ganz eigenes, individuelles Universum im Kopf hat, wie ich, und keiner mich zwingt (außer mein eigenes Ego), das immer be- und verurteilen zu müssen, welchen Wahn-Varianten andere Leute fröhnen, den eigenen Wahn aber als „normal“ zu wähnen…

Da ist dann natürlich gleich mal was rechts und aus irgend welchen Leuten werden „Rassisten“ oder „Steigbügelhalter rechter Hirnficks“. 
Yo, kommt hier und da auch vor, und ist auch nix Begrüßenswertes.

Nur gibt’s Hirnficks unendlich viele, das allermeiste, was so durch den Kopp flattert ist ein Hirnfick bei genauerer Betrachtung – irgend wer versucht aus irgend einem Interesse/Eigennutz heraus, irgend wen für irgendwas zu gewinnen, zu manipulieren, egal in welchem Zusammenhang.

Da ist der „rassistisch angehauchte Hirnfick“ für mich nun nicht schlimmer oder weniger schlimm als der „un-rassistische Feindbild-Generierungs-Hirnfick“ in den Medien, gesteuert von Think-Tanks die es mit Rassismus gar nicht haben, weil sie ja nicht doof sind – Rassismus, Patriotismus, Nationalstolz und Angstmacherei vor anderen Kulturen und Völkern aber gerne gewinnbringend da einsetzen, wo es politischen Interessen eben dienlich ist.

Zum Beispiel – um die Gesellschaft zu teilen und zu beschäftigen.

Ist der Kopf stets in „Links-Rechts-Diskussionen“ verstrickt, verstummt schon die „Oben-Unten bzw. Reich-Arm“-Diskussion.
Und das ist doch schön.
Für das Kapital.

Text: Evan Dennings

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  3. Trenne den Müll sorgsam
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  6. Kaufe nichts, was du nicht wirklich brauchst
  7. Kaufe biologische Produkte, lebe am besten vegetarisch oder vegan
  8. Spare Energie: Wasser, Heizung, Strom – lebe sparsam
  9. Benutze öffentliche Verkehrsmittel, nimm das Fahrrad, geh zu Fuß …
  10. Wechsle zu einem Sozialen Netzwerk, das deine Daten nicht missbraucht und dich wirklich mit anderen „vernetzt“ – Human Connection
  11. Lebe nach einer einfachen Ethik: „Verletze niemanden, weder in Gedanken, Worten oder Taten.“
  12. Schicke positive Gedanken in die Welt – für die Welt
  13. Missioniere niemanden. Sei in dem, wie du lebst und sprichst ein Vorbild
  14. Schenk den Menschen dein Lächeln

Weiterführende Links:

Grüne Banken/Grünes Geld: Grünes Geld od. grünesgeld.at
Tierpatenschaften: WWF, Vier Pfoten, Österreichischer Tierschutzverein, Deutscher Tierschutzbund
Kinderpatenschaften: World Vision, Unicef, SOS-Kinderdorf
Netzwerk: Human Connection, Film Die Gute Weltordnung

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