Raus aus der Matrix – Erste Schritte

Matrix

Wir lernen in der Schule alle nicht das Richtige. Schule ist ein Ort, in dem unsere Individualität solange ignoriert wird, bis wir sie selber ignorieren und uns als künftige Arbeitnehmer und Konsumenten zufrieden wähnen. Nahtlos reihen wir uns ein in die Gesellschaft, arbeiten, machen Karriere, kriegen Kinder, bauen ein Haus … Selbstverwirklicht ist bei vielen nur die Farbe ihres Autos. Manche sind zufrieden. Wieder andere heben den Kopf aus der Masse heraus, sehen sich um und tauchen gleich wieder unter.

Die meisten jedoch opfern dem Neon-Gott der Moderne, dem Materialismus, Geist und Seele.

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, sagte Jesus.
„Drum schmier‘ ich mir was Fettes drauf!“, sagt der Materialist.
Der Kapitalist wiederum fragt sich, wie er die natürliche Abhängigkeit zwischen Brot und Mensch so manipulieren kann, dass letztlich kein einziger Brotkrümel auf den Erdboden fällt, für den auf der einen Seite nicht Abertausende hungern – und auf der anderen Abertausende arbeiten.

Die Religionen sind weitestgehend hohl; oder sie sind „Brauchtum“, das sich zur Heirat und dem Tod mit einem obligatorischen „Amen“ stellt …

Das Programm, mit dem z. B. viele bespielt wurden, hieß „Katholizismus“. Ein Computerprogramm kann gelöscht werden, doch wir können unsere Programme nicht auf Wunsch via Knopfdruck löschen, bestenfalls ruhen lassen …

Einige bekamen Fluoridtabletten im Kindergarten, die Volksschullehrerin rundete die Erziehung mit Autorität ab, danach folgte eine Lehre, Mittlere Reife, Universität …

Suchte sich manch einer intellektuell zu befreien, durch Wissensanhäufung und Informationsvorsprung, probierte es jemand anders durch Esoterik und stieß – zunächst – auf jene dogmatische Seichtigkeit, die der populäre Buchmarkt hergab: Wünsch dir was oder bestelle es dir.

Eltern, Schule, Freunde, Verwandte, Peer-Group und Buchmarkt weisen jedoch i. d. R. nicht dorthin, wo das Exitschild leuchtet.

Wenn ein Blinder einen Blinden führt …

„Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube.“ – Das stammt von Jesus. Die Unwissenheit der anderen ist ein Navi, das freudig vorgibt, den Weg zu kennen, und es lotst einen durch die Welt, nur eben nie ans Ziel.
Und doch ist jeder unschuldig. Eltern, Schule, Freunde, Verwandte, Peer-Group usw. … Alle sind unschuldig.

Das in der Welt erlernte Nichtwissen ist gleichzusetzen mit Sinnferne und Oberflächlichkeit. Der Intellekt an sich kann akademisch sein und dennoch sinnfern. Die „Matrix“ ist eine Gesellschaftsbarriere, die Menschen daran hindert, den Kopf hoch über den Konsens zu tragen. Die Matrix ist Nichtwissen trotz Informationsfülle, sie ist ein mentales Labyrinth, in welchem jedes authentische Begehren irrgeleitet wird …

Was ist die Matrix?

Was die Matrix ist, erklärten die Wachowski-Geschwister im dreiteiligen Film „Die Matrix“ (1999 – 2003) via Morpheus, aka Laurence Fishburne, vortrefflich. Dieser sagte:

„Die Matrix ist die Welt, die über deine Augen gestülpt wurde, damit du blind für die Wahrheit bist.“

„Die Matrix ist allgegenwärtig, sie umgibt uns, selbst hier ist sie, in diesem Zimmer. Du siehst sie, wenn du aus dem Fenster guckst, oder den Fernseher anmachst. Du kannst sie spüren, wenn du zur Arbeit gehst. Oder in die Kirche, und wenn du deine Steuern zahlst. Es ist eine Scheinwelt, die man dir vorgaukelt, um Dich von der Wahrheit abzulenken.“

„Die Matrix ist ein System. Dieses System ist unser Feind. Aber wenn du drinnen bist, dich umsiehst, was siehst du? Geschäftsleute, Lehrer, Anwälte, Tischler. Genau die Seelen von den Menschen, die wir versuchen zu retten. Aber bis das geschieht, sind diese Menschen Teil des Systems und dadurch unser Feind. Du musst verstehen, die meisten dieser Menschen sind nicht bereit um abgekoppelt zu werden. Und viele von ihnen sind so hoffnungslos abhängig vom System, dass sie bereit sind zu kämpfen, um es zu beschützen.“

„Wenn real sein bedeutet zu fühlen, riechen, tasten und sehen, dann ist „real“ nichts anderes, als ein elektrisches Signal, das von deinem Gehirn zur Schau gestellt wird.“

Exit the Matrix: Erste Orientierung

Wer weiß etwas? Letztlich gibt es kein absolutes Wissen, das intellektuell auf ewig absolut ist; auch die Wissenschaft bietet kein absolutes Wissen. Sowie das eigene Angelernte darauf zurückgefiltert wird, was einem nie jemand gesagt hat, was direkt aus dem eigenen Inneren kommt, ist die Erstorientierung gelungen: Wo ist der Ausgang?

Frei(er) wird, wer sich erfolgreich aus dem Konsens exmatrikuliert – aus dem Konsens des Normalen, des Üblichen, der Kultur, der Tradition, des „Weil-es-eben-so-ist“.

Frei(er) wird, wer nicht aufhört, nachzufragen und nachzuhaken. Dies ist ein Prozess, der Monate/Jahre in Anspruch nehmen kann. Es ist ein Aufwachprozess, eine Neustrukturierung und Prüfung all dessen, was die Gesellschaft (die Matrix) als Programm in der eigenen Seele installiert hat. Es bedeutet kontinuierliches Wachsein gegenüber allem, was von außen herangetragen wird.

Und frei wird, wer konsequent nach Innen lauscht und der inneren Stimme folgt.

In diesem Kontext stehen Fragen wie:

1. Wo erhält man wegweisendes/richtiges Wissen?
2. Was ist Information im Gegensatz zu Desinformation?
3. Wie wichtig ist Spiritualität, um zu erwachen?

Diese Fragen sind in nachstehenden Artikeln erörtert.

Mehr dazu hier:

14 Lehrsätze um die Matrix zu durchschauen
Erwachte Menschen sind gefährlich
10 konkrete Handlungen gegen das System und für dich selbst
Darum ist die Gesellschaft, wie sie ist

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19 Gedanken zu „Raus aus der Matrix – Erste Schritte“

  1. Das liest sich ein wenig wie mein Weg, auch ich musste die 40 überschreiten um das zu erkennen. Ich stimme 100 % mit deinen Aussagen überein. Das Ding mit dem nicht wissen, hat sich bei mir insofern gelegt, als das ich meine es macht nix nix zu wissen, du weisst warum…………
    Ich wünsche Dir alles alles Liebe mein Bruder

    1. Lieber Roman,
      ja, ich bin jetzt 38 und musste vieles im Leben revidieren – um zu „wissen“.
      Doch ich stelle meine Erfahrung daher umso lieber ins Netz, um der jüngeren Generation eine „Abkürzung“ zu zeigen, falls dies gewünscht ist. (Damit hoffentlich nicht jeder 40 werden muss.)
      Ich bedanke mich für deinen Kommentar!
      Liebe Grüße, Tanja

  2. Lebe Deine eigene Spiritualität!
    Eine wirklich herausragende Analyse des Weltgeschehens. Danke dafür!
    Auch ich lasse mich durch das Thomasevangelim leiten!
    Wir bringen den Himmel auf die Erde!
    Ach ja- Logion 42 Werdet Vorübergehende! (www.honigsuche.de)

    1. Lieber Wolfgang,
      dein Kommentar freut mich sehr.
      Und ja: Logion 42 „Werdet Vorübergehende“ ist auch für mich eines der wichtigsten.
      Liebe Grüße, Tanja

  3. Liebe Tanja
    erquicklich dein Bericht zu deinem Sein und gibt Mut zu einer verständigeren Welt, den immerhin sind „wir“ nun schon Vier.
    Beeindruckend auch dein Wille dich in dieser langen Zeit nicht „unterzukriegen“ lassen, was mich an mein Leiden erinnert und auch mit viel Seife und Schampo niemals wegrubbeln kannst.
    Deine Geschichte die du geschrieben hast sugerierte mir das Bild eines Vogelschwarmes, der einmal aufgetaucht aus dem Nichts vor den Augen und der Sicht sich zum dominierenden Orchester entwickelt mit Kapriolen welche durch Wind, Magnetfelder, Energie, Wille, Futter, Gefahren und noch etlichen Einflüssen mehr folgt. Wie auch immer dieser Schwarm sich wendet, mal nach rechts alsbald er sich zusammenzieht ne scharfe Wendung vollzieht, auffliegt und in sanftem segelflug hingleitet um sodem wieder Gas zu geben Wendungen hinkriegt im pulsierendem Sein. Was spektakulär vor den Augen stattfindet geschieht aber nur weil das Ganze ein Zentrum bedient aus den oben erwähnten Einflüssen oder ein difergierendes Melanche aus Einflüssen welche die „Meinungsbildung“ des Vogelschwarmes bestimmt. Dieses Zentrum oder Ziel zu erkennen macht Sinn um eine Balance zu finden die beruhigt und befriedet, wie der Voggelschwarm es vormacht mit trotz turbulentem aber nichtsdestotrotz friedfreudigem, zielgerichtetem Verhaltens.

    1. Lieber Stedi,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Du schreibst sehr bildhaft, lyrisch. Das ist sehr schön.
      Der Vogelschwarm – wie man ihn am Himmel beobachtet – malt sich ja oft gegen den Horizont, er weicht kreischend aus, kommt nieder, fliegt auf – und davon.
      Der Schwarm weiß schon, wohin es geht. Ja.
      Und ich denke, wir wissen es auch.
      Liebe Grüße,
      Tanja

      1. Liebe Tanja
        danke deiner Antwort. Das Bild „Vogelschwarm“ benutzte ich lediglich als Methapher zu deiner Geschichte des Werdeganges und Erkenntnisen die daraus du gezogen hast. Wie auch die Weisheit die da Jesu zugeschrieben wird -„Wenn einer das All erkennt, aber sich selbst nicht, so verfehlt er alles.“
        Wie mein Bild beinhaltet auch diese Weisheit drei Seiten wie das auf und ab, hin und her eines Vogelschwarmes, was nicht funktionieren würde kennten sie ihr Ziel oder Aufgabe nicht und verfehlen so ihren Sinn des Vogelschwarmflug Sein.
        Ebenso macht es Sinn das All oder Sich zu erforschen aber mit Vorteil mit Sinn für dieses „verfehlt er alles“ als verklausuliertes Ziel in der Weisheit des Jesu gespeichert. Mehr als Aufforderung zu „Wissen“ denzu „Suchen“ bringt es so einem wesentlich näher zur Auflösung dieses Jesurätsels und zu friedfreudigem Vogelflug, hin und her, zu All-em und N-ich-ts.

  4. Wieder hinterfragst du,Tanja alles aufs genaueste und es deckt sich vieles mit meiner eigenen Meinung, nicht stur und blind alles geistig zu fressen, nur weil es leicht ist oder mehr „Spaß“ als das Andere macht.

    Ich persönlich habe viele Elemente des Esoterischen oder sagen wir besser Spirituellen, auch durchlebt (Ego, loslassen, Verantwortung, Karma, etc.) und es steckt in alldem viel Wahrheit, insbesondere für mich.
    Doch muss man sowohl das eine als auch die andere Seite ausgeglichen und zusammen betrachten. Sowohl die reinen „Materialisten“ wie auch die gurugeleiteten Spiris verwenden ihre Weltsicht im Extremen- und das ist meiner Ansicht nach der Fehler.
    Das wäre, als würden zwei Gruppen Physiker, eine als Anhänger der elektromagnetischen Kraft und die andere sich ausschließlich der Schwerkraft zuwenden und behaupten, alle Vorgänge in der Welt ließen sich allein auf ihre These zurückführen.
    Es kann aber nicht das eine ohne das andere existieren und nur zusammen ergibt alles einen Sinn. Das lässt sich ganz einfach jeden Tag und überall nachweisen. (Und dabei habe ich hier von den anderen zwei bekannten Urkräften noch gar nichts erwähnt und es ist möglich, dass weitere existieren 😉
    Ich sehe mich selbst als einen Mann des Ausgleichs.
    Und so sage ich hier ganz einfach nach meiner Weltsicht:
    Hirn und Gefühl muss zusammenarbeiten. Unterstützung von der geistigen Welt ist sehr nötig, doch auch das Im-Leben-stehen um erfolgreich sein zu können. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich, wie er mit dem umgeht was er von der Welt und anderen Wesen bekommt, denn er hat ja einen freien Willen, Herz und Hirn. Die hoffentlich zusammen eingesetzt werden.
    Wissen ist ja heute in unserer von Daten und Halb-Wissen überschwemmten Welt auch dank Internet sehr schwer, da man kaum alle Fakten, Umstände, wahren Gründe etc. kennen kann. Doch viele lassen sich auch für blöd verkaufen und fragen nicht nach, was offensichtlich falsch ist.
    Die anderen hören nicht auf ihr Herz, gehen stur nach Hirn vor und zerbrechen früher oder später emotional daran.
    Also, Ausgleich der Situation angepasst und angemessen scheint mir der beste Weg zu sein, von jeder Seite einen Rat annehmen und mit Vernunft dem Herzen folgen.
    Und die Welt, wie sie ist, mit oder ohne der „Matrix“ der Welt, die wir Menschen uns dazu geschaffen haben, bietet viele Herausforderungen.

    1. Lieber Stedi,
      lieber Rupert,
      ich danke euch beiden für eure Kommentare und für die lebhafte Diskussion.
      Rupert sieht sich „als einen Mann des Ausgleichs“.
      Stedi hinterfragt die subjektive Freiheit in der Behauptung „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“.
      Eure beiden Sichtweisen sind wertvoll.
      Vielen Dank dafür!
      Liebe Grüße,
      Tanja

  5. Hoi Rupert
    bin so frei doch einige bemerkungen zu machen zu deinem Bericht.
    „Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich“ ist so ein Phrase die man zu jeder Zeit und überall zu Ohren kriegt. Aber Frage: ist das den überhaupt noch möglich diese Selbstverantwortung zu beanspruchen in der heutigen zeit?
    Und noch wichtige: ist dieser Lehrsatz nicht zugleich auch eine entscheidende Masche im Geflecht dieser uns umwebenden Matrix?
    Wie würde dein Tag rüberkommen wen es diesen von mir in Zweifel gesetzten Lehrsatz gar nicht geben würde! Würden nicht all die Freiheiten auffliegen die in meiner ersten Frage angepeilt sind. Wie frei bist dan noch morgens wen der Wecker scheeeilt oder piiipst, dich an die Arbeit befiehlt und weniger als mehr dich in Selbständigkeit belässt. Wie frei bist bei der Auswahl des Frasses noch, der heutzutage vorgesetzt wird? Wie viele Feierabendakte tätigst du müde wie du abends bist noch in Selbstverantwortung und Selbstbestimmung ohne an morgens zu denken? Ja wie frei kann man sein, wenn die einzige Freiheit die frau bekommt um „Stoff“ für das Leben zu kriegen lediglich in der Auswahl der Arbeit besteht die zu erledigen du hast? Dies und das zu allem Übel in einer sich selbst verstärkendem Hamsterradmatrix, die naturgegeben über Mehrproduktion von dir geleistet und demzufolge zu verzwungenem Mehrkonsum zum Kolaps führt -unweigerlich. Wie ein Baum, der einmal in den Himmel gewachsen unweigerlich den ganzen Globus umfassend aussaugen und auslaugen würde, was wiederum zum definitiven Tote des Baumes führen müsste. Wie frei soll man sich da noch fühlen.
    Als Experiment für dich -schenk ich dir, aber sei vorsichtig dabei beachte nicht unbedingt das betrüblich Vordergründige, mehr das Wesentliche, dass wie ich mir erlaube zu urteilen bei dir auf einem Missverständnis betreffend der heutigen Matrix vs das Leben beruht.

    1. Lieber Stedi,
      lieber Rupert,
      ich danke euch beiden für eure Kommentare und für die lebhafte Diskussion.
      Rupert sieht sich „als einen Mann des Ausgleichs“.
      Stedi hinterfragt die subjektive Freiheit in der Behauptung „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“.
      Eure beiden Sichtweisen sind wertvoll.
      Vielen Dank dafür!
      Liebe Grüße,
      Tanja

  6. Für mich ist der Weg aus der Matereix mit wenigen, einfachen Worten zu beschreiben:

    1. mach dich frei vom System.

    Mach die so frei, dass du keinen brauchst, der für dich arbeiten soll. Wer noch Geld vom Staat bezieht, um leben zu können ist und bleibt ein Sklave)

    Verschaff dir eine vernünftige Ausbildung (Mind. Meister oder Master). Nur so kannst du weltweit arbeiten und bist überall willkommen.

    Besuche die „Schulen der Weisheit“, um dich von inneren, unbewussten Blockaden und „Vereibarungen,.. zu lösen. Was uns heute als esoterik geliefet wird ist allerdings hier fast immer eine Falle und führt die Menschen in noch größere Unfreiheit. U.a. weil sie keinen Job haben und als Sklaven den Staat um Geld anbetteln müssen. Diese Weisheitschulen sind immer so, dass man sie locker neben der Arbeit besuchen kann.

    Ernähre dich vernünftig(Kein Zucker, wenig Backwaren ..) Iss bewusst und sorgen für eine basische Gesamternährung. Wer das nicht bedenkt, wird ab gut 40-50 ein Sklave der Pahrma und Ärzte. Verzichte auf Fleisch, denn die (gestigen-) Leichengifte verhindern mentales Wachstum in die Freiheit.

    2. Bau dir ein freies, eigenes Leben auf.

    In den schulen der Weisheit lernst du, wie du DEIN Leben leben kannst, obwohl du mitten im Beruf und den Massen stehst. Alles ist nur eine Sache der Betrachtung.

    Nur du alleine erschaffst dir deine Welt, wenn du das erkannt hast und von deinem vorrecht Gebrauch machst, lebst du DEIN Leben.

  7. „…tausend mal gehört, nie verstanden: Nach Innen. Und dort ist auch der Ausgang.“

    Liebe Tanja,
    als ich das gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut und erstmal aufgehört weiterzulesen.
    Jeden Tag sollten wir uns etwas Zeit nehmen, unsere Aufmerksamkeit ins Herz bringen, dort verweilen lassen und eintauchen in die.. na ich nenns mal Unendlichkeit.. oder vielleicht Abwesenheit dessen, was wir normalerweise sehen.. naja ich weiß nicht wie ichs nennen soll. Mir kam dann der Gedanke, dass wir nur glauben können, was wir sehen. Und normalerweise sehen wir uns und die Welt eben als real. Wenn wir aber aus eigener Erfahrung wissen, dass es eben nur Illusion ist, dann können wir uns ganz normal verhalten im Alltag, etc.. Das Spiel verlieren wir in dem Moment, in dem wir vergessen, dass es nur ein Spiel ist. Dann foppen sie uns, die Erscheinungen unseres Geistes, und gaukeln uns vor, sie seien real und wir folgen ihnen wie ein Leibeigener. Erst wenn wir dann wieder auf unserem Medikissen sitzen und verstehen, dass wir uns selbst wiedermal auf den Leim gegangen sind, dann können wir lachen und das Spiel beginnt von vorn.
    Nach innen also, auf auf!.. Am besten mit der Absicht alle zu befreien, wie einst Herr Christus;)

    Gruß!
    Michael

  8. Wundervolles höheres Bewusstsein. Danke für diesen Artikel. Anmerken möchte ich, dass mit Ego eigentlich allgemein die Angst gemeint ist. Das hab ich auch lange nicht verstanden. Und nun lebe ich ein Leben möglichst in der Mitte. Und es tut mir gut und ist mein Weg. Lg

  9. Hallo Tanja.
    In vielem finde auch ich mich wieder.
    Was bedeutet es, ein „Schläfer“ zu sein? Das Wort liest man oft, aber erklärt wird es nirgends..
    Liebe Grüße
    Johanna

    1. Liebe Johanna,

      lieben Dank für deinen Kommentar. 🙂

      Ein Schläfer ist im wesentlichen eine Person, die im politischen, gesellschaftlichen Sinn noch nicht erwacht ist. Auch gibt es eine Assoziation zum Film „Matrix“, in welchem Neo, der Protagonist in der Matrix geschlafen hat, bis er erwacht ist und die eigentliche Wirklichkeit erkannt hat.

      Lieber Gruß,

      Tanja

  10. In einigen Punkten kann ich dir nicht zustimmen. Ich denke das einige dieser spirituellen Ansätze etwas mit Selbstdisziplin zu tun haben. Ich habe beschlossen das wenn mir mein Gefühl sagt das etwas sich richtig anfühlt ich es nicht annehmen aber mit meiner Art und Weise interpretieren und was daraus machen sollte. So habe ich “das Ego überwinden“ so interpretiert das mit Ego der innere Schweinehund gemeint ist. So habe ich gelernt an meiner Selbstdisziplin und meinem Ehrgeiz zu arbeiten und habe große Fortschritte gemacht. Gleichzeitig denke ich nicht das eine schlechte Einstellung was mit Hormonen zu tun haben muss. Vielleicht sind manche Leute auch Pessimisten. So war es bei mir. So kleine Sprüche helfen nicht. Die Frage ist immer das “wie?“ Wie überwinde ich das Ego? Wie verbessere ich meine Einstellung? Höre ich auf den Rat eines Esotherikers und lasse mir Heilsteine und teure Produkte andrehen und befolge wieder Anweisungen anderer Menschen oder suche ich die Antwort bei mir selbst? Es ist wichtig zu erkennen das es kein Richtig und Falsch gibt und das alles nur subjektive Wahrnehmung ist. Das mag hart klingen aber es ist so. Wie kannst du also dein Weltbild anheben und das anderer Menschen herab senken? Denkst du das was gut für dich ist muss auch gut für Andere sein? Wäre es so wäre es eine Verschwendung die Menschen zu Individuen zu machen und die Natur hätte uns als instinktiv handelnde Wesen erschaffen, welche in jeder Situation gleich reagieren.

  11. Liebe Tanja
    nun ich gehöre auf den Punkt ganu zu den Neos. Auf/durchgefallen im klassischem System, Manipuliert und Vaakumiert um mich alltagstauglich zu machen bis zum exzess… bis es micht mehr ging.
    Dann nahm alles seinen Lauf und mein ganzes Vesen fand seinen Platz und endlich vermochte ich meiner Seele gerecht zu werden.
    Meine Suche führte mich ebenfalls zu den Esos bei denen ich mittlerweilen allergische Anfällt kriege und als ich vor Wenigen Tagem auf diesem Blog landete fand ich schriftlich, was meine Seele mir bereits sugerierte.
    Mein Interesse nun – lässt Du dich alleine von der inneren Quelle führen oder unterstützen dich alte Schriften…
    Den Bericht: die Sieben Stufen der Spiritualität trifft voll ins Schwarze… jede einzelne Etappe
    Danke für alles
    Herzlich Pamela

    1. Hallo Pamela!

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar. 🙂

      Ich lasse mich von mir selbst führen, sowie ich mich von alten Schriften und spiritueller Literatur inspirieren lasse.

      Die Antwort auf deine Frage ist also: Beides! 🙂

      Lieber Gruß,

      Tanja

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