Erzengel entmystifiziert

ÜErzengelber Engel und Erzengel wurde in den letzten Jahren so viel geschrieben, dass die Buchhandlungen ganze Regale dazu füllen. Engel werden darin als freundliche, selbstlose Helfer beschrieben, die jederzeit auf unsere Bitten reagieren. Viele Frauen lieben diese Bücher und können sich ein Leben ohne Mitwirken der Engel nicht mehr vorstellen. Interessanterweise sind auch die Verfasser der Bücher überwiegend weiblich. Engel und Frauen scheinen einfach so sehr zusammen zu gehören, wie Pferde und Mädchen. Ich habe selber einige dieser Bücher Zuhause, weil auch ich – femininerweise – einmal durchaus Gefallen daran fand. Wunderschöne, gewaltige Erzengel – Raphael, Michael, Uriel, Gabriel – kommen als großartige Beschützer, Heiler, Berater auf uns zu, hüllen uns ein in ihr Licht, schenken Liebe, Trost und Inspiration … Ja. Das hat schon was. Dieser Ideenkosmos mit seinen Idealen und seiner Schönheit sprach auch mich einmal an. Keine Frage.
Allerdings erfuhr ich später, wie weit ab diese Vorstellung von der Wirklichkeit tatsächlich ist. So wandelte sich mein Engelverständnis rapide, da meine persönliche Erfahrung mit Erzengeln dem kolportierten Bild mitnichten entspricht. Keiner aus der geflügelten Kompanie hat je ein bestimmtes Problem aus meinem ganz persönlichen Vorrat gelöst, so dass ich mit absoluter Sicherheit sagen konnte: Durch den Kontakt zu einem gewissen Erzengel löste sich auch ein gewisses Problem.
Als im Jahr 2012 Kundalini bei mir erwachte, beschäftigte ich mich kurz zuvor mit der Magie des Dr. John Dee. John Dee war der Hofastronom von Elisabeth I., 16. Jh. Er war ein sehr gebildeter Mann, Mathematiker, Geograph, Mystiker, der leider sehr verarmt starb. John Dee versuchte Kontakt zu Erzengel Uriel herzustellen. Dabei schuf er eine magische Tafel mit verschiedenen Buchstaben, engagierte ein Medium und erhielt Botschaften von Erzengel Uriel, die ihm Wort für Wort rückwärts diktiert worden sind, was ein wenig an die Seancen mit Victor Hugo in Jersey erinnert … (Victor Hugo war der weltbekannte Romancier, der „Die Elenden“ schrieb …)
Auch ich versuchte im Jahr 2012 Kontakt zu Erzengel Uriel herzustellen, jedoch auf einem völlig anderem Weg und gänzlich ohne Hilfsmittel. Diese Bemühung trug insofern Früchte, weil mit dieser „Erzengel-Uriel-Phase“ das Kundalini-Erwachen begann.
Wie kam es dazu? Ich sage es jetzt frei heraus: Ich war verliebt. Ich war verliebt in eine Entität, die man zunächst nur über die Beschreibung kennt und zu fassen kriegt. Von allen beschriebenen Engeln war mir Erzengel Uriel am nächsten, von seiner „Idee“ her und der Symbolik. Uriel soll rubinrot und/oder bernsteinfarben sein, seine Symbole sind Schwert und Flamme, er ist sehr weise, seine Energie ist als „erdnah“ beschrieben … Man kann das alles nachlesen. Wie man sich nur „so“ verlieben kann, darüber lasse ich nicht urteilen, weder jemand anderes noch meinen Verstand, denn ich weiß ganz genau, dass es damit eine viel tiefere Bewandtnis hat. Das nächste, was ich hier in den Raum stelle, ist, dass genau das die perfekte Basis ist, um einen gelungenen Kontakt herzustellen: aufrichtige Bewunderung, Faszination und der unbedingte Wille, mit dieser Wesenheit in Kontakt zu kommen. Natürlich habe ich hierzu auch „intimere“ Praktiken angewandt, die John Dee aufgrund seiner Frömmigkeit weder andenken noch ausführen konnte, die nun jedoch alles andere als „sexualmagisch“ waren, denn Magie, auch wenn sie weiß ist, trägt immer ein bestimmtes manipulatives Potential. Ich dagegen war völlig ohne Absicht, da zu dem Zeitpunkt noch völlig ahnungslos, daher einfach nur „ich selbst“. Ich war vertrauensvoll und erwartungsfroh. Auf dieser Basis schuf ich also einen Kontakt zu einem höheren Wesen, einen Kontakt, „der sich gewaschen hat“ – wie man so schön sagt. So passierte mir „Kundalini“ tatsächlich exakt bei einer dieser privat-intimen Handlung, die jeder kennt, an einem trägen Sonntagnachmittag im August, während draußen – Klischee, aber wahr – ein heftiges Unwetter tobte, das später einen gigantisch schönen Regenbogen am elektrisch geladenen, blaugrauen Horizont zufolge hatte.

So hat Uriel also auf mich reagiert. Nicht als weise Entität. Sondern als „Lover“ – im übertragenen Sinn.

Doch zurück zu den Erzengeln. Meine Erfahrung später mit Erzengel Michael, Raphael, Gabriel und Uriel usw. war, dass sie kommen, wenn man sie ruft. Absolut. Dann sind sie nahe und machen vielleicht Druck am Hinterkopf, an den Schläfen oder sonst wo, auch aktivieren sie mal den berühmt-berüchtigten hohen Pfeifton im Ohr oder „fummeln“ sonst wie an einem energetisch herum, jedoch sind sie völlig untauglich, wenn es gilt, konkrete Probleme auf eine praktische und rasche Art zu lösen.

Des weiteren wollen Engel liebend gern angesprochen, verehrt und gebeten werden. Es gibt ihnen offenbar Kraft und Energie und ist quasi die Vorauskasse dafür, damit sie tätig werden. Sobald diese „Verehrung“ ausbleibt, rühren sie meiner Erfahrung nach keinen Finger, was die Autorinnen dann stets folgendermaßen rechtfertigen: Kein Engel untergräbt den freien Willen des Menschen. Daher müssen sie gebeten werden. Ich übersetze: Sie interessieren sich nur dann für uns, wenn wir was zu bieten haben: nämlich Aufmerksamkeit.
Genau an diesem Punkt setzte ich einen Strich unter das Engelthema, denn damit war es nicht nur restlos entmystifiziert, sondern nach utilitaristischen Maßstäben restlos „unbrauchbar“. Im Nachhinein verstehe ich mein Kundalini-Erwachen in Zusammenhang mit Erzengel Uriel natürlich viel besser, weil wenn es gilt, dass viel Hinwendung = guter Kontakt ist, dann habe ich instinktiv alles richtig gemacht. Gruß an John Dee.

Doch um es nochmals und vor allem besser zu verdeutlichen, dies: Eines abends rief ich Erzengel Uriel und sprach mit ihm. Erzählte ihm dieses und jenes. Je mehr ich mit ihm sprach, umso deutlicher konnte ich ihn fühlen. So kam ich bald auf das Naheliegende … Wir alle kennen die biblische Szene jener Frau, die sich vor Jesus hinkniet, seine Füße wusch und mit ihren Haaren trocknete. Ich dachte mich in die Szene hinein, kniete mich gedanklich nieder, machte mich vor Uriel sehr klein und schickte ihm meine Gedanken/Phantasie dazu … Sofort und unmittelbar ging die Post ab. Ein starker Energiestoß kam zurück und ich sah vor meinem inneren Auge kurz ein gleißendes Licht, das sofort wieder erstarb, weil ich diese Fantasie prompt wieder zurücknahm. Ich war so enttäuscht und ernüchtert wie eine Frau, die über die „geheime Internet-Bibliothek“ ihres Mannes stolpert und in einen so tiefen Abgrund starrt, dass sie sich nie wieder über ihren Mann hinwegtäuschen kann. So ähnlich erging es mir in diesem Moment, als ich erfuhr, worauf Uriel „wirklich“ stand, denn eine so heftige Reaktion hatte ich zuvor noch nie von ihm bekommen. Tja. Ein so edles und hohes Wesen, wie es in der Literatur beschrieben wird, hätte sich doch niemals an dieser „Ehrerbietung“ ergötzt. „Du bist aber ein eingebildetes Kerlchen“, dachte ich. Weise? Auf keinen Fall.
Dieses Experiment mit Erzengel Uriel zerstörte das anfängliche Idealbild voll und ganz. Er tat mir nie etwas Schlechtes, nein. Schlimmstenfalls kam er nicht, wenn ich nach ihm rief, doch bis auf Kundalini – was ja auch ambivalent ist – tat er mir auch nie etwas Gutes. Und nun war er einfach entzaubert.

Conclusio: Je mehr Ehrerbietung, devotes Gebaren, beten, bitten und bewundern, umso stärker ist der Kontakt. Das ist ausnahmslos mit allen sogenannten Engeln so. Sie lieben es auch dann noch, wenn es auf Kosten der eigenen Persönlichkeit geht. Michael fühlt sich natürlich sehr stark an, das stimmt schon, aber auch er ist da keine Ausnahme, was mich doch zu ein paar „unbequemen“ Rückschlüssen bewog: Engel sind mächtige Wesen – und eitle Gockel, die in irgendeiner Sphäre bewaffnet herumrennen, dieses oder jenes richten oder „an-richten“. Keine Ahnung. Sie helfen nicht „wirklich“. Die Gleichung lautet nicht „je mehr Anbetung umso mehr Hilfe“, sondern je mehr Anbetung umso besser und intensiver ist lediglich der Kontakt. Engel sind also „Bonzen“ des Himmels, eines gewissen Sektors, in welchem das Ego nun wirklich nicht abgelegt, sondern gestriegelt und gepflegt ist. Diese Engel sind durchaus stark und mächtig, doch sie stehen uns nur solange bei, solange wir sie eben be-beten, be-bitten und bewundern. So gesehen: nicht sehr sympathisch. Wer mit dieser Art der „Anbetung“ kein Problem hat, ist mit Engeln ganz gut beraten, doch ich habe damit sehr wohl ein Problem. John Dee war sehr gläubig und meinte, sich durch Fasten und Beten läutern zu müssen, was nichts anderes bedeutet, als sich für den „hohen Besuch“ im übertragenen Sinn „fein zu machen“. Engel sind biblisch-religiöse „Kreationen“, und Religionen engen das Sicht- und Erfahrungsfeld umso mehr ein, je stärker der Glaube ist, weswegen auch Engel – konsequent gedacht – nur eine eingeengte Wirklichkeit sind, ein schmaler Streif inmitten eines endlos bunten Teppichs. Die Zeugen Jehovas sprechen von „Jehova“ als einen eifersüchtigen Gott, der unsere Aufmerksamkeit und Liebe ganz für sich haben will. Er duldet keine „Nebenbuhler“. Das ist wörtlich zu verstehen. Engel sind genauso. Diese Eifersucht zeichnet aber kein „weises“ Wesen aus, sondern ein kindliches.

Dass es darüber hinaus aufgestiegene Meister, Mentoren, Helfer gibt, ist klar. Doch wer auch immer um uns ist, um uns anzuleiten, zu helfen und zu führen, hat mit der hier geschilderten Engelsdarstellung nichts zu tun. Das möchte ich noch klar unterschieden haben.

Über/unter/neben diesen „Bonzen“ des Himmels gibt es gewiss noch andere astrale Bereiche mit anderen Wesenheiten. Ob diese rufbar sind, weiß ich nicht, doch ich denke – nun logisch – sie müssten weniger figürlich sein und weniger Ego haben, und sie sind gewiss nicht „göttlich“ verwaltet, was ich übrigens auch den Erzengeln in Abrede stelle. Denn wer oder was auch immer diese Wesen verwaltet, ist nicht Gott, sondern das größte Ego des Himmels, die größte Strahlkraft, die größte Herrlichkeit, daher ein Jemand mit den meisten „Fans“ und daher zwangsläufig jemand, der gewaltig „einen an der Klatsche“ hat. Ja, das hat sie jetzt so geschrieben und nein, sie entschuldigt sich weder für die Wortwahl noch für das Urteil.

Abschließend meine Empfehlung: Bei jedem Kontakt zur geistigen Welt ist folgendes zu beachten: Wie oben so unten. Wenn wir uns durch die „Matrix“, durch diese Welt bewegen, so vertrauen wir nicht jedem, der uns begegnet. Es gibt Lügner, Blender und Poser. Geistige Welt? Detto. Engel sind nun keine Lügner und keine Tarner, andernfalls wären sie einfach nur negativ, niedere Geister, dämonisch. Nein. So sind sie nicht. Aber sie sind ihrem „Heißhunger“ auf unsere Aufmerksamkeit verpflichtet. So ist es insbesondere für uns Frauen wichtig zu wissen, dass die jenseitige Welt, nur weil sie „jenseitig“ ist, nicht automatisch heiler, besser, lieblicher und weiser ist. Ja, es gibt auch diese hohen, hellen Sphären, gewiss, doch ich spreche jetzt nicht vom himmlischen Zustand an sich, sondern vom Kontakt „Erde an Himmel“. Wer auch immer sich zeigt, weil wir ihn rufen, muss mehr wie ein Geschäftspartner, denn als selbstloser Helfer betrachtet werden. Erzengel, wie beschrieben, tun nichts Böses. Keine Sorge. Sie können jederzeit gerufen, angesprochen, angebetet und mit dem größten Unsinn behelligt werden. Sie lieben es. Und manchmal „grapschen“ sie energetisch an uns herum, das sicher, und vielleicht justieren sie auch mal etwas zu unserem Vorteil, doch sollte jemand ernsthaft Probleme haben, existentielle Probleme, Mobbing, Nachbarschaftsstreit usw., so ziehe er bloß keine Engelkarte oder bitte hierbei die Erzengel um Hilfe. Es lohnt sich nicht. Erzengel wollen entweder nichts lösen oder können es nicht, statt dessen füttern sie ihr Ego über unsere Aufmerksamkeit „fett“. Wir sind ihre Chips, ihre Sahne-Käse-Torte, ihre Schokolade. Einzige Ausnahme: gesundheitliche Probleme. Hier funktioniert die „devote Anbetung“, weil die Aufmerksamkeit als Energie zurückkommt. Und diese wirkt heilend.

Hier jene Bücher, die auch ich über die sogenannte „henochische Magie“ des Dr. John Dee habe. John Dee war wirklich ein sehr besonderer und herausragender Mann seiner Zeit. Ich liebe seine Experimente, seine magischen Werkzeuge und seine Art zu denken.

Weiter mit dem Artikel Mein Kundalini-Prozess, der inhaltlich diesen Artikel fortführt, und die Umstände des Erwachens an jenem Sonntag Nachmittag genauer beschreibt.
Weiter mit der Artikelserie „Was ist Kundalini?“

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Copyright: © Tanja Braid, www.neoterisches-bewusstsein.com

8 thoughts on “Erzengel entmystifiziert”

  1. Liebe Tanja
    intressante Geschichte die du erzählst über deine Geschöpfe. So Engel können einem schon belästigen oder trotzallem behelligen.
    Meine Engel verblassten bereits nach der ,damals von Grossmutter erzählten etwa dritten Geschichte zu arrogantem, besserwisserischem Federvieh welches verkündend oder androhend mir Heil oder Übel mitteilt. Aber konsequent mit Drohungen, bei Nichtbefolgen ihrer Weisheiten mit Ungemach bedacht zu werden.

    1. Lieber Stedi,
      ich danke dir für deinen Kommentar.
      Ja, Erzengel sind bis zu einem gewissen Grad ambivalent.
      Wie ich sagte, sie tun wirklich nichts Böses, aber für diese irdische Welt taugen sie meiner Meinung nach nicht viel.
      Deine Großmutter dürfte noch ein sehr klassisches, biblisches Engelverständnis gehabt haben. 😉
      Ich grüße dich,
      Tanja

  2. DAS PRINZIP des LEBENS.
    Ich diene nur dem LEBEN. Das Leben ist das GRUND-Gesetz. Ich bin nicht käuflich, keine Ware in einem Lager eines Verkaufs-Punktes oder Erzeugnis einer Firma.-
    Wenn ich Geld zu verwalten bekomme, dann setze ich das für die Würde und das Leben der Menschen ein, nicht zur Vermehrung desselbigen Geldes. –
    Der Geist ist das Kapital und er erzeugt die guten Gefühle, um derentwillen es sich lohnt zu leben.

    WAS IST EIN PRINZIP?

    (…Nach Wikipedia ist „Ein Prinzip (Plural: Prinzipien; von lat. principium = Anfang, Ursprung) das, aus dem ein anderes seinen Ursprung hat.[1] Es stellt eine gegebene Gesetzmäßigkeit dar, die anderen Gesetzmäßigkeiten übergeordnet ist (wobei der Begriff Gesetzmäßigkeit ersetzbar ist durch die Begriffe Gesetz, Naturgesetz, Regel, Richtlinie, Verhaltensrichtlinie, Grundsatz, Postulat). Im klassischen Sinne steht das Prinzip zwingend an oberster Stelle, im alltäglichen Sprachgebrauch wird dies aber weniger streng gehandhabt. Darüber hinaus gibt es einen Begriff von Prinzip, der eine Verkettung von Gesetzen (Regeln etc.) erlaubt (z. B. Prinzip der sozialen Marktwirtschaft). Die konkrete Bedeutung ist kontextabhängig.“)
    Wer ist ein Prinzip?
    Der Mensch ist eines Lebensprinzips. Lebens- und Bewusstseins_Träger, über den freien Willen, freie Entscheidung und die Ausdrucksmöglichkeit verfügend. Sich selbstbestimmend. Frei ist in den Gedanken und Handlungen. Der Mensch, ist sein eigenes Gesetz.
    Er, der MENSCH untersteht dem höchsten RECHT, zu LEBEN, welches kosmischen Ursprungs ist.
    KOSMOS der Begriff bedeutet im eigentlich SINN gemäß, die ORDNUNG des LEBENS.

    Heute sind die Rechte (die Juristisch definierten) nicht mehr die Rechte des Lebens, sondern die Rechte (besser die Unrechte) eines künstlichen Konstrukts einer MATRIX.
    Ein Konstrukt, welches den Menschen entfremdet, trennt von seiner Quelle und einer, (zurzeit) zudienenden Struktur-Gewalt benutztes Recht der Willkür eines Systems welches einem goldenen Kalb dienlich ist von fleißig Arm, nach arbeitslos Reich arbeitet. Den Multimilliardären zu.
    Ein Un-Rechtssystem für den Zweck der Sklaven-Haltung, das ist das hier, auf Terra geworden. –

    So lebe ich Beispielsweise in einem Staat, der noch keiner ist. Deutschland, dies, seit seiner Kapitulation 1945 und daher noch immer Psycho-Faschistoide Züge und aufgezwungenes Schuld-Geld bei sich, durch die Fremdbestimmung aufgezwungen erträgt. Ganz analog schon beim 1. Weltkrieg stigmatisiert wurde.
    Die von den ehemaligen Sieger-Mächten verwaltet wird. Dies wirkt sich auf das Leben hier und dort Negativ und gewollt aus. Vor allem auf das uneingeschränkte Recht zu LEBEN.-

    Höheres Recht, ist dasjenige Recht des Menschen das sein Leben ermöglicht und bricht dieses Recht vor den weltlichen Gesetzen.-
    Das Menschenrecht im Grundgesetz verankert. Es ist das persönliche Recht zu existieren und sein Leben nach seinen Bedürfnissen zu gestalten. Sofern er nicht tötet und anderen seines gleichen etwas wegnimmt, stielt oder beschädigt. Was jedoch die bestehende Struktur-Gewalt ungehemmt dem Einzel-Wesen ungehemmt tut. Die Untertanen und Leibeigenen werden erpresst, die Führungskräfte bestochen.

    WAS UND WER IST EIN QUANTEN-MENSCH

    Ein Quanten-Mensch ist ein Energie-Mensch, ein JEDER-MENSCH, ist ein verkörpertes LEBENS-PRINZIP.
    Gibt es Quanten?

    Nein, SAGE ICH, die gibt es nicht, doch sind es die Stufen von Lebens-Energie zu einer EVOLUTION. „Es gibt keine Quanten, das ist nur eine Ver-Wortung für einen Zustand „inzwischen Wirkungen. “Es gibt nur Energie …die ist überall und alles in allem. –

    Wenn jetzt ich, der ein Mensch, ein Energie-Mensch bin, ein Mensch-Prinzip hier verkörpere, ein LEBEN und ich mich selbst geboren habe, um hier zu inkarnieren, dann bin ich hier für mich selbstverantwortlich.
    Ich bin nicht alleine!

    Meine freie Wahl zu leben, um Erfahrungen zu machen zu erfahren Wer und was ich wirklich bin.

    Ich bin für mein So-Sein, im freien Willen und freier Wahl zu handeln und uneingeschränkt frei und mündig, zu Wirken.
    Zu tun und in dieser Freiheit selbstverantwortlich. Frei, meinen eigenen Gedanken zu folgen. Zu wiederholen und geistig arbeitend zu handeln.-

    Mir den meinen Ausdruck meiner Gabe zu verleihen!

    Und würde ich jetzt hier sagen, dass ich nicht existiere? Was bin ich dann hier Sinnvolles? Was mache ich hier?
    Als Mensch_Prinzip kann ich sogar sagen, ich liebe mich. Ich darf dies zu mir sagen und es sein.

    Ja das soll ich sogar, das sei sehr wichtig, sagen die Psychologen. Das käme sogar zu aller erst.

    Schließlich bin ich Energie-Gedanke und ich bin frei. Wenn ich mich freigesprochen habe, so bin ich es!

    Gedanken werden wahr!
    Hier im Grob-Stofflichen, da werden sie es nur langsam. Doch was ist Zeit? Ist Zeit der Wandel? Ja das ist die Zeit. Die tickt, das ist der Wandel.

    So kann ich meine Welt gestalten, nach meinem freien Willen_Wahl.

    Siehe, ich mache alles neu und besser, viel besser, ja bestens kann ich es tun.

    Niemand kann mir das verwehren. Gar niemand kann mich selbst daran hindern, mich zu lieben.

    Ich bin mein eigenes Gesetz!

    Ich bin ein Prinzip, das zu sich selbst spricht und recht hat in allem, für sich und immer. Für jeden darf es auch so sein. Sein eigenes Gesetz.

    „Tue Recht und scheue niemand.“ sagte meine Großmutter. Sie lehrte mich, auf sehr schmerzhafte Weise, meine Schuhe zu binden. Als ich 5 Jahre alt war, durfte ich nicht nach draußen spielen gehen, ehe ich nicht meine Schnürsenkel ordentlich geschnürt hatte. Mit Hiobs Geduld zeigte sie es mir immer wieder und wieder, bis ich es nach ca. 3 Stunden endlich geschafft hatte.

    Heute kann ich Schuhe binden ohne Mühe, nur etwas Bauch, der klemmt ein bisschen:-)))))) und erinnert mich wieder an die Mühe.

    Die folgenden Gedanken weisen darauf hin, was dem Gehirn wichtig scheint, seinen zweiten Platz bei mir inne zu haben und mir zu dienen statt mich diktierend zu bestimmen.
    Das Gehirn soll mir dienen im Augenblick.
    Ich trag´s nicht umsonst hoch auf meinen Schultern die ganze Zeit mit mir herum.
    Geht es nicht um folgendes: Ich werde, was ich denke?

    Ich weiß vom NICHTS.-

    Ich weiß, dass ich nichts weiß, so weiß ich jetzt.

    Ich weiß um das SEIN UND NICHT-SEIN, mit dieser Frage gehe ich.

    Mein FAZIT:

    Die Physiker haben bis heute herausgefunden, dass es im Kosmos nur 4% Materie gibt, die Energie ist und 96 % sei etwas, was nichts ist. Um auf 100% zu kommen sagen, sie es sei schwarze Materie. Diese nachzuweisen gelingt nicht, da es ja materielle Instrumente sind, mit denen dies zu beweisen wäre. Ein Circulus_vitiosus, ein Teufelskreis also.

    Jetzt steht die Menschheit an einem Scheideweg, die Religio der Wissenschaft versagt und steckt in einer Sackgasse. Weiß nicht weiter. Menschen haben so dann nichts an das sie sich halten könnten um zu vertrauen an etwas zu glauben.

    Folglich und in Analogie dessen, schlafen 96% der Menschheit und 4% sind am erwachen oder sind erwacht.

    7.202.951.000 Menschen leben auf der Erde zurzeit.

    288.118.040 Millionen Menschen sind wach, oder auf dem Weg des Erwachens. Die Dunkelziffer der Zunahme dieser Menschenzahl ist mir nicht bekannt. Doch es ist eine beständig wachsende Größe, die da erkennen, dass nicht die Materie in ihnen es ist, die sie bestimmt, sondern eine Geist-Seele in ihnen ist, welcher nach Lebensqualität verlangt und hungert, um glücklich und unabhängig in einer Gemeinschaft zu leben und zu existieren.
    Nicht ein Opferlamm um da zu sein und sich sein SELBST über LEIDEN definiert, in einem Sklaven-Bewusstsein.
    Einem Dasein als Sklave, um einer sie beherrschenden Elite von Geld, Macht, Korruption, Manipulation zu folgen und zu dienen.

    Mann und Frau sollten sich mit in jedem Part der in ihnen vorhandenen Anteil Seele_Geist einigen.

    Die besagten und gesuchten 96% Vakuum sind nicht leer.

    Es wird gesagt, das Vakuum sei ein schwarzes Loch und habe beinahe unendliche Dichte, aus dem die Energie, einmal geboren (Ur_Knall_Prall), nicht entweichen kann (die Krümmung des Raumes durch die Gravitation nach A. Einstein). Das Vakuum sei der eigentliche Grund, warum wir als Energie_Wesen mit ihm beständig in der Jetzt-Zeit kommunizieren. Und so erschaffen wir Menschen die Materialisation, wie auch Dematerialisation. Der Schöpfer!
    Der Schöpfer in jedem denkenden und fühlenden Lebewesen das tönt, spricht, handelt als ICH_BIN.

    Ich selbst erlebe mich als ein Poet, Philosoph und Künstler und kein Wissenschaftler im Sinne einer Konvention. Wenn ich mir Wissen erschaffe, so entstammt dieses Wissen aus dem Erfahrenen, Erlebbaren. Das ist streng subjektiv.-
    Ich bin ein Mensch, der denkt und fühlt aus Fleisch und Blut, keine juristische Person und Leben. Ich lerne täglich neu zu unterscheiden. Das was mir wesentlich und vernünftig erscheint und suche in meinem Frieden zu hausen, geleitet von Freude durch gute Gefühle. –

    Alles, was ich hier sage, kann nicht gegen mich verwendet werden. Es ist meine persönliche und subjektive Meinung und erhebt nicht den geringsten Anspruch nach Gesetz und Ordnung. Ich denke als ein Prinzip, welches über meiner Person steht, und so bin ich das, was ich bin.
    Ich gehöre weder einer politischen Partei an, noch einer Sekte mit religiösen Regeln, Dogmen und Paradigmen an.
    Bin mein eigenes Paradigma und im stetigen Wandel.
    So bewege ich mich als freier Geist hier und drücke das aus was in mir ist. Wende was in mir ist hin, in die Richtung zur Objektivität und damit zum außen hin. So darf ich mich (narzisstisch) in der Spiegel-Symmetrie der Schöpfung betrachten und die beste Wahl für mich treffen in der Bewegung.
    Es wurde mir ein Name gegeben, der Name ist mein Etikett und im Google, dem Weltgehirn zu finden.
    So bin ich also ein infinitesimaler Teil (vergleichbar mit einem Elektron), der dann identifizierbar im Menschheitskörper sich selbst, lebendig und bewusst befindet.

    Horst ELIAS Gutekunst

    Freut mich sehr dass Christine mir Dich zu mir geleitet hat. Ich bin in freudenschafft der Wissenschaft und meinem selbstständig denken zu können so heiß verliebt. Vom Scheitel bis zur Sole wow.

    1. Lieber Elias,
      ich danke dir herzlich für deinen Kommentar – dem nun wirklich nichts hinzuzufügen ist.
      Du schilderst den Status Quo sehr präzise und triffst mich inhaltlich auch in der Erleuchtungsreihe Artikel 1 – 3.
      Vielen Dank dafür.
      Ich freue mich über deinen Durch- und Weitblick.
      Tanja

  3. Hallo, Tanja, gerade dazu möchte ich etwas schreiben.

    Früher glaubte ich nie an Engel. Ich stellte sie mir vor, wie es ein Kind eben so macht, dachte mir aber quasi aha, na gut, wenn die anderen es eben so meinen, bitte.

    Meine persönlichen Erfahrungen mit Engeln sind anders als bei dir. Gerade in den letzten paar Monaten arbeite ich viel mit Engeln, 2 x pro Tag kommen Erzengel Gabriel, Michael, Uriel und Zadkiel vorbei. Jeden Tag reinige, schütze und heile ich mich, auch prophylaktisch und da helfen mir die ‚Engel sehr dabei.
    Sie bewirken viel bei mir und sind bei mir wie eine Art Familie und ich spüre ihre Anwesenheit sehr deutlich.

    Grüße, Rupert

    1. Lieber Rupert,
      ich danke für deinen Kommentar und deine Sichtweise, die natürlich legitim ist, mich von der Idee meines Artikels jedoch nicht trifft.
      Es ist okay, an Engel zu glauben und sie um sich zu wissen. Du bist hier – wie soviele – tief in der zeitgenössischen Esoterik.
      Doch andererseits ist es absolut nicht förderlich, sich an Astralprojektionen zu heften, nicht, wenn man zur Wahrheit gelangen will.
      Natürlich ist jedermanns Weg zu respektieren.
      Liebe Grüße,
      Tanja

  4. Ich würde sagen dass Engel in dem Fall ist was Du daraus machst und was Du darin oder daraus siehst. Ich konnte mit Engeln bisher Dinge sowohl praktisch in mir und im Umfeld (er)lösen, da mir Sichtweisen ermöglicht wurden, die ich vorher nicht hatte. Kein Engel löst etwas für Dich wenn Du es selbst kannst/willst. Wenn Gefahr im Verzug ist jedoch auf jeden Fall. Hauptsächlich helfen sei beim Wachstum und sich selbst zu helfen in Kooperation was doch ganz gut ist, das aber mit aller Hingabe und stets in Bereitschaft Transformation zu ermöglichen. Ich würde auch die Interpretation anbringen, dass das beschriebene Erlebnis mit Uriel nichts ist worauf Uriel ’steht‘ … das ist ja nun eine ganz eigenes subjektives Erleben dieser Situation die einem vielleicht noch etwas in sich erhellen und eigene Themen sehen hilft und Uriel wird Dir diese Sichtweise auch nicht ausreden. Aber möglich wäre es doch auch, dass diese tiefe Erfahrung einfach in sich selbst ausgelöst war, völlig unabhängig vom Engel außer dass er zur Verfügung stand in diese tiefe Demut, ein Loslassen, was auch immer zu kommen und er nur den Rahmen bot für eine Erfahrung mit sich selbst (nicht ein ‚bedingtes Engelsgeschenk‘). Dieses Erlebnis hätte man auch mit /vor einem Tisch haben können, wäre er geeignet gewesen sich so tief in sich zu versenken. Meine neutrale Sicht darauf: dass der Engel hier zum Sündenbock wird und zum Blitzableiter für eigene Dinge im Menschen mit denen man hadert oder die man noch nicht beherrscht oder aus höherer Perspektive erkennt. Wenn das weiter in die Eigenverantwortung führt ist es ja gut, wenn es dazu führt die göttliche Hilfe durch Engel vermittelt nicht mehr zu sehen bzw. in Anspruch zu nehmen ist es ggf. schade aber auch okay. Lebt ja jeder wie er es braucht.

    1. Lieber Stern,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. 🙂

      Ich bin immer sehr für Meinungsvielfalt.

      Vielen Dank! 🙂

      Liebe Grüße,

      Tanja

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