Erwachte Menschen sind gefährlich

Erwachte Menschen sind gefährlichErwachte Menschen sind gefährlich. Sie passen sich nicht an, sind unbestechlich und nicht manipulierbar. Manipulieren kann man nur Menschen, die Angst haben und glauben, sie könnten etwas verlieren oder gewinnen.
Der Buddha hat alles verloren und damit alles gewonnen – also braucht er weder Zustimmung noch ist er von Ablehnung beeindruckt. Das macht ihn innerhalb einer Welt von „Sklaven“ suspekt. Sklaven fürchten nicht ihren Zwingherren, sie dienen ihm. Sklaven fürchten ihre Befreier.

So unglücklich die Menschen auch sein mögen, sie sind an ihr Unglück gewöhnt und können sich auf ihr Leid verlassen. Das kennen sie.
Ein Mensch, der sich selbst erkannt hat, rüttelt automatisch auf. Nicht durch sein Tun, nur durch seine Ausstrahlung von Freiheit. Er bricht verkrustete Strukturen auf nur durch sein Charisma.

Ein Erwachter, eine Erwachte ist kein Geschäftsmann, keine Geschäftsfrau mehr. Weder verkauft er oder sie etwas, noch kann man ihm oder ihr etwas verkaufen.
Die Ideen, wie Menschen zu leben haben, sind Geschäftsmodelle. Das ist nur möglich, wenn man glaubt, einen Vorteil erringen zu können. Der Vorteil wird in einer Art und Weise verkauft und angepriesen, dass Menschen buchstäblich über Leichen gehen, um ihn zu erlangen.

Ein erwachter Mensch weiß, dass es keinen Vorteil in dieser Welt geben kann. Deshalb sagte Jesus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Er hat die Händler aus dem Tempel verjagt.“
Der Tempel ist der Geist. Dort werden keine Geschäfte gemacht.
Die Masse fürchtet den, der sie aufrütteln könnte. Sie will festhalten an ihren Geschäften (Konzepten). Dafür zahlen sie jeden Preis. Es kostet sie ihr Leben, ihre Freiheit, ihren Frieden.

Ein erwachter Mensch gehört nicht mehr zu einer bestimmten Gesellschaft, auch wenn er in ihr lebt. Er ist keinem Land zugehörig, keiner Gemeinschaft, keiner Religion.
Sie haben Angst ihre Hölle zu verlieren, in der sie sich so gut auskennen. Wenigstens das.
Diese unbändige, nicht zu zähmende Art des Erwachten, fürchten sie. Er könnte ihre Welt zum Wackeln bringen. Nichts fürchten sie mehr als die Freiheit.
Denn in der Freiheit gibt es niemanden mehr, der sie mit Sicherheiten füttert. Sicherheiten, an die sie glauben möchten. Denn es ist immer noch besser im Dreck zu schlafen, als nicht zu wissen, wo der Weg hinführen wird.

Ein Erwachter, eine Erwachte verströmt einen herrlichen Duft von Unabhängigkeit und Stärke.
Für die geschäftigen Geschäftsleute kommt dieser Duft als Gestank daher, der ihnen die Sinne raubt. Es ist der Gestank von Eigenverantwortung. Nichts fürchten sie mehr. Nichts stinkt ihnen mehr, als freie Menschen, die sich nicht mehr um ihre Angebote zur Sklaverei kümmern.

Text: Mario Amenti, geb. 1969

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