Psychologiekritik: Die Hybris der Therapeuten

Psychologiekritik Die Hybris der TherapeutenWer intelligent ist, kämpft (in der Krise) nicht alleine. Er holt sich therapeutische Unterstützung und nimmt mehr oder minder kompetente Hilfe in Anspruch. Idealerweise schämt er sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen … – Dies äußern Therapeuten verschiedenster Richtungen medial, auf Vorträgen oder im Netz schon seit über dreißig Jahren.
Dieser Haltung ist grundsätzlich nichts entgegen zu setzen. Es mag in gewissen Lebenssituationen sinnvoll sein, sich mit jemandem zu besprechen.
Bedenklich wird es jedoch, wenn damit eine gewisse Degradierung an die Intelligenz, bzw. an die emotionale Tiefe und mentale Reife eines Menschen einhergeht, der sich auch dann als vollständig erlebt, wenn er seine psychische Gesundheit nicht in „professionelle“ Hände legt. Man könnte auch fragen: Ist ein Mensch, der nie in Therapie war, eigentlich ein „Mensch“?
Angesichts der mannigfaltigen Modelle und Therapie-Ansätze, die vom „Normalbürger“ mitunter als skurril und/oder realitätsfern empfunden werden, mehren sich Zweifel. Die Psychologie wiederum glaubt, genau zu wissen, was für das Individuum in der Gesellschaft gut und recht, gesund und ungesund ist. Andere wiederum wagen es, die Zweifel zu artikulieren. Einer, der dies mit unglaublichem Scharfblick gewagt hat, war z. B. Albert Krölls, emeritierter Professor für Recht und Verwaltung: InKritik der Psychologie: Das moderne Opium des Volkes“ tat er einen m. E. notwendigen und tiefen Blick und legte mit juristischer Beweisführung eine Analyse vor, die von der psychologischen Fachwelt bis heute ignoriert wird.
Nachfolgende Darstellung bezieht sich nicht nur auf Albert Krölls, sondern sind eigene Überlegungen/ Erkenntnisse, wenngleich ich am Ende des Artikels wiederum mit Albert Krölls schließe.

Die Hybris der Therapeuten

Therapeuten, egal welcher psychologischen Richtung, leisten wertvolle Arbeit, wenn z. B. ein Trauma aufgelöst wird, wenn die Selbstentwicklung voranschreitet, wenn der Mensch zu seiner vollsten Blüte findet usw. Jeder Therapeut, der in seiner Arbeit das sichere Gefühl hat, dass Menschen durch seine Tätigkeit heiler werden, ist gut. Es ist niemals ein ganzer Berufsstand zu kritisieren, sowie niemals eine ganze Gruppe von Menschen, die für irgendetwas steht, zu kritisieren ist. So ist Nachfolgendes nicht pauschal zu verstehen.

Wann ist ein Therapeut ein guter Therapeut?

Inwiefern Therapeuten von Hybris betroffen sind und wie sich diese zeigt, korreliert u. a. mit der Frage, wann ein Therapeut ein guter Therapeut ist.
Die Gründe, warum Menschen Psychologie studieren, sind so unterschiedlich wie die Gründe, warum Menschen Händler oder Handwerker werden …
Haftet an jungen Therapeuten häufig (noch) der Geburtsschleim der jeweiligen Indoktrinierung/Prägung, sind ältere Therapeuten i. d. R. (schon) freier, wenngleich dies weder eine Empfehlung noch eine Verallgemeinerung sein kann.
Selbstredend ist ein Therapeut dann inkompetent, wenn er Therapien unnötig prolongiert, weil er z. B. zu wenig Klienten hat, um ein finanzielles, gutes Auskommen zu haben.
Auch sind männliche Therapeuten, die ihre Klientinnen reihum zu Sexualpartnerinnen machen, indem sie die Therapie prompt für beendet und die Klientin als geheilt erklären, wenig vertrauensvoll.
Natürlich kann jemand, der Hilfe für sich selbst sucht, bei Erstkonsultation schwer einschätzen, ob er (als Frau) schon als mögliche „Gespielin“ ins Auge gefasst wird oder ob doch nur sein Bankkonto wichtig ist, weil der Therapeut sich aus Klientenmangel weniger begüterte Klienten nicht dauerhaft „leisten“ will. Auch ist ein Umhören über den Therapeuten in vielen Fällen unergiebig, weil Inkompetenz – so wie in vielen anderen Berufen auch – i. d. R. aufs Kunstvollste verschleiert wird.
Die Frage, wann ein Therapeut gut oder schlecht ist, kann aus Klientensicht daher nur so beantwortet werden, dass das eigene Empfinden maßgebend ist: Wie fühlt es sich mit diesem Menschen an?

Die Hybris der Therapeuten: Fallbeispiele

Um ein konkreteres Bild davon zu geben, wie, wann und warum sich psychologische Anmaßung (Hybris) zeigt, nachfolgend vier Fallbeispiele:

1. Detektiv oder Therapeut?

Es gibt einen namhaften und in vielen Belangen vermutlich „guten“ Therapeuten, der eine gewisse Netzöffentlichkeit genießt. Viele kennen ihn vermutlich, ich werde ihn nicht namentlich nennen. Dennoch war er es, der viele Menschen mit einem bestimmten Fall irritierte.
Eine Frau vertraute sich ihm schriftlich an. Sie äußerte ihre Bedenken zu den Corona-Tests und vermutete im Gange des Testverfahrens eine Verschwörung. Es folgte eine öffentliche Analyse, deren Resümee „Wahn“ implizierte. Zwar attestierte er dieser Frau nicht direkt einen Wahn, aber mit anderen Vergleichen aus seinem Praxisalltag implizierte er den Wahn und nannte dies auch so.
Es ist ein Wahn nach ICD-10, bzw. dem 5. Kapitel daraus (Internationale Klassifikation psychischer Störungen) mehr oder minder klar definiert, wenngleich aufgrund dieser Kriterien genau genommen jeder wahnhaft sein könnte, der steile Thesen, gewagte Annahmen oder ungewöhnliche Ideen hat. Auch könnten gemäß dieser Kriterien auch Wissenschaftler einen Wahn haben, die innerhalb ihres Fachgebietes eine neue Hypothese aufstellen und diese zu verifizieren oder zu falsifizieren suchen. Es gibt den „Realitätsbezug“ und eine „Annahme“, die wissenschaftlich oder unwissenschaftlich zu einer weiteren Annahme, Überzeugung, Meinung, Ansicht etc. werden kann. Ob die Schlussfolgerungen/Ergebnisse richtig oder falsch sind, sei dahingestellt.
Nun kann es sein, dass diese Frau tatsächlich einem Wahn unterlag. Ebenfalls kann es sein, dass sie lediglich eine Ermittlungshypothese zu einem bestimmten Sachverhalt hatte und die Meinung eines „Experten“, der außerhalb des psychologischen Themenspektrums viele Videos zu Corona veröffentlicht hat, dazu hören wollte.
Die (psychologische) Hybris offenbarte sich zunächst darin, dass dieser Therapeut die Annahmen der Frau nicht mittels Recherche oder Ermittlung überprüfte, bevor er das Wort Wahn aussprach.
Aber was kann ein Therapeut – egal wieviel Erfahrung er hat – letztendlich wissen? Ermittler haben u. a. Ermittlungshypothesen, investigative Journalisten haben und prüfen Primärquellen und folgen gewissen Recherche-Leitlinien. Auch diese folgen u. a. ungewöhnlichen Thesen/Ideen, aber oftmals decken sie etwas auf. Oder sie irren sich lediglich, aber „wahnhaft“ muss dies deshalb nicht sein.
Wenn Therapeuten nicht in der Lage sind, fünf Minuten in Recherche zu investieren, bevor ein Wahn angedeutet wird, ist damit nicht nur ein einzelner Mensch diskreditiert, sondern sind damit gleichzeitig andere Berufe, Systeme und Fachbereiche diskreditiert.
Auch hierin zeigt sich eine gewisse Anmaßung (Hybris) seitens der Psychologie. Die Psychologie unterliegt dem Irrtum, alles aus der Psyche des Menschen erklären zu wollen. Da jedes Gesellschaftssystem, bzw. da menschlich geschaffene Strukturen/Einrichtungen mit Menschen besetzt sind, nimmt sie sich daraus das Recht, diese Gebiete psychologisch zu thematisieren. Es stimmt: Wirtschaftsteilnehmer sind Menschen. Konsumenten sind Menschen. Autofahrer sind Menschen. Kontobesitzer sind Menschen. Aber: Wenn z. B. systemisch bedingte Weltwirtschaftskrisen ausschließlich psychologisch erklärt werden, unter Ausschluss einer tieferen Kenntnis des monetären Systems und unter Ausschluss basaler ökonomischer, politischer und sozialökonomischer Grundkenntnisse, ist eine rein psychologische Deutung m. E. nicht nur fragmentiert, sondern peinlich.
Mit den ICD-10 Kriterien zum „Wahn“ ist Psychologen auch eine gewisse Macht oder Willkür insofern gestattet, da Diagnosen zur Auslegungssache werden können.
Übrigens: Es war in vergangen Zeiten auch einmal „gewagt“ zu behaupten, die Erde sei rund und bewege sich auf einer eliptischen Bahn um die Sonne. Wahnhaft, nicht?

2. Das therapeutische Ego

Wer an seine Schulzeit zurückdenkt, erinnert sich vielleicht an sehr gute Lehrer, an weniger gute und an sehr schlechte Lehrer. Ich persönlich erlebte in der Volksschule sowie am Gymnasium und an der Berufsschule jeweils drei unterschiedliche Typen von schlechten Lehrern, die ich nachfolgend in „Alkoholkranker“, „Grapscher“ und „autoritärer Schläger“ unterteile. Trank der eine während der Stunde, grapschte der andere im Turnunterricht und der Schläger verteilte Ohrfeigen am laufenden Band. (Natürlich gab es auch gute Lehrer.)
Dennoch waren es diese sehr schlechten Pädagogen, die den Lehrplan lautstark verteidigten: Das Kind brauche dieses oder jenes für sein späteres Leben (unbedingt)! Damit war der Satz des Pythagoras genauso gemeint wie Fußball im Turnunterricht. Was hier jedoch in Wahrheit verteidigt wurde, war nicht das Wohl des Kindes, sondern die Anstellung des Lehrers, der weiterhin ein monatliches Gehalt beziehen wollte. Käme nämlich jemand auf die Idee, dass Menschen auch ohne den Satz des Pythagoras und ohne Fußball ganz passabel wären, wäre der berufliche Daseinszweck obsolet. Den Lehrplan zu verteidigen war gleichbedeutend damit, die eigene (An-)Stellung zu sichern, nicht aber das Wohl des Kindes.
Das Berufsethos von sehr guten, weniger guten und sehr schlechten Therapeuten versteht sich ähnlich. Der Mensch brauche diese oder jene Therapieform (um jeden Preis), um Mensch zu werden. Aber: Stimmt das?
Braucht jeder Gesprächstherapie? Braucht jeder kognitive Verhaltenstherapie, Psychodrama oder Urschrei-Therapie?
Natürlich nicht. Die meisten Therapieformen, egal ob sie durch Krankenkassen gedeckt werden oder nicht, sind dem Bedarfsfall angepasst – oder sollten es zumindest sein.
Zu kritisieren ist hier weder die Vielfalt noch die Form der Therapien, sondern die Art und Weise, wie geworben wird. Denn nein: Niemand braucht (um jeden Preis) eine Urschrei-Therapie und niemand braucht (um jeden Preis) eine Gesprächstherapie – um Mensch zu sein.

Dies stelle ich deshalb heraus, weil erfahrungsgemäß viele Menschen die Aussage, man brauche sich nicht zu schämen, professionelle, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, nicht mehr hören können.
Nicht nur ist die Werbung darin (im Sinne des Marketings) etwas ungeschickt, sondern geht es für viele Menschen nicht um Scham. Vielfach geht es – natürlich – um Geld, um die Leistbarkeit, um fehlendes Vertrauen, Zweifel, sowie um die Tatsache, dass es absurd ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn die Außenwelt (das Gesellschaftssystem) weiterhin gleich bleibt. Die therapeutische Antwort lautet i. d. R.: „Du kannst die Außenwelt nicht verändern, aber du kannst dich selbst verändern.“ Nach Trennungen oder in Paartherapien heißt es u. a. „Legen wir den Fokus nicht auf den Partner, sondern auf Sie. Was ist Ihr Anteil an …“
Eine Gesellschaft, die „gute Menschen“ in eine Therapie zwingt, die u. U. viel Geld kostet, damit sie mit dem Benehmen „schlechter Menschen“ klarkommen können, führt auch das therapeutische Wirken ad absurdum. Selbstredend sind die Standardansätze zur Selbstreflexion nicht gesamt schlecht. Sie sind aber dann realitätsfern, wenn ein Mensch eine Verletzung durch jemanden erfährt, der sich wie auch immer „unmöglich“ verhält.
Es würde z. B. keine Auto-Versicherung nach dem eigenen Verschulden (dem eigenen Anteil) fragen, wenn auf der Autobahn ein Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer geschieht. Der Geisterfahrer ist (lt. Gesetz) schuld. Und zwar eindeutig. Ob er betrunken, blind, verwirrt oder in Unkenntnis der Verkehrsregeln war, ist für die Versicherung nicht wichtig. Der Schaden wird zur Gänze ersetzt, ohne dass sich der Geschädigte (auch noch) mit Verzeihungsübungen befassen müsste.
Eine ähnlich klare Haltung würden sich viele Menschen auch in therapeutischen Praxen wünschen. Doch die Schuldfrage wird häufig auch dann auf den Klienten rückgeworfen, wenn ein tatsächliches Fremdverschulden zur Gänze vorliegt. Daraus erwuchs z. B. jene Haltung, dass in jedem Fall auch das Opfer (stets) Schuld hätte, weil es etwas zugelassen oder sich nicht abgegrenzt hat. Wahrer ist in vielen Fällen jedoch, dass das Opfer immer blind ist. Dies, dass das Opfer immer blind ist, ist nicht mein Gedanke, sondern entstammt meines Wissens nach einer Allegorie im Rechtswesen, zumindest einer Denkfigur daraus … Dass bei sexuellem Missbrauch an Kindern kein Kind je Schuld haben kann, weil es etwas zugelassen hat oder sich nicht abgegrenzt hätte, steht außer Frage. Ähnlich oder genauso verhält es sich m. E. bei verbalen, emotionalen, mentalen oder körperlichen Übergriffen (unter Erwachsenen). Ich wiederhole: Das Opfer ist immer blind.
Dennoch wird die Schuldfrage wenig bis gar nicht thematisiert, bzw. wird ihr ausgewichen, eben weil sie i. d. R. nicht in „lösungsorientierte Konzepte“ passt. Den schlechten/bösen Menschen will die Psychologie vielfach auch nicht wahrhaben, was unter anderem wiederum dem Berufsethos und einer gewissen Naivität geschuldet ist. (Mehr dazu nachstehend.) Doch eben dadurch setzen sich z. B. (gescheiterte) Paartherapien nahtlos in Rechtsanwaltskanzleien oder vor Gerichten fort. Aus therapeutischer Sicht sind zumeist die Klienten (Paare) schuld, die sich gegenseitig mit Schuldzuweisungen überhäufen. Sie sind es, die Therapie oder Wachstum nicht (richtig) verstehen. Auf Klientenseite ist es einfacher: Die Therapie bringt einfach nichts.
Eben deshalb empfinden Menschen Unbehagen, wenn es heißt: „Niemand muss sich schämen, wenn er therapeutische/professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.“ Nicht nur werden damit potentielle Klienten infantilisiert, sondern geht es häufig nicht um Scham, sondern um fehlendes Vertrauen. Und manchmal ist die zeitnahe Konsultation eines Rechtsanwalts einfach zielführender, insofern man im Auge behält, was Therapie im jeweiligen Fall leisten kann und leisten will. Dennoch gilt: Wenn Schuld nicht ausreichend erörtert wird, kann auch Gerechtigkeit nicht stattfinden. Und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit ist m. E. kein Unkraut auf dem Heilungsweg, das ausgerissen werden soll, sondern nach erfolgtem Ausgleich in vielen Fällen elementare Basis der Heilung.

3. Auch das Böse ist therapierbar!

Nein. Ist es in vielen Fällen nicht. Es ist eine weitere Hybris, die – wie erwähnt – aus einem edlen und humanen Menschenbild, dem Berufsethos und/oder aus Gutherzigkeit entsteht.
Es sind jedoch diese Komponenten, die ebenfalls für wenig Vertrauen sorgen. Nicht nur ist allumfassendes Mitgefühl für Opfer und allumfassende Akzeptanz für Täter inflationär, sondern gibt es innerhalb der Forensik andere Betrachtungsweisen …
Ich möchte hier nicht auf Paraphilien eingehen, noch weniger auf Menschen (Männer) wie Ted Bundy, Jack Unterweger, Dr. Josef Mengele, Josef Fritzl, Charles Manson, Wolfgang Priklopil, Jeffrey Epstein, MK-Ultra-Leiter Sidney Gottlieb und andere …
Es gibt durchaus Menschen, die in ihrer Kindheit derart traumatisiert worden sind, dass ein wie auch immer „böses Tun“ im Jugend- und Erwachsenenalter stattfindet. Inwiefern Therapie hier sinnvoll und wirksam ist, kann ich nicht beantworten, aber dass Therapie aufgrund der entsetzlichen Kindheit gerechtfertigt ist, halte ich für richtig.

Werden Menschen böse geboren?

Es gibt jedoch auch Menschen, Männer wie Frauen, die „böse“ geboren wurden. Dies ist erfahrungsgemäß für die meisten Therapeuten/Psychologen undenkbar und sorgt – alleine weil es hier steht – für hinreichend Empörung. (Ich werde nachstehend darlegen, wie ich zu dieser Auffassung komme.) Das psychologische Menschenbild geht i. d. R. davon aus, dass niemand böse zur Welt kommt, sondern dass jeder Mensch zu dem gemacht wird, was er ist/wird. Aus diesem Grund ist das Mitgefühl allumfassend und der Wille zu helfen ungebrochen.

Dennoch gibt es Menschen, die böse geboren werden. Bevor ich nun zeige, warum dies so ist, möchte, bzw. muss ich von Wolfgang Beltracci und seiner Erfahrung mit dem Bösen berichten:

Der Kunstfälscher Wolfgang Beltracci, Bewusstseinsprojektion und das Böse

Wolfgang Beltracci (geb. 1951) wurde durch sein schier übermenschliches Talent bekannt, Kunstwerke exakt und detailgetreu zu fälschen. Dabei fälschte er nicht nur Bilder einer einzigen Epoche, eines einzigen Kunststils, sondern er fälschte quer durch die ganze Kunstgeschichte, durch alle Stile, und dies so meisterhaft, dass Kunsthistoriker und Kunsthändler seine Werke für Originale hielten. Natürlich verkaufte er die Bilder teuer und wurde dadurch vermögend.
Wolfgang Beltraccis detailgetreue Fälschungen waren jedoch nicht nur künstlerischem Talent geschuldet, sondern einer bestimmten Fähigkeit: der Bewusstseinsprojektion. Von Kindheit an konnte er sein Bewusstsein loslösen und in andere Menschen und z. B. in Bilder projizieren. Dies tat er u. a. schon als Junge, als er in Museen war. Er projizierte sein Bewusstsein in die Bilder hinein und erhielt so umfassende Informationen zu dem Bild, zur Bildentstehung, zur Zeitepoche, zum Maler, zu den verwendeten Farben, zum Kunststil usw. …
Dies ist nicht mit erhöhter Empathie, Sensibilität oder Fantasie zu verwechseln. Eine Bewusstseinsprojektion ist „technisch“ etwas anderes.
Als Wolfgang Beltraccis Betrug aufflog, ging er für etwa vier Jahre ins Gefängnis. In dieser Zeit hatte er Kontakt zu Mithäftlingen und erfuhr über die Bewusstseinsprojektion eben dies: Es gibt Menschen, die werden böse geboren. Nicht ein einziges Mal war der Vater grob oder die Mutter lieblos. Kein einziges Mal wurde das Kind an der falschen Brust gesäugt oder vom falschen Spielzeug gelangweilt …

Um nachvollziehen zu können, was Wolfgang Beltracci an den Mithäftlingen empfunden und erkannt hat, ist es notwendig zu begreifen, was Bewusstseinsprojektion (wirklich) ist und wie sie funktioniert.

Wie funktioniert Bewusstseinsprojektion?

Bewusstseinsprojektion wird häufig mit Remote Viewing (Fernwahrnehmung) in Verbindung gebracht. Einer der bekanntesten Remote Viewer war Ingo Swann (1933 – 2013), der u. a. für den CIA gearbeitet, bzw. spioniert hatte. Remote Viewing ist in gewisser Weise durchaus eine Bewusstseinsprojektion, doch ist das Spektrum m. E. größer.
Auch ich habe die Fähigkeit, mein Bewusstsein zu projizieren. Anders als Wolfgang Beltracci wurde ich nicht mit dieser Fähigkeit geboren. Sie wurde mir im Zuge meines Kundalini-Erwachens im Jahr 2012 zuteil. Ich selbst habe mich seither nicht nur in Pflanzen, Tiere und Menschen projiziert, sondern auch in Dinge.
Innerhalb der Bewusstseinsprojektion tritt das eigene Ich vollständig oder teilweise zurück. Dies ist ein wesentliches Kennzeichen und Unterscheidungsmerkmal zur Empathie oder zur erhöhten Sensibilität. Die Bewusstseinsprojektion bringt es mit sich, das eigene Ich aus Perspektive eines anderen Menschen, Tieres, Dinges usw. zu erleben, wobei das eigene Bewusstsein verzerrt, verkleinert oder vergrößert sein kann. Das temporäre Ablegen des eigenen Ichs macht die (echte) Bewusstseinsprojektion erst möglich. Könnte das eigene Ich nicht zurücktreten oder zur Gänze vergessen sein, gäbe es keine Bewusstseinsprojektion – kein exaktes Erleben aus Perspektive eines anderen.
Ich kann daher sehr gut nachvollziehen, wie Wolfang Beltracci Bilder, Kunstwerke und Mithäftlinge (wirklich) empfand.
Innerhalb der Bewusstseinsprojektion ist nichts unmöglich. Man kann sich in größere Abstraktionen wie mathematische Formeln, Licht, Fußbälle, Lego-Welten, Comics, Filme, Bücher, Musikstücke und Stofftiere projizieren. Nichts ist unmöglich. Das Bewusstsein kann dabei – je nach Projektions-Objekt – verkleinert oder vergrößert werden, feiner oder gröber werden …
Beispiel für eine Projektion in Dinge: Als ich einmal in einem paar Damenschuhe war, das gerade von einer Frau anprobiert wurde, erlebte ich meinen physischen Körper exakt auf die Form der Schuhe begrenzt. Die Füße der Frau füllten mich aus und die Zufriedenheit der Frau, die über die modischen Schuhe Freude empfand, schwappte auf mich über. Ich freute mich, weil sie sich freute. Mein Bewusstsein war also verkleinert, aber durchaus freudvoll.

Bewusstseinsprojektion in einen „bösen“ Menschen

Bewusstseinsprojektionen können bewusst initiiert und gelenkt werden, doch gelegentlich gibt es auch Automatismen, dies insbesondere in der Meditation oder in bestimmten Situationen …
So geschah es einmal, dass ich an einem Winterabend, als ich meine Hündin Gassi führte, die Straßenseite wechselte, weil ein betrunkener Mann entgegen kam. Kaum war ich auf der anderen Straßenseite, glitt mein Bewusstsein selbständig in den Mann hinein, man könnte auch sagen, es dockte an.
Sonach erlebte ich alles aus Perspektive des Mannes: Ich fühlte sein Herz, hörte seine Gedanken, dachte seine Gedanken und hatte Brutales, Hässliches und Unmoralisches im Sinn. Genau genommen war es ein furchtbares Erlebnis. (Menschliche Niederungen können bodenlos sein.)
Dass ich ICH bin, ist in diesen Momenten – während der Projektion – ausgeblendet. In diesen Momenten ist es sogar äußerst schwer, mich an mich selbst zu erinnern. Ich wiederhole: Die (echte) Bewusstseinsprojektion verlangt ein temporäres Zurückstellen der eigenen Identität, andernfalls wäre die Bewusstseinsprojektion – das Erleben aus Perspektive eines anderen Menschen, Tieres, Dinges usw. – nicht möglich.

Wolfang Beltracci hat über Bewusstseinsprojektion das Böse erfahren und erkannt und kam zu dem Schluss, dass es Menschen gibt, die schon böse geboren werden. Dies äußert er im Interview vom 13.07.2020 mit dem Titel „Wolfang Beltracci, der Meisterfälscher im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal „WissensWerteWelt“.
Ich selbst habe eben dies ebenfalls (schon viele Male) erfahren. Dabei ist eine Momentaufnahme manchmal nicht mehr als das, eine Momentaufnahme, doch manchmal fließen darüber hinaus auch Informationen von weiter draußen ein, weswegen ein ganz klares Bild von der inneren Beschaffenheit eines Menschen entsteht. Selbstverständlich kann der Informationsinput über die Geburt hinaus gehen und noch weiter hinaus/zurück zu anderen Inkarnationen etc. … Aus diesem Grund kann ich nichts anderes behaupten, als das: Es gibt Menschen (Männer und Frauen), die tatsächlich böse zur Welt kommen. Es war übrigens MK-Ultra-Leiter Sidney Gottlieb derart. Auch nur anzunehmen, dass diese Menschen Mitgefühl oder gar Therapie verdient hätten, ist genauso aberwitzig, wie anzunehmen, dass Therapie in diesen Fällen wirksam wäre.

Es sind daher Therapeuten, die sich aus Naivität, Unvermögen oder Gutherzigkeit als das „Licht der Welt“ wähnen, (für mich) alles andere als vertrauenswürdig.

4. Flirten und Mann-Frau-Begegnungen

Für mich weiters interessant und aufschlussreich war die „therapeutische Antwort“ auf einen Korb, den ich gab, bzw. auf Misserfolg im Flirten.
Ich wurde erst jüngst (August 2020) von zwei Therapeuten, die ich in Deutschland kennengelernt habe, gleichzeitig umworben. Der Kontakt war jeweils oberflächlich. Obwohl beide wenig älter waren als ich, wusste ich von beiden nicht mehr als das, was ich aus dem Stegreif vom dritten Breitengrad unterhalb des Äquators weiß: Es gibt (vermutlich) Land und Wasser.
Auch war es für mich nicht wichtig, mehr in Erfahrung zu bringen, weil ich ohnedies mit einem großartigen Mann zusammen bin. Doch auch wenn ich nicht in einer Beziehung wäre, hätte ich auf die Avancen aus dem einfachen Grund nicht reagiert, weil mir beide Männer optisch nicht gefielen.
Die Ausschlusskriterien waren also, dass ich sehr glücklich bin und mangelnde Attraktivität beider Männer.
Es erübrigte sich demnach jede weitere Kontaktintensivierung. Ich schlug also die Einladungen aus, reagierte nicht auf E-Mails, blieb höflich distanziert und verwies u. a. auf meine bestehende Beziehung.
Als beide den Korb als das erkannten, was er war, war die Reaktion interessant. Hielt sich einer erst eine Weile zurück und trug es (scheinbar) mit Fassung, kam vom anderen ein durchaus spannendes Wort-Tsumani über das Wesen der Frau, das im letzten Absatz von vier Seiten auf mich verwies und mir gewissermaßen zu einem Ja zu diesem Mann verhelfen hätte sollen …
Der andere kommentierte über Wochen zusehends bissiger und unterstellte mir schlussendlich eine gewisse, psychische Pathologie.
Was hier deutlich wird, ist gleichermaßen bedauerlich wie amüsant. Das eigene, gekränkte Ego rächt sich im ersten Fall durch „Manipulation“, im zweiten Fall durch eine Pathologisierung meiner Person. Nicht er, der Bewerber, kommt aus diesem oder jenen Grund nicht infrage, sondern ich, die Angebetete, bin (plötzlich) das behandlungswürdige Subjekt. Es war wohl leichter, die Zurückweisung mit einer therapeutischen Schmähung meinerseits abzumildern, als den Korb zu nehmen.
Die Zurückweisung, der gescheiterte Flirt, das ist es, was mit psychologischer Pathologisierung gerächt werden sollte. In dieser Umdeutung muss (m)ein Nein auch nicht erkannt oder erörtert werden, womit das Ego eine Schutzhaltung (vor der Wahrheit) einnimmt.
Vermutlich ist es unschön, einen Korb zu bekommen. Vielleicht kränkt es, vielleicht enttäuscht es, vielleicht zerstört es Hoffnungen und Erwartungen. Und häufig geschieht danach eben dies: Das ehemals hoch verehrte Flirtobjekt wird kleingeredet, entwertet, zur Persona non Grata usw. … Es ist dieses Verhalten schon unangenehm, wenn es von „normalen“ Menschen (Männern und Frauen) kommt, doch von Therapeuten hätte ich persönlich mehr erwartet …

Es ist übrigens keine Pathologie, wenn jemand einen Menschen nicht attraktiv findet. Es hat u. a. mit persönlichen Vorlieben und ferner mit Biologie zu tun, wann jemand warum attraktiv ist und wann nicht. Ich denke, jeder Mann müsste den Kopf schütteln, wenn eine Therapeutin ihm einreden wollte, mit ihm stimme etwas nicht, weil er speziell diese Therapeutin nicht attraktiv findet, andere Frauen aber schon. Noch absurder wird es, wenn seitens der Therapeutin Abhandlungen kämen, was mit der Libido des Mannes und seiner Männlichkeit nicht stimmte, weil er speziell diese Therapeutin nicht reizvoll findet …
So konnte auch ich nur den Kopf schütteln und mich wundern. Es ist also die „therapeutische Reaktion“ auf ein Nein oder schlicht auf einen Korb sehr erhellend und natürlich lässt es Rückschlüsse auf diese Person zu. Auch hier zeigt sich eine m. E. obsolete und fehlplatzierte Psychologisierung des Alltags und Hybris.

Wenn ein nicht-psychologisierter Alltag außerhalb therapeutischer Praxen nicht möglich ist, ist auch eine nicht-psychologisierte Betrachtungsweise undenkbar. Ein missglückter Flirt ist im Grunde nicht mehr und nicht weniger als das. Und wer einen Korb nicht nehmen kann, ist m. E. lediglich unreif, bzw. wenig erwachsen, wobei es egal ist, ob er Therapeut, Doktor, Tischler oder Taxifahrer ist.

Schlussbetrachtungen: Kritik der Psychologie

Glaubten die Menschen vergangener Zeiten, dass sie irgendwann und hoffentlich von Gott erlöst werden, so ist anstelle dieses Glaubens u. a. Psychotherapie gerückt. Geschah in vergangenen Zeiten ein Unglück oder ein Scheitern, wurde Aberglaube oder ein willkürlicher Gott herangezogen, der für das Scheitern verantwortlich war. Der moderne Mensch jedoch schreibt sich das Scheitern selbst zu, bzw. einem fehlenden Selbstwertgefühl. Wer seinen Arbeitsplatz verliert, war vielleicht im jeweiligen Beruf zu alt oder zu teuer, nicht aber mit fehlendem Selbstwert ausgestattet. Krise als Chance, Scheitern als Ausgangspunkt zur Selbstentwicklung und ein sich Abmühen an einem vermeintlich fehlenden Selbstwert, ist hierin blanker Zynismus, zumal die Selbstwertschädigung durch die Kündigung erst entstand, nicht aber zur Kündigung führte …
Dies sieht auch Albert Krölls – wie eingangs erwähnt – so. Krölls kritisiert u. a. Rogers, den Determinismus der Psychologie, die Aggressionstheorie, Sigmund Freud und den Behaviorismus.
Anstatt ausschließlich innerpsychische Vorgänge zu beleuchten, schlägt er Kritik an der Leistungsgesellschaft vor, die u. a. in Mobbing, Selbstveräußerung, Konkurrenzdenken etc. besteht. Wer diese Kritik missachtet, bildet zwangsläufig falsche Urteile aus, welche die Psychologie (erst) zu ihrem System gemacht haben. In diesem Sinn ist Albert Krölls durchaus politisch.
Weiters benennt Albert Krölls schlechtes, menschliches Verhalten klar und deutlich. Die verletzte oder wütende Reaktion erachtet er als  „normal“ und „gesund“, sowie er die daraus entstehende Sehnsucht nach Ausgleich (Gerechtigkeit) als „normal“ betrachtet. Aus diesem Grund sind m. E. auch die Seligpreisungen Jesus Christus bis heute „normal“, eben weil sie dem Wunsch nach Gerechtigkeit entsprechen:

Jesus sagte u. a.: „Selig sind, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen, denn ihnen gehört das Himmelreich.“
Er sagte nicht: „Selig sind, die auch dann noch ihren eigenen Anteil suchen, wenn sie keine Schuld haben.“

Der Ausgleich geschieht im Rechtswesen deutlich schneller, effektiver und klarer als innerhalb Therapien, eben weil die Schuldfrage umfassend erörtert und nicht hinsichtlich eines Therapiezieles unterdrückt oder pervertiert wird. Endlich „Recht zu bekommen“, nachdem eine Person sich falsch verhalten hat, ist für Menschen befreiend und wohltuend.
Auch sieht Krölls ein „kunstvolles Scheitern“ nicht per se als kunstvoll. Das heißt: Wenn von außen etwas erleidet wird, braucht der Fehler nicht (in jedem Fall) bei sich selbst detektiert werden, so wie niemand etwas dafür kann, wenn er einen Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer erleidet. Menschen, die es so sehen, zeigen m. E. mehr seelische Gesundheit als sie seitens der Psychologie gemeinhin zugebilligt bekommen.
Therapien, die Hilfe beim Zurechtkommen mit der Welt (so wie sie ist) bieten, sind m. E. so kali-yugisch (pervers/zynisch), wie Modifikationen an ein „krankes“ System. Wer z. B. Probleme am Arbeitsplatz, mit Kollegen und/oder dem Chef hat, wird psychologisch ermächtigt (aufgebaut), wieder fit gemacht oder „stationär“ für eine Weile aus dem Rennen genommen. Nach dem Boxenstopp geht es weiter, ob am selben Arbeitsplatz oder einem neuen, sei dahingestellt. Unhinterfragt und ungelöst bleiben die Unterdrückungsmechanismen der Arbeitswelt an sich, unhinterfragt und ungelöst bleibt strukturelle Gewalt. So macht sich die Psychologie in dieser Funktion, als Seelen-Mechaniker im Boxenstopp, zum Handlanger des kapitalistischen Leistungssystem, nicht aber zum Heilsbringer des Menschen. In gewisser Weise folgt sie dem schulmedizinischen Denken, Feuer mit Wasser zu bekämpfen, Bakterien mit Antibiotika usw. Dagegen sagte Pierre Jaque Antonie Béchamp: „Der Erreger ist nichts, das Millieu ist alles.“ In einem schlechten (Körper-)Millieu kann das Schädigende (Bakterien/Viren) erst umfassend gedeihen. So ist auch die Außenwelt, bzw. die Gesellschaft, das Millieu, an dem der Mensch erkrankt. Wer das Millieu heilt, heilt letztlich alles. Wer dagegen einen Menschen kurzfristig „repariert“, das Millieu aber ignoriert, wird immer zu tun haben …
Dass Menschen mehr und mehr in therapieskeptische Haltungen finden, ist u. a. diesem Umstand geschuldet: Therapien werden als kurios/skurril, realitätsfern und wenig effektiv empfunden.

Dessen ungeachtet kann ich (persönlich) Stanislav Grof, Erich Fromm, Viktor Frankl, Wilhelm Reich, Eugen Drewermann, Jeffrey Mishlove und ja, auch Timothy Leary, bestehen lassen. Dies jedoch weniger aufgrund ihrer Modelle/Konzepte/Theorien, sondern aufgrund der Menschen, die sie sind/waren.
Doch was ich über die Jahre öffentlich von Therapeuten, die sich u. a. in Talkshows oder Gesprächsrunden zu Wort meldeten, oder privat im Umkreis gehört und erlebt habe, ging i. d. R. mehr in Richtung dargestellter „Hybris“.
Jetzt, während der Corona-Krise, kann ich mich einmal mehr nur noch wundern. Es scheint, als hätte die Psychologie ihren Zenit entweder nie erreicht oder schon lange gehabt.

Buchverweis: Albert Krölls:  Kritik der Psychologie: Das moderne Opium des Volkes – Buchlink

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Ein Gedanke zu „Psychologiekritik: Die Hybris der Therapeuten“

  1. Danke, Danke, Danke für diesen erhellenden Artikel. Ich fühle mich verstanden und nicht mehr ganz so allein. Meine eigenen Erlebnise aus therapeutischer Erfahrung spiegelt das ganz klar wieder. Ich habe mich als Patient häufig schuldig gefühlt und mir war lange nicht klar woran es lag. Erst als ich mich auf meinen eigenen Weg gemacht habe, habe ich vieles veratnden. Ganz liebe Grüße Sabine

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