Die Gottkönige der Astralwelt

Die Gottkönige der AstralweltAm 28.11.2017 war es wieder soweit. Kurz vor dem Einschlafen verspürte ich starke Vibrationen am Körper – ein Zeichen, dass eine Astralreise, die sog. außerkörperliche Erfahrung, anstand.
Rein theoretisch befasse ich mich mit dem Thema schon seit zwei Jahren, doch die Praxis sieht immer anders aus. Wie es auch bei Robert A. Monroe (1915 – 1995) war, der das Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung jahrzehntelang erforschte, passieren mir Astralreisen spontan und unwillkürlich. Es hat wohl mit einem gewissen Energielevel zu tun, der diese Erfahrung bei mir einleitet, was bei Kundalini-Erwachten nicht ungewöhnlich ist.
Robert A. Monroe beschreibt seine anfänglichen Ängste beim Astralreisen sehr anschaulich im Buch „Der Mann mit den zwei Leben“. Es ist absolut verständlich, dass ein unvorhergesehener Körperaustritt Angst erzeugt. Man erschrickt, wenn es passiert, und oftmals fühlt es sich seltsam bis „scheußlich“ an; es ist begleitet von rasendem Herzklopfen, Presslufthammer-Geräuschen in der Brust, hässlichen Geräuschen im Ohr usw. … Spontane Körperaustritte bergen ein großes Potential, doch nicht zu wissen, wann, ob und wie es wieder geschieht, ist, als würde man im Straßenverkehr ständig mit einem Unfall rechnen müssen. Es ist diese Unberechenbarkeit, die spontane Körperaustritte so beängstigend macht. Aus diesem Grund halte ich es für wichtig, dass alle, denen unwillkürliche Astralreisen passieren, zunächst in selbem Maße lernen, Nein dazu zu sagen, wie jene, die Astralreisen bewusst praktizieren und bewusst/kontrolliert aus ihrem Körper austreten, ja dazu sagen. Hintergrund ist, dass beides Angst mindert.
Wenn ich zum Beispiel abends müde bin, vielleicht sogar einen harten Tag hatte, dann will ich nur noch schlafen und mich nicht auch noch mit dem Phänomen einer Astralreise befassen müssen. Ich habe gelernt, Vibrationen zu stoppen, indem ich „Nein, jetzt nicht.“ sage. Ich äußere meinen direkten Willen. Und diese Kontrolle gibt mir Sicherheit und entspannt mich, sodass ich mich dem Thema dann, wenn es wieder passt, ganz anders zuwenden kann.

So war es auch am Dienstag so, dass ich die Vibrationen stoppte. Es passierte nichts Schlimmes. Doch im Hinübergleiten vom Wach- in den Traumzustand öffnete sich über meiner Stirn ein Tunnel, der kaleidoskopartig blitzte. Noch während ich somnolent dachte „Verdammt, jetzt habe ich es übersehen“, verließ ich meinen Körper, bzw. einen Teil meines Bewusstseins, tatsächlich, doch diesmal auf eine viel natürlichere Weise. Ohne die üblichen Begleitsymptome.

Die Gottkönige der Astralwelt

Da war er. Der erste Machthaber dieser Welt. Er saß vor einem riesigen Konstrukt, das ich für eine Granittafel hielt. Es war ein großer Stein, übersät von Symbolen, die auf mehreren Ebenen gültig waren und daher enorme Macht hatten. Wir Menschen betrachten Symbole als „eines steht für etwas anderes“, doch diese Symbole waren wie Oktaven, „eines stand für etwas anderes“ – und das auf acht oder mehr Ebenen … Zusätzlich waren die Symbole auch eine Art Wissen oder Karte … Und sie waren auch Schlüssel.
Das Wesen, der Mann, war nur noch im übertragenen Sinne menschlich, im Grunde war er pure Macht, wie eine Kumulation von Energie. Man könnte an einen Stammeshäuptling denken, an einen aztekischen Gott, jedoch ohne die typische Selbstherrlichkeit, denn er war zu kühl, zu überlegt …
Ich wusste, dass er mich nicht sah, dennoch bewegte er den Kopf langsam in meine Richtung, was sehr gewaltig wirkte, wie ein Durchbrechen der Zeit, als ob Äonen in dieser kleinen Bewegung lägen …
Als er seine hellen Augen auf mich richtete, schaltete ich um.

Als ob der Sender gewechselt worden wäre, sehe ich den nächsten Gottkönig einer anderen Welt. Er hat dieselbe Ausstrahlung, nur ist seine Welt natürlicher. Er herrscht über eine schöne, jedoch schattige Welt. Ich muss an Obsidian denken, die Urwälder, die ich sehe, haben alle einen dunklen Firnis … Es gibt kaum Licht und doch ist alles wunderschön. Dieser Gottkönig ist bleich und hager, im Entfernten wie ein männlicher Elf, die Gesichtszüge sind stolz und schön … Er wirkt wie ein Gefallener, als ob er einmal ein ganz anderer in einer ganz anderen Welt war, und dass alles um ihn herum nur mehr noch Abglanz ist …
Als ich mich diesem – nennen wir ihn der Einfachheit halber – Elf bemerkbar machen will, gelingt es nicht. „Wer bist du“, will ich sagen, doch ich bin wie abgetrennt, ich bringe meinen Mund nicht auf, ich kann nichts äußern. Vermutlich soll ich auch nichts äußern.
In diesem Moment spüre ich rechts über meinem Kopf eine andere Entität. „Was ist da los!“, frage ich fordernd, sofort wissend, dass diese Entität Antworten hat.
Er nimmt mich bei der Hand, was sofort eine intensive Reaktion auslöst. Es ist wie eine elektrische Entladung, ein rasches Hin- und Herfließen von Energie zwischen zwei verschiedenen Polen.
„Zeig dich“, fordere ich.
Also zeigt er sich. Ein anderer Gottkönig. Er hat noch mehr Energie, ist stärker als die beiden anderen zusammen. Ich spüre, dass er mich jederzeit vernichten kann, und nun ist er direkt neben mir, etwa drei Meter groß, seine Haut glatt wie die eines Haifisches, sein ganzer Oberkörper hart, sein Gesicht nur eine Andeutung, streng und wissend … Wie die anderen ist auch er nicht wirklich hässlich, doch mit menschlichen Schönheitsidealen ebenfalls nicht zu vergleichen. Seine Haut ist schiefergrau, er trägt eine Art bronzefarbene Rüstung, seine Augen sind ockerfarben. Seine Ausstrahlung ist wiederum pure Macht und Gewalt.
Das Bedürfnis, auf die Knie zu fallen und ihm vorsorglich mit Devotionalien zu begegnen, wird übermächtig.
Es ist nicht nötig, lässt er mich durch Gedankenübertragung wissen. Und ich erfahre weiters, dass er sich sehr wohl einmal an Devotionalien erfreut hatte, und mehr noch, wie ein Raubtier hat er alles „gefressen“ und seine Macht auf eine Art Handel gegründet, der jedoch – gleich den Symbolen im Granitstein – auf mehreren Ebenen stattfand … Ich habe das alles verstanden, doch jetzt kann ich es nicht wiedergeben. Weiters lässt er mich wissen, dass er schon lange ein anderer wäre, nämlich geläutert und insbesondere mir sehr zugewandt. Er lenkt meine Aufmerksamkeit auf meine Hand, die er immer noch hält, und in der Tat fühlt sich der Kontakt gut an. Da ist noch mehr, was sich gut anfühlen könnte, lässt er mich wissen, doch insgeheim traue ich ihm nicht. Auf meine innerliche Frage, was er von mir wolle, deutet er auf den Gottkönig vor dem Granitstein und den dunklen Elf. Er zeigt auf diese zwei verschiedenen Welten, die räumlich voneinander getrennt und doch miteinander verwoben waren. Er ließ das Bild in mir entstehen, dass auch diese bekehrt und geläutert werden sollen, doch ich dachte, dass das nicht stimmt. Vermutlich ging es wohl eher um Machtübernahme, vermutlich wollte mein drei Meter großer „Freund“ ihre Welten nur annektieren und brauchte mich als Kollaborateurin …
Ich solle nicht von der menschlichen Welt auf diese Welt schließen, lässt er mich durch Gedankenübertragung wissen. Er lächelt auf mich herab, doch ich schüttle den Kopf und entziehe ihm die Hand.
Er könnte mich zwingen, erfahre ich jetzt.
„Sicher nicht!“, sage ich und öffne die Augen, wach und zurück in meinem Körper. 

Im Wachzustand wurde mir die Ungeheuerlichkeit dieser Erfahrung schlagartig bewusst. Ich weiß nicht, auf welcher astralen Ebene ich war, doch was ich nun ahnte, war, dass es nicht nur drei dieser Gottkönige gab, sondern gewiss so viele, wie es Sterne gibt am Himmel. Auch meine energetische Erfahrung mit dem „Wesen aus dem Wald“ bestätigt das: Einer herrscht, die anderen dienen. Wir Menschen mögen die Feudale Phase ja abgelegt haben, doch in der Astralwelt, die ich persönlich kennenlernen durfte, scheint mir eben das Standard zu sein. Der einzige Unterschied besteht im Machtumfang und in der Machtanwendung, die viel direkter und manipulativer ist. Liebe ist sicher eine Währung, die hier eine Rolle spielt, doch der kleinste gemeinsame Nenner ist Energie. Ich denke: Das Tauschmittel der astralen Welt ist Energie in allen möglichen „Frequenzen“.
Einen ebensolchen Gottkönig beschreibt auch Robert A. Monroe in „Der Mann mit den zwei Leben“ auf Seite 137 ff, Taschenbuchausgabe 05/2005. Er ist in einer astralen Welt, in welcher es Usus ist, dass sich bei einem bestimmten Signal, einem Trompetenstoß, alle auf den Rücken legen und den Kopf zur Seite drehen, damit niemand „ihn“ sehen muss. Dann kommt ER, den eben niemand sehen soll, in sein Reich, und schreitet auf der „lebenden Straße“ dahin … Er geht über die Bäuche aller Lebewesen und gelegentlich wählt er jemanden aus … Was mit diesem dann geschieht, weiß keiner.
Auch dieses Geschehen erinnert mich an meine eigenen Erlebnisse. Die „Gottkönige“ sind niemals im klassischen Sinne höllisch: grausam, hässlich, blutrünstig. Man könnte sogar größere Engel in ihnen sehen, gewaltig und machtvoll, bisweilen düster. Doch das Machtgefälle ist derart spürbar, dass ich – wie im Artikel Erzengel entmystifiziert – davon ausgehen muss, dass hier trotz aller Herrlichkeit und Größe etwas nicht stimmt. Und auch wenn mein „Freund“ mir offensichtlich wohlgesonnen war, so war alleine die Aussage, dass er mich zwingen könnte, verräterisch genug. Dies und „dass es noch mehr geben würde, was sich gut anfühlen könnte“. Klingt nach Verheißung, ist Kampagne.
Das „Wegbeamen“ zurück in meinen Körper ist übrigens ein etwas „feiger Trick“, den ich so schon sehr oft angewandt habe. Wenn’s brenzlich für mich wurde – zurück in die Festung namens Körper. Ich kann das jedoch nur erinnern, bzw. ich weiß, dass ich das schon sehr oft so gemacht habe, jedoch habe ich dazu keine Stories. Was also die wirklichen Absichten der astralen Götter sind, darüber bleibt zu spekulieren, und solange ich es nicht weiß, bzw. mich wehren kann, möchte ich auch keinem von ihnen „in die Hände spielen“.

Nachtrag: Lt. Literatur ist die astrale Welt sehr vielfältig und reich. Was ich erlebt habe, hat keine Allgemeingültigkeit. Wer auch immer eine Astralreise macht, trifft nicht zwangsläufig und immer auf „astrale Götter“. Es ist lediglich mein Erleben.

Robert Monroe zählt für mich zu den bedeutendsten Forschern und Autoren des Themas. Wer will, kann sein Buch mit Klick auf das Cover bestellen.

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  • Robert A. Monroe

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Copyright: © Tanja Braid | www.neoterisches-bewusstsein

Geboren 1978 – Bloggerin | Beraterin zu spirituellen Themen | Kundalini | Neoterikerin | Herausgeberin von Neoterisches Bewusstsein – Moderne Spiritualität

6 thoughts on “Die Gottkönige der Astralwelt”

  1. Hmmm, klingt nicht sehr anziehend, mir reiche die blöden Machtspiele auf dieser Ebene… :-/
    Aber danke, das ich an deinen Reisen teilhaben darf, Sehr plastisch…
    Ein schöner Tagesanfang für mein gerade etwas pränzliches Leben… 😂

    1. Danke Deva für deinen Kommentar. 🙂

      Ich wünsche dir trotzdem einen wundervollen, magischen Sonntag! 🙂

      Mit lieben Grüßen,

      Tanja

  2. Hallo Tanja,

    zunächst einmal möchte ich Dir für Deinen wunderbaren Blog danken! Ich bin sehr froh, hier her geführt worden zu sein und habe schon sehr davon profitieren können.

    Zu Deinem Artikel: Das Dunkle bzw. Schattige dieser Ebenen ist meines „Wissens“ nach ein eindeutiges Anzeichen für die niederen Astralebenen, also jene erdnahen Bereiche, in denen sich auch die unzähligen „Höllen“ befinden. Je weniger Licht desto niedriger die Schwingung. Du bist vermutlich mit einiger Sicherheit einem sog. „Höllenfürsten“ begegnet. Diese Ebenen solte man ohne weitreichende Astralerfahrungen besser erst einmal meiden, so man kann.

    LG
    Ronny

    1. Lieber Ronny,

      ich danke dir für deinen Kommentar. 🙂

      Ich bin ganz deiner Meinung: Ich denke, ich war in der mittleren/unteren astralen Ebenen, ja, nur habe ich über die „Destination“ keine Kontrolle. 😉 Es geschah einfach.

      Mit lieben Grüßen,

      Tanja

  3. Liebe Tanja
    wie schön du die Leute auf deine astralen Reisen mitnehmen kannst! Man erfühlt es analog wie in einem Film, als erinnerte es mich an ähnliche Erfahrungen und lässt an Details dies als sehr lebendig erkennen.

    Jedem sein Universum gefüllt mit seinen Geistern, Götter, Ahnen und sonstige Astralwesen ergibt bei Einbezug aller Köpfe auf Erden tatsächlich Milliarden solcher Wesen die das Astalspace bevölkern. Dabei zeigen viele von ihnen diese strenge Kühle, dem ich aber weniger als Machtgehabe denn eher eine gewollte Bestimmtheit innewohnend beimesse. Ebenso wie die eigenen Wünschen, Zwängen und Ängsten in reiner Form plagen sich die Geister einfältig durch mein Leben als Transporter von Verschiedenem. Nie bis fast nie erscheinen sie aber mir mit dieser von dir beschriebenen Dominanz und Erhabenheit. Eher begreife ich ihr jeweiligen Besuch als das an und mein wunderliches Verlangen zu ihrem Anliegen verschafft dann genügend Spielraum um mit ihnen zu kommunizieren. Dabei stellt sich meist heraus, dass sie mit Geschenken unterwegs sind und partout immer das mir gerade Fehlende im Leben vorbeibringen wollen.
    Ist sowieso ein wenig abstrakt einen Gottkönig zu fragen wer er sei – eher würde ich ihn das nächste Mal fragen was er den als Geschenk dabei habe. In klarer Form und mit Bestimmtheit verstehen es diese Götter, die einsam und lediglich einer Sache verpflichtet sind am besten um der Natürlichkeit willen ein Ergebnis daraus ziehen zu können.
    Nur Mut -sie beissen nicht und nach deinem festgestellten Vertrauenszuwachs zum Vorgang Astalreise kannst guter Zuversicht sein es zu wagen und dir schon mal Fragen auflegen für das nächste Mal. Dies ist hilfreich um dann die Blockade hinzuschmeissen und um aktiv zu werden in der Reise.

    Mit Sonnenaufgang und lieben Grüssen -Stedi

    1. Lieber Stedi,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. 🙂

      Wie ich am Ende des Artikels vermerkte, so sind Astralreisen höchst individuell. Es handelt sich lediglich um mein Erleben, und dieses ist nicht universalgültig. 🙂

      Mit lieben Grüßen,

      Tanja

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