Filmrezension: Nicht weit von mir – Ein Film über luzides Träumen

Kurzinhalt: Louisa, eine junge, introvertierte Frau, führt ein gleichförmiges Leben. Als Angestellte in einem Versicherungsunternehmen sitzt sie ihr Leben ab und erträgt einen launenhaften Chef. Ihr einziges Highlight ist die Bibliothek, in welcher sie sich regelmäßig Bücher ausleiht, die sie bis spät in die Nacht liest. Eines Tages leiht sie sich ein Buch über luzides Träumen, auch Klarträumen genannt, aus. Dieses ist die Fähigkeit, in einem Traum volle Bewusstheit zu erlangen und in den Traum aktiv eingreifen zu können. Nach kurzem Üben meistert sie das Klarträumen relativ rasch, und ab diesem Punkt wird es spannend … 

Nicht weit von mir Film Filmtrailer

Hinweis zum Trailer: Der Film ist durchaus ernsthaft, doch nicht so melancholisch oder artifiziell, wie es im Trailer scheint. Durch die Klavieruntermalung wirkt es etwas „düster“.

Nennenswerte Filme über das Träumen gibt es einige: „Dreamscape“, „Inception“, „The Cell“ und „Ink“. All die genannten Filme stehen für sich alleine und sind auf ihre Weise gut, denn „Dreamscape“ aus 1984 war einmalig und gut erzählt, „Inception“ war intelligent, „The Cell“ ein optisches Meisterwerk und „Ink“ punktet mit Atmosphäre.

Doch in keinem dieser Filme wird die eigentliche Technik des Klarträumens und die damit einhergehende Möglichkeit der Bewusstseinserweiterung dargestellt. Hier ist „Nicht weit von mir“ ein absolutes Novum.

Ruhig und unaufgeregt wird erzählt. Wir folgen Louisa in ihre Welt. Schritt für Schritt erlernt sie das Klarträumen, kämpft mit den anfänglichen Tücken, wie „Wie liest man Text im Traum?“, und lernt schließlich ihre Traumpersonen kennen: eine wagemutige Freundin und einen Mann, der sich so redlich und ernsthaft um sie bemüht, wie es Louisa im wirklichen Leben wohl noch nie erfahren hat …

Traumpersonen, die man im Klartraum trifft, sind tatsächlich höchst eigenständig. Obwohl sie vom Unterbewusstsein des Träumers erschaffen sind – so die gängige Theorie – agieren sie jedoch völlig frei. Der Träumer selbst kann sich mit einer Traumperson unterhalten, als ob sie eine reale, fremde oder gut bekannte Person der Alltagsrealität sei.
Hier wird die Vielschichtigkeit sowie die Unendlichkeit und Kreativität des eigenen Unbewussten sichtbar. Es sind also Klartraumerlebnisse meist nicht nur flüchtige Momente, die man schnell wieder vergisst, sondern, im Gegenteil, genauso intensiv und echt, wie die alltäglichen Erlebnisse der Realität. 

Der Film ist independent, weit ab von Spaß- und Wohlfühlkino. Sehr ruhig behandelt er das Thema Klarträumen ohne Effekthascherei, ohne Thrill und Halli-Galli, auf eine, wie ich finde, sehr anschauliche und ernsthafte Weise.

Mein Fazit daher: Fünf von fünf Sternen.

Der Film kann mit Klick auf das Cover bestellt/gestreamt werden:

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