Raus aus der Matrix – Erste Schritte

MatrixWir lernen in der Schule alle nicht das Richtige. Schule ist ein Ort, in dem wir gleichgeschaltet werden. Unsere Individualität wird solange ignoriert, bis wir sie selber ignorieren und uns als künftige Arbeitnehmer und Konsumenten zufrieden wähnen. Nahtlos reihen wir uns ein in die Gesellschaft, arbeiten, machen Karriere, kriegen Kinder, bauen ein Haus … Selbstverwirklicht ist bei vielen nur die Farbe ihres Autos. Manche sind zufrieden. Wieder andere heben den Kopf mal aus der Masse heraus, sehen sich um und tauchen gleich wieder unter.
Die meisten jedoch opfern dem Neon-Gott der Moderne, dem Materialismus, ihren Verstand, ihren Geist, ihre Seele.
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“, sagte Jesus.
„Drum schmier‘ ich mir was Fettes drauf!“, sagt der Materialist.
Der Kapitalist wiederum fragt sich, wie er die natürliche Abhängigkeit zwischen Brot und Mensch so manipulieren kann, dass letztlich kein einziger Brotkrümel auf den Erdboden fällt, für den auf der einen Seite nicht Abertausende hungern – und auf der anderen Abertausende schuften …
Die Religionen sind hohl; oder sie sind „Brauchtum“, das sich zur Heirat und dem Tod mit einem obligatorischen „Amen“ stellt …
Das Programm, mit dem meine kindliche Festplatte bespielt wurde, hieß „Katholizismus“. Ein Computerprogramm kann gelöscht werden, doch wir können unsere Programme nicht löschen, bestenfalls nur ruhen lassen …
Meine innig geliebte Kindergartentante gab uns kleine, gelbe Fluorid-Tabletten, nachdem meine Eltern ein Formular dafür ausgefüllt hatten. Sie lächelte dabei. Meine Volksschullehrerin schlug uns vier Jahre lang mit dem Lineal „in Form“, danach kam Lehre, Mittlere Reife, Uni, doch spätestens, als ich begriff, dass es einen intellektuellen Weg zur Befreiung einfach nicht gab, schmiss ich die Uni – um mich komplett neu zu bespielen: mit dem Alternativ-Programm „Esoterik“. Doch auch hier war eine allseits um sich wuchernde, dogmatische Seichtigkeit anzutreffen, die umso profaner war, je lauter die Parole, der vermeintliche Lehrsatz.

Populär-Esoterik als Scheinlösung

„Lebe im Jetzt!“, heißt es da. Eckhart Tolle hat viele Bücher verkauft. Gewiss dachte er auch an morgen.
„Du musst positiv denken.“ Zwanghaft? Wer freudlos ist, bei dem ist der Hormonstatus zu korrigieren, nicht die Einstellung. Daran dachte auch Norman Vincent Peale nicht.
„Bestell dir den Traumpartner beim Universum.“ Bärbel Mohr meinte es sicher gut, doch den Service hat sie ausgeklammert. Dabei hat man selbst auf einen DVD-Player Umtauschrecht und Garantie für ein Jahr.
„Du bist für alles selbst verantwortlich.“ Deine Schuld, wenn du den Job verlierst. Deine Schuld, wenn du Krebs bekommst. Hier kommt ein esoterischer Tunnelblick ins Spiel, der unsere Umwelt, die Wirtschaft, die Qualität unserer Nahrungsmittel, das Unverschulden des einzelnen, völlig ausklammert. Mir ist klar, dass an obigem Satz etwas Wahres ist, doch nicht in jedem Fall und zwingend immer. Das esoterische Maß „vermisst“ sich um Längen, wenn es an die Wirtschaft und an die Gesellschaft angelegt wird. Gewisse negative Entwicklungen gehen nicht auf das Konto eines einzelnen, der da jetzt Krebs hat. Insofern ist obiger Satz nichts anderes als ein Pferd mit Scheuklappen, das immer wieder mal zum Lostrampeln ausgeschickt wird.
„Wenn ein guter Mensch einen negativen Menschen anzieht, soll er sich dringend fragen, was ihm dieser spiegelt.“ Wieder falsch. Sowie Antipoden aufeinandertreffen, geht es nicht mehr um schöpferischen Magnetismus, für den sich jemand verantwortlich zu zeigen hat. Letztlich könnte sich der negative Mensch auch fragen, warum er einen guten Menschen angezogen hat, und er spränge wahrscheinlich vor Freude an die Decke.
Nein. Antipoden haben einen Kampf auszutragen. Sie müssen sich in ihrem jeweiligen Sosein erfahren, deshalb ist der Gegner da. Es geht nicht um Selbsterkenntnis aus der Spiegelung, um Selbstverantwortung, es geht um die richtige, um die weise Handlung.
„Das Ego muss überwunden werden.“ Der Klassiker. Aber welches Ego nun genau? Esoteriker werden nicht müde, jedem mit ihrem Ego, an dem sie natürlich schon jahrelang arbeiten, eins über zu braten. Sogar die aufopfernde Mutter, die ihren Kindern das Letzte gibt, sich vielleicht sogar hungrig ins Bett legt, nur damit die Kleinen zu essen haben, kommt hier nicht raus. Denn sie leidet natürlich an einem Helfersyndrom, sie will und muss einfach gebraucht werden, daher muss auch sie ihr Ego überwinden. Schuldig im Sinne des Egos! Ich habe hier schon die abstrusesten Sachen gehört. Man könnte meinen, wir wären alle vom Teufel besessen, dem Ego, und der Run darauf gleicht einer Hexenjagd, in welcher jeder des anderen Verräter, Kläger und Richter ist, während sich die Buddhisten „sich selbst“ mit dem Chöd-Ritual austreiben – im Osten also nichts Neues. Doch das Ich-Bewusstsein einer liebenden Mutter, ihr Ego – begrifflich nunmehr psychologisch genutzt – müsste doch eigentlich gestärkt und hochdekoriert werden. Das ist meine Meinung.
Zum Ego-Begriff könnte ich noch viel sagen, doch hier soll es reichen, dass der Begriff jeweils das Chamäleon des Sprechers ist, sich also mit der jeweiligen Persönlichkeit färbt, und dass vor allem die ätherischsten Licht-und-Liebe-Leute scheitern, wenn es gilt, einen Begriff innerhalb seiner Grenzen sauber zu verwenden.
„Gott gibt einem nichts, womit man nicht fertig werden kann.“ Auch so ein Satz. Wer zart besaitet ist, der überspringe diesen Absatz, doch es ist nun mal eine Tatsache, dass Kindern Organen entnommen werden, lebend, und auf brutalste Art. Straßenkinder werden eingefangen und „ausgeweidet“. In Indien. In Russland. Und jetzt frage man sich ernsthaft, womit ein Straßenkind noch fertig werden soll, wenn es tot ist, und welches Leben es zuvor geführt hat.
„Der Verstand muss überwunden werden. Nur der Gefühlsmensch ist richtig geführt.“ Der Gefühlsmensch. Ist das nicht jener, der ständig Pipi in den Augen hat, spontan zu lachen beginnt, sich mit anderen überwirft oder sonst wie verstrickt …? Und dieser Verstandesmensch! Ist das nicht jener, der nur Aktienkurse berechnen kann und sich auch sonst wie ein Roboter benimmt? – Also „versus“. Hier werden zwei Qualitäten gegeneinandergestellt, dabei muss beides etabliert und ausgewogen sein: Verstand und Gefühl.
„Lerne loszulassen! Es ist die größte Lektion im Leben.“ Dabei geht’s doch immer nur ums Annehmen …
Ich könnte hier eine rote Tapete zurücklassen, so viel gäbe es für mich mit dem „Rotstift“ nachzubessern, doch hier soll nun genug „gebessert“ sein.

Wenn ein Blinder einen Blinden führt …

Was hieß es nun für mich? – Das Alternativ-Programm „Esoterik“ installierte sich also nicht richtig bei mir. Fehlende Kompatibilität. Und der sokratische Spruch „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, wurde bittere Realität, ja, schlimmer noch, ich begriff, dass auch alle anderen (die mich umgaben) nichts wussten.
„Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube.“ Auch das stammt von Jesus. Und wieder hat er Recht. Die Unwissenheit der anderen ist ein Navi, das freudig vorgibt, den Weg zu kennen, und es lotst einen durch die Welt, nur eben nie ans Ziel.
Und doch ist jeder unschuldig. Meine Kindergartentante, meine Lehrer, meine Professoren. Unsere Eltern, unsere Freunde, unserer Partner. Alle sind unschuldig.
Und nun stand ich da, mit einem Intellekt, der immer noch Maß an der Welt nahm, und mit einer Seele, die immer noch weit hinter der Pole-Position stand, aber das Rennen trotzdem gewinnen wollte. (Wie jeder Mensch.)
Die Jahre vergingen, und obwohl ich mich nicht auskannte, kannte ich mich aus. Ich war kein „Sleeper“ mehr. Ich trug meinen Kopf hoch über dem Konsens. Ich las keine Bücher mehr und misstraute jedem, der meinte „etwas zu wissen“. Niemand wusste etwas. Und ich selbst filterte sogar mein eigenes Wissen zurück auf eine einzige Maxime, nämlich dass nur mehr noch das wahr und richtig war, was mir niemand mehr gesagt hat, was also direkt aus meinem Inneren kam.
Ich war stets ein zurückhaltender Mensch, doch gab es immer wieder mal Provokateure, die so sehr triggerten, dass ich mit saturnischer Strenge zurückschlug. Zurück blieben zertrümmerte Weltbilder.
Es dauerte seine Zeit, bis ich lernte, mich hier nicht mehr „erproben“ zu müssen. Doch dann war ich frei geworden, denn ich hatte mich von der „Schule des Lebens“, dem Kollektiv erfolgreich exmatrikuliert. Und wer diese Schule verlässt, wird zwar immer noch „benotet“, doch nichts ist einem gleichgültiger als die „Bewertung“ eines Menschen, der noch nicht weiß, dass er nichts weiß.
Ich war also frei geworden. Frei im Fühlen und Denken. Und ich hatte vor nichts mehr Angst.
Und so vergingen weitere Jahre, bis ich irgendwann in der Pole-Position stand. In dieser Matrix. Und an der Rückseite meiner selbst. Mein Bolide (Verstand) war schnell, und auf meine Reflexe (Gefühl) war Verlass. Und die Oberflächen des Bewusstseins verschoben sich langsam aber sicher, unaufhaltsam wie die Kontinentalplatten unserer Erde, bis zu einem besonderen Ereignis, als ich eines Nachmittages unter dem Steiß Hitze fühlte … Doch das ist eine andere Geschichte.

Exit the Matrix

Ich spreche also jetzt vor allem zu den Schläfern und Suchenden. Die Matrix, unsere Alltagsrealität zu verlassen, das ist das Ziel. Aber wo ist denn nun der Ausgang? Ich musste beinahe vierzig Jahre alt werden, um auch nur eine Ahnung davon zu bekommen, wohin zu wenden sich wirklich lohnt: Die Antwort ist denkbar einfach, tausendmal gehört, nie verstanden: Nach innen. Und dort ist auch der Ausgang.
Wer jetzt noch in der „Schule des Lebens“ hockt, ohne den Sinn zu erkennen, den bedauere ich wegen der falschen Lotsen, wegen der Eltern, Lehrer und Freunde, die uns auf viele Wege führten, nur nie zurück zu uns selbst. Ich bedaure jede Minute, die wir an eine Tafel im Klassenzimmer starrten, ohne das Richtige zu lernen. Ich bedauere jedes Quäntchen Energie, das wir in Konsum und Materialismus steckten, bevor wir wussten, dass wir uns damit nur zum Fußabtreter des Kapitalismus machen.
Ich bedaure die Vielen, die tagtäglich in die Arbeit gehen, und ihren Geist für acht Stunden täglich wegsperren, damit sie das Geld für die Miete, das Auto und zum (Über)Leben haben … Die Unschuldsvermutung wird bei „Hinterfragern“ ja sofort zurückgezogen, buchte sich doch sonst jeder seinen Urlaub in den Bergen der Wahrheit. Doch wer ordentlich funktioniert, hat zum Hinterfragen sowieso keine Zeit.
Ich bedauere jedes Quäntchen Energie, das wir in die oberflächliche Selbstmaximierung steckten. Ego-Politur. Mode, Diät, Technik. Alles nur Aufrüstung an einer weit draußen liegenden Front, an der zu kämpfen sich niemals lohnt, weil die „Feinde“ nur jene sind, die ebenfalls oberflächliche Selbstmaximierung betreiben, an ihrer eigenen weit draußen liegenden Front …
Ich bedaure jeden Cent, den wir für irgendwelche Bücher ausgaben, die uns den vermeintlich „neuen Wein“ in die Köpfe schütteten, der aus alten Schläuchen stammt, sowie nichts anders als ein paar Worte von Jesus mir die einzig richtigen Lotsen waren, je, ein paar Sätze nur, über die nachzudenken mich um so vieles weiter brachte, als alles andere. Denn der Chohan des siebten Strahls zeigte mir den Weg so wenig wie einst ein Lehrer im Human-Design. Und ich hatte viele Lehrer.
„Wenn einer das All erkennt, aber sich selbst nicht, so verfehlt er alles.“ Jesus, ThomEv, Logia 67.
Es steht in den Apokryphen, wie alles, was für uns wirklich wichtig ist, stets para- oder suboffiziell, hermetisch oder nicht zugänglich ist …
Die Logien des Thomas-Evangeliums sind mein Nautisches Werkzeug. Ich brauche eines, denn sonst verlaufe ich mich.
„Wenn einer das All erkennt, aber sich selbst nicht, so verfehlt er alles.“ Heißt wieder mal alles und nichts. Ist wieder mal ein bisschen Apfelsaft aber doch noch nicht Most. Nein. Die Logien klingen alle so, widersprechen sich sogar oft in nur einem Satz, und genau daraus, aus den größten Widersprüchen, entsteht die größte Wahrheit.
Wir können also alles erkennen, das All, und zwar nicht nur über die Rotverschiebung und Einstein, sondern durch all unsere Passionswege in die inneren und äußeren Sphären, doch wer sich in auf diesen Wegen nicht selbst erkennt, in allem, was ihm begegnet, verfehlt also alles und wird die Matrix nie dauerhaft verlassen.

Nachtrag:

Das Thomasevangelium (kurz: ThomEv) ist eine apokryphe Schrift, in welcher 114 Sprüche (Logien) von Jesus zusammengefasst sind. Diese Schrift ist in vielen Sprüchen inhaltlich kongruent zu den bekannten Jesusworten im Neuen Testament, offenbart aber auch viele unbekannte Jesusworte, denen es nicht an Sprengkraft fehlt. Es ist diese Brisanz, die das Thomasevangelium m. E. nach für ein sehr taugliches Werkzeug, einen Kompass, macht, der eben nicht mit der Oberflächlichkeit irgendeines Wohlfühl-Denkens operiert, sondern einen tatsächlich dorthin zu führen weiß, wo Wahrheit und Freiheit ein helleres Licht haben. Doch wer eine leicht zu konsumierende Orientierung sucht, die sich einem so schnell erschließt wie oben angeführte Low-Level-Esoterik, den möchte ich darauf hinweisen, dass es für die Logien etwas mehr braucht: Nämlich Kontemplation. Aber wer sich die Mühe macht, ist auf seinem Weg in die Freiheit, auf seinem Weg zurück zu sich selbst, schon ein gutes Stück weiter, als jeder andere, der seine Bestellungen noch beim Universum aufgibt.

Zusammenfassung:

  1. Materialismus und Konsum binden uns an die Matrix
  2. Religion ist vielmehr Brauchtum als nutzbare Spiritualität
  3. Schule bildet uns nur für die äußeren Belange der Matrix aus, niemals für die inneren
  4. Low-Level-Esoterik belagert die Komplexität unseres Seins nur mit zu einfachen Lösungen, die in der Regel keinen Nutzen haben
  5. Bildung ist wichtig, doch es gibt keinen intellektuellen Weg aus der Matrix
  6. Lehrer, Freunde, Partner, Eltern sind in der Regel keine Lotsen
  7. Das Kollektiv relativiert sich immer selbst – nach unten. Doch je freier jemand ist, umso höher hebt er auch das Kollektiv
  8. Selbstoptimierung im Außen ist „Selbst-Vergeudung“ im Außen (Energieverschwendung)
  9. Der Weg zur Wahrheit und in die Freiheit führt nach innen
  10. Ein nützliches Werkzeug ist das Thomasevangelium und Kontemplation

Weiterführende Artikel:

Wer wissen möchte, was er konkret für seine eigene Entwicklung und gegen das etablierte System tun kann, dem empfehle ich weiterzulesen mit „10 konkrete Handlungen gegen das System und für dich selbst“. Hier wird die Matrix quasi von außen „angegangen“.

Wer wissen möchte, wie er sich innerlich weiter aus der Matrix befreien kann, dem empfehle ich weiterzulesen mit der Artikelserie „Was ist Erleuchtung?“.

Wer nun wissen möchte, was es mit der Hitze unter dem Steiß auf sich hat, den lade ich herzlich ein zu der Artikelserie „Was ist Kundalini?“.

Information:

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Copyright: © Tanja Braid, www.neoterisches-bewusstsein.com

12 thoughts on “Raus aus der Matrix – Erste Schritte”

  1. Das liest sich ein wenig wie mein Weg, auch ich musste die 40 überschreiten um das zu erkennen. Ich stimme 100 % mit deinen Aussagen überein. Das Ding mit dem nicht wissen, hat sich bei mir insofern gelegt, als das ich meine es macht nix nix zu wissen, du weisst warum…………
    Ich wünsche Dir alles alles Liebe mein Bruder

    1. Lieber Roman,
      ja, ich bin jetzt 38 und musste vieles im Leben revidieren – um zu „wissen“.
      Doch ich stelle meine Erfahrung daher umso lieber ins Netz, um der jüngeren Generation eine „Abkürzung“ zu zeigen, falls dies gewünscht ist. (Damit hoffentlich nicht jeder 40 werden muss.)
      Ich bedanke mich für deinen Kommentar!
      Liebe Grüße, Tanja

  2. Lebe Deine eigene Spiritualität!
    Eine wirklich herausragende Analyse des Weltgeschehens. Danke dafür!
    Auch ich lasse mich durch das Thomasevangelim leiten!
    Wir bringen den Himmel auf die Erde!
    Ach ja- Logion 42 Werdet Vorübergehende! (www.honigsuche.de)

    1. Lieber Wolfgang,
      dein Kommentar freut mich sehr.
      Und ja: Logion 42 „Werdet Vorübergehende“ ist auch für mich eines der wichtigsten.
      Liebe Grüße, Tanja

  3. Liebe Tanja
    erquicklich dein Bericht zu deinem Sein und gibt Mut zu einer verständigeren Welt, den immerhin sind „wir“ nun schon Vier.
    Beeindruckend auch dein Wille dich in dieser langen Zeit nicht „unterzukriegen“ lassen, was mich an mein Leiden erinnert und auch mit viel Seife und Schampo niemals wegrubbeln kannst.
    Deine Geschichte die du geschrieben hast sugerierte mir das Bild eines Vogelschwarmes, der einmal aufgetaucht aus dem Nichts vor den Augen und der Sicht sich zum dominierenden Orchester entwickelt mit Kapriolen welche durch Wind, Magnetfelder, Energie, Wille, Futter, Gefahren und noch etlichen Einflüssen mehr folgt. Wie auch immer dieser Schwarm sich wendet, mal nach rechts alsbald er sich zusammenzieht ne scharfe Wendung vollzieht, auffliegt und in sanftem segelflug hingleitet um sodem wieder Gas zu geben Wendungen hinkriegt im pulsierendem Sein. Was spektakulär vor den Augen stattfindet geschieht aber nur weil das Ganze ein Zentrum bedient aus den oben erwähnten Einflüssen oder ein difergierendes Melanche aus Einflüssen welche die „Meinungsbildung“ des Vogelschwarmes bestimmt. Dieses Zentrum oder Ziel zu erkennen macht Sinn um eine Balance zu finden die beruhigt und befriedet, wie der Voggelschwarm es vormacht mit trotz turbulentem aber nichtsdestotrotz friedfreudigem, zielgerichtetem Verhaltens.

    1. Lieber Stedi,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Du schreibst sehr bildhaft, lyrisch. Das ist sehr schön.
      Der Vogelschwarm – wie man ihn am Himmel beobachtet – malt sich ja oft gegen den Horizont, er weicht kreischend aus, kommt nieder, fliegt auf – und davon.
      Der Schwarm weiß schon, wohin es geht. Ja.
      Und ich denke, wir wissen es auch.
      Liebe Grüße,
      Tanja

      1. Liebe Tanja
        danke deiner Antwort. Das Bild „Vogelschwarm“ benutzte ich lediglich als Methapher zu deiner Geschichte des Werdeganges und Erkenntnisen die daraus du gezogen hast. Wie auch die Weisheit die da Jesu zugeschrieben wird -„Wenn einer das All erkennt, aber sich selbst nicht, so verfehlt er alles.“
        Wie mein Bild beinhaltet auch diese Weisheit drei Seiten wie das auf und ab, hin und her eines Vogelschwarmes, was nicht funktionieren würde kennten sie ihr Ziel oder Aufgabe nicht und verfehlen so ihren Sinn des Vogelschwarmflug Sein.
        Ebenso macht es Sinn das All oder Sich zu erforschen aber mit Vorteil mit Sinn für dieses „verfehlt er alles“ als verklausuliertes Ziel in der Weisheit des Jesu gespeichert. Mehr als Aufforderung zu „Wissen“ denzu „Suchen“ bringt es so einem wesentlich näher zur Auflösung dieses Jesurätsels und zu friedfreudigem Vogelflug, hin und her, zu All-em und N-ich-ts.

  4. Wieder hinterfragst du,Tanja alles aufs genaueste und es deckt sich vieles mit meiner eigenen Meinung, nicht stur und blind alles geistig zu fressen, nur weil es leicht ist oder mehr „Spaß“ als das Andere macht.

    Ich persönlich habe viele Elemente des Esoterischen oder sagen wir besser Spirituellen, auch durchlebt (Ego, loslassen, Verantwortung, Karma, etc.) und es steckt in alldem viel Wahrheit, insbesondere für mich.
    Doch muss man sowohl das eine als auch die andere Seite ausgeglichen und zusammen betrachten. Sowohl die reinen „Materialisten“ wie auch die gurugeleiteten Spiris verwenden ihre Weltsicht im Extremen- und das ist meiner Ansicht nach der Fehler.
    Das wäre, als würden zwei Gruppen Physiker, eine als Anhänger der elektromagnetischen Kraft und die andere sich ausschließlich der Schwerkraft zuwenden und behaupten, alle Vorgänge in der Welt ließen sich allein auf ihre These zurückführen.
    Es kann aber nicht das eine ohne das andere existieren und nur zusammen ergibt alles einen Sinn. Das lässt sich ganz einfach jeden Tag und überall nachweisen. (Und dabei habe ich hier von den anderen zwei bekannten Urkräften noch gar nichts erwähnt und es ist möglich, dass weitere existieren 😉
    Ich sehe mich selbst als einen Mann des Ausgleichs.
    Und so sage ich hier ganz einfach nach meiner Weltsicht:
    Hirn und Gefühl muss zusammenarbeiten. Unterstützung von der geistigen Welt ist sehr nötig, doch auch das Im-Leben-stehen um erfolgreich sein zu können. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich, wie er mit dem umgeht was er von der Welt und anderen Wesen bekommt, denn er hat ja einen freien Willen, Herz und Hirn. Die hoffentlich zusammen eingesetzt werden.
    Wissen ist ja heute in unserer von Daten und Halb-Wissen überschwemmten Welt auch dank Internet sehr schwer, da man kaum alle Fakten, Umstände, wahren Gründe etc. kennen kann. Doch viele lassen sich auch für blöd verkaufen und fragen nicht nach, was offensichtlich falsch ist.
    Die anderen hören nicht auf ihr Herz, gehen stur nach Hirn vor und zerbrechen früher oder später emotional daran.
    Also, Ausgleich der Situation angepasst und angemessen scheint mir der beste Weg zu sein, von jeder Seite einen Rat annehmen und mit Vernunft dem Herzen folgen.
    Und die Welt, wie sie ist, mit oder ohne der „Matrix“ der Welt, die wir Menschen uns dazu geschaffen haben, bietet viele Herausforderungen.

    1. Lieber Stedi,
      lieber Rupert,
      ich danke euch beiden für eure Kommentare und für die lebhafte Diskussion.
      Rupert sieht sich „als einen Mann des Ausgleichs“.
      Stedi hinterfragt die subjektive Freiheit in der Behauptung „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“.
      Eure beiden Sichtweisen sind wertvoll.
      Vielen Dank dafür!
      Liebe Grüße,
      Tanja

  5. Hoi Rupert
    bin so frei doch einige bemerkungen zu machen zu deinem Bericht.
    „Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich“ ist so ein Phrase die man zu jeder Zeit und überall zu Ohren kriegt. Aber Frage: ist das den überhaupt noch möglich diese Selbstverantwortung zu beanspruchen in der heutigen zeit?
    Und noch wichtige: ist dieser Lehrsatz nicht zugleich auch eine entscheidende Masche im Geflecht dieser uns umwebenden Matrix?
    Wie würde dein Tag rüberkommen wen es diesen von mir in Zweifel gesetzten Lehrsatz gar nicht geben würde! Würden nicht all die Freiheiten auffliegen die in meiner ersten Frage angepeilt sind. Wie frei bist dan noch morgens wen der Wecker scheeeilt oder piiipst, dich an die Arbeit befiehlt und weniger als mehr dich in Selbständigkeit belässt. Wie frei bist bei der Auswahl des Frasses noch, der heutzutage vorgesetzt wird? Wie viele Feierabendakte tätigst du müde wie du abends bist noch in Selbstverantwortung und Selbstbestimmung ohne an morgens zu denken? Ja wie frei kann man sein, wenn die einzige Freiheit die frau bekommt um „Stoff“ für das Leben zu kriegen lediglich in der Auswahl der Arbeit besteht die zu erledigen du hast? Dies und das zu allem Übel in einer sich selbst verstärkendem Hamsterradmatrix, die naturgegeben über Mehrproduktion von dir geleistet und demzufolge zu verzwungenem Mehrkonsum zum Kolaps führt -unweigerlich. Wie ein Baum, der einmal in den Himmel gewachsen unweigerlich den ganzen Globus umfassend aussaugen und auslaugen würde, was wiederum zum definitiven Tote des Baumes führen müsste. Wie frei soll man sich da noch fühlen.
    Als Experiment für dich -schenk ich dir, aber sei vorsichtig dabei beachte nicht unbedingt das betrüblich Vordergründige, mehr das Wesentliche, dass wie ich mir erlaube zu urteilen bei dir auf einem Missverständnis betreffend der heutigen Matrix vs das Leben beruht.

    1. Lieber Stedi,
      lieber Rupert,
      ich danke euch beiden für eure Kommentare und für die lebhafte Diskussion.
      Rupert sieht sich „als einen Mann des Ausgleichs“.
      Stedi hinterfragt die subjektive Freiheit in der Behauptung „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“.
      Eure beiden Sichtweisen sind wertvoll.
      Vielen Dank dafür!
      Liebe Grüße,
      Tanja

  6. Für mich ist der Weg aus der Matereix mit wenigen, einfachen Worten zu beschreiben:

    1. mach dich frei vom System.

    Mach die so frei, dass du keinen brauchst, der für dich arbeiten soll. Wer noch Geld vom Staat bezieht, um leben zu können ist und bleibt ein Sklave)

    Verschaff dir eine vernünftige Ausbildung (Mind. Meister oder Master). Nur so kannst du weltweit arbeiten und bist überall willkommen.

    Besuche die „Schulen der Weisheit“, um dich von inneren, unbewussten Blockaden und „Vereibarungen,.. zu lösen. Was uns heute als esoterik geliefet wird ist allerdings hier fast immer eine Falle und führt die Menschen in noch größere Unfreiheit. U.a. weil sie keinen Job haben und als Sklaven den Staat um Geld anbetteln müssen. Diese Weisheitschulen sind immer so, dass man sie locker neben der Arbeit besuchen kann.

    Ernähre dich vernünftig(Kein Zucker, wenig Backwaren ..) Iss bewusst und sorgen für eine basische Gesamternährung. Wer das nicht bedenkt, wird ab gut 40-50 ein Sklave der Pahrma und Ärzte. Verzichte auf Fleisch, denn die (gestigen-) Leichengifte verhindern mentales Wachstum in die Freiheit.

    2. Bau dir ein freies, eigenes Leben auf.

    In den schulen der Weisheit lernst du, wie du DEIN Leben leben kannst, obwohl du mitten im Beruf und den Massen stehst. Alles ist nur eine Sache der Betrachtung.

    Nur du alleine erschaffst dir deine Welt, wenn du das erkannt hast und von deinem vorrecht Gebrauch machst, lebst du DEIN Leben.

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