Kundalini: Aufstieg, Symptome und Krisen – Teil 4

KundaliniSichere und sanfte Kundalini-Erweckung, las ich unlängst. Und schüttelte den Kopf. Sicher und sanft ist bei Kundalini gar nichts. Kundalini ist nicht nett, nicht sanft und schon gar nicht sicher. Sie ist Heavy Metal. Segen und Fluch zugleich. Wer stark genug ist, kann die vier Pferde der Apokalypse reiten, talwärts in die Untiefen seiner selbst, Death-Metal als Soundkulisse, um irgendwann – vielleicht – als Phönix wieder aufzuerstehen. Doch wer diesem Höllenritt nicht gewachsen ist, sollte von Kundalini und einer bewussten oder zufälligen Erweckung, wie in Artikel 2 und Artikel 3 beschrieben, die Finger lassen.
Ja, Kundalini hat auch positive Aspekte, zu denen ich noch kommen werde, doch in diesem Beitrag möchte ich von den Gefahren berichten, möchte ich als Mahnerin auftreten, weswegen ich vom ansonst sachlichen Ton etwas abrücken muss, um das Thema ins rechte Verhältnis zu rücken – daher meine szenische Einleitung.
Kundalini ist eine gewaltige Energie, die, einmal erweckt, mit ihren „Kindern“ macht, was sie will. Sie ist rücksichts- u. erbarmungslos. Wer also Kundalini mal probieren möchte, kann später nicht zu ihr sagen: „Nee, das wird nichts mit uns zwei. Besser, du gehst wieder.“ Es gibt kein Probieren. Sowie Kundalini wach ist, wird sie sich der Psyche und des Körpers bemächtigen, wie sie will und wann sie will. Das kann auch mal gut sein oder irgendwann gut ausgehen – nach ein paar Tagen schon, nach Wochen, Monaten oder erst nach Jahren.
Umso mehr erschreckt es mich, wie leichtfertig in energetisch-spirituellen Kreisen von Kundalini gesprochen wird, diese sogar als Heilenergie oder als von Gaia ausgehende Aufstiegsenergie dargestellt wird … Nichts davon ist – pardon – wahr! Kundalini heilt nicht per se. (Ja, unter Umständen gibt es auch Heilung, aber erst, wenn ein bestimmtes Niveau mit bestimmten Fähigkeiten etabliert ist. Dieses Niveau erreicht aber nicht jeder.) Und sie geht auch nicht – wie in bestimmten Foren zu lesen ist – von Gaia in Wellen aus, um die Menschen in ihrem Bewusstsein anzuheben, weswegen dann allesamt verrückt spielen, sich an die Grugel gehen, Unfälle fabrizieren, mit Schwindel und Kopfweh darniederliegen … Der Volksmund schob es früher auf den Vollmond, heute ist es wahlweise „Kundalini“ oder „Energieerhöhung“ durch die Lichtbrigade/weiße Bruderschaft … Kundalini wird zwar als erdnah beschrieben, ist jedoch kosmisch und war – wenn man den tantrischen Schriften glauben will – schon da, bevor es das Universum gab. Es mag hier reichen, Kundalini als kosmische All-Macht zu begreifen, die eben nicht nur auf unseren kleinen Planeten beschränkt ist – daher nicht von Gaia in Wellen ausgesandt wird.
Sowie im Körper Störungen und Krankheiten vorhanden sind, wird Kundalini diese verstärken und gewiss nicht heilen. Womit das eigentümlichste Wesen von Kundalini beschrieben ist: Verstärkung dessen, was ist. Alles, was ein Mensch ist, was er denkt und fühlt, im negativen wie im positiven, wird durch Kundalini verstärkt.
Ist nun jemand ängstlich/panisch, wird er mit Kundalini noch ängstlicher und panischer werden. Ist jemand sehr mutig, wird er mit Kundalini noch mutiger werden.

Das Wirken von Kundalini

Kundalini hat einen direkten Einfluss auf unseren Körper. Sie ist nicht etwas Ätherisches, das uns zart umhaucht, zudeckt und erbaut. Weit gefehlt. Sie ist direkt in uns, in den Nervenbahnen, den Organen, im Blut. Dort wirft sie ohne Rücksicht auf Verluste alles um. Gefühlsausbrüche, Stimmungsschwankungen, Schmerzen, übersteigerte Libido/Erregung … All das kann einen beim Autofahren ereilen, beim Einkaufen oder während der Nacht. Ach, Sie sind berufstätig? Interessiert Kundalini nicht. Sie haben Kinder zu versorgen? Interessiert Kundalini nicht. Im Kundalini-Prozess geben Sie ihre Selbstbestimmtheit zwangsläufig auf. Sie haben gar keine Wahl. Denn Kundalini wirkt, wie erwähnt, absolut physisch und direkt. Sie greift über unsere Nervenbahnen und unser Hormonsystem unmittelbar auf den Körper und unser gesamtes Menschsein zu. So erklärt sich auch die Hilflosigkeit, die ein Mensch gegenüber Kundalini hat, denn es gibt keinen ON/OFF-Schalter. Alles, was über Hormone geregelt wird, insbesondere die Libido, weiters Liebe, Hass, Trauer, Freude, Angst usw. ist von nun an beschlagnahmt. Es gehört Kundalini. Und sowenig, wie ein Mensch seinen Herzschlag kontrollieren kann, kann er Kundalini kontrollieren. Wenn Schmerzen auftreten, sind sie da, wenn plötzliche Lust auftritt, ist sie da, völlig egal, ob Sie in netter Gesellschaft sind, gerade eine Rede halten oder im Kino sitzen. So schnappen Sie, von scharfer Lust ergriffen, vielleicht erregt nach Luft, mitten beim Kaffeekränzchen, flüchten mit der Hand vor den Mund auf die Toilette und erklären – danach – sie hätten sich gerade übergeben müssen, während man sie ungläubig-irritiert ansieht, und es wird nur eine peinlich-amüsante Episode ihres Lebens werden. Oder der Super-Gau.
Sämtliche Gefühlszustände, wie Angst, Panik, Flucht, Aggression, Hass, Liebe, sind hormonell bedingt. Wenn man bedenkt, dass die Hormonforschung noch vergleichsweise jung ist und ein Großteil der Hormone noch gar nicht bekannt ist, erklärt sich auch, warum ein Mensch mit einer aktiven Kundalini die verrücktesten Sachen erlebt. Bis hin zur Erleuchtung. – Das soll natürlich nicht unerwähnt sein.

Einmal erweckt, gibt es kein Zurück mehr. Dann ist es zu spät. Wodurch Kundalini erweckt wird, habe ich in Artikel 2 und Artikel 3 ausführlich beschrieben, weswegen ich hier nur noch nachzutragen habe, dass also achtzugeben ist: Wer sich bewusst für den Weg entscheidet, weiß in der Regel um die Gefahren, und wer zufällig mit dem Feuer spielt, kann dies – durch Lesen von Artikel 3 – nun unterbinden, bzw. weiß er, worauf aufzupassen ist: Gemeint ist der Kundalini-Key, jener Schlüssel, der aus zwei oder mehreren Komponenten besteht.

Der erste „Angriff“ – Aufstieg der Kundalini

Das Erwachen, bzw. der erste Aufstieg wird meist am intensivsten empfunden. Kundalini greift direkt nach der sog. Cauda Equina, einem Nervenbündel, das sich am unteren Ende der Wirbelsäule befindet – siehe Bild in Artikel 1. So wird der erste Aufstieg für gewöhnlich als brennendes, unangenehmes Gefühl empfunden, das sich – meist nachts – durch die Nervenbahnen der Wirbelsäule nach oben arbeitet. Es handelt sich hier lediglich um einen Adaptionsvorgang, der in der Literatur immer wieder spirituell verklärt wird. Nein, das Raumschiff bringt einen noch nicht nach Hause, die Engel warten nicht und um den Kopf erscheint auch kein Halo. Was jetzt passiert, ist der Beginn. Und der ist unangenehm. Die Nervenbahnen sind auf diesen Angriff nicht vorbereitet, weswegen „physikalisch-energetische“ Reibung entsteht, daher die enorme Hitze. So kann das Empfinden sein, dass sich ein glühendes Stück Eisen langsam die Wirbelsäule hochbohrt. Das alles ist mit Schmerzen, Herzrasen, Schweiß und hochgradiger Nervosität verbunden, weil das gesamte Nervensystem buchstäblich unter Strom steht. Ich selbst sagte in jener Zeit einmal zu einem Freund, dass Kundalini mich regelrecht vergewaltige. Das war weder gelogen noch übertrieben.
Ist dieser Prozess abgeschlossen, was je nach Mensch wenige Tage, Monate oder Jahre dauern kann, sind auch die Schmerzen weg. Der Körper, respektive die Nervenbahnen, ist/sind dann angepasst/adaptiert. 

Symptome

Folgende Aufstiegssymptome treten nach Erwachen am häufigsten auf, können phasenweise ruhen und/oder erst nach Jahren wieder kommen. Im Grunde ist der Aufstiegsprozess nie abgeschlossen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass negative Begleitsymptome im Kundalini-Aufstiegs-Prozess auch völlig fehlen können, doch ist dies eher die Ausnahme als die Regel. Unten angeführte Symptome können gleichzeitig oder vereinzelt auftreten. Grundsätzlich gilt, je besser die physische Konstitution, umso besser werden die Symptome bewältigt. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass einzig allein die psychisch-spirituelle Reinheit für Beschwerdefreiheit sorgt. Natürlich ist auch diese maßgeblich, doch wird ein gesunder, vitaler, sportlicher Mensch mit den Krisen besser fertig werden als z. B. der lethargische Couch-Potato.

Kundalinikrisen u. Auftiegssymptome – physisch

  1. Hypersensibilität, besseres Hören und Sehen
  2. Lärm- u. Lichtempfindlichkeit
  3. Nervosität
  4. Verstärkte Sensibilität auf Strom, Umspannwerke, Generatoren
  5. Starker Bewegungsdrang, Restless-Legs-Syndrom
  6. Körperzittern, Vibrieren, ungewöhnliche Bewegungen
  7. Schlaflosigkeit, Herzrasen, Nachtschweiß
  8. Schmerzen
  9. Nervenbrennen, Nervenkribbeln (Ameisenlaufen)
  10. Kopfschmerzen, Druckgefühl im Kopf
  11. Stark erhöhter Stoffwechsel, häufiger Toilettengang
  12. Stark erhöhte Libido, häufiges Masturbieren
  13. Lähmungen, Einnehmen von bestimmten Positionen, Starre
  14. Nervenzusammenbruch – als Folge andauernder Symptome wie Schmerzen, Schlaflosigkeit, Übererregung

Zur Lärmempfindlichkeit möchte ich folgenden Vergleich bringen: Sämtliche Geräusche des Alltags gehen einem Menschen mit aktiver Kundalini durch und durch. Ein Moped fährt vorbei – und es ist so unerträglich, als reibe jemand mit Schleifpapier über das Trommelfell und den inneren Brustraum, wo sich eine Art nervöse Hitze breitmacht, die wie ein Funkengestöber durch den ganzen Körper fegt. Dies ist umso unerträglicher, wenn man schlafen möchte. Alleine ein vorbeifahrendes Auto ist der auditive Overkill. Eine tickende Uhr – wie Messerstiche ins Herz. Tick. Tack. Stich. Stich.

Zur Sehfähigkeit: Ich sah zum Beispiel vom Balkon aus die Alpen. Bei klarem Wetter. Doch plötzlich konnte ich, wenn ich mich darauf konzentrierte, jeden Grat und jede Schneefläche erkennen. Es war phänomenal.

Kundalinikrisen u. Aufstiegsymtome – psychisch

  1. Hören von Stimmen, akustische „Eingebungen“, Hören von Musik
  2. Verzerrte Wahrnehmung, Halluzinationen, Licht- und/oder Farbwahrnehmung
  3. Panikattacken
  4. Sich abwechselnde Wein- u. Lachkrämpfe
  5. Glücksgefühl und tiefe Trauer
  6. Albträume
  7. Ideenflut, Gedankenschnelle, rasches/geniales Verknüpfen von Ideen/Erinnerungen/Wissen
  8. Gedankenentzug, plötzliche Leere im Kopf, Erinnerungslücken, verzerrtes Zeitempfinden
  9. Überbordende Emotionalität, tiefes Berührtsein von Bildern, Musik, Eindrücken …
  10. Impressionistische Kognition – Verstand ist wie eine Münze, die jede Sekunde neu gestanzt wird
  11. Gefühl, von einem Tier angesprungen zu werden (sehr häufig)
  12. Gefühl, dass einem etwas in die Zehen beißt (sehr häufig)

Zu Punkt 11 u. 12  sei gesagt, dass die „Kundalini-Attacken“ genau so und nicht anders stattfinden. Es ist keine Einbildung. Man liegt z. B. abends im Bett und gerade in dem Moment, in welchem man in den ersten Traum hinübergleitet, springt einen etwas an oder beißt einen in die großen Zehen. Ein indischer Yogi, mit welchem ich befreundet bin, sprach davon, von einem wilden Affen angesprungen zu werden und von einer noch wilderen Katze in die Zehen gebissen zu werden. Was er bildlich beschreibt, deutet der westliche Mensch anders: Sämtliche Besessenheitsvorstellungen resultieren u. a. daraus, doch wird hier Kundalini gründlich missverstanden. Genau in dem Moment, in welchem das Wachbewusstsein vom Traumbewusstsein abgelöst wird, fallen sämtliche Schutzschilder. Der Verstand legt sich zur Ruhe; und Kundalini – die von außen kommt und nicht schlafend in einem ruht, wie ich in Artikel 1 dargelegt habe – nutzt exakt diesen Moment, um mit aller Macht „zu ihrem Kind“ zu gelangen. Es entspricht dem Wesen von Kundalini, sie hier als überbesorgte – wenn auch ziemlich übergriffige – Mutter zu verstehen, denn als wildes Tier. Kundalini ist permanent, den ganzen Tag über, aktiv. So begleitet sie ihr neues „Kind“, das im Beruf ist, für die Familie da ist, den Haushalt macht, das Auto wäscht … Das Kind entspannt sich aber nicht. Die Energie staut sich auf. Über den ganzen Tag hinweg wartet die Mutter vergeblich, dass das Kind ruhig wird. Dann, endlich, wenn der Verstand sich zur Ruhe legt, nutzt sie ihre Chance: Give me a hug, baby. You’re mine!
Es handelt sich also weder um einen Affen noch um Besessenheit, sondern ist ein Energiestau, der genau dann ins Fließen kommt, wenn die Schilder gesenkt sind. So verstanden ist es nicht schlimm. Schlimm jedoch ist die sich unmittelbar daran anschließende und daraus resultierende Schlaflosigkeit. Ich selbst habe unzählige schlaflose Nächte wie folgt erlebt: Gerade, als ich einschlief, prasselt die Energie auf mich ein, und zwar so, als öffne sich über mir der Raum und ein gigantischer Schwall Wasser – Energie – käme aus höchster Höhe herab. Mit Wucht. Daraufhin beschleunigt sich der Herzschlag rapide, ebenso der Stoffwechsel. Hitze und Schweiß überziehen den Körper. Nach etwa einer halben Stunde ist der Spuk vorbei. Man könnte wieder einschlafen, doch genau in dem Moment, in welchem man die ersten Traumbilder erhascht, öffnet sich der Raum erneut und das Spiel beginnt von vorne: Give me a hug baby. You’re mine.

Das Beißen in die großen Zehen beschreiben ebenfalls sehr viele mit einer aktiven Kundalini. Hier ist wiederum kein tätlicher Angriff einer kleinen, bösartigen, unsichtbaren Kreatur zur verstehen, die sich nachts an den Zehen zu schaffen macht, sondern wiederum nur „Kundalini-Strom“, der nun direkt auf die Nervenenden der großen Zehen zielt, was sich tatsächlich wie ein Beißen oder eine kleine Stormentladung anfühlt. Kundalini steigt nie nur ausschließlich die Wirbelsäule hoch, sie nutzt ebenso die Nervenbahnen der Bauchseite, der Oberschenkel, des Hinterns – was sich sehr lustig anfühlt, wenn man z. B. während des Einkaufens meint, etwas beiße einen in den Hintern – sowie die Nervenbahnen der Finger, der Daumen, der Arme usw. …

Sämtliche Artikel aus der Kategorie „Energetische Erfahrung“ haben direkt oder indirekt immer mit Kundalini zu tun. Insbesondere der Artikel: „Inneres Hören, Jim Morrison“.

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Copyright: © Tanja Braid, www.neoterisches-bewusstsein.com

2 thoughts on “Kundalini: Aufstieg, Symptome und Krisen – Teil 4”

  1. Wunderbare Website und einleuchtend geschriebene Postings! Meine gewaltsam geöffnete Kundalini-Erfahrung datiert aus 2005 und Vieles von dem, was hier beschrieben wird, hätte mir damals geholfen: denn ich bin jemand, die durch Erkenntnis geheilt wird, kathartische und intellektuelle.

    Allerdings war meine erste Kundalini-Auslösung infolge „erotischer Meditation“, wie ich Masturbation nenne, die einen hohen Level von Seligkeit über unendlich lange Zeit halten kann, wunderschön, überwältigend in ihrer Schönheit: Zunächst liefen vor meinem inneren Auge die Regenbogenfarben an meiner Wirbelsäule hinauf, nach einer Weile umgab mich gleißendes Licht, unvorstellbar in seiner Helligkeit und danach fiel ich in dunkles tiefes Schweigen, in dem ich allwissend war über die FrauMann- Beziehung des Universums. Leider war das heilige Erschrecken größer als die Freude und ich rührte nicht mehr daran. Und Kundalini ließ mich allein.
    So paradiesisch verlief die endgültige Erweckung auch, mit Verliebtheit in einen Mann und wochenlanger höchster sexueller Erregung und Erfüllung im astralen Bereich. Tantrisch, praktisch,gut. -:) Die Hölle folgte auf dem Fuß, als ich diese Verbindung nicht mehr wollte.
    Sämtliche Phänomene habe ich heute noch, doch ich nehme eine winzige Dosis eines Neuroleptikums, weil ich nicht wie eine Heilige leben will mit Visionen, unendlicher Güte und völliger Selbstaufgabe, in ständiger Verbindung mit allen und allem. So ist der Tiger lammfromm geworden.

    1. Liebe Micaela,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar und den Einblick in deine Erfahrungen! 🙂

      Davon können hier alle profitieren.

      Ich mag deinen Schreibstil! 🙂

      Liebe Grüße, Tanja

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