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Neoterisches Bewusstsein

Moderne Spiritualität | Bewusstseinswandel | Kundalini | Energetik |

Kategorie: Spiritualität im Jahreslauf Seite 1 von 2

Prophezeiungen 2019

Prophezeiungen 2019

Prophezeiungen 2019Was bringt das Jahr 2019?

Prophezeiungen 2019: 

Mittlerweile gehört es zur Tradition, dass ich alljährlich meine Intuition bemühe und meine Prognosen für das nächste Jahr darstelle. Langjährige Leser des Blogs wissen, dass ich kaum oder nie in subjektivierten Allgemeinplätzen spreche, vor allem, um Ambiguitäten vorzubeugen und um mich, bzw. den Inhalt, klar darzustellen.
So schärfe ich mich, bevor ich einen Artikel schreibe, stets im Mentalen, kläre Positionen ab, recherchiere, prüfe, erarbeite und gieße letztendlich die Inhalte mit allen mir zur Verfügung stehenden sprachlichen Mitteln in Form. Und so ist die Text-Aussage sharp, die Interpunktion präzise, die Semantik klar, der Inhalt auf best mögliche Weise objektiv abgebildet …

Doch einmal im Jahr, im November, gehe ich für zwei bis drei Tage in die innere Emigration, bzw. in die innere Klausur … Es gibt kein Social Media, keine Youtube-Dokus, kein Schreiben, kein Lesen – keinen Input von Außen. Es gibt nur mich, Meditation, tiefes Fühlen, mentales Sehen, Wahrnehmung, Spüren … Und so öffne ich die stets dicht verschlossenen Schotten, werde weich und sanft und sensibel, lasse mich von inneren Bildern berühren, mitnehmen, ansprechen …, tauche unendlich tief ab und ein in die Sphären jenseits der Sprache und/oder fliege darüber sehend und unberührt darüber hinweg, mit dem einzigen Licht im Mentalen, dem sehenden Dritten Auge …

Das tat ich die letzten drei Tage und stellte die inneren Weichen auf „Was bringt das Jahr 2019?“. Wie immer ist dieses Öffnen und Eintauchen aufwühlend, schön und kräftezehrend und „viel“ … Ich öffne mich in dieser Weise nicht allzu häufig, da ich ansonsten die Adaption für das Irdische verlöre, doch für euch tue ich es einmal im Jahr …
… und habe jetzt, da ich eben wieder auf der Erde „gelandet“ bin, jetzt, wo ich hier sitze, immer noch benetzte Augen und zittrige Finger …

Daher noch ein kurzes, notwendiges Vorwort: Nachfolgendes ist in Wörter gegossene „Seelensprache“. Gesprochene Sprache an sich ist aus geistiger Perspektive verdunkelnd. Sanskrit – die älteste Sprache der Welt – mag als göttliche Ursprache gedeutet sein, siehe energetische Mantras, aus welchen die Sanskrit-Sprache entstanden ist … Dennoch reicht Wortsprache nicht an die störungsfreie Sendungsweise von Telepathie oder Übertragung von Gedankenbildern und Gefühlsvorstellungen, wie es z. B. in den astralen Ebenen stattfindet, heran … So ist vor allem der Seelenausdruck, der auf die materielle Wortebene heruntergebrochen ist, im phonetischen Sinn subjektiviert, daher je nach Betrachtungsweise und Bewusstseinsniveau des Empfängers interpretierbar, was gewisse Paralogismen (Fehlschlüsse) nicht ausschließt. Aus diesem Grund bitte ich jeden für sich selbst zu prüfen, ob das Dargestellte für ihn persönlich stimmig ist, bzw. mit mir tief in Verbindung zu gehen, den Rapport von Weisheit zu Weisheit, von Herzturm zu Herzturm herzustellen, weil alles Nachfolgende nur im Verbund mit euch allen Sinn ergeben kann.

Rückblick

Kennt ihr das? Wann immer ihr etwas im Außen erreichen wolltet, kam eine Hürde, ein Hindernis auf euch zu, auf dass ihr wieder auf euch selbst zurück geworfen wart. Aber ihr gabt und gebt ja nicht gleich auf … Und in der dritten Runde, wo ihr euch noch einmal tapfer aufrafftet und noch einmal die Fäuste hobt, dann, plötzlich der K.O.-Schlag … Nein, nie wieder äußeres Tun, Streben und Wollen … Was nicht leicht geht, wird auch nicht mehr „durch-geboxt“ – und so ein weiteres Erwachen … 
2018 und die Jahre davor waren in der Dynamik wie ein sich selbst beschleunigendes Geschoss, das mehr und mehr zu einem hellen Punkt am dämmernden Horizont wurde …
So viele Menschen erwach(t)en, zuerst politisch, dann geistig, dann spirituell … Sie entwarfen neue Lebensmodelle und Erwachen 2019Visionen … Lebten erst viele minimalistisch, verzichteten bewusst auf Konsum, so leben heute viele als Selbstversorger … Lebten erst viele Menschen vegetarisch, so leben heute viele Menschen vegan oder rohvegan … Alternative Lebensmodelle wurden entworfen und/oder konsequent gelebt. Es folgte das geistig-intellektuelle Erwachen, Menschen, die ein Sendungsbewusstsein entwickelten, so wie auch ich vor zwei Jahren vom Empfänger zum Sender wurde und den Blog startete … Alternative Medien entwickelten sich ca. ab 2011, andere Denkgewohnheiten etablierten sich, das Nachdenken über etwas entpuppte sich als zu langsam, denn um schnell zu bleiben, war es wichtiger, vor-zudenken …
Diesem wiederum folgte das spirituelle Erwachen, wiewohl alle drei Erwachungsstufen, politisch, geistig, spirituell, zyklisch sind … Eines bedingt das andere und korreliert innerhalb eines geschlossenes Kreises, der in jede Richtung beschritten werden kann – siehe Bild …
2018 – für viele schwierig … Erwachen macht(e) einsam, trennte vom Gewohnten, dem Normalen ab … Es war eine Versingulierung all jener Lichter, die langsam immer heller wurden … Und doch wünschten sich viele, es möge aufhören, wünschten sich zurück in die Unwissenheit, in das banale Glück des Konsums, in die sicheren „Minen“ der Arbeitswelt, in die sorglose Zufriedenheit des Alltagsmenschen …
2018 … Mein Frieden wurde mehr als einmal zertrümmert. Wollte ich mich aus dem ganzen Social-Media-Gerangel zurückziehen, gab es einen heillosen Sog genau dorthin, wollte ich eine spirituell reife Beziehung leben, gab es einen harten Schlag zurück … Und darüber der heillose Dissens in Angelegenheiten, die mir glasklar vor Augen standen, privat, öffentlich, spirituell, dies im quälenden Wissen, dass da (meine) Mentalkraft und (mein) Sendungsbewusstsein nicht nur die reaktionären Auf-der-Stelle-Treter, die Bremser und Schläfer abhängte, anstatt sie mitzunehmen, sondern auch so manchen weit fortgeschrittenen, wachen Geist … Was Fragen aufwarf: War ich zu schnell? Zu weit schon „vorne“? Und wie frustrierend das alles! Und warum „sendete“ ich denn überhaupt noch …?
Ja, ich lernte viel. 2012 – ein Kundalini-Erwachen und der Weg wurde seither immer steiler bis 2018 – für mich ein weiterer Schritt ins Erwachen; die Zeitqualität ein erbarmungsloses Drängen, als gäbe es zwischen den dunklen und lichten Qualitäten auf der Erde eine immer heißer werdende Reibung, die so viele Funken schlägt, dass die Schlafenden davon entzündet und die Erwachenden davon noch heller wurden und werden …

Prophezeiungen 2019

Diese Zeitqualität wird auch in 2019 weiter gehen. Es ist – lt. Seelensprache – ein Zermalmen. Zwei aufeinanderliegende Mühlsteine, einer licht und einer dunkel, drehen sich immer schneller, (be)drücken die Menschen, die Gegebenheiten darin und zerreiben auch viel und viele, doch es gibt auch die Funken …

So ist das Jahr 2019 wiederum eine Zeit großer Prüfungen einerseits, und eine Zeit großer Visionen andererseits … Wer also jetzt schon mal die Desertation vorbereitet(e), nach dem Motto „Noch mehr erwachen? Nicht mit mir! Keinen Bock mehr auf Erkennen, auf Seelenprozesse, Heilung, Ganzwerdung, Schmerz und Aufstieg …“, wird mit noch mehr herausfordernden Prozessen rechnen müssen … Dies kann im Privaten/Intimen stattfinden, nachts, wenn die Tagesgeschäfte ruhen und die Demontierungen ihren Tribut fordern, oder öffentlich und laut, im aktuellen Gesinnungsdschungel von Links-Rechts-Denken, im Bewusstwerdungsprozess innerhalb gewisser Spannungs-Pole wie Krieg und Frieden, Sehen und Blindheit, Nehmen und Geben, Macht und Ohnmacht …
Dagegen die positiven Visionen … Im Privaten/Intimen: Mehr Liebe, mehr Freundlichkeit, mehr Zugewandtheit, besser funktionierende Beziehungen, mehr Zeit, mehr Reflexion, mehr Authentizität, mehr Echtheit, Bewusstsein und Weisheit und gelebte Ethik. Und im Großen/Öffentlichen: Autarke Dörfer, Selbstversorgung als Lebens- und/oder Dorfgemeinschaft, Ashrams, Permakultur, das bedingungslose Grundeinkommen, Natur, Energieheilung usw. …

Prophezeiungen 2019 – Liebet eure Feinde

So ist die spirituelle Rüstung um diese Zeitqualität „richtig“ zu erfahren und dennoch „unverbrannt“ aus ihr herauszugehen ein Jesuswort, das ich innerseelisch stark erlebte, fühlte und erfuhr, nämlich: „Liebet eure Feinde.“
Jesus sagte konkret: „Liebet eure Feinde, denn welchen Lohn erwartet ihr, wenn ihr nur eure Freunde liebt?“
Es ist dies zunächst ein logisch pragmatischer Schluss. Die zu lieben, von denen man geliebt wird, mag leicht sein, doch die zu lieben, von denen man angefeindet, verleumdet, ausgegrenzt wird, ist schwer.
Dies bitte ich jedoch klar von bedingungsloser Liebe oder dem so groß geschriebenen Verzeihen zu unterscheiden. Wer große Kränkungen, Verrat und schwere emotionale Verletzungen erlitten hat, kann eine Verzeihungsübung anvisieren und/oder tatsächlich vergeben – nicht immer ist es möglich … Doch das Jesuswort spricht hier nicht von Vergebung, sondern von Liebe. Es geht darum, die vermeintlichen oder echten „Weltverbrecher“, die Bösewichte im kleinen oder großen Stil, nicht mehr als Feinde zu betrachten, auch wenn sie natürlich eine feindliche Gesinnung haben und sie alles daran setzen, die Erde und alles Schöne darauf zu einem noch kälteren und lebensfeindlicheren Ort zu machen … Im Brutalismus der Kapitalwelt und den damit korrespondierenden patriarchalischen Strukturen, den geopolitischen Verwerfungen und der Technologisierung wird diese Agenda auch weitergehen; sich hier naiv in eine Wohlfühlesoterik zu flüchten, zeugt m. E. nicht von echtem Erkennen oder Erwachen, sondern repetiert eine kindische Haltung, nämlich „Wenn ich nicht hinsehe, ist es auch nicht da.“

Liebet eure Feinde heißt, sich im Herzen davon nicht berühren zu lassen. Ein schlechter Mensch wird durch diese Liebe nicht notwendigerweise besser, doch es ist für die eigene Reinheit, das eigene Empfinden unglaublich wertvoll … Hilfreich ist die Vorstellung, dass ein negativer Mensch vom Dunklen okkupiert ist und davon gesteuert wird wie eine Marionette, doch dass er im Ursprung und dahinter lichtvoll ist/war und rein … Auch dieser Mensch spielt seine Rolle im Weltgeschehen, hat sein Karma, und ja, womöglich wird er noch einhunderttausend Inkarnationen und mehr brauchen, um sich von der Dunkelheit zu befreien, doch im Moment ist er der, der er ist, und so trägt auch er zum Erwachen bei, denn durch sein Sosein erkennen andere den umso helleren Seinszustand, das hellere Ziel, die edlere Absicht, die schönere Vision …
Liebet eure Feinde heißt weiters, dass man auch all jenen Menschen, die man für „feindlich“ hält, im direkten Umfeld – sei es der Nachbar, der Expartner, ein Elternteil, Kollegen, der Chef … – nicht mehr als Feind detektiert. Das mag schwer sein. Was der/die gesagt hat, und wie der/die sich benommen hat, und wie er/sie sich aufgeführt hat … Ja. Tausendmal ja. Niemand muss sich mit jemanden quälen, der beratungsresistent, egomanisch, ignorant, unbewusst, unreif oder aggressiv ist, nicht, insofern er sich distanzieren oder abgrenzen kann, doch die innere Haltung gemäß dem Jesuswort „Liebet eure Feinde, denn welchen Lohn erwartet ihr ansonsten?“ wird insbesondere in den düstersten Stunden, Situationen Sinn und Frieden generieren – und schließt Vergeltungsschläge aus.

Hinweis: Ich schreibe dies alles sehr bewusst und aus einer umfassenderen, höheren Perspektive heraus. Die „Mühlsteine“ mahlen und zermalmen weiter … Sich in Wut und Frustration und Ohnmacht oder gar Angst zu begeben, ist nicht sinnvoll. Im Bewusstsein, dass es in dieser Welt aktuell so geschehen muss, wie es geschieht, kann man Ruhe finden, wie im Auge des Wirbelsturms – dem windstillen Zentrum in der Mitte.
Und natürlich gilt, wie immer, dass es wichtig ist, für das Gute und nicht gegen das Schlechte zu sein. Doch dies immer mit sehenden, wachen Augen in beide Richtungen.

Ich wünsche euch ein liebevolles, lichtvolles und positives Jahr 2019! Namaste, eure Tanja Braid.

Artikel, die zum Erwachen beitragen:

10 konkrete Handlungen gegen das System und für dich selbst
Polsprung 2019
Raus aus der Matrix – erste Schritte
Die 7 besten Matrix-Zitate
14 Lehrsätze, um die Matrix zu durchschauen
Realität ist eine Illusion
Der autoritäre Staat ist verwirklicht
Warum wir alternative/freie Medien brauchen
Was ist Erleuchtung?
Ethik als Basis des spirituellen Wegen
Der Unterschied zwischen Erwachen, Erleuchtung und Weisheit
Populäresoterik vs. Spiritualität
Vom Mythos Kopf gegen Herz, Verstand gegen Gefühl
Die 10 weisesten Zitate von Robert A. Monroe
Spirituelle Bücher

Buchempfehlungen zum Thema:

     

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Sehr zu empfehlen ist Noam Chomskys Kampf oder Untergang, Rainer Mausfelds Warum schweigen die Lämmer und Rüdiger Dahlkes Peace Food.

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Vollmondritual Loslassritual zum Loslassen von Altem

Vollmondritual – Loslassen von Altem

Vollmondritual Loslassritual zum Loslassen von AltemWarum ein Vollmondritual? Jeder Mensch vollzieht für gewöhnlich seine eigenen Rituale, sei es z. B. das Zelebrieren eines sonntäglichen Frühstücks oder das genussvolle Trinken einer Tasse Kaffee. Spirituelle Rituale jedoch sind weniger eine liebe, immer wiederkehrende Gewohnheit, sondern bewusst ausgeführte Handlungen, die sich gewisse Zeitqualitäten, wie etwa Sonnenwende, Herbstbeginn, Neumond etc. … oder eben den Vollmond zunutze macht. Ein bewusst ausgeführtes Ritual hat demnach eine ungleich große Wirkung.

Spirituelle Rituale können nach Bedürfnis und Erfordernis natürlich immer durchgeführt werden, doch warum die besondere, magische Qualität des Vollmondes nicht nutzen? Gerade in Vollmondphasen treten Wünsche, Gefühle und Phantasien oft deutlicher zutage. Auch wird dem Vollmond eine stärkende und aufbauende Energie zugeschrieben. Daher sollen Rituale, die speziell zu diesem Zeitpunkt stattfinden, sehr wirkungsvoll sein.

Wie entsteht ein Vollmond?

Die meisten Menschen finden Vollmondnächte magisch. Doch wie entsteht ein Vollmond eigentlich? Erreicht das Licht der Sonne den Mond ungehindert, so wird die voll erleuchtete Oberfläche des Mondes, der Vollmond, sichtbar. Dabei steht der Mond in Opposition zur Sonne und die Erde befindet sich direkt zwischen Sonne und Mond. Bei Neumond (verdunkeltem Mond) steht der Mond zwischen Erde und Sonne. Die Mondoberfläche erscheint dunkel, da hier nur die Rückseite des Mondes im Sonnenlicht steht. Ein Mondumlauf um die Erde dauert ca. 29 Tage, weswegen ca. all 14 Tage Neu- oder Vollmond ist.

Vollmondritual – Qualität des Vollmondes

Im Gegensatz zum Neumond, der für den Neubeginn, das Keimenlassen von Wünschen/Zielen/Intentionen steht, steht der Vollmond für den Abschied des alten Zyklus. Übertragen auf die innerseelischen Prozesse des Menschen steht der Vollmond daher für das Loslassen, für Befreiung und seelisch-emotionale Reinigung. Die Keime unsere Intention, unserer Ziele und Absichten werden während des Neumondes gesät. Die Früchte dieser Pläne werden während des Vollmondes reif – Zeit, die Fülle zu leben und wieder Abschied zu nehmen, bzw. loszulassen. Aus diesem Grund ist im Nachfolgenden ein Loslass-Ritual dargestellt – ein Vollmondritual zum Loslassen des Alten.

Vollmondritual – Was wird benötigt?

Du brauchst einen Zettel und einen Stift, eine Meditationsunterlage (ev. Decke, Matte, Kissen), eine Kerze und etwas Zeit für die Vorbereitung. Das Vollmondritual am Vollmondtag dauert ca. 30 Minuten. Zusätzlich kannst du Kristalle (Mondstein) und Rächerwerk nach Belieben verwenden, auch Aura Soma ist eine schöne Beigabe, z. B. weißer Pomander

Vollmondritual – Vorbereitung

Siehe zunächst im Kalender nach, wann der nächste Vollmond ist. Der Neumond ist gemeinhin mit einer schwarzen Kreisscheibe eingezeichnet, der Vollmond dagegen ist als helle Kreisscheibe dargestellt. Google weiß es natürlich auch, wenn du lieber das Internet bemühen möchtest. 😉 Trage im Kalender z. B. „Vollmondritual zum Loslassen des Alten“ ein und lege gleich eine Uhrzeit fest, wann du mit dem Vollmondritual beginnen möchtest. Die Zeit sollte vorzugsweise abends sein, wenn der Vollmond am Himmel sichtbar ist, was je nach Jahreszeit früher oder später sein kenn. Das Ritual dauert ca. 30 Minuten; es ist also ratsam, die Zeit so festzulegen, dass du währenddessen ungestört bist. Da du etwa drei Tage vorher festlegen solltest, worauf du beim Loslassritual den Fokus legst, macht es Sinn, sich drei Tage vor dem nächsten Vollmond ebenfalls einen Termin zu setzen.

Vollmondritual – Brainstorming drei Tage vorher

Etwa drei Tage vor dem Vollmondritual macht ein Brainstorming Sinn. Was möchtest du loslassen? Ist ein Lebensabschnitt vorbei? Oder: Was passt nicht mehr in dein Leben? Was darf gehen? Was belastet dich? Hindert dich am Vorwärtskommen? Stehst du dir selbst im Weg? Schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt. Es geht dabei nicht um Struktur, auch kannst du hier noch „negativ“ sein, traurig, wütend, verletzt, gereizt, verärgert etc. …

Im zweiten Schritt siehst du dir die wichtigsten Punkte an, die du im Vollmondritual loslassen möchtest. Greife nicht mehr als max. 5 Punkte heraus. Solltest du mehr Punkte bearbeiten wollen, dann empfiehlt sich, beim nächsten Vollmond ein weiteres Ritual zu vollziehen.

Setze diese max. fünf Punkte – wenn passend – ev. In folgende Formulierungshilfen:

Die Situation (beschreibe die Situation) belastet mich und ich lasse sie mit Kraft des Vollmondes los.
(Jemand) … stört mich und ich lasse den Ärger über diesen Menschen mit Kraft des Vollmondes los.
(Eine Eigenschaft) … hindert mich und ich lasse diese Eigenschaft mit Kraft des Vollmondes los.

Diese Formulierungshilfen können aber müssen nicht verwendet werden. Nicht in jedem Fall passt ein Thema genau in diese Schemata. Und natürlich können diese auch abgewandelt werden.

Vollmondritual Vollmond LoslassritualHinweis: Loslassrituale können erfahrungsgemäß etwas schwer sein. Vieles, was wir loslassen möchten, kommt entweder immer wieder zu uns zurück, ist tief in unserem Charakter verwurzelt, ist uns nicht bewusst oder wir schaffen es nicht. Darunter fallen z. B. Süchte oder toxische Beziehungen, unliebsame Gewohnheiten, Eigenschaften … Auch karmische Einflüsse können eine Rolle spielen. Die Kraft des Vollmondes innerhalb eines Vollmondrituals unterstützt in jedem Fall die eigene Motivation, etwas zu verändern. Sie unterstützt den Willen zur Tat. Die bewusste Ausführung des Rituals lenkt die Energie des Vollmondes in geistig-emotionale Kanäle, was man als die eigentliche Magie „dahinter“ betrachten kann. Das menschliche Bewusstsein lenkt die Zeitqualität, bzw. die Energie des Vollmondes um, als liefe Regen in eine Regenrinne, damit das gesammelte Wasser zu einem bestimmten Zweck genutzt wird. So, wie es nicht immer regnet, ist auch nicht immer Vollmond. Erst die Absicht, den Regen – bzw. den Vollmond – zu nutzen, bewirkt das Ergebnis.
Dennoch sollte jedes zu bearbeitende Thema sorgsam nach realistischen und ethischen (fairen) Gesichtspunkten gewählt werden. Wer z. B. einen Nachbarschaftstreit hat, wird das Problem mit einem Vollmondritual nicht dahingehend beseitigen können, dass sich der ungeliebte Nachbar in Luft auflöst, aber er kann seine eigene Einstellung dahingehend mithilfe des Vollmondes bearbeiten, dass er z. B. seine Verärgerung, seine Verbitterung und seine Wut „loslässt“, unter Umständen auch seine „Verwirrung“ darüber loslässt, um wieder klar denken zu können und die nächsten Schritte zu setzen … Hierbei ist zu erwähnen, dass sich Schwierigkeiten nicht immer von alleine legen und es oft zur eigenen Lernaufgabe gehört, zu handeln. In diesem Fall ist z. B. Untätigkeit „loszulassen“, Neutralität aufzugeben usw. … Aus diesen Beispielen wird ersichtlich, dass das Loszulassende je nach Situation und Intention sehr bedachtsam zu wählen, bzw. exakt zu bewerten ist. Es ist wichtig, genau herauszufiltern, was das wirkliche Ziel und im Eigentlichen loszulassen ist. Eine erprobte „Formel“ hierzu: Ist es machbar, ist es fair, ist es der Situation angemessen, ist es genau durchdacht?

Vollmondritual – Ausführung am Vollmondtag zur gewählten Uhrzeit

Zünde die Kerze an.
Lege dir den Zettel mit den max. fünf Notizen bereit.
Setz dich auf die Meditationsunterlage, verschränke die Beine (Schneidersitz) oder komm in den einfachen Lotussitz. (Bei Beweglichkeitseinschränkungen kannst du dich auch auf einen Stuhl setzen) Wenn möglich, schaue aus dem Fenster, lass das Mondlicht auf dich wirken …
Zusätzlich kannst du auch die Mondsteine um dich herum anordnen, Räucherstäbchen anzünden, Aura Soma verwenden, wenn du damit affin bist …

Meditation und Vollmondritual in 4 Schritten – Dauer 30 Minuten

5 Minuten: Stimme dich 5 Minuten auf die Notizen ein. Lese die Punkte laut durch, wie sehr möchtest du das alles loslassen?
5 Minuten: Übergib die 5 Punkte dem Vollmond, der jetzt sichtbar am Himmel ist. Halte die gedankliche Intention, dass der Vollmond sich deiner unbeginten Intention, all die Punkte loszulassen, 5 Minuten lang in deinen Gedanken aufrecht.
10 Minuten: Halte nun 10 Min. die Intention aufrecht, dass der Vollmond dich unterstützen wird. Visualisierung: Er wird irgendwann als Sichel am Himmel sein, schließlich zum Neumond werden und so wird er auch deine Themen in deinem Leben sanft bearbeiten/ablösen.
10 Minuten: Meditiere die letzten 10 Minuten ganz nach deinem Belieben. Lass alle Gedanken los, freue dich, dass der Vollmond dein Vorhaben befürworten wird. Und danke dem Vollmond. 🙂

Zerreiße zuletzt den Zettel und wirf ihn rituell weg: Der Mond kennt deine Pläne, du brauchst den Zettel nicht mehr. Wer mag, kann den Zettel auch verbrennen. (Auf Brandgefahr achtgeben.)

Es eignet sich das Vollmondritual auch hervorragend um die Zeit des Jahreswechsels, bsp. am letzten Vollmond vor Silvester. Du kannst es aber auch zu jedem Vollmond ausführen oder nur gelegentlich. Doch auch in Verbindung mit einem Neumondritual, in welchem es um aufbauende, erneuernde Prozesse geht, ist es sehr sinnvoll: Nach dem Loslassen das Neue zu begrüßen, das, was man gerne in seinem Leben verwirklicht sehen möchte, macht Sinn.

Hier geht’s zum Neumondritual. 🙂

Du hast Lust mit anderen Rituale und/oder Meditationen auszuführen? Dann komm doch in die FB-Gruppe Astral Space oder schau auf den Veranstaltungskalender und merke dir die Termine vor. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und können bequem von Zuhause aus durchgeführt werden.

Einige weitere geführte Meditationen (kostenlos) findest du am Ende des Artikels Ich bedanke mich mit einem Geschenk.


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Neumondritual Neumond Aktivierung des Neuen Neubeginn

Neumondritual – Aktivierung des Neuen

Neumondritual Neumond Aktivierung des Neuen NeubeginnWarum ein Neumondritual? Wir alle haben unsere täglichen, persönlichen Rituale. Die Tasse Kaffee am Morgen, das obligatorische Singen im Auto, wenn uns keiner hört, die Gutenachtgeschichte, die wir unseren Kindern vorlesen, das morgendliche Küssen und Schmusen mit Haustieren oder Familienmitgliedern … 😉 Diese immer wiederkehrenden „Gewohnheiten“ können als Ritual definiert werden, doch etwas völlig anderes sind bewusst ausgeführte Rituale zu bestimmten Zeitqualitäten, die da z. B. Frühlingsbeginn, Tag-und-Nachtgleiche, Sonnenwende … oder eben auch Neumond sein können. Der Unterschied zu einer lieben, erbaulichen Gewohnheit und einem „echten Ritual“ besteht demnach in der persönlichen Intention, des Ritualschemas und der Nutzung von gewissen Energien, welche die Zeitqualität bereitstellt.

Qualität des Neumondes

Bei Neumond (abnehmendem Mond) steht der Mond zwischen Sonne und Erde, weswegen der Mond in dieser Phase nicht sichtbar ist. Wir „sehen“ also die dunkle Mondscheibe, da die Sonne den Mond auf der für uns abgewandten Mondseite beleuchtet. Ein gesamter Mondumlauf um die Erde dauert etwa 29 Tage, weswegen sich Voll- und Neumond in einer Zeitspanne von ca. 14 Tagen abwechseln. Diese astronomische Konstellation, der Neumond, ist die richtige Zeitqualität, um ein Neumondritual zu vollziehen, um Neues (Gewolltes) im Leben zu aktivieren, denn die Energie dieser Mondqualität kennzeichnet den Neubeginn an sich. Diese lässt sich als ein Keimenlassen von Plänen, Absichten, Zielen und Wünschen verstehen, als ein Beginnen, dem der Neumond seinen Segen gibt.

Neumondritual – Vorbereitung

Du brauchst: Einen Zettel und einen Stift, eine Kerze, eine Meditationsunterlage (Decke, Kissen, Matte …), bequeme Kleidung und ein bisschen Zeit. Dauer des Rituals: ca. 30 Minuten. Zusätzlich kannst du Kristalle (Mondstein) und Rächerwerk nach Belieben verwenden, auch Aura Soma ist eine schöne Beigabe, z. B. weißer Pomander

Neumondritual – Anleitung

Siehe zunächst im Kalender nach, wann der nächste Neumond ist. Üblicherweise zeigt sich eine schwarze Mondscheibe als Neumond im Kalender, der Vollmond dagegen ist als Kreis (helle Scheibe) dargestellt. Google weiß es natürlich auch, wenn du lieber das Internet bemühen möchtest. 😉 

Trage dir am Neumondtag den Termin ein, z. B. „Neumondritual zur Aktivierung des Neuen“, und lege, vorzugsweise abends, einen Zeitpunkt fest, wann du mit dem Neumondritual beginnen möchtest. Das Ritual dauert ca. 30 Minuten. Setz dir einen weiteren Termin drei Tage vorher.

Schreibe drei Tage vorher auf, was du Neues in dein Leben einladen möchtest. Bsp.: „gesünder leben“, „mutiger sein“, „zum Nichtraucher werden“ oder „mehr Erfolg“, „mehr Lebensmut“, „gute Geschäftskontakte“, „neue Freunde“ etc. … Falls du im Leben vor Veränderungen stehst, wie „Umzug“, „Neue Arbeit“, „Neues Studium“ etc., kannst du auch diese Projekte innerhalb des Neumondrituals mit der Neumondenergie bekleiden. Ebenso kannst du auch wohlwollende, spirituelle Pläne ausformulieren, positive Affirmationen wählen, und auch diese in die Neumondenergie stellen … Was auch immer für dich wichtig ist, welche Veränderungen du für dich selbst, deine Familie oder den Planeten wünschst, alles, was einem „Reset“, Neustart oder Neubeginn gleichkommt, wird insbesondere von diesem Ritual gefördert werden.

Wirkungsweise des Neumondrituals

Hinweis: Es empfiehlt sich, nicht mehr als fünf Punkte zu notieren und dabei positiv (gerecht, fair, ethisch) und realistisch zu bleiben. Sollten es mehr als fünf Punkte werden, so können diese beim nächsten Neumond in ein Ritual gebettet werden. Der Neumond hat eine besondere Energiequalität, die sich der Ritualausführende zunutze machen kann – das heißt, dass die Verschmelzung der Zeitqualität mit dem menschlichen Bewusstsein, der diese Zeitqualität bewusst (in einem Ritual) für sich nutzt, ein Vorhaben auf „magische“ Weise fördert. Es handelt sich um ein Urbarmachen dieser Energie. Doch so, wie ein Landwirt zu gewissen Zeiten Felder bestellt oder erntet, weiß auch dieser um das Warum und Wann. Er käme nicht auf die Idee, Samen zu säen und unrealistische Forderungen/Wünsche wie „Lottogewinn“ oder „Traumgewicht in sieben Tagen“ dem Feld zu übergeben, wenn es doch letztlich um Wachstum geht. So ist auch dieses Ritual zu verstehen. Die Energie wird nutzbar gemacht und in geistig-emotionale Kanäle gelenkt. Wer z. B. abnehmen möchte, kann sich im Neumondritual in seiner Motivation darin unterstützen lassen, aber der Neumond alleine wird kaum zu Gewichtsverlust führen: Wichtig ist die Tat.

Neumondritual – Brainstorming und Formulierungshilfen

Du kannst zunächst überlegen, was alles in deinem Leben einen Neubeginn darstellt, was in naher Zukunft ansteht, welche Veränderungen du aktiv vornehmen möchtest oder was du dir in nächster Zeit wünscht. Im Sinne eines Brainstormings geht es hier noch weniger um Struktur, sondern um den kreativen Prozess. Danach kannst du die fünf wichtigsten Punkte herausnehmen und – wenn passend – ev. in folgende Formulierungshilfen kleiden.

Ich nutze die Energie dieses Neumondes für/um …
Ich bitte die Energie des Neumondes für das Projekt (Umzug, neue Arbeit, Studium …) wirksam zu werden.
Ich wünsche mir einen Neustart, weil …, und bitte die Energie des Neumondes dabei um Unterstützung.
Ich wünsche mir/ich möchte … und bitte die Energie des Neumond um Unterstützung.

Neumondritual – Ausführung am Neumondtag zur gewählten Uhrzeit

Zünde die Kerze an.
Leg dir deine Neumond-Aktivierung (den Zettel mit den fünf Notizen) bereit.
Setz dich auf die Meditationsunterlage, verschränkte Beine oder einfacher Lotussitz. Bei Bewegungseinschränkung kannst du dich natürlich auch auf einen Stuhl setzen. Zusätzlich kannst du auch die Mondsteine um dich herum anordnen, Räucherstäbchen anzünden, Aura Soma verwenden, wenn du damit vertraut bist …

Meditation und Neumondritual in 4 Schritten – Dauer 30 Minuten

  1. 5 Minuten: Stimme dich 5 Minuten auf die Notizen ein. Lese die Punkte laut durch, wie sehr willst du das alles? 
  2. 5 Minuten: Übergib die 5 Punkte dem Neumond, der jetzt nicht sichtbar am Himmel ist. Halte die gedankliche Intention, dass der Neumond sich dieser Wünsche/Pläne annimmt, 5 Minuten lang in deinen Gedanken aufrecht.
  3. 10 Minuten: Halte nun 10 Min. die Intention aufrecht, dass der Mond diese Punkte unterstützen wird. Visualisierung: Er wird irgendwann als Sichel am Himmel sein, schließlich als Vollmond, und so wird er auch deine Punkte in deinem Leben zur Entfaltung bringen.
  4. 10 Minuten: Meditiere die letzten 10 Minuten ganz nach deinem Belieben. Lass alle Gedanken los, freue dich, dass der Neumond deine Ziele befürworten wird. Und danke dem Neumond. 🙂

Es eignet sich das Neumondritual auch hervorragend um die Zeit des Jahreswechsels, bsp. am letzten Neumond vor Silvester oder am ersten Neumond im neuen Jahr. 🙂 Du kannst es aber auch zu jedem Neumond ausführen oder nur gelegentlich.

Sehr sinnvoll ist das Neumondritual auch in Verbindung mit einem Vollmondritual, in welchem es z. B. um Loslassen von vergangen Lebensabschnitten, um Loslassen von Altem geht … Etwas Altes, Vergangenes sauber abzuschließen, macht die Kanäle für das Neue erst richtig offen, bzw. schafft Raum und neue Wege.

Hier geht’s zum Vollmondritual. 🙂

Du hast Lust mit anderen Rituale und/oder Meditationen auszuführen? Dann komm doch in die FB-Gruppe Astral Space oder schau auf den Veranstaltungskalender und merke dir die Termine vor. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und können bequem von Zuhause aus durchgeführt werden.

Einige weitere geführte Meditationen (kostenlos) findest du am Ende des Artikels Ich bedanke mich mit einem Geschenk.


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Starb Jesus am Kreuz

Starb Jesus am Kreuz?

Starb Jesus am KreuzStarb Jesus am Kreuz? Um Jesus als legendäre und historische Person ranken sich nicht erst seit Dan Browns Bestseller viele Theorien, wie etwa jene, dass Jesus die Kreuzigung überlebt haben und nach Indien gegangen sein soll. Es gibt jedoch noch andere, weniger bekannte Theorien, wie z. B. dass es nie eine Kreuzigung gab. Diese Theorien, die bekannten und weniger bekannten, stelle ich in diesem Artikel vor und zeige, in welchen Punkten sie sich gegenseitig bestätigen oder widerlegen und was damals wirklich geschehen sein könnte.

Starb Jesus am Kreuz? – Theorien

1. Jesus überlebte die Kreuzigung und ging danach nach Kaschmir

Eine sehr bekannte und relativ populäre Theorie besagt, dass Jesus die Kreuzigung durch einen Trick „überlebte“. Der auf einem Stock befestigte Schwamm, den die Soldaten Jesus zum Trinken reichten, war nicht mit Essig, sondern mit Opium getränkt. Dies sei von Pontius Pilatus, der gemäß Evangelien am Tod Jesus nicht besonders interessiert gewesen soll, so veranlasst worden. Danach wurde er gesund gepflegt und ging nach Kaschmir, einer Region im Himalaya. Dort gibt es in der Stadt Srinagar ein Mausoleum mit einer Grabinschrift, worauf steht: „Hier ruht der berühmte Prophet Yuz Azaf, Prophet der Kinder Israels.“ Der Sarkophag im Mausoleum ist von Osten nach Westen ausgerichtet, wie es bei einem jüdischen Grab üblich ist, und wird als Heiligtum von Christen, Hindus und Moslems besucht. Vertreter dieser Theorie sind Holger Kerstens, Autor von „Jesus lebte in Indien“, Dr. Jeff Salz und Erich von Däniken. Letzterer meint, man müsste den Leichnam exhuminieren und überprüfen, ob Kreuzigungswunden an Händen und Füßen vorhanden wären. Erst dies gäbe Aufschluss, ob es sich tatsächlich um Jesus handelte.
Als man später das Wachs, das viele Jahre die Bodenplatten vor dem Grab verdeckte, entfernte, legte man zwei Fußabdrücke frei. Diese Fußabdrücke zeigen stilisierte Wundmale, die eventuell von einer Kreuzigung stammen könnten.

2. Ein anderer wurde anstatt Jesus gekreuzigt

Eine weitere Theorie besagt, dass Jesus kurz vor der Kreuzigung durch eine andere Person ausgetauscht wurde, nämlich durch Simon von Kyrene. Diese Theorie ist alt-apokryphisch und stammt von Basilides, einem ägyptischen Gnostiker aus dem 2. Jh. n. Christus. Ihm zufolge wurde Simon von Kyrene, der namentlich das Kreuz für Jesus getragen haben soll, anstelle Jesus gekreuzigt. Nach Basilides hätte Jesus selbst mittels seiner besonderen Kräfte das Aussehen Simons verwandelt, sodass jeder glauben musste, es handle sich um ihn selbst. Basilides ging es mit dieser Darstellung jedoch lt. Geschichtsforschung vorrangig darum, die „Schande der Kreuzigung“ zu tilgen, denn gemäß damaligem Moralverständnis empfand man es als beschämend, dass ein Messias gekreuzigt worden wäre … So schreibt Basilides, dass Jesus selbst, noch während Simon auf dem Weg zur Kreuzigung war, dabeigestanden und gelacht hätte.
Aus heutigem christlichen Verständnis ist es undenkbar, dass eine moralisch hochstehende Instanz wie Jesus, dem die „Seligpreisungen“ und die „Bergpredigt“ zugeordnet werden, sich über einen „Streich“ wie diesen amüsieren hätte können. Befasst man sich jedoch näher mit Basilides Schriften, stößt man bald auf die Ahura-Mazda-Ahriman-Kosmologie des Zoroastrismus, einer Religion, die auf Zarathustra (2. Jahrtausend v. Chr., Iran) zurückgeht. Der Zoroastrismus war schon lange vor Entstehung des Christentums monotheistisch und dualistisch geprägt. Bei Friedrich Nietzsche wiederum schließt sich der Kreis in der berühmten philosophischen Schrift „Also sprach Zarathustra“. Es ist also, trotz des sich amüsierenden Jesus am Wegesrand des Kreuzigungszuges, die Kosmologie des Basilides nicht nur apokryph und im begrifflichen Sinne herätisch, sondern als gnostische Anschauung wertvoll.

3. Die Kreuzigung als Verschwörung um Jesus

Obiger Theorie nahe stehen die Durchsagen von Seth, welche die Autorin Jane Roberts (1929 – 1984) in den bekannten Seth-Büchern aufgezeichnet hat.
Zitat aus Gespräche mit Seth, 6. Auflage Nov. 2001, S. 415 ff: „Christus, der historische Christus, ist nicht gekreuzigt worden. Er hatte keine Absicht, auf diese Weise zu sterben; aber andere fanden, dass eine Kreuzigung nötig wäre, um die Prophezeiungen in allen Stücken zu erfüllen. Es hat eine Verschwörung gegeben, in der Judas eine Rolle gespielt hat, einen Versuch, aus Christus einen Märtyrer zu machen. Der dafür ausersehene Mann stand unter Drogen – daher die Notwendigkeit, ihm das Kreuz tragen zu helfen. (Siehe Lucas, 23). Und es war ihm eingeredet worden, er sei Christus. Er glaubte das. Er war einer der Irrgeführten, aber er war auch von sich aus davon überzeugt, dass er, und nicht der historische Christus, die Prophezeiung erfüllen müsse. Maria kam, weil der Mann sie dauerte, der sich für ihren Sohn hielt. Sie war aus Mitleid anwesend. Die verantwortliche Gruppe wollte, dass es so aussah, als hätte eine bestimmte Partei der Juden Christus gekreuzigt. Sie hatten es sich nicht träumen lassen, dass das ganze jüdische Volk einmal die Schuld davontragen würde.“
Diese Gruppe um Jesus hätte weiters, lt. Seth, den falschen Leichnam zwar abgenommen, jedoch nie ins Grab getragen, weswegen das Grab von vornherein leer gewesen war. Jesus selbst hätte sich Kreuzigungswunden zugefügt und wäre seinen Anhängern später sowohl physisch wie außerkörperlich erschienen, was die Auferstehung erklärte. Jesus hätte seinen Jüngern klarmachen wollen, was geschehen war, wurde aber von jenen, die an der Verschwörung nicht teilgenommen haben, missverstanden. Man glaubte also mehr an das „Wunder“ als an die „Verschwörung“.

4. Das Komplott mit Pontius Pilatus

Einer weiteren Theorie nach, die im Netz lediglich „mündliche Erzählung ohne Quellenverweis“ zu sein scheint, denn ich konnte keine Ursprungsquellen finden, hätten sich Pilatus und Jesus abgesprochen. Dies ginge auf jene Berichte in den Evangelien zurück, die erklären, dass Pilatus mit dem Konflikt zwischen den Juden erstens nichts zu tun und zweitens keinen unschuldigen Mann hinrichten lassen wollte. Siehe „Ecce homo“ und „Lavabo inter innocentes manus“, lateinisch für „Das ist der Mensch.“ und „Ich wasche meine Hände in Unschuld“.
So berichten die Evangelien, dass Pilatus den gegeißelten Jesus der Menge vorführte. Er soll darauf vertraut haben, dass das Volk mit diesem nun offensichtlich zur Genüge bestraften Mann Mitleid hätte. Auch bot er an, Jesus freizulassen, woraufhin sich die Menge aber auf Barabbas berief. Pontius Pilatus musste also, durch den Druck des Volkes, Barabbas anstatt Jesus freigeben.
Aufgrund dieses Konfliktes wird ersichtlich, dass Pilatus sich in der Rolle als Richter und Verurteiler nicht wohl fühlte, weswegen er sich mit Jesus abgesprochen hätte, wodurch es zu einem Komplott gekommen wäre, in welches Jünger wie „Petrus“ und „Judas“ eingeweiht worden wären. Kurz vor der Kreuzigung wurde Jesus durch einen anderen ersetzt.

5. Eine Kreuzigung gab es nicht

Eine weitere Theorie, welche auf den schwedischen Theologen Gunnar Samuelsson beruht, besagt, dass es eine Kreuzigung wie beschrieben nie gab. Er untersuchte viele griechische, römische und hebräische Schriften von der Zeit Homers, 7. Jh. v. Chr., bis ins 1. Jh. n. Chr., und stellte fest, dass Kreuzigung mittels Annageln als Bestrafung nicht beschrieben worden ist und auch in der Römerzeit keine gängige Hinrichtungspraxis gewesen wäre.
Je nach Übersetzung/Textauslegung gab es jedoch ein Bestrafungsverfahren, wonach die „Delinquenten“ an ein Kreuz gebunden worden wären. Dieses Kreuz bestand aus einem Pfahl (lat. Stipes) mit einem Querbalken (lat. Patibulum) obenauf und sah wie ein T aus. An dieses T-Kreuz fesselte man die Verbrecher, bzw. hängte man sie daran auf, sodass sie nach geraumer Zeit starben, etwa durch verdursten, ersticken, Kreislaufkollaps … Von Nägeln und „jemanden ans Kreuz nageln“ sei keine Rede. Samuelsson bestreitet aber nicht den Tod Jesus Christus am T-Kreuz wie beschrieben.

6. Die Kreuzigung im Thomasevangelium

Das Thomasevangelium zählt zu den apokryphen Schriften, die um 150 n. Chr. entstanden und 1945 in Ägypten aufgefunden wurden. Es besteht aus 114 Sprüchen (Logien) und kurzen Dialogen. In diesem Werk, das nicht eindeutig zur Gnosis gehört, jedoch m. E. nach der hermetischen Philosophie nahe steht, verweist nur ein einziges Logion auf das Kreuz, nämlich Logion 55: Jesus sagte: „Wer seinen Vater nicht hasst und seine Mutter, kann nicht mein Jünger werden. Und wer seine Brüder und seine Schwestern nicht hasst und wer nicht sein Kreuz nimmt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.“
Das koptische Thomasevangelium enthält ein einziges Spezialsymbol, nämlich das Staurogramm oder Tau-Rho. Es kommt in Logion 55 in Zeile 358 in einer Abkürzung des griechischen Wortes „stauros“ („Kreuz“) vor. Obwohl es eine gewisse Ähnlichkeit mit dem ägyptischen Ankh hat, ist es lt. Larry W. Hurtado, Autor von „The Earliest Christian Artifacts“, nicht als Ankh zu verstehen, da es signifikant anders sei und wahrscheinlich als ein Piktogramm eines Mannes am Kreuz gedacht ist.
Das heißt, dass zunächst weder das ägyptische Ankh noch die metaphorische Interpretation des Kreuzes als zugedachtes Schicksal (Joch) eine tatsächlich stattgefundene Kreuzigung ausschließen. Andererseits ist ein Piktogramm im Text, das mehr wie ein leicht nach rechts fallendes f als wie ein Ankh (☥) aussieht, als versinnbildlichter „Mann am Kreuz“ m. E. etwas konstruiert.
Liest man den Satz also bewusst als Ankh, das nach altägyptischer Vorstellung „das Weiterleben im Jenseits“ bedeutet, müsste er wie folgt lauten: „ … und wer nicht das Weiterleben im Jenseits nimmt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.“ Mit einer Kreuzigung hat das nun nichts mehr zu tun.
(Wer die Forschungen zum Turiner Grabtuch kennt, weiß, dass eigentümlicherweise die Forschungsergebnisse im Sinne der Auftraggeber ausfallen. Gläubige haben zahllose Beweise für die Auferstehung gefunden und sehen das Wunder bestätigt. Skeptiker haben zahllose Beweise für eine Fälschung des Grabtuches gefunden. Ähnlich scheint mir der Diskurs um „Ankh“ zu sein.)

Starb Jesus am Kreuz? Theorien-Kannibalismus, Pro und Contra

Was in obigen Theorien für „unterschwellige“ Verwirrung sorgt, ist, dass als Indizien-Grundlage die Evangelien oder die Apokryphen genommen werden, ferner auch historisches Schriftgut ohne direkten Bezug zu Jesus. Aussagekräftiger als bloßes Schriftgut ist jedoch die Geschichtsforschung, die sich nicht an legendären, sondern an historischen Persönlichkeiten orientiert, sowie die Archäologie.
Kreuzigung Fund Knochen Nagel FußVerlässt man sich z. B. auf Gunnar Samuelsson, so gab es kein Festnageln am Kreuz. Er aber hat lediglich historisches Schriftgut untersucht. Warum aber gibt es dann jenen berühmten archäologischen Fund, der einen Nagel zeigt, der durch einen Fußknochen (Fersenbein) getrieben worden ist? (Fund aus 1968, Jerusalem, siehe Bild). Der eindeutigste Kreuzigungsnachweis? Dies muss natürlich nicht bedeuten, dass jeder angenagelt worden ist, aber wenn es diesen Fund gibt, so ist Gunnar Samuelsson Forschung unzuverlässig.
Nimmt man nun die Theorie von Holger Kersten, Jeff Salz und Erich von Däniken, wonach Jesus die Kreuzigung überlebt hätte und nach Kaschmir gegangen wäre, dürfte es, wenn man zugleich Gunnar Samuelsson glaubt, auch keine Fußabdrücke mit Wundmalen in der Bodenplatte geben. Zu diesen Fußabdrücken sei vermerkt, dass sie Reliefs sind und dass die „Wundmale“ wie kreisrunde Augen aussehen, was m. E. auch kein eindeutiger Beweis ist, zumal es auch eine weitere Kreuzigungsmethode gegeben haben soll. In zahlreichen Bildern/Gemälden wird gezeigt, dass die Füße senkrecht, von oben nach unten genagelt worden wären, doch gab es auch eine andere Variante, nach welcher die Füße waagrecht, quer durch das Fersenbein der Seite nach an den Pfahl genagelt wurden. Dies bestätigt der archäologische Fund (Nagel durch Fersenbein). Wenn es nun so war, dass Jesus auf diese Weise gekreuzigt worden ist, wie kommen dann die stilisierten Wundmale in Srinagar auf den Fußsohlen zustande, abgesehen davon, dass jemand mit zertrümmerten Fersenbeinen wohl keinen Schritt mehr zu gehen imstande ist. Doch auch wenn die Füße senkrecht genagelt worden wären, so weiß ich nicht, wie „gehtauglich“ solche Füße noch wären.
Nimmt man nun die Durchgabe von Seth an Jane Roberts, wonach sich Jesus die Wundmale nach der Kreuzigung, die ja ein anderer für ihn erleidet hatte, später selbst zugefügt haben soll, könnte auch die Jesus-in-Kaschmir-Theorie mit den Fußabdrücken wieder stimmig sein – egal, welche Kreuzigungsmethode zur Anwendung kam. Interessant in diesem Zusammenhang ist, warum Personen wie Franz von Assisi, Pater Pio, Therese Neumann ihre Stigmata immer an Händen und Vorderfüßen haben, sowie es die Krichengemälde zeigen, wenn doch erstens ungewiss ist, ob Jesus überhaupt genagelt worden ist und zweitens, wo? Es gibt auch die Theorie, dass Kreuzigungsopfer an den Handgelenken genagelt worden wären, da sie das Gewicht nur so tragen hätten können, sowie es die Theorie gibt, dass nur die Füße genagelt und die Handgelenke gebunden worden wären …
Ich kann die Echtheit der Stigmata natürlich nicht beurteilen, vermutlich sind sie „geistig-energetisch induziert“, doch ob sie genau die Stellen wiedergeben, an denen auch Jesus (oder ein Freiwilliger) gekreuzigt worden ist, bleibt letztlich ungewiss.
Was jene These anbelangt, nach welcher sich Pilatus und Jesus abgesprochen hätten, so fußt auch diese nur in den Evangelien und blendet die Historie vollständig aus. Nach dem Althistoriker Prof. Dr. Alexander Demandt ist es unwahrscheinlich, dass sich Pilatus und Jesus je in einem Prozess gegenüberstanden oder überhaupt je Kontakt zueinander hatten. Es gab keine schriftliche Anklage, keinen Protokollanten, keinen Verteidiger – all das, was für einen Prozess nötig ist, fehlte, sodass es eine reine Polizeimaßnahme war. Ein ordentliches Gerichtsverfahren stand zu jener Zeit überdies nur römischen Adeligen und Menschen mit römischem Bürgerrecht zu. Kurioserweise berichten die vier Evangelisten (Markus, Matthäus, Lukas, Johannes) aber von diesem Prozess, dem sie lt. Alexander Demandt gar nicht beigewohnt hatten. Dies täten sie deshalb, weil sie im Sinne der Prophetie schrieben, nicht jedoch im Sinne historischer Authentizität. Auch ist es ungewiss, ob es Barabbas je gegeben hat. Und woher sollten die Evangelisten dreißig bis vierzig Jahre nach Jesu Tod wissen, was in dem Prozess – wenn es ihn denn gegeben hat – gesprochen worden war? Auch das Sprachproblem bleibt unerwähnt. Jesus sprach aramäisch, Pilatus aber griechisch. So schließt Dr. Demandt, dass sich Jesus und Pilatus nie begegnet sind und Pilatus das Urteil „durchgewunken“, bzw. aus der Ferne getroffen hat.
„Liebäugelt“ man mit der Jesus-in-Kaschmir-Theorie von Jeff Salz, so gibt es auch hier Diskrepanzen. Gemäß dieser Theorie habe Jesus im Alter von dreizehn Jahren seine Heimat verlassen und wäre nach Indien gegangen, um dort die hinduistischen und buddhistischen Schriften zu studieren. Erst als erwachsener Mann wäre er wieder zurück nach Palästina gekehrt, um dort zu predigen und zu lehren. Dies würde die fehlenden Jahre im Lebenslauf Jesus erklären.
Was Jeff Salz unerwähnt lässt, ist – wiederum – das Sprachproblem, denn Jesus sprach aramäisch und nicht die Sprache des damaligen Tibets. Dass ein Dreizehnjähriger alleine den Himalaya überquert, mag verwundern, sowie es verwundert, warum seine Eltern ihm das zumuteten, bzw. gestatteten. Des Weiteren stellt sich die Frage, warum tibetische Mönche einen „dahergelaufenen“ Knaben sogleich in ihren Lehren unterwiesen, noch dazu ohne „Dollmetscher“.
Ist es daher nicht wahrscheinlicher, dass es die Lücke im Lebenslauf Jesus deshalb gab, weil er erst als etwa Dreißigjähriger zu lehren und predigen begann und er seinen Jüngern nie von seiner Zeit als Teenager oder Zwanzigjähriger erzählt hat? Oder er hat sogar davon erzählt, es war aber „zu normal“ und zu weltlich? Warum eigentlich etwas Außergewöhnliches annehmen, wenn es doch auch „simpel“ gewesen sein könnte?
Nach Jeff Salz kehrte Jesus nach der überlebten Kreuzigung wieder nach Indien zurück. Dafür hat Jeff Salz einen „Beweis“. In einer Schrift namens „Bhavishja Mahapurana“ steht geschrieben, dass der König von Kaschmir im 1. Jh. n. Chr. auf einen hellhäutigen, blonden Lehrer aus dem Westen traf. Dieser behauptete von sich, er sei angeblich von einer Jungfrau geboren und von seinem eigenen Volk als Sohn Gottes angeklagt und verurteilt worden. Und sein Name sei Izza. Das hieß Messias, bzw. Jesus. Soweit die Theorie.
Wiederum bleibt die Historie, bzw. in diesem Fall die Archäologie außen vor. Jeff Salz spricht von einem Beweis, aber sah Jesus denn tatsächlich so aus, wie er in der Bhavishja Mahapurana sowie in den Gemälden der Kirchen dargestellt ist? Hellhäutig? Blond? Der Forensiker Richard Neave hat Schädelfunde von israelischen Archäologen untersucht und kam zu einem anderen Ergebnis: Jesus Haut war dunkel, wie im nahen Osten üblich, seine Haare waren dunkelbraun oder schwarz, die Nase breit und sein Gesicht eher gedrungen. Hält man sich die Ethnien vor Augen, Asiaten, Indianer, Eskimos, Germanen, Araber, Afrikaner usw., so klingt Richard Neaves Ansatz wahrscheinlicher, denn ein hellhäutiger, blonder Lehrer mit schmaler Nase und klassischem Gesicht, predigend inmitten einer Schar leicht dunkelhäutiger, dunkelhaariger Menschen, ist m. E. fraglich. Auch die Künstlerin Akiane Kramarik, welche durch „innere Schau“ inspiriert ist, zeigt einen dunkelhaarigen Mann, Jesus, mit Vollbart.

Starb Jesus am Kreuz? – Schlussfolgerung

Aus dem Dargestellten wird ersichtlich, dass Theorien, die sich ausschließlich auf Schriftgut beziehen oder ihren Referenzrahmen ausschließlich aus den Evangelien ziehen und daraus Beweise herstellen, inakkurat sind. Die Bibel selbst, die Evangelien, reihen sich als „neues Testament“ in die Prophetien ein. Es sind u. a. für die Prophetie konzipierte Texte und als solche von „Kirchenvater“ Iräneus (2. Jh. n. Chr.) „abgesegnet“ worden.
Was hier fehlt, ist, das Augenmerk auch auf Geschichte, Archäologie und Anthropologie zu legen. So entbehrt Jeff Salz‘ hellhäutiger, blauäugiger Jesus in Indien nicht einer gewissen Romantik, macht er Jesus doch noch größer, als er es in den kanonischen Schriften, bzw. durch die Kirche, ohnehin schon ist. Glaubt man der Jesus-in-Kaschmir-Theorie, so stünde Jesus als Synthese zwischen den buddhistisch-hinduistischen Lehren mit dem Christentum quasi als Supra-Lichtgestalt über allen Religionen. Er wäre das verbindende Element …
Historisch gesehen kann man Jesus zugeschriebene Wunder sowenig verifizieren wie die Kreuzigung und die Auferstehung. So lässt sich die Frage, ob Jesus nun am Kreuz starb oder nicht, nur danach beantworten, wie groß eine Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu einer anderen ist. Auszuschließen ist meiner Meinung nach das Komplott zwischen Jesus und Pilatus. Hier sind Alexander Demandts Aussagen für mich zu gewichtig.
Am plausibelsten, wenn auch am allerwenigsten nachprüfbar, ist für mich die Seth-Aussage von Jane Roberts, wonach sich jemand im religiösen Eifer freiwillig für den Kreuzigungstod zur Verfügung gestellt hat. Die Kreuzigung fand statt, ob mit oder ohne Nägel, sei dahingestellt.
Das Grab, in welchem angeblich Jesus vom Kreuz genommener und einbalsamierter Körper gelegen war, war immer leer. Das Turiner-Grabtuch halte ich für eine Fälschung (Link untenstehend), und dass ein Leichnam einbalsamiert worden wäre, ist wiederum nur aus den Evangelien bekannt, auch als Sitte historisch anzunehmen, jedoch nicht als Tatsache zu verbriefen. Jesus erschien seinen Jüngern nach der Auferstehung, die es in diesem Sinn nie wirklich gegeben hat, physisch und außerkörperlich. Letzteres ist prinzipiell möglich. Doch da seine Jünger sich über das leere Grab schon eine Meinung gebildet hatten und die Wunden sahen, glaubten sie eher an das Wunder der Auferstehung als an die Möglichkeit, dass ein anderer anstatt Jesus gestorben war. Und so nimmt „das Drama“ seinen Lauf.

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Verwandte Artikel:

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Der Fall Jesus – Filmrezension
Gespräche mit Seth – Buchrezension

Quellen:

Youtube: Erich von Däniken – Jesus in Indien – Link
Youtube: Jeff Salz, Jesus lebte und starb in Kaschmir – Link
Buch: Holger Kersten: Jesus lebte in Indien – Link
Focus: War es überhaupt Jesus, der am Kreuz gestorben ist? – Link
Wikipedia: Basilides – Link
Youtube: Jesus starb nicht am Kreuz, Schriften des Basilides – Link
Telepolis: Gunnar Samuelsson: Christus starb vermutlich nicht am Kreuz – Link
Seite: The Gospel of Thomas, Early Christian writings – Link
Buch: Larry Hurtado: The Earliest Christian Artifacts – Link
Die Welt: So hat Jesus wirklich gelitten – Link
Youtube: Prof. Dr. Alexander Demandt: Jesus und Pilatus – Link
Buch: Prof. Dr. Alexander Demandt: Pontius Pilatus – Link
Der Standard: Forensiker Richard Neave: So in etwa sah Jesus aus – Link
Huffingtonpost: Forscher zeigen, so sah Jesus wirklich aus – Link

Youtube: Das Geheimnis des Turiner Grabtuches – Link
Bildverweis: Archäologischer Fund, Kreuzigungsnagel durch Fersenbein – Link

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Knallfreies Silvester

Knallfreies Silvester

Liebe Leser, seit 2010 ist Silvester für mich eine Nervenzerreißprobe. Nein, ich habe keine Angst vor Böllern und Knallerei, aber mein Hund hat Angst. Einige, die mich von Facebook oder persönlich kennen, wissen, dass ich dem Tierschutz sehr nahe stehe und eine Setter-Border-Collie-Mischlings-Hündin namens „Mia“ habe.
Ich habe Mia 2010 aus dem Tierheim geholt. Sie war und ist ein liebenswerter, intelligenter Hund, deren Vorbesitzer sie hochträchtig auf einer Autobahnraststätte ausgesetzt haben.

Knallfreies Silvester

Seit 2010, seit ich Mia habe, habe ich kein entspanntes Silvester mehr erlebt. Ausgehen und den Hund alleine lassen? Unmöglich. Sie springt vor Angst in die Badewanne, verkriecht sich unter dem Tisch, zuckt bei jedem Knaller so sehr zusammen, als hätte sie eine Ladung Schrot abgekommen, zittert stundenlang nonstop, hechelt, und ihr Herz schlägt so schnell und so hart, dass man es beim Streicheln spüren kann …
Ja, Silvester ist für mich blanker Horror weil es für meinen Hund blanker Horror ist. Hinzu kommt, dass mir die Kleine auch nicht mehr raus geht, weil es draußen ja jeden Moment knallen könnte. Sie macht kein Geschäft sondern verhält es sich … 

Ich weiß, davon können viele Hundebesitzer ein Lied singen.

Doch auch für Katzen, Vögel, Pferde und das Wild im Wald ist Silvester oft purer Stress.

Für ein knallfreies Silvester

Ich danke daher allen, die sich, sowie ich, schon seit Jahren für ein knallfreies Silvester aussprechen. Und ehrlich, ist es nicht besser, das Geld, das man wortwörtlich „in die Luft jagt“, für gutes Essen und Trinken auszugeben? Und wieviele Unfälle passieren jedes Jahr? Der einzige, der m. E. von Silvester profitiert, ist der Handel.

Wer vielleicht noch jünger ist und noch nie mit dem Leid der Tiere an Silvester konfrontiert worden ist, ist nun informiert und kann diese Info weitergeben, bzw. den Artikel teilen. Es gibt übrigens auch viele Menschen, für die die Silvester-Knallerei psychisch schwer zu ertragen ist. Dies kann durch Traumata bedingt sein oder durch bestimmte, meist unbewusste Ängste.

Wer sich daher für ein knallfreies Silvester entscheidet, schont nicht nur seinen Geldbeutel sondern tut wirklich etwas Gutes. Mia und ich sagen Danke. 🙂

knallfreies Silvester

 

Prophezeiungen 2018

Prophezeiungen 2018

Prophezeiungen 2018Was bringt das Jahr 2018?

Prophezeiungen 2018: Egal, ob man Nostradamus (1503 bis 1566, französischer Seher), Alois Irlmair (1894 bis 1959, deutscher Seher) oder Baba Wanga (1911 bis 1996, bulgarische Seherin) bemüht, sie alle zeichnen für 2018 und die Folgejahre ein relativ düsteres Bild. Es ist unter anderem die Rede vom dritten Weltkrieg, vom Antichristen, vom Zerfall der Gesellschaft, von Terroranschlägen, Klimakatastrophen, Hungersnöten usw. Natürlich ist es interessant, dass drei verschiedene Seher zu einem ähnlichen Ergebnis kommen, doch andererseits, betrachtet man die Offenbarung des Johannes, das Bibelbuch Daniel oder die Prophezeiung des Johannes von Jerusalem, so sind auch diese weder semantisch noch assoziativ von den Visionen oben genannter Seher weit entfernt. Es gibt bei Prophetien für Laien und Forscher meist zwei Hauptschwierigkeiten: Erstens, herauszufiltern, wann die Weissagung eintrifft sowie, zweitens, das Geweissagte richtig zu interpretieren. So fehlt z. B. bei vielen „selbstgebastelten“ Youtube-Untergangsszenarien, die sich häufig auf Nostradamus beziehen, zumeist immer eines: Wie und auf welcher Grundlage wurde interpretiert?

Aus diesem Grund möchte ich die Bibel und obige Seher heute ruhen lassen und den Blick etwas mehr in die Moderne richten. Martin Zoller, geb. 1971, ist ein zeitgenössischer Seher. Bekannt wurde er, als er 1999 ein in Bolivien abgestürztes Flugzeug hellseherisch ortete. Da er nicht in jener Weise hermetisch und symbolisch spricht, wie es z. B. Nostradamus tat, und da er überdies Zeitangaben macht, stellen sich oben genannte Schwierigkeiten zu Datierung und Interpretation kaum.

So sagt er in der „Prediction vom 02. 12. 2017“, Link unter dem Text stehend, für 2018 u. a. Folgendes voraus:

Deutschland und Frankreich

Der Konjunkturaufschwung, der 2017 stattgefunden hat, wird sich 2018 nicht halten können. (…)

Zwischen Frankreich und Deutschland werden die Gräber größer werden.

Der französische Präsident Emmanuel Macron wird unter unvorhergesehenen Druck geraten, mit dem er schwer zu kämpfen haben wird.

Frankreich gerät in einen neuen gewaltsamen Konflikt im Ausland.

Selbst Deutschland wird es nicht schaffen, Ruhe und Stabilität zu erzeugen.

Ende des Jahres wird es in Deutschland erneut eine große Krise geben.

Eine größere Krise ergibt sich aus einem Druck, der mit der Ölversorgung zu tun hat. Die USA werden den Druck auf Europa verstärken und enormen Druck auf die Regierung in Brüssel ausüben.

Die Brexit-Verhandlungen werden fortgesetzt, die Briten werden sich von Europa lösen. Auch wenn es für London zunächst negativ aussieht, wird sich der Brexit auf lange Sicht als positiv erweisen.

Donald Trump wird vor allem intern Druck erleben. Am Ende des Jahres wird er Rückschläge erleiden. Es wird einen großen Konflikt zwischen ihm und seinem Vizepräsidenten geben.

In weiterer Folge spricht Martin Zoller über die Welt als solche, was jeder selber nachlesen kann, Prediction 2018 vom 02. Dez. 2017. (Sprache Englisch).

Quelle: Prophezeiungen 2018, Martin Zoller, Prediction 2018 vom 02. Dez. 2017

Anmerkung: Obiger Text wurde von mir gewissenhaft in deutscher Sprache, mit eigenen Worten, wiedergegeben. (Original Englisch.) Es handelt sich hier um jene Textauszüge der Vorsehung, die mir für meine Leser am wichtigsten erscheinen. (Der Originaltext ist länger). Lt. Presse- und Urheberrecht ist eine wortwörtliche Wiedergabe eines anderen Textes unter Ausschluss geltender Zitierregeln unzulässig, sowie auch die zitierte Textmenge begrenzt sein soll, bzw. man ein anderes Sprachwerk bei zu großer zitierter Textmenge nicht verwenden darf oder, in diesem Fall, mit eigenen Worten wiedergeben soll. So habe ich Quelle und Autor benannt und den Inhalt frei, jedoch sorgfältig, in deutscher Sprache wiedergegeben.

Prophezeiungen 2018 – Persönliche Sicht

Neben dieser europäischen und weltbeschreibenden Prophezeiung für 2018 gibt es jedoch immer auch unsere eigenen Ahnungen. So habe auch ich mich in den letzten Tagen eingestimmt, meditativ und nach innen lauschend. Um diesen Artikel zu komplettieren, daher nun eine eher spirituelle, privatere Voraussage für 2018, die lediglich ein Mosaik-Steinchen dessen ist, was nur im Geflecht mit den Steinchen aller, die hier lesen, ein Ganzes ergeben kann …

Ich denke/fühle/sehe, dass 2018 von zwei straken, gegenläufigen Energien geprägt sein wird, wobei die eine progressiv und die andere retrograd ist. In selbem Maß, wie Menschen mehr und mehr erwachen, werden andere, vor allem in den oberen Schichten, der Regierung, der Finanzwelt, mehr Druck ausüben. Die von oben herabsickernde Emanation, der Nebel, wird noch dichter werden, jener Nebel, bestehend aus Desinformation, Meinungs-Manipulation, künstlich erzeugte Abhängigkeiten usw. … Diese Verdichtung ist gewollt. In diesem Dunst werden viele nicht mehr „klar sehen“ können, so wie es auch jetzt schon der Fall ist, ja schon seit Jahren der Fall ist, doch eben diese Trübung wird noch zunehmen. Im selbem Maß jedoch, wie der Nebel dicker wird, tritt auch die innere Gültigkeit genereller Wahrheiten immer mehr zutage. So ist es das größte Paradox, dass viele Menschen noch wacher werden. Auch wenn die Augen sagen, dass alles „normal“ ist, wird ein inneres Gefühl die Wahrheit ganz genau erkennen.
So werden auch 2018 immer mehr Menschen klarer werden. Und zwar völlig normale „Alltagsmenschen“, nicht unbedingt Esoteriker, Lichtarbeiter usw. … Diese Menschen werden klare Köpfe bekommen, werden zu Leuten, die die Realität völlig nüchtern und unverstellt sehen.
Generell werden wir alle, vor allem jüngere Menschen, mehr in die eigene Autorität kommen. Viele beginnen jetzt, ihre eigene Wahrheit immer mehr zu artikulieren. Sowie alte Politiker keine Angst vor der Zukunft zu haben brauchen, haben junge Menschen diese umso mehr. Auch unter diesem Druck wird zwangsläufig Bewegung entstehen (müssen). Während außen eine Art negative Totalität entsteht, eine harte Front, die die Mehrheit der Menschen mehr und mehr zurückdrängt, werden viele lernen, das Leben aus dem Inneren heraus zu navigieren. Die Härte führt zu mehr Weichheit. Im Brutalismus der Kapitalwelt ist sehr viel Härte. Und die Seele, jede Seele, ist davon zutiefst beschmutzt. Doch auch hier wird die Tendenz zum Erwachen fortschreiten. Vor Jahren schon hat es begonnen, dass die Menschen sich aus dem Netz des Materialismus zu befreien suchten. Aus dieser Bewegung heraus ist z. B. der Minimalismus entstanden. Für 2018 sehe ich eine Verstärkung dieser Entwicklung.
Tendenziell wird nochmals ein Relikt aus dem 20. Jh. zurückkommen: Androzentrismus – jenes Weltbild, das Männer zum Maß der Dinge erklärt. Ich habe es persönlich eher symbolhaft gesehen, Blut-und-Boden-Ideologie, heroische Standbilder, Stilisierung falscher Werte ect. … Auch Antisemitismus. Dann kam Venedig ganz stark raus, jedoch als Stück, „Der Kaufmann von Venedig“, aber ebenso die „Kurtisane von Venedig“, Veronica Franco, darunter wieder Geld, Antisemitismus, Androzentrismus … Es käme hier zu lang, wenn ich all diese Verknüpfungen darlegte. Wenn sich jemand dafür interessiert, kann er mich anschreiben.
Zusammengefasst: Die Kränkung des weißen, stolzen Mannes wird sich noch einmal mit verstärktem Androzentrismus äußern, und zwar durch alle Gesellschaftschichten. Es wird vielerorts punktuell starten und sich wellenartig ausbreiten. Ob das u. a. von Donald Trump ausgeht, weiß ich nicht, der Gedanke drängt sich natürlich auf, doch ich persönlich möchte nicht auf ihn zeigen. Es handelt sich hier um eine persönliche „Vision“, nicht um eine Stigmatisierung.
Des Weiteren sehe ich, dass 2018 die Qualität unserer Nahrungsmittel noch einmal sinken wird. Lebensmittel- und Pharmaindustrie werden hier einen Schulterschluss machen, näher zueinander rücken.

Zusätzlich habe ich auch noch eine kosmologische Perspektive eingenommen, mir die Erde „innerlich“ von außen angeschaut, sie im Reigen ihres ewigen Tanzes um sich selbst innerhalb unseres Sonnensystems angeschaut. Tja. Was soll ich sagen? Die Erde ist nicht unsere Mutter. Sie schert sich nicht um uns. Sie ist ein eigenes Lebewesen, durchaus, aber wir sind nicht ihre Kinder. Und sie liebt uns auch nicht und hat uns nie geliebt. Viel mehr ist es so, dass sie wie ein Tier ist, das in unserer Obhut ist. Wer meint, ein Hund gehöre ihm, wäre einzig und allein zu seinem Vergnügen da, unterliegt meiner Meinung nach einem Irrtum. Der Halter ist immer für den Hund da. Er hat für das Tier zu sorgen und wird in der Regel umso mehr Liebe von seinem Hund ernten, je mehr er diese Liebe und Fürsorge in das Tier investiert. Nicht anders ist es mit der Erde. Momentan halten wir sie alles andere als „artgerecht“. Je mehr wir in unsere Verantwortung kommen, diesem „Wesen“ gegenüber, je mehr wir die Erde wirklich erkennen, je mehr wir in sie investieren, umso mehr wird sie uns zurückgeben. Und erst dann. Nicht früher. (Jetzt sind wir für die Erde nur „Flöhe“.)

Nachwort: Ich bin kein Channel-Medium und keine klassische Viewerin im Sinne Ingo Swanns, siehe Artikel Remote Viewing. Kundalini-bedingt habe ich manchmal, kurz vorm Einschlafen oder Aufwachen, „Visionen“. Alles, was hier von mir geschrieben ist, ist in Kontemplation, Meditation, durch innere Wahrnehmung, Empathie und Hören auf die eigene Stimme/Weisheit entstanden, sowie durch Deutung bestimmter innerer Bilder, die verstärkt kamen. Wie gesagt: Es ist ein privates Mosaiksteinchen, das nur im Verbund mit den Steinchen aller, die hier lesen, ein Ganzes ergeben kann …

Ich wünsche euch allen ein wunderbares 2018.

Quellen:

Weiterführende Informationen:

Weiter mit Artikel Polsprung 2019 – Wissenschaft und Prophetie

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Grüne Weihnachten Nachhaltigkeit

Grüne Weihnachten – Nachhaltigkeit

Grüne Weihnachten NachhaltigkeitGrüne Weihnachten? Klar. Wenn der Schnee mal wieder ausbleibt, dann feiern wir eben „grün“ … Spaß beiseite. 2,6 Millionen Christbäume werden nur in Österreich jedes Jahr abgeholzt und weggeworfen, 29,5 Millionen waren es 2016 in Deutschland, hinzu kommen Berge aus Geschenkpapier, Barium verspritzende Sprühkerzen, Lametta aus Aluminium, Kerzen aus Paraffin, einige sinnlose Geschenke, die man irgendwo im Keller verstaut und ein bis zwei Kilo mehr auf den Hüften nach den Feiertagen. Jedes Jahr. Die Sinnlosigkeit dieses Tuns rückt langsam immer mehr ins Bewusstsein. Anlass genug, das jährliche Fest der Liebe einmal zu überdenken. Hier sieben Tipps, wie man Weihnachten nachhaltiger, grüner, gesünder und sinnvoller gestalten kann.

Sieben Tipps, wie man grüne Weihnachten feiert

1. Der Weihnachtsbaum

Weihnachtsbäume kosten je nach Größe ca. 20,00 bis 60,00 Euro. Schon seltsam, dass wir den Baum nach den Feiertagen wieder entsorgen. Es ist beinahe so, als werfe man jedes Jahr zwanzig bis sechzig Euro in den Kompost, was etwa dem Wert eines neuen Bügeleisens entspricht, das man nach nur einmaligem Gebrauch in den Sperrmüll wirft. Dies zum Kostenfaktor.
Doch davon abgesehen belastet die Aufzucht von Nadelhölzern die Umwelt, da auf den Großplantagen oft Spritzmittel und Dünger eingesetzt werden, die wiederum Böden und Gewässer belasten.
Eine Alternative zum geschlagenen Christbaum ist daher der Baum im Topf, den man nach den Feiertagen im eigenen Garten anpflanzen kann. Wer einen Garten und darin ein Plätzchen hat, kann das sicher so machen, für ein oder zwei Jahre, doch vermutlich will niemand auf Dauer seinen Garten mit Nadelbäumen vollpflanzen …
Besser ist daher ein Leih-Christbaum. Die Mitarbeiter von www.greentree.at (Österreich) und www.paderbaeumchen.de (Deutschland) liefern den Baum vor dem Fest und holen ihn danach wieder ab, was sehr praktisch ist. Nach Hause kommt dann ein Baum im Topf. Diese Topf-Nadelbäume werden danach wieder eingepflanzt und dürfen weiterwachsen.
Am idealsten jedoch ist der Christliche Gabenbaum. Dieser schont die Umwelt und ist die preisgünstigste Variante. Dabei werden lediglich Äste, wie sie beim Auslichten im eigenen Garten, in Wäldern oder in Grünanlagen anfallen, aufgestellt und dekoriert.
Natürlich kann man sich auch einen künstlichen Weihnachtsbaum kaufen und diesen jedes Jahr wieder verwenden. Doch die „Kunststoff-Tanne“ ist eben das: Kunststoff. Und wenn sie nicht über viele Jahre, gar Generationen, hält und verwendet wird, ist der Gedanke der Nachhaltigkeit, des grünen Weihnachtens, verfehlt.

2. Weihnachtsschmuck

Christbaumkugeln aus Glas sind oft mit einer Silikonlösung beschichtet. In Lametta, das aus Aluminium und/oder Kunststoff besteht, finden sich Schwermetalle und Weichmacher. Diverse Sprays, die Kunstschnee nachahmen, sind denkbar unökologisch. Wer seine Tanne/Fichte mit weißem Spray besprüht, kann sie danach überdies nicht mehr kompostieren.
Es empfiehlt sich daher, von jährlichen Modetrends, wie der Baum auszusehen hat, etwas Abstand zu nehmen. Hier einige Alternativen: Selbstgebastelte Strohsterne, Holzschmuck vom Weihnachtsmarkt, bunte Papiersterne, weihnachtliche Papiergirlanden aus Scherenschnitt, Kekse, Stoffschleifen, Häkelschmuck, Patchwork-Schmuck … Hier ist der Kreativität freien Lauf gelassen. Bücher und Video-Tutorials gibt es hierzu en masse.
Das Schöne daran: Die ganze Familie kann sich beim Aufputz beteiligen, basteln, backen, malen, falten, handarbeiten. Danach hat man nicht nur einen grünen, ethischen Baum, der in jeder Hinsicht nachhaltig ist, sondern einen grünen, ethischen Baum, der in jeder Hinsicht einmalig ist.

3. Beleuchtung

Was ist ein Baum ohne Beleuchtung? Macht nicht viel her. Doch, anstatt herkömmliche Lichterketten zu nehmen, kann man auch die LED-Variante wählen. LED-Leuchtmittel verbrauchen weniger Energie, ebenso kann man eine Zeitschaltuhr darauf programmieren, den Baum für wenige Abendstunden zum Leuchten zu bringen.
Besser jedoch – und stimmungsvoller – ist Kerzenlicht. Dabei müssen jedoch einige Punkte beachtet werden. Die meisten Kerzen bestehen aus Paraffin, das ist ein Abfallprodukt der Erdölindustrie. Die ökologischere Variante sind Kerzen aus Stearin – ein pflanzliches Öl. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass es Bio-Kerzen sind, denn nur dann stammt das verarbeitete Palmöl aus nachhaltigem Anbau. Am allerbesten sind Kerzen aus Bienenwachs. Diese enthalten anstatt Palmöl Sonnenblumen- oder Rapsöl. Ausgebrannte Stearin- und Bienenwachskerzen können außerdem problemlos kompostiert werden.
Wunderkerzen bitte nicht. Ihre Beschichtung besteht aus Barium, Eisen und Aluminium. Beim Verbrennen wird die Luft stark mit Stickoxiden belastet.

4. Geschenke

Nachhaltig ist es natürlich, Geschenke regional zu kaufen. Wer unbedingt den Kimono aus Japan verschenken will, kann das natürlich tun, lässt sich das Präsent aber quer über den Kontinent senden … Besser ist, Geschenke vom Buchladen um die Ecke zu kaufen, vom Kunstmarkt ect. … Natürlich ist Selbstgemachtes ebenso „grün“. Hier ist Ideenreichtum gefragt. Wer Vati schon wieder Socken und einen Schal schenkt, wird womöglich nur ein karges Danke ernten. Ein selbstgestrickter, moderner Pullover jedoch, der sich sehen lassen kann, ist dagegen schon etwas anderes. Ebenso ist selbstgenähte, auf den Leib geschneiderte Kleidung, nicht nur etwas Besonderes, sondern auch nachhaltig, insofern der Stoff aus Naturmaterialen besteht. Für Kinder können auch Stofftiere aus Resten genäht werden. Es gibt sehr viele Ideen.
Mutti dagegen braucht nicht schon wieder Schmuck oder Parfüm – hat sie doch noch vom Vorjahr. Naturkosmetik, insofern sie wirklich hochwertig ist, ist in der Tat ein Luxus-Geschenk. Hier kann Mann sich ausgiebigst in Drogeriegeschäften und Parfümerien beraten lassen. Wer ein Händchen hat, kann auch selber Naturkosmetik herstellen oder der Gattin ein Set kaufen …

5. Verpackung

Klar. Geschenke müssen verpackt werden. Aber muss es wirklich immer Bling-Bling machen? Wenn das Papier danach ohnehin im Müll landet?
Wer hier kreativ ist, kann Zeitungspapier mit weihnachtlichen Motiven bedrucken, was wirklich hübsch aussieht. Oder man verpackt mit Papierresten, die man vorher bemalt oder jetzt nochmals mit buntem Papier beklebt …
Wer gekauftes Geschenkpapier nicht wegwirft, sondern faltet und aufbewahrt, tut der Umwelt und dem Börserl natürlich immer etwas Gutes.

6. Sinnvoll schenken

Sinnvolles Schenken ist immer auch ethisches Schenken. Was ist schöner, als seinen Lieben Zeit zu schenken? Was brauchen Kinder denn wirklich? Nicht noch das neueste Game, nicht noch des neueste Handy, sondern Aufmerksamkeit und Zeit von ihren Eltern. Es versteht sich von selbst, dass diese Zeit nicht nur an Weihnachten verschenkt werden soll, doch wenn die ganze Familie wieder einmal um ein Brettspiel und nicht vor den eigenen Handys/Tablets sitzt, so ist es sicher eine sehr schön verbrachte Zeit.
Dass Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum gehören, sollte ebenfalls selbstverständlich sein. Jedes Jahr, im Sommer und im Winter, werden ein paar Wochen nach Weihnachten oder vor dem Sommerurlaub Tiere einfach ausgesetzt, weil sie plötzlich nicht mehr ins Konzept passen. Wer sich Tiere anschafft, geht damit eine Verpflichtung ein. Er hat für Futter, Obdach und ordnungsgemäße Haltung zu sorgen. Ein Hund kann über die Jahre kostspielig werden, insbesondere, wenn Tierarztkosten auf einen zukommen. Darüber hinaus braucht auch ein Haustier Ansprache, Liebe und Zuwendung. Ein Halter braucht also nicht nur finanzielle Ressourcen, sondern ebenso Kapazität. Er muss Zeit haben. Zeit, für den täglichen Spaziergang mit dem Hund oder für ein paar Spieleinheiten mit der Katze. Und diese Kapazität muss er über Jahre hinweg aufrechterhalten. Sinnvoller ist, eine Hunde- oder Tierpatenschaft zu verschenken. Vor allem Kinder freuen sich sehr, wenn sie eine Patenschaft geschenkt bekommen. Wer Kindern einen verantwortlichen Umgang mit Tieren lehren möchte, kann auch ein Tierheim besuchen, dort einen Hund für einen Spaziergang ausleihen oder mit dem Hund spielen … Es gibt viele Möglichkeiten, die Welt ein Stück besser zu machen, als sie ist.
Singles, die Weihnachten alleine sind, können dem Blues ebenfalls vorbeugen, indem sie mit anderen Singles gemeinsam feiern. Oftmals finden in Städten ohnehin Veranstaltungen statt. 

7. Weihnachtsessen und Backwerk

Karpfen, Gans und Bratwürstel. Viele Familien tischen zu Weihnachten reichlich auf, doch wo kommen Karpfen, Gans und Würstel her? Wer wirklich grüne Weihnachten feiern möchte, wird tierische Produkte nicht wahllos aus der Tiefkühltruhe im Supermarkt kaufen, sondern darauf achten, dass diese nicht aus Mastbetrieben stammen. Sich Fleisch/Fisch beim nahegelegensten Schweine- oder Fischbauern zu reservieren, ist ohnehin eine gute Idee.
Natürlich erzielt ein fleischloses Weihnachten die Bestnote in Sachen grüne Weihnachten und Ethik. Tolle vegetarische Gerichte findet man in jedem Kochbuch und en masse im Internet.
Ebenso sollte man beim Naschwerk, bei Keksen, Lebkuchen ect., auf vollwertige und biologische Zutaten achten. Wo kommen die Eier her? Die Milch? Die Butter? Dinkel ist Weizen sicher vorzuziehen, Rohrzucker und Honig sind weißem Kristallzucker vorzuziehen. Wer vollwertig und biologisch backt, tut nicht der Umwelt etwas Gutes, sondern auch seinem Körper.

Weiter mit dem Artikel: Die spirituelle Bedeutung von Weihnachten.

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