Wer bin ich?

spiritueller Blog Bewusstsein Spiritualität EsoerikMein Name ist Tanja Braid, geb. am 24.12.1978. Seit Mai 2017 betreibe ich den Blog „Neoterisches Bewusstsein“, in welchem ich über Lebenskunst, Philosophie, neues Wissen, Zeitgeschehen, Grenzwissenschaften, Kundalini, Luzides Träumen, Astralreisen uvm. schreibe, wobei neben Kundalini mein Fokus auch auf der Bewusstseinserneuerung und -erweiterung liegt. Wer mehr über „Neoterisches Bewusstsein“ erfahren will, warum und wodurch der Blog entstand, kann gerne die Seite Spiritueller Blog besuchen. Auch die Seite Was ist Neoterik gibt Auskunft.

Da ich Filme und Bücher nicht nur liebe, sondern auch gerne darüber „rede“, gibt es in diesem Blog auch Film- und Buchrezensionen.

Das Schreiben hat in meinem Leben schon immer einen großen Stellenwert eingenommen. Ich schreibe seit meinem elften Lebensjahr, es gibt viel Lyrik und einen noch unfertigen Roman … Hoffe, ich komme „in diesem Leben“ noch dazu, den Roman fertig zu stellen.

Energetik und Spiritualität begleiteten mich ebenso schon mein ganzes Leben, jedoch erst seit 2012 intensiver, da in diesem Jahr Kundalini erwachte. So ist ein großes Herzstück dieses Blogs alles, was zum Thema Kundalini gehört. Auch Astralreisen und Luzides Träumen gehören dazu.

Einflüsse und Prägungen

Geprägt wurde ich u. a. durch die Seth-Reihe von Jane Roberts, durch Emanuel Swedenborg, Dion Fortune, Franz Bardon, Charles W. Leadbeater, Rudolf Steiner, Paul Tholey, Robert Monroe, Carlos Castaneda, Armin Risi, Oskar Ernst Bernhard aka Ab-dru-Shin, Jiddu Krishnamurti, Swami Sivananda, Bruno Gröning, Terence McKenna, Alan Watts, Georges I. Gurdjieff und Timothy Leary.
Später erst entdeckte ich die vollständige, plausible und poetische Spiritualität der indischen Veden und der Puranas. So las ich u. a. die Bhagavad Gita und das Shrimad Bhagavatam, was mein Leben nachhaltig verändert hat. Auch das Yogasutra des Patanjali hatte einen bleibenden Einfluss auf mich, sowie die Advaita Vedanta Philosophie nach Shankara.
Generell fühle ich mich der Theosophie und der Anthroposophie verbunden.

Psychologisch stehe ich der Transpersonalen Psychologie nach Stanislav Grof nahe.

Vita in Stichworten und Ausbildungen

Ich habe viele Ausbildungen in meinem Leben gemacht und sie sind im nächsten Absatz angeführt, dennoch halte ich es für reduktiv, Menschen nach ihren Ausbildungen zu beurteilen.

Doch für alle, die Referenzen bevorzugen, im Folgenden meine Ausbildungen:

Lehre als Bürokauffrau, Matura/Abitur, zweite Lehre als Buchhändlerin, tätige Buchhändlerin in den Abteilungen Kunst, Architektur, Belletristik und Reise in Wien, später Uni (Philosophie, Psychologie, Kunstgeschichte und Germanistik), Abstecher in die Wirtschaft (Sozialökonomie). Dipl. Sozial- und Lebenshilfeberaterin, Heilpraktiker-Ausbildung in Psychologie.

Spirituelles und politisches Erwachen

Ich persönlich unterscheide politisches und spirituelles Erwachen, wenngleich es Überschneidungen und/oder wechselseitige Beziehungen geben kann. So kann das politische Erwachen das spirituelle Erwachen initiieren wie umgekehrterweise das spirituelle Erwachen das politische Erwachen initiieren kann.
Die Truther-Bewegung fand ihre (globale) Initialzündung wohl in 9/11, in den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center, wenngleich auch das Attentat auf Präsident John F. Kennedy im Jahre 1963 ein Aufwachmoment war – oder für viele hätte sein können.
Für mich begann der Aufwachprozess im selben Jahr, 2001, jedoch zunächst nicht politisch, sondern mit einem Film aus diesem Jahr, nämlich Donnie Darko. Ich war damals etwa 21 Jahre alt, doch dieser Film berührte mich auf vielerlei Ebenen und schien in eine Richtung zu zeigen, die mir damals diffus und fremd und vage – und auf einer höheren Ebene durchaus vertraut schien. Auch spielt der Film, obwohl 2001 veröffentlicht, in der Vergangenheit, nämlich in den achtziger Jahren, was wiederum exakt meine Kindheitszeit darstellt. Gary Jules sang zu diesem Film einen wunderschönen und textlich interessanten Song mit dem Titel Mad World, der ursprünglich von der britischen 80er-Jahre Ska-Band „Tears for Fears“ stammte. Dieser Song reflektierte damals, im Jahre 2001, mein Welt- und Daseinsgefühl aufs Präziseste.
Dies zusammen, mein damaliges Weltgefühl, der Song(-text) von „Tears for Fears“, respektive Gary Jules und der Film, setzte in mir jene Ahnung frei, welcher ich fortan beständig nachging: Die von Menschen als gültig anerkannte Welt-Realität kann (unter keinen Umständen!) so sein, wie sie uns institutionell und sozio-kulturell durch Schule, Religion, Tradition, Staatssystem, Eltern, Freunde usw. „vor-gestellt“ wird. So wollte ich um jeden Preis herausfinden, was das Eigentliche war. Die Psychologie von Stanislav Grof, die das Unbewusste eher überbewusst verortete, sowie die Publikationen von Terence McKenna und die Philosophie von Alan Watts  – all das bestätigte und bestärkte mich Jahre später darin, mit meiner Ahnung auf dem „richtigen“, bzw. auf meinem Weg zu sein.
Innerhalb dieses Prozesses emanzipierte ich mich langsam vom Schul- und Universitätswissen, wenngleich ich nicht alles daraus verneine, jedoch viel freigeistigere und holistischere Denkmodalitäten, Betrachtungsweisen, Verständnismöglichkeiten bevorzuge, da es (für mich) keine eindimensionale Lebensdeutung (mehr) gibt.
Der Film, Donnie Darko, scheiterte 2001 am und im Mainstream, doch gilt er bei vielen Menschen (auch für mich) bis heute als Kultfilm. Wer diesen Film unvoreingenommen und mit einer gewissen mentalen Tiefenschärfe sehen kann, versteht Donnie Darkos „Kultsatz“ aus der Szene, in welcher er mit seinem Vater im Auto sitzt: „Wir dürfen (also) niemandem verraten, was niemand weiß?“ nicht mehr als semantischen Nonsense. Donnie Darko wird von vielen (jungen Menschen) immer wieder neu entdeckt, sei es im artifiziell-filmischen Sinn, denn auch die Komposition des Films ist intensiv und ungewöhnlich, oder im metaphysischen und metaphorischen Sinn, was u. a. an den über Jahre hinweg nie abreißenden Kommentaren bei Amazon nachvollzogen werden kann.
Über die Truther-Bewegung, den Veganismus und Tierethik fand ich letztlich zum politischen Erwachen, erkannte u. a. die „Fassadendemokratie“, auch hier die „Fassade“ vor dem Eigentlichen … (Dr. Daniele Ganser zeigte auf hervorragende Weise die illegitime Kriegsführung der USA, wie Regime-Changes vonstatten gehen uvm. …)
Das spirituelle Erwachen, meine persönliche Initialzündung sozusagen, erlebte ich 2012 über ein spontanes Kundalini-Erwachen.

Viele, die mich schon länger lesen oder bei Facebook begleiten, wissen natürlich, dass ich an Grenzwissenschaft und Systemkritik sehr interessiert bin. Ebenso liegt mir Tierschutz sehr am Herzen. So bewegen sich meine Artikel auch in den Themenbereichen, Spiritualität, Politik (Systemkritik), Grenzwissenschaften … An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Follower, Leser, an Erwachte und Erwachende, an Spirituelle, Tierschützer und Freidenker.

Weitere Fragen an mich, die häufig auftauchen:

Warum machst du keinen Youtube-Kanal?

Weil ich weiß, wie aufwendig ein Youtube-Kanal ist, bezüglich Filme drehen, schneiden, editieren etc. … Ich habe neben dem Blog leider nicht genügend Zeit, regelmäßig Videos zu erstellen. Auch habe ich einen Beruf, dem ich noch nachkommen muss. Ich schließe einen Youtube-Kanal nicht kategorisch aus, jedoch fehlt mir aktuell die Zeit dazu.

Tanja, du sprichst im Blog manchmal von den positiven Wirkungen von Psychedelika.  Wie stehst du dazu?

Dass z. B. LSD, Psilocybin und DMT keine physische oder psychische Abhängigkeit erzeugen noch den Körper schädigen, ist vielen Menschen, insbesondere Psychonauten, bekannt. Diejenigen, denen dies neu ist, bitte ich, sich selbstständig in die Historie/Kulturgeschichte der Psychedelika, bzw. die jüngsten Forschungsergebnisse einzulesen, bevor unreflektiert die politisch-gesetzliche Haltung hierzu übernommen wird.

Ich wäre nicht nur für eine Legalisierung von Cannabis, sondern insbesondere für eine Legalisierung von Psilocybin. Psilocybin findet sich in psychoaktiven Pilzen und ist damit das älteste Entheogen der Welt. Psychoaktive Pilze wachsen auf dem ganzen Globus. Wer (als Spaziergänger) einen psychoaktiven Pilz findet und ihn isst, nimmt eine fertige und wirksame Substanz auf. Der Pilz muss nicht zubereitet, nicht gekocht werden, noch muss das Psilocybin extrahiert werden. Der Wirkstoff ist im Pilz wie Vitamin C in der Orange und ist als solcher „essfertig“. Es handelt sich also nicht um eine synthetische, im Labor erzeugte Substanz.
Aufgrund des natürlichen Vorkommens und der zahlreichen positiven Effekte von Psilocybin, siehe Studien/Berichte/Microdosing, verwundert es mich daher umso mehr, dass der Konsum von psychoaktiven Pilzen in den meisten Ländern verboten ist. Für mich persönlich ist es so, als wäre es damit gleichsam verboten, sein Bewusstsein zu erweitern. Ich denke, dass z. B. der Konsum von psychoaktiven Pilzen ungefährlich für erwachsene, psychisch gesunde und mündige Menschen ist. Warum es demgegenüber erlaubt ist, Alkohol zu konsumieren, der nicht nur eine Abhängigkeit nach sich ziehen kann, sondern auch den Körper und das Gehirn schädigen sowie Ehen/Familien zerstören kann, darüber darf jeder selber nachdenken.

Kann es sein, dass du dir das Astralreisen einbildest?

Diese Frage taucht sporadisch immer wieder auf, vor allem von Menschen, die keine eigene Erfahrung im Astralreisen haben. Ich verstehe die Skepsis durchaus. Es ist jedoch so, dass, selbst dann, wenn ich Beweise erbringe/erbrachte, immer wieder andere Erklärungen gefunden werden/wurden, warum meine Erfahrungen unwahr sein könnten …
Diese Erklärungen kommen u. a. aus der Psychologie. Es hat z. B. der schweizer Tiefenpsychologe C. G. Jung (1875 – 1961)  eine Abhandlung über UFO-Sichtungen geschrieben mit dem Titel „Ein moderner Mythus – Von Dingen, die am Himmel gesehen werden“. Darin legt er äußerst schlüssig dar, wie die Psyche eines Menschen beschaffen ist, der z. B. fliegende Untertassen oder zylindrische Objekte sieht. Selbstverständlich hält er diese Objekte für Projektionen. Es sind diese, seine Erklärungen sehr zufriedenstellend grundsätzlich, und weiters für alle, die nie wirklich „Fliegende Untertassen“ gesehen haben. Ist das verständlich?

Angenommen man sieht eines Tages am Himmel ein unbekanntes Objekt. Es taucht für wenige Sekunden auf und plötzlich ist es weg. Man sieht es tatsächlich. Die Ufologen würden die Sichtung untersuchen, die Psychologen „unterstellen“ eine Projektion. Ich denke, C. G. Jung dürfte selbst nie ein Objekt gesehen haben, andernfalls hätte er nie von Projektionen gesprochen. Und ich denke, wir haben alle Glück, dass C. G. Jung selbst im Jahr 1944 aufgrund eines Herzinfarkts ein Nahtoderlebnis hatte, andernfalls sähe seine Psychologie hierzu wohl ebenfalls anders aus …

Wenn es um einen bestimmten Sachverhalt geht, kann dieser grundsätzlich immer „psychologisiert“ werden. Ich persönlich halte mich in diesem Fall eher an die Erkenntnisse der Ufologie, als an psychologische Interpretationen. Jacques Vallée war französischer Astronom, Informatiker und bekannter Ufologe. Seine Erkenntnisse sind die, die für mich (in diesem Fall) zählen, nicht aber die der Tiefen-Psychologie. Jacques Vallée war übrigens einer der ersten, der das UFO-Phänomen auch als „ätherisch“ darstellte. Auch Dr. Stephen Greer hat 2017 seine Erkenntnisse in einer Film-Dokumentation geteilt. Des weiteren Johann Nepomuk Maier im Jahr 2020 erschienen Film Erstkontakt: Es passiert jeden Tag.
Diese Arbeiten, von Dr. Stephen Greer, Jacques Vallée u. Johann Nepomuk Meier möchte ich allen, die ihre „Hobby-Psychologie“ über mich oder andere ausschütten möchten, ans Herz legen. Die Arbeiten von Stephen Greer und Jacques Vallée, sollte man kennen, bevor man Menschen mit Sichtungen als verrückt hinstellt und/oder mit C. G. Jung um die Ecke kommt, wie mit einer soliden „Welterklärung“ und „Totschlag-Waffe“ für alles, was dem derzeitigen Realitätskonses nicht entspricht.

Aber um die Frage zu beantworten, ob ich mir das nicht trotzdem alles einbilden könnte? Gegenfrage: So wie sich der Kern-Physiker, Bewusstseinsforscher und Autor Thomas Campbell alles eingebildet? So wie sich Robert Monroe und William Buhlmann alles einbilden? Sowie sich der Buchautor und Künstler Jürgen Ziewe alles einbildet, der sich über 40 Jahre lang mit dem OBE-Phänomen beschäftigt? Sowie sich die Autorin und Astral-Reisende Sandra Tschan alles einbildet? Sowie sich Mitglieder in Foren und Communities auf der ganzen Welt alles einbilden? Es gibt übrigens Forschung zum AKE-Phänomen, die jeder auffinden kann, der eine Google-Anfrage zum „Robert Monroe Institut“ tätigt. Auch hat Robert Monroe das Phänomen AKE schon in den neunziger Jahren bewiesen.

Wer dennoch skeptisch ist/bleibt,  kann das Astralreisen jederzeit selber erlernen, siehe  Anleitung. Dann kann er die Erfahrung selber machen.

Wie stehst du zur Religion?

Ich wurde katholisch erzogen, empfinde mich aber nicht als religiös oder fromm im klassischen, katholischen Sinn. Als ich 21 Jahre alt war, bin ich aus der Kirche ausgetreten, weil sich schon damals, in den späten neunziger Jahren, Missbrauchsvorfälle mehrten und an die Öffentlichkeit kamen …
Grundsätzlich kann jede Religion, sei es der Islam, das Christentum, das Judentum, der Buddhismus, der Hinduismus etc., einfach oder profund verstanden werden, einfach oder profund gelebt werden. Insofern Menschen Religion weniger frömmelnd, als ehrlich und authentisch leben, macht jede Religion Sinn. Dies insbesondere deshalb, weil das Leben eine Tiefe erfährt und „göttlich gerahmt“ wird, wenn man so will.
Dennoch besteht die Gefahr, im eigenen Glauben starr und eng zu werden, bzw. andere Glaubenssysteme als weniger wertvoll, weniger sinnvoll, weniger wichtig zu erachten …
Sinnvoll an allen Religionen ist grundsätzlich das ethische Prinzip. Sein Leben an einer Ethik auszurichten, auch wenn diese religiös motiviert ist, ist sinnvoll.
Weiters ist es sinnvoll, bzw. bereichernd, sich den mystischen Traditionen der Religionen zuzuwenden. Die Mystik des Islam ist der Sufismus. Die Mystik des Judentums ist die Kabbala. Die Mystik des Christentums ist meines Wissens nach nicht systematisiert, aber es hat z. B. Hildegard von Bingen mystische Schriften verfasst, ebenso Meister Eckhart und Johannes vom Kreuz.

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Oder gleich in medias res mit einem gern gelesenen Artikel: Raus aus der Matrix

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