Klartraumforscher Paul Tholey im Interview

Wir haben nicht gelernt, zu träumen. Wir wurden nicht dazu erzogen, zu träumen. Wir verbringen 4 Jahre bei einer Lebensdauer von 70 Jahren trübträumend und lassen somit ein ungeheures Reservoir an Möglichkeiten ungenutzt. – Paul Tholey (1937 – 1998)

In nachfolgendem Video spricht Paul Tholey über die Sinnhaftigkeit des Klarträumens, wofür es eingesetzt werden und welche Technik angewandt werden kann. Hinweis: Obwohl Klarträumen wissenschaftlich erforscht ist, war es zum Zeitpunkt des Interviews (1989) noch nicht allzu sehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit, bzw. stand es damals noch in der esoterischen Ecke. So verhält sich der Moderator Paul Tholey gegenüber etwas despektierlich, was man am besten unbeachtet lässt. Aus heutiger Sicht ist dieses Video ein „Zeitdokument“. (Dauer 9 Minuten.)

Klartraumforscher Paul Tholey im Interview

Dr. Paul Tholey (1937 – 1998) war ein deutscher Psychologe, Traumforscher und Sportwissenschaftler. Zusammen mit dem amerikanischen Psychologen Stephen LaBerge (geb. 1961) forschte er auf dem Gebiet des Klarträumens und erwarb sich internationalen Einfluss. Seine Publikationen wurden in fünf Sprachen übersetzt, womit Paul Tholey neben dem niederländischen Traumforscher Frederik van Eeden (1860 – 1932), bekannt für den Klartraumroman Die Nachtbraut, als Pionier in der Klartraumforschung gilt. Eigenen Angaben zufolge prägte er 1977 den Begriff Klartraum in Anlehnung an den englischen Begriff „lucid dream“. Paul Tholeys populärwissenschaftliches Buch Schöpferisch Träumen steht „offiziell“ der Lebenshilfe nahe, geht seinem Wesen nach jedoch darüber hinaus.

Weitere Informationen zum Thema Luzides Träumen – Begriffsgeschichte und Überblickswissen von den Anfängen bis zur Moderne, Literatur- und Filmempfehlungen – klick auf Klarträumen.

Traumprotokolle

Weiter zum Traumtagebuch-Archiv mit vielen spannenden, erhellenden, paranormalen Berichten zum Trüb- und Klarträumen: Luzides Träumen

Wenn du der Meinung bist, dass die Informationen in diesem Artikel auch für andere wichtig sind, dann teile ihn in Social Media. Teilen-Buttons untenstehend. 🙂
Hat dir der Artikel gefallen? Dann abonniere doch den Blog! Siehe „Artikel per Mail“, rechte Seitenleiste, oder klick hier, und erfahre, welche Vorteile dir das Abo bringt. 🙂

Artikel bereits 48 Mal geteilt! - Teile auch du den Beitrag mit deinen Freunden:

Geboren 1978 – Bloggerin | Beraterin zu spirituellen Themen | Kundalini | Herausgeberin von Neoterisches Bewusstsein – Moderne Spiritualität | Mehr zu mir | Kontakt | FB-Profil Tanja Braid | FB-Seite Neoterisches Bewusstsein | Gruppe Astral SpaceSpenden |

2 thoughts on “Klartraumforscher Paul Tholey im Interview”

  1. Wie cool ist das denn?
    Etwas mehr als 10 Jahre nach diesem Interview, als ich ca. 20 war, da traf ich eine Reiki Lehrerin. Sie hat mir gesagt: „Michael, entweder du kiffst oder du gibst Reiki!“ Daraufhin hörte ich auf zu kiffen. Außerdem sagte sie mir, ich solle meine Träume aufschreiben. Und dann ging das richtig nach vorn. Zuerst konnte ich mich immer detaillierter an meine Träume erinnern und schließlich wurde mir in den Träumen bewußt, dass ich träumte. Ich lernte zu fliegen und erlebte die fantastischsten Abenteuer – Leute aus brennenden Häusern retten, Alien-Invasionen auf der Erde begrüßen, etc.. Jede Nacht was anderes und immer abgefahrener. Das ging so weit, dass ich zwischendurch aufwachte, aufs Klo ging und exakt an der Stelle, wo ich aufgehört habe, weiterträumte. Einmal war ich gerade auf dem Meeresgrund und dachte plötzlich: „Was, wenn das doch ´wahr´ ist?“ Ich begann zu zweifeln, dass es ein Traum ist, bekam Angst zu ertrinken und wachte kurz vorm ertrinken auf…
    Sorry für diesen Redeschwall!
    Jedenfalls, damals war ich gerade auf der Suche nach meinem spirituellen Meister. Die ersten Unterweisungen bekam ich in meinen Träumen. Es war so, als ob er sich die Träume mit ansah und mir dann kurz vorm aufwachen, ihre Bedeutung erklärte. Er benutzte dazu keine Worte. Aber das, woran ich mich erinnern konnte, das waren Wörter. Hier ein Beispiel: ´Ich hing mit meinen Naturromantikerfreunden irgendwo rum und wir rauchten Bon. Ich hatte mal wieder kein Feuerzeug und so nahm ich ein abgebranntes Streichholz. Ich tauchte es in das flüssige Kerzenwachs, zündete das Wachs an der Kerze an und rauchte damit das Köpfchen.´ Bis dahin ein ganz normaler Traum, eine Art Erinnerung an früher, weil ich das wirklich so machte. ´Im Traum wurde mir klar, dass das Bonrauchen ein Gleichnis für meine Meditationspraxis war. Und das Streichholz symbolisierte mein Vertrauen, von dem meine Meditationspraxis abhing. Ich bekam die Info: „Michael, wenn du deine Meditationspraxis mal nicht machst, ist das nicht so schlimm.. Aber wirf das Streichholz nicht weg!“
    Schließlich lag ich wach im Bett und dachte lächelnd: „Danke!“

    Danke, Tanja, dass du diesen Beitrag hervorgekramt hast! Wo holst du das immer nur her?

    1. Hallo Michael!

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar! 🙂

      Freut mich, deine Begeisterung. Ja, das Träumen – insbesondere das Klarträumen – ist vor allem in Tibet Teil der Erleuchtungspraxis. Scheint, als hättest du einen ausgezeichneten Zugang zu deiner Traumwelt.

      Liebe Grüße,

      Tanja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.