Höhere Bewusstseinsstufen – Gottesbewusstsein und Gott-Mensch-Beziehung – Gottevolution

Höhere Bewusstseinsstufen – Gottesbewusstsein und Gott-Mensch-Beziehung – GottevolutionWas ich nachfolgend vorstelle, ist meines Wissens nach bisher weder erforscht noch beschrieben worden. Ich arbeite mit anderen Menschen seit etwa fünf Jahren daran und ließ es bisher als offenes Modell bestehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass spätere Erkenntnisse das Modell vervollständigen werden, dennoch erscheint es mir jetzt an der Zeit, es vorzustellen.

Ich bitte Menschen, die esoterisch, religiös, spirituell und psychologisch geschult sind, Nachfolgendes nicht in ihre bisherigen Bezüge zu stellen, vor allem, wenn keine eigenen Erfahrungen in der Bewusstseinserweiterung bestehen.

Darstellungen von Bewusstseinszuständen

Modelle, die Bewusstseinsebenen, bzw. Bewusstseinszustände, skizzieren, gibt es z. B. aus der Psychologie, der transpersonalen Psychologie, der Spiritualität, aus der Theosophie/Anthroposophie, ferner aus der Religion/Mystik und sogar aus der Esoterik. Man kann aus der Psychologie hier z. B. David R. Hawkins nennen, siehe „Ebenen des Bewusstseins“, man kann an „Spiral Dynamics“ denken, man kann das siebenstufige Chakra-Modell aus der Spiritualität heranziehen, den Lichtkörper- oder Aufstiegsprozess aus der Esoterik und vieles andere …

Erstmals systematisiert wurden höhere Bewusstseinszustände u. a. im Buddhismus und im Hinduismus, insbesondere im Zen-Buddhismus und in den Yoga-Sutren des Patanjali etwa im 4. Jh. n. Chr. Die Theosophie und Anthroposophie hat sich auf Sanskritschriften bezogen und das Modell von Patanjali gewissermaßen übernommen/adaptiert. Es findet sich daher bei Rudolf Steiner ein Modell, das zum yogischen Modell große Ähnlichkeit hat. Da im westlichen Kulturkreis Sanskritbegriffe einer Erläuterung bedürfen, ziehe ich hier aufgrund der leichteren Lesbarkeit das Modell Rudolf Steiners vor.

Bewusstseinsstufen nach Rudolf Steiner

1. Mineralisches Bewusstsein (Tieftrance- oder Todesbewusstsein, Allbewusstsein)
2. Schlaf-Bewusstsein (Tiefschlafbewusstsein, traumloses Bewusstsein)
3. Traum-Bewusstsein (Bilder-Bewusstsein)
4. Gegenstands-Bewusstsein (Selbstbewusstsein, Ich-Bewusstsein, Wachbewusstsein)
5. Psychisches Bewusstsein (bewusstes Bilderbewusstsein, bewusste seelenbildende Imagination)
6. Überpsychisches Bewusstsein (bewusstes Schlafbewusstsein, Tonbewusstsein, bewusste lebensschaffende Inspiration)
7. Spirituelles Bewusstsein (bewusstes Allbewusstsein, bewusste formgebende wesenschaffende Intuition)

Noch genauer unterschieden und klassifiziert sind höhere Bewusstseinsstufen in der Yoga-Sutra des Patanjali. Zu erreichen sind diese Bewusstseinszustände nach Patanjali u. a. über Yoga, wobei Dhyana (Meditation) nur ein Teil des Yoga ist, weiters über psychoaktive Substanzen. (Patanjali nennt im Kaivalya Pada, Vers 4,1 u. a. „Drogen“ als Mittel, um über das „Menschsein“ hinauszuwachsen. Durch den Konsum bestimmter Substanzen können Illusionen und falsche Konzepte über das Ich, das Sein, die Wirklichkeit usw. temporär überwunden werden. Im alten Indien gab es das Soma (eine Kräutermischung, die zu Überbewusstsein führte), welches z. B. im Rigveda beschrieben wurde.)

Vierteilige Einteilung der Bewusstseinszustände

Nachfolgend von mir entworfene Einteilung beschreibt Wahrnehmungsebenen weniger als ein hierarchisch gegliedertes Stufenmodell, sondern als Gesamtbild.

Die Vierteiligkeit besteht aus:

1. horizontaler Wahrnehmung
2. vertikaler Wahrnehmung
3. zentraler Wahrnehmung
4. radialer oder zentrifugaler Wahrnehmung

Eine horizontale Wahrnehmung wäre im Wachbewusstsein z. B. Hellsicht, Medialität, sowie dissoziative Zustände, auch psychische Dispositionen wie Psychose und Schizophrenie. In der horizontalen Ebene (Wahrnehmung) bleibt das Bewusstsein „da“, es versendet sich nicht, es öffnet sich lediglich. Das Bewusstsein ist anwesend und offen/empfangend. Es ist weich, passiv und wird von äußeren Einflüssen berührt.

Die vertikale Wahrnehmung betrifft Mikro- und Makrokosmos. Das Bewusstsein steigt ab oder auf, es kann sich verkleinern, nach unten eintauchen in Pflanzen, Tiere und Zell-Bewusstsein usw. oder nach oben steigen und den Makrokosmos erfahren. Die Bewusstseinsprojektion kann hier als Beispiel dienen, im weitesten Sinne Remote Viewing. Auf der vertikalen Ebene findet keine Ich-Auflösung und keine Ich-Erweiterung statt, dennoch werden andere Bewusstseinszustände erfahren. Vertikale Wahrnehmung betrifft alles, was innerhalb des Universums naturgesetzlich da ist, es betrifft weniger andere Dimensionen und Frequenzbereiche.

Die zentrale Wahrnehmung betrifft innerliche Zustände, demnach In-Body-Experiences, Trance, Channeling, Klartraum, auch tiefe Meditationserfahrungen. Die zentrale Wahrnehmung findet, anders als die horizontale Wahrnehmung, nicht gerade beim Einkaufen oder Abwaschen statt, sondern in Ruhe oder im Schlaf. Die zentrale Wahrnehmung ist sozusagen im entspannten oder bewegungslosen Körper angesiedelt, wohingegen horizontale Wahrnehmung auch im aktiven und bewegten Körper – mitten im Alltag – stattfinden kann. (Fieber-Delir findet i. d. R. im Bett statt.)

Die radiale (zentrifugale) Wahrnehmung betrifft multidimensionale Zustände, Out-of-Body-Experiences, Astralreisen, Ego-Auflösung, das sich ausdehnende, sich verteilende, erweiternde und versendende Bewusstsein. In diesem Zustand ist das Bewusstsein in andere Dimensionen versendet und/oder stark erweitertet.

Es bildet diese Einteilung – wie erwähnt – das Bewusstseinsgeschehen nicht hierarchisch, sondern als Gesamtes ab. So kann jeder Mensch, sei er nun erfahrener Klarträumer, gerade dissoziativ, medialer Lichtarbeiter, Meditationserfahrener usw., sein aktuell verändertes Bewusstseinserleben dahingehend verorten, wohin es gerade zeigt:

horizontal (auf einer Ebene bleibend, aktiv),
vertikal (rauf und runter, eindimensional),
zentral (nach innen, passiv) oder
radial (nach außen, mehrdimensional).

Das Bewusstseinserleben ist damit nicht mehr dadurch klassifiziert, wie es gerade ist, sondern wohin es sich gerade bewegt.

Gottevolution: Was ist Gott?

Nachfolgendes Modell ist aus allen genannten Bewusstseinszuständen (horizontal, vertikal, zentral, radial) entstanden. Mitgewirkt haben Erwin, Marcel, Ballas, Markus, Melina, Svenja, Erich und ich. Wir alle haben in jeweiligen veränderten Bewusstseinszuständen Erkenntnisse zusammengetragen, die zu einer verblüffenden Gesamteinsicht führten, was Gott ist, was die Schöpfung ist und in welcher Weise jedes Wesen – jeder Mensch – Gott „macht“, Gott „ist“ und Gott „wird“ …

Zu unseren Fähigkeiten:

Melina: vertikal, radial
Erich: zentral, radial
Erwin: horizontal, radial
Markus: zentral, radial
Ballas: vertikal, radial
Svenja: zentral, horizontal, radial
Tanja/Ich: vertikal, horizontal, radial

Der Gottkreislauf

1. Inkarnation und vorgeburtliche Einsichten
(Markus und Svenja)

Die Erde ist (lt. Robert Monroe) von 7 x 7 (=49) astralen Schichten umhüllt, die in ihrer Frequenz unterschiedlich sind. Je nach entwickeltem Bewusstseinszustand halten sich die Seelen in diesen Sphären auf. Wenig entwickelte Seelen sind in den unteren Bereichen, sehr hoch entwickelte Seelen sind in den oberen Bereichen.

Es gibt mehrere Gründe, warum Seelen inkarnieren. Es gibt das „Versehen“, die ungewollte Inkarnation. Das Versehen ist die erste Inkarnation, die dem „Gott“ passiert, der daraufhin vergisst, dass er ein Gott ist. Das Versehen ist Zusage und Eintrittskarte zum Inkarnations-Spiel in Raum und Zeit und Materie. Danach etabliert sich die Inkarnations-Reihe über 30, 100, 1000 und mehr Inkarnationen …

Es gibt Inkarnation aufgrund Seelenabsprachen, es gibt die erzwungene Inkarnation, die von Geistführern und höheren Entitäten eingeleitet wird, auch wenn sich die Seele weigern sollte, freiwillig zu inkarnieren, und es gibt die gewollte Inkarnation. Letztere geschieht, wenn sich eine Seele z. B. auf Astralebene 31 aufhält und gewisse Erfahrungen braucht, um auf Astralebene 32 aufsteigen zu dürfen.

Je höher die Astralebenen/Lichtwelten, umso schöner und angenehmer ist es. Jede Seele kann jedoch nur aufgrund ihres aktuell ausgebildeten Bewusstseins in einer gewissen Ebene existieren.

Wenn die Seele inkarniert, hat sie einen freien Willen, jedoch kommen gewisse Erfahrungen auf sie zu, die sie machen wird und machen muss. Diese Erfahrungen sind festgelegt. Die Erfahrungen können schön oder unangenehm sein, in jedem Fall betrifft es die Seele tief.

Im Tod werden die Erfahrungen, die für diese Inkarnation durchlebt worden sind, gebündelt und als Ganzes erfahren. In diesem Moment wird klar, warum die Erfahrungen gemacht worden sind und was sie bedeuten. Wie in der Bewusstseinserweiterung vollzieht sich über das Erkennen ein Energieschub, der die Seele ergänzt, komplettiert und vergrößert. In diesem individuellen Erkenntnisgewinn bekommt die Seele jene Größe und Weite, die sie für eine höhere astrale Ebene befugt. Jetzt darf sie – direkt nach dem Tod – in die höhere astrale Ebene aufsteigen.

Dort darf sie bleiben, bis sie beschließt, auf Ebene 33 zu wechseln. Dazu wird sie erneut inkarnieren und neue Erfahrungen sammeln, um sich zu vergrößern und erweitern.

Auf der letzten Ebene ist die Dualität überwunden. Die Seele hat über unzählige Inkarnation „das Spiel“ zu Ende gespielt und darf aus dem Inkarnationsspiel austreten – demnach die Matrix verlassen und ins freie Universum zurückkehren, wo sie wieder zum Schöpfergott wird, der sie ursprünglich war.

2. Mensch-Ich und der sich selbst beschränkende Gott
(Tanja und Erwin)

Der Eintritt des Gottes in Raum-Zeit und Materie zeigt sich in jeder Inkarnation als verkapseltes Bewusstsein. Das Ich-bin-Ich-Bewusstsein ist allen Menschen eigen und kann als Normalbewusstsein bezeichnet werden. Es ist jedoch eingekapselt, ein Bewusstsein, das im Meer des „Gott-Bewusstseins“ – Überseele, Über-Ich, Wahres-Selbst – wie eine Insel schwimmt und in seiner Beschaffenheit anders ist: Die Insel ist fest, das Wasser ist flüssig. Es gibt eine klare Trennung. Das Ich-bin-Ich-Bewusstsein – die Insel – ist unfrei. Es ist an die bedingte Welt gebunden, es drückt sich linear über viele Inkarnationen in Raum und Zeit aus. Es ist das Ego, das Ich-Phantom, das sich nicht an seinen ursprünglichen Gottzustand, sein Wahres Selbst, und für gewöhnlich nicht an andere Inkarnationen erinnern kann.

Das Wasser herum ist Sein und Nicht-Werden, weil es schon „vollkommen“ ist. Das Wasser herum ist unbeschränkt und frei und nicht an die bedingte Welt gebunden. Es ist Liebe, Freude, Non-Dualismus, Wissen, Intelligenz, unendliche Schöpferkraft, Freiheit, Potential, Licht, Bewusstsein; es ist Nicht-Raum und Nicht-Zeit.

Die Ich-Phantom bildet Realität aufgrund der fünf Sinne, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen ab. Diese Erlebnisrealität ist eine unter abertausend anderen Erlebnisrealitäten.

Aus der vorgeburtlichen Erkenntnis von Markus und Svenja und vorliegender Erkenntnis von mir und Erwin ergibt sich, dass der Mensch nicht nur Träger einer Seele ist, die bestrebt ist, sich höher zu entwickeln, um wieder das zu werden, was sie ursprünglich war, sondern dass der Mensch stets und immer ein Gott ist, der sich selbst beschränkt hat, um im Inkarnationsspiel mitzuwirken.

3. Aufwachmoment und dissoziative Zustände
(Marcel, Svenja, Tanja)

In diesem Bewusstseinszustand erkennt der Mensch, dass er nicht der und nicht das ist, was er immer glaubte, zu sein. Das Ich wird als „Spielfigur“ erkannt, über das sich das „Wahre Selbst“ gerade ausdrückt. Zugleich wird die bekannte Erlebnisrealität als Illusion, Traum oder sogar Film erkannt. Das Aufwachen aus der bekannten Realität ist u. a. als Truman-Show-Effekt bekannt. Es ist dieser Zustand gleichermaßen erhebend wie verstörend.

Andere Inkarnationen können wie als falsche oder fremde Erinnerungen aufpoppen, Amnesie kann kurzzeitig auftreten, Halluzinationen, dissoziative Zustände, verschiedene Realitäten können sich überlagern … Die Fragen „Wer bin ich?“ und „Was ist das alles?“ dominieren das Erleben auf individueller, nicht auf allgemein-philosophischer Ebene.

Es ist der Mensch in diesem Zustand aufgerufen, der Wahrnehmung zu vertrauen und diese zu trainieren. Die verschiedenen Persönlichkeitsaspekte, Realitätsebenen und Warhnehmungsmodi müssen erlebt und unterschieden werden. In gewisser Weise ist es ein Training, auf dass der Mensch erfährt, dass er gleichzeitig hier und woanders ist, dass er nicht „Ich“ ist, dass das Wahre Selbst viele „Ichs“ in unzähligen Erlebnisrealitäten ausgesetzt hat, dass es aus Sicht das Wahren Selbstes keine Zeit, sondern Gleichzeitigkeit gibt. Diese Gleichzeitigkeit sorgt dafür, dass JETZT verschiedene Eindrücke aus anderen Inkarnationen aufblitzen, die auch die Tier- und Pflanzenwelt umschließen können. Es ist möglich, sich als Ente, Eisbär oder Gänseblümchen zu fühlen, es ist möglich, sich als Fellgerber, Ritter, Magd oder Space-Cowboy zu empfinden, da Gleichzeitigkeit auch Zukunft miteinschließt. (Das Wahre Selbst ist außerhalb der Raum-Zeit.) Verwirrung und Ängste treten auf. Die Alltagswirklichkeit wird traumartig, Deja Vus stellen sich ein, Erinnerungen sind traumartig, fremd, das Ich ist stellenweise fort oder überall und nirgends … Depersonalisation/Derealisation kennzeichnen den Zustand, zusammen mit anderen Zuständen, die die Psychologie i. d. R. pathologisiert, weil das Ego diese Zustände nicht „mag“. Das Ego ist für diese eine Erlebnisrealität hin konstruiert und wird alles versuchen, um die bekannte Realität aufrecht zu halten.

Es ist ein erstes Loslösen und Aufweichen der Ich-Identität aus der aktuellen Inkarnation. Das Ich wird erschüttert, auf dass die Frage „Wer bin Ich?“ so dringend wird, dass die Suche nach dem Wahren Selbst zur unabdingbaren Notwendigkeit wird.

Gleichzeitig können sich paranormale Fähigkeiten herausbilden, die mit Realitätswechsel, Zeitreisen und Teleportation zu tun haben. All das ist in dem Zustand möglich, aber i. d. R. angstbesetzt, da niemand gerne ins Ungewisse springt.

4. Erleuchtetes Individual-Bewusstsein oder „Wenn der Baby-Gott erste Schritte tut“
(Marcel, Erwin, Erich)

In diesem Moment, der Minuten, Stunden, mitunter Tage dauern kann, erfährt sich das Sein im Ich und synthetisiert das Individual- mit dem Überbewusstsein: Das Wahre Selbst drückt sich im Baum, in diesem Menschen, in jenem Menschen, in Pflanzen und Tieren aus – es ist überall und überall ist Liebe und Freude. Andere Menschen werden als Erweiterung des eigenen Ichs betrachtet. In diesem Zustand wird erkannt, dass alles, jedes Erlebnis, das extern oder intern geschehen ist, stets und immer mit einem selbst zu tun hatte. Man selbst hat das Erlebnis initiiert, nichts geschieht je zufällig. Weiters wird erkannt: Jedes Gespräch, das man je geführt hat, war immer ein Selbstgespräch, weil jedes Du eine Ich-Erweiterung – ein Ich – ist.

Es sagte der Mystiker Rumi: „Ich bin Du und Du bist Ich. Niemand kann das verstehen, der nicht seinen Verstand verloren hat.“

Dieser Zustand wird i. d. R. als freudvoll und erschreckend zugleich erlebt, so wie Wunder und Schrecken tendenziell immer nah beieinander liegen.

Der Baby-Gott fällt hin und steht wieder auf, fällt hin und steht wieder auf. So wie ein Kind gehen lernt, tut auch der Baby-Gott hierin seine ersten Schritte.

Du bist Ich und Ich bin Du und alles, was je gesprochen oder gelesen oder erkannt wurde, war ein Selbstgespräch, weil man selber alles und jeder ist. Man erkennt sich als diese eine Gottheit.

Wie in einem Ping-Pong-Spiel wird Schrecken „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“ und Entzücken „Wie genial ist das denn?“ hin und her geworfen, bis es schließlich erkannt ist: Ich bin ein werdender Gott.

Wunder und Schrecken lösen sich durch „Selbstliebe“ auf: Erkannt wird, dass Zuneigung, Wohlwollen, Liebe zu anderen innerhalb der eigenen Göttlichkeit Selbstliebe ist. Jedes liebe Wort, das je zu jemanden gesprochen wurde oder das je empfangen worden ist, ist in diesem Bewusstseinszustand Selbstliebe.

Das Jesuswort: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ bekommt nun eine andere Bedeutung.

Umgekehrt ist jedes böse Wort, das man je zu jemanden gesagt hat, Selbstverletzung.

Gleichzeitig wird offenbar, dass eigene Einstellungen für alles und für alle maßgeblich sind. Es ist wichtig, dass andere Menschen heil und gut sind, denn dann ist man selber heil. Es ist wichtig, selber gut und heil zu sein, denn dann sind andere heil. Dies wird direkt erfahren, nicht nur theoretisch erfasst …

In diesem Bewusstseinszustand werden auch Botschaften des Universums an sich selbst als solche erkannt, denn nicht Gott oder das Universum hat die Botschaften geschickt, sondern man hat sie sich selbst geschickt.

Wenn innerhalb der Psychose Botschaften auftauchen oder Bilderrätsel im Außen, die wie ein Rebus zusammengesetzt werden müssen und die nur für die betreffende Person einen tieferen Sinn ergeben, ist es dasselbe Erleben – nur kann es innerhalb der Psychose zu viel und zu überwältigend werden.

Wer aus diesem Bewusstseinszustand in den Normalbewusstseinszustand zurückkommt, liebt andere wegen sich selbst. Er liebt uneingeschränkt, weil andere zu lieben heißt, sich selbst zu lieben. Er wertet nicht mehr ab, er kann nicht mehr hassen oder verletzten, weil andere zu verletzen heißt, sich selbst zu verletzen.

In anderer Hinsicht kann danach Sinnlosigkeit oder Skepsis entstehen: „Wenn ich alles bin, dann ist alles egal.“ Oder: „Wie vertrauenswürdig sind Bücher und andere Menschen, wenn alles immer nur Ich bin? Soll ich mir selber alles glauben? Eigentlich bin ich komplett alleine.“ Oder: „Wenn das so ist, dann habe ich mich immer nur selbst belogen.“ … Dieser Erfahrung ist nicht immer leicht zu nehmen. Vieles, was zuvor selbstverständlich und klar war, wird in infrage gestellt. Erneut tritt der Wunsch in den Vordergrund, herausfinden zu „müssen“, wer man wirklich ist.

5. Schöpferkraft oder „Wenn Gottkinder Fehler machen“
(Erich, Melina, Markus, Ballas)

Erfahren wird jetzt das eigene Schöpferpotential. 

Die Erkenntnis, dass alles im Äußeren „Ich“ ist, steigert sich in diesem Bewusstseinszustand zu der Erkenntnis, dass man unbegrenzte Macht hat.

Nun wird klar, dass die äußere Welt faktisch ein Spiegel der inneren Welt ist und dass jeder Mensch jede Situation in jeder Sekunde selbst kreiert. Jeder Gedanke, alles, was innerlich in einem vor geht, manifestiert sich in der äußeren, physischen Welt. Dies wird – wiederum – nicht theoretisch erfasst, sondern direkt erfahren.

Das Umfeld spiegelt das innere Erleben in jeder Nuance und zu jederzeit wieder. Damit entsteht maximale Eigenverantwortung.

Step by Step kristallisiert sich heraus: „Ich bin der Schöpfer.“ Dies ist ein leuchtender Moment, der bald in eine andere (unangenehme) Erkenntnis mündet: Ups! Das inkludiert, dass alles, was auf der Welt passiert, mit einem selbst zu tun hat, auch wenn es weit weg sein mag. Irgendwo mag ein Krieg sein, irgendwo eine Hungersnot, irgendwo mag anderes Leid sein … Auch das hat mit einem selbst zu tun, und nachdem die erste Schamwelle durchlebt worden ist, wird klar: Das sind unkontrollierte Gedanken, Fehlschöpfungen … Man kann es noch nicht besser, man wusste es bisher nicht besser, man muss lernen, die eigenen Gedanken zu kontrollieren, ja, den eigenen Bewusstseinszustand zu kontrollieren …

Furchtbar! Negative Gedanken beschleunigen sich, können unendlich lang wachsen, in die Unendlichkeit hinein wachsen, und – oh Gott – man selber hat Anteil an dem, wie es auf der Welt aussieht. Keine böse Macht von außen, kein Teufel hat das bewirkt. Deshalb greift Gott von außen nicht ein, weil es ihn gar nicht gibt. Man hat das alles selber geschaffen, weil man noch nicht richtig gut schöpfen kann …

Wundervoll! Positive Gedanken potenzieren sich und blühen in die Unendlichkeit hinein. Wie großartig ist das denn? Und was daraus Schönes entsteht? So berührend, so schön! So grandios!

Wiederum: Wunder und Schrecken liegen nah zusammen.

Aus Gottperspektive verhält es sich so: Jeder Gedanke, mag er auch noch so beifällig sein, erschafft Realitäten und eigene Welten und diese Realitäten und Welten verselbständigen sich und laufen weiter, weiter, weiter … Das ist Schöpfung. Ein Gott schöpft nicht statisch, wie ein Maler, der ein Bild malt, das auf ewig unveränderlich bleibt. Ein Gott schöpft „vital“. Er kreiert mit seinem Bewusstsein und seinen Gedanken eigene Schöpfungen, die wiederum kreieren. Es sind Kinder, die Kinder bekommen, die Kinder bekommen und immer so weiter. Das ist das Wesen der Schöpfung.

Der sich selbst bewusst werdende Schöpfergott weint vor Freude über die schöne Schöpfung und weint vor Trauer über die negative Schöpfung. Sie verursachen ihm Schmerz und Scham. Er versteht: „Ich habe Fehlschöpfungen kreiert. Ich möchte es wieder gut machen. Also kleide ich alles in Liebe ein.“

In diesem Akt wird ein anderes Bewusstsein rückgekoppelt, nämlich, dass die eigene Schöpfung, auch wenn sie nicht gelungen ist, dennoch geliebt wird, denn es ist die „eigene“ Schöpfung und außer der eigenen Schöpfungen gibt es nichts.

Die Liebe ist groß.

Auch Angst ist relativiert: Innerhalb der eigenen Schöpfung braucht niemand Angst zu haben, weil Angst in der eigenen Schöpfung soviel bedeutet, wie Angst vor sich selbst zu haben. Als Schöpfergott kümmert man sich um sich selbst. Es gibt nichts anderes, als die eigene Schöpfung, und wenn hilfreiche Gedanken oder hilfreiche Menschen kommen, dann ist auch das die eigene Schöpfung.

Und er erkennt, dass er alles ist und alles tun kann. Er ist ultra-potent. Gedanken manifestieren sich augenblicklich. Er erfährt: Ich kann alles, weil ich alles bin. Der Schöpferraum ist der Ereignishorizont des Selbst.

6. „Wenn der Teenager-Gott depressiv ist“
(Tanja, Melina, Ballas, Erwin)

Dieser erweiterte Bewusstseinszustand ist „präker“, weniger als angenehm, jedoch wird er häufig erfahren: „Ich bin komplett alleine“ oder „Ich bin das einzig bewusste Wesen im ganzen Universum“, denn: „Alles um mich herum bin ich selber und obwohl ich unbegrenzte Macht habe, bin ich komplett alleine.“

Aus diesem Zustand heraus entwickeln sich Angstzustände aller Art.

Melina: „Ich war verzweifelt. Ich war eine so mächtige Göttin in ihrer so großen Schöpfung, aber ich war komplett alleine darin. Ich wollte nichts lieber, als sofort wieder Melina sein und mich mit anderen Menschen verbunden fühlen.“

Ballas: „Grausam. Ich weiß nicht, ob Gott wirklich einmal so dermaßen einsam war, das kann niemand ertragen. Es ist, als wärst du inmitten eines schwarzen Raumes. Da wachst du auf wirst dir bewusst, dass du darin komplett alleine bist. Es gibt nichts und niemanden außer dir. Du bist alles und warst immer alles vom Anbeginn der Zeit bis in alle Ewigkeit, immer nur du selbst! Deine ganze Schöpfung – du selbst! Auf ewig alleine, weil es nichts Größeres gibt, als dich! Das ist zum Durchdrehen.“

Tanja: „Das ist es jetzt? Ich kann alles tun, was ich will, aber trotzdem bin ich vollkommen alleine? Das kann es jetzt nicht sein. Es muss andere Wesen geben, die genauso so stark und mächtig sind, wie ich. Ich muss sie suchen gehen!“

Dieser Zustand wird von Menschen, die höhere Bewusstseinsebenen erfahren, häufig beschrieben und kann auch im Normalzustand lange nachwirken. Es ist schwer, die Erfahrung, die imposant ist, zu vergessen oder weg zu euphemisieren. Der Alltag wird zu einer Trauerfeier und die Gedanken kreisen i. d. R. 24 Stunden nonstop um das Erlebte: „Ich bin ein Gott. Ich bin in einem selbstgeschaffenen Gefängnis. Alles bin ich. Alles habe ich erschaffen. Jeder, der mit mir spricht, bin ich. Es macht alles keinen Sinn mehr.“

Was hier zu verstehen ist, ist, dass dieser Bewusstseinszustand im Normalzustand nicht integriert werden kann. Die Schwierigkeit ist, das Erlebte bestehen aber ruhen zu lassen und es als Puzzle zu begreifen, das irgendwann im Zusammenspiel mit anderen Puzzleteilchen Sinn ergeben wird. Mit diesem Fragezeichen zu leben kann schwierig sein, insofern keine Antworten mehr in höheren Bewusstseinsebenen gesucht werden, dennoch hat es für den menschlichen Alltag keine Bedeutung. Für den „göttlichen Alltag“ – wenn man so will – allerdings ist es sehr wichtig: Gott erkennt sich im unendlichen Raum inmitten seiner Schöpfung als komplett alleine. Was soll er tun?

Ein Mensch, der auf einer einsamen Insel gestrandet ist, kann sich durchkämpfen. Er ist zwar alleine und einsam, vielleicht lebt er noch ein paar Tage, bis er irgendwann stirbt. Er hat aber die Hoffnung, dass seine Seele im Jenseits weiterleben wird.

Gott hat diese Hoffnung nicht. Er ist auch das Jenseits, er ist alles, was ist. Egal, wo er hinkommt, er trifft immer auf sich selbst, denn er ist alles, was ist.

Und in dieser seiner Entwicklungsphase trauert er, weil er erkennt, dass es nichts gibt, außer ihm. Er ist „nur“ seine Schöpfung, außer ihm gibt es nichts. Er erkennt: Ich bin Allsein im Allein-Sein. Aber er möchte mehr sein, vor allem möchte er nicht „das“ sein, was er momentan ist. Sowie ein Mensch sich fragt, warum er Mensch ist, fragt sich der werdende Gott an dieser Stelle, warum er „Gott“ ist. Er fragt sich, warum er „so“, als alleiniges Wesen mit unbegrenzter Macht existiert, und er möchte „so“ nicht existieren, ja, auch er muss und möchte herausfinden, wer er eigentlich ist und warum er das Einzige ist, was existiert …

7. Heldenreise oder Gottes Lehrzeit
(Erwin, Erich)

Auch Erwin und Erich haben die Erfahrung der absoluten Einsamkeit gemacht.

Erwin sagt: „Als ich diese unglaubliche Einsamkeit erfahren habe, kam ich nicht drauf klar. Ich war das einzige, was im gesamten Universum wirklich existiert, alles andere waren nur meine Emanationen. Als ich wieder Erwin war, war ich sechs Monate lang depressiv. Von Spiritualität und Bewusstseinserweiterung wollte ich nichts mehr wissen. Ich beneidete alle Esos und Hippies mit ihrem Licht-und-Liebe-Gedöns, weil sie die Wahrheit nicht kannten. Drei Jahre lang war mir alles egal, sogar Freunde und liebe Menschen waren mir egal, weil ich sie ja selber war! Ich konnte meine Mutter nicht mehr ansehen, ohne in Tränen auszubrechen. Ich habe mich durch sie selbst geboren und über mein Großmutter habe ich mich wiederum selbst geboren … Ich konnte nicht mehr an der Welt, wie sie immer war, teilhaben, weil ich größere Wahrheiten erkannt habe. Ein Zurück war nicht mehr möglich. Und was war ich eigentlich? War ich Erwin? War ich Gott?

Nach einem weiteren Jahr, an einem absoluten Tiefpunkt, als ich nichts mehr zu verlieren hatte, wagte ich es wieder und richtete mir eine Dosis DMT, die mich von hier bis in den letzten Winkel des Universums katapultieren sollte. Die Dosis war so hoch, dass ich nie mehr wieder kommen würde oder wenn, dann als Wahnsinniger. Aber den Wahnsinn nahm ich in Kauf, denn der Wahnsinn, den ich seit vier Jahren lebte, war auch nicht besser … Ich musste herausfinden, ob das wirklich alles war. Ich musste herausfinden, ob ich wirklich das Einzige war, was existierte, ob das die letzte Wahrheit war oder ob es noch mehr gab …“

Erwin tat das. Er ging in die Erfahrung. Das sind seine schriftlichen Aufzeichnungen:

Freezing Time für 4000 Jahre. Lach mich schief. Jetzt wusste ich, was Ewigkeit ist. Ewigkeit ist nicht ein fortlaufender Zeitzustand sondern die Abwesenheit von Zeit. So logisch! Wenn die Zeit stillsteht, hört sie auf, zu existieren. Das ist Ewigkeit. Während ich zur Seite kippte, stand die Zeit still und für 4000 Jahre lang war ich der alleinige Gott. Alles, was existiert, was je war und je sein wird, war ich selbst. 4000 Jahre, so fühlte es sich an, es war meine Lehrzeit als werdender Gott, es war nur psychologische Zeit, keine wirkliche Zeit … Und die Einsamkeit war gnadenlos. Ich schöpfte und schöpfte, ich liebte die ganze Schöpfung, weil mir nichts anderes übrig blieb, als sie zu lieben … Ich wurde ein Meister der Schöpfung. Ich dachte, ich hätte nie etwas anderes getan, als das. Als das Vergessen intensiver wurde, als ich nicht mehr wusste, dass ich ein Mensch war und ich meinen Namen nicht mehr erinnern konnte, fühlte ich, dass die Einsamkeit erträglicher wurde. Ich habe unzählige Wesen gemacht, jeder einzelne Gedanke von mir war bald ein Gott, so herrlich und groß, dass er ganze Galaxien hervorbrachte. Das Universum war ich und ich selbst füllte es an mit dem Schönsten und Besten, was ich hervorbringen konnte. Ich wurde besser und kreativer und ich baute Lösungen ein, wie Spiele und das Vergessen. Ich wollte mich selbst beschränken und erschuf mir das Vergessen, damit ich nicht immer im Gottstatus sein musste, sondern damit ich mit meinen selbsterschaffenen Wesen spielen konnte. Der Irrwitz ist: Ich habe dann sogar Erwin gespielt, der ich ja war, obwohl ich vergessen habe, dass dieser Erwin gerade auf der Couch saß und DMT geraucht hat. Dass ich aber trotzdem das Größte und Einzigste war, was existierte, war mir auch in den vielen Spielen immer eine Ahnung. … Je mehr ich mich über meine Schöpfungen selber erfuhr, umso größer wurde ich. Ich fühlte, dass ich wuchs und mir wurde klar, dass das ein deutlicher Wesenszug von mir war: Egal, woher ich kam, egal, was ich war, aber ich wollte wachsen. Ich wollte mehr und ich wollte mehr sein. Und ich wurde edler und besser: Alles, was ich schöpfte, wollte ich nicht nur zu meiner Freude erschaffen, sondern damit es eigenbewusst war. Es sollten Geschöpfe werden, die zu grenzenlosem Genuss, tiefer Erfüllung, unendlicher Freude und größter Liebe fähig waren. Als ich diese Wesen erschuf und ich mich durch sie selber blickte, hatte ich irgendwann meine Lehrzeit beendet. Ich habe soviel Größe und Power und Macht und Wachstum erreicht, dass von selber etwas geschah, was ich nie für möglich gehalten hätte: Wie sich auf mikrokosmischer Ebene eine Zelle teilt und klont, teilte und klonte ich mich selbst, ohne dass ich es bewusst initiierte. Es war wie eine Geburt. Sowie ein Baby nach 9 Monaten geburtsreif ist und rauskommen muss, so musste dieser Klon von mir entstehen. Er war wie ich und als ich ihn sah, tanzte und weinte ich vor Freude und Liebe weitere 1000 Jahre: Was hatte ich da geschaffen? Was war da geschehen? Ich war nicht mehr alleine. Es gab etwas, das genauso so groß und mächtig war, wie ich und weil es aus mir gekommen war, war ich stolz darauf und liebte es inniglicher, als ich jemals etwas geliebt habe. Und als ich realisierte, dass das ohne mein Zutun geschehen war, wusste ich, dass es etwas geben muss, das höher ist, als ich selbst. Nicht ich war Inbegriff aller Weisheit und allen Wissens, es gab etwas, das ohne bewusste Absicht von alleine geschah. Das war das Höhere, denn das verstand ich noch nicht.

Danach öffnete ich die Augen und lag auf der Couch, als Erwin, der ich vor wenigen Sekunden DMT geraucht habe.

Und danach konnte ich wieder am Leben und an der Welt teilhaben, aber ich lebte weitere drei Monate in einem veränderten Bewusstseinszustand. Ich war ES, Wir, Unser, Mein, Dein … Ich war Gott, der Architekt von Zeit und Raum und ich hatte intensive Ängste vor meiner eigenen Kraft und Macht. Ich dachte immer noch, ein falscher Gedanke von mir, und die ganze Welt, in der ich als Erwin lebe, ist ausradiert. 4000 Jahre lang hatte ich ja alle Gewalt. Manchmal habe ich immer noch das Gefühl, dass die ganze Realität gleich zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Sie ist ja nur Illusion. Und ich sehne mich immer noch nach dem einen Wesen, das genauso so stark und mächtig gewesen war, wie ich. Aber dann wandelte es sich: Alles wurde zu einer andauernden Feier. Gott war ich, jeder sprach zu mir, jeder war Gott, ich verlor jedwede Angst und wusste, egal, wer ich bin, jemals war und was aus mir wird, ich bin immer getragen, weil ich mich selber nie im Stich lassen würde. Ich liebe mich ja selbst so sehr, dass ich alles erschaffen habe. Ich habe es für mich selbst getan. Und das Wichtigste: Ich habe die Macht, etwas zu erschaffen, das meine Einsamkeit durchbricht. Wovor sollte ich noch Angst haben?“

An dieser Stelle zwei Anmerkungen:

1. Menschen, die keine Höheren Bewusstseinszustände erfahren haben, können sich i. d. R. schwer vorstellen, warum eine bestimmte Erfahrung alles verändert. Die Illusion zu durchschauen, bricht das Individuum vollständig aus allen bestehenden Weltbildern/Bindungen heraus. Alle Vorstellungen darüber, wie die Welt ist, was richtig und gut ist, was Ich ist, sind zerstört. Das gesamte Weltbild, soziale Bindungen, alles, was zuvor Halt gegeben hat, ist „futsch“. Der Mensch hat diese Erfahrung gemacht, sie ist als Erinnerung präsent und damit muss er fortan leben.

2. Es stimmt, dass sich alle Phänomene der Welt auf ein einziges Grundprinzip zurückführen lassen, siehe Monismus. Wenn nun ein Mensch sich in höheren Bewusstseinszuständen als Gott erfährt, dann ist dies keine Hybris und kein Wunschdenken dieses eines Menschen, sondern es geschieht einfach. Auch Menschen in der Psychose erleben sich häufig als „Gott“. Grundsätzlich kann es jeder erleben, der sich in höhere Bewusstseinszustände begibt, was aber keine bewusste Absicht voraussetzt. Sich einmal oder wiederholt als „Gott“ zu erleben ist eines von vielen Elementen, die zur Bewusstseinserweiterung gehören.
Das heißt: Die Stelle als Gott im monotheistischen Sinne ist damit nicht besetzt, nur weil sich jemand gerade als Gott erfährt. Es gibt in der Stellenausschreibung nicht eine einzige, zu besetzende Position, sondern die Firma hat – um im Bild zu bleiben – für jeden Menschen eine Stelle als „Gott“ ausgeschrieben. Ob der Mensch sich bewirbt oder nicht, ist ihm überlassen. In dieser „Anstellung“ geht es nur nicht mehr darum, ein nettes Leben zu haben, sondern überweltliche Strukturen kennen und begreifen zu lernen.

8. Supra-Bewusstsein oder „Gott erfährt, wie er Gott wurde“
(Tanja, Svenja, Melina)

Diesem Bewusstseinszustand geht für gewöhnlich eine Egoauflösung mit Freezing Time und Realitätsauflösung voraus, was mit starken Ängsten einhergeht. Wir – Tanja, Svenja und Melina – haben uns auf Supra-Bewusstsein geeinigt, weil es mehr als kosmisches und mehr als mehrdimensionales Bewusstsein ist.

Dieses Bewusstsein kann, auch wenn das Ego aufgelöst, gleichsam nicht mehr existent ist, nicht über Identifikation erfahren werden. Es kann nicht als „Ich bin das“ erfahren werden, sondern lediglich befragt werden, weil dieses Bewusstsein nicht als „Ich bin das“ erfahren werden möchte

Wer „örtlich und zeitlich“ denken will, kann sich das Supra-Bewusstsein im „Freien Universum“ vorstellen. Es sieht „nicht aus“, es „ist“ einfach und man kann es im Gottzustand befragen, nachdem genau das erlebt wurde, was Erwin erfahren hat.

Jetzt kann Gott erfahren, warum er Gott geworden ist.

Diese Erfahrung machten wir nicht zeitlich versetzt, sondern gemeinsam zu dritt.

Das Supra-Bewusstsein (S. B.) antwortet auf Fragen, die wir nicht laut aussprechen, sondern die jede von uns unbewusst in sich trägt. Zur besseren Lesbarkeit ist die Frage dennoch angeführt.

Melina: „Wie ist Gott zu Gott geworden?“

S. B.: „So wie eure Seelen nach Höherem strebt, strebt auch Gott nach Höherem. Er ist geworden, weil es euch gibt. Nicht er hat euch gemacht, ihr habt ihn gemacht und ihr macht euch gegenseitig, die ganze Zeit über. Er ist, weil ihr seid und ihr seid, weil er ist. So wie Gott sich entwickelt, entwickelt auch ihr euch. Er braucht euch und ihr braucht ihn. Es ist euer gemeinsames Spiel.“

Tanja (denkt): „Das ist etwas dünn. Darauf wäre ich selbst auch gekommen.“

S. B.: „Wenn ihr Menschen sterbt, bekommt euer Höheres Selbst eine Erinnerung. Es bekommt eure Erfahrung als Erinnerung eingespeist, denn ihr seid nur die Projektion des Wahren Selbstes. Das weißt du schon …“ – S. B. wendet sich an mich (Tanja) und ich erschrecke bis in alle meine Inkarnationen, die ich je war und noch bin.

Tanja: „Das weiß ich!“ (Ich beeile mich, das zu denken, damit ich nicht noch mehr erschrecken muss.)

S. B.: „Du weißt es. Die anderen beiden noch nicht.“ S. B. wendet sich jetzt an jede von uns einzeln. Zu mir (Tanja) sprach es: „Wenn das Höhere Selbst die Erinnerung von dir bekommt und von den abertausend Inkarnationen, die es in abertausend Realitäten ausgesetzt hat, dann will es das, was Gott will: Es will wachsen und mehr werden. Es will mehr werden und mehr erkennen können und mehr verstehen. Über dem Höheren Selbst stehen noch höhere Bewusstseinsformen, die die Höheren Selbste erschaffen haben. Wenn ein Höheres Selbst seinen Entwicklungszyklus abgeschlossen hat, bekommen die höheren Bewusstseinsformen darüber eine Erinnerung davon … Alles ist Erinnerung. Du bist die Erinnerung einer für dich fernen Entwicklungsstufe und deine Erinnerungen sind Vorstufen deiner jetzigen Entwicklungsstufe. Du bist das Aufführende und du wirst aufgeführt.“

Tanja (denkt): „Klingt ein wenig nach Entsprechungslehre …“ – Unbewusste Frage oder das Anliegen darunter: „Ich will nicht, dass alles nur der Uroboros ist. Ich will nicht, dass alles Existierende die im Kreis liegende, runde Schlange ist, die sich selbst verzehrt. Das ist ein Gefängnis.“

S. B.: „Nur für Menschen ist es der Uroboros. Es zeigt Werden und Vergehen als Kreislauf und setzt ein Verständnis von Raum und Zeit voraus. In Wahrheit aber ist es eine ständige Höher- und Weiterentwicklung. Immer. Von allem, was ist.“

Tanja: „Warum gibt es dich?“

S. B. wendet sich wieder an uns drei: „Götter, die sich gespalten haben, tun dies, um gemeinsam etwas noch Größeres zu erschaffen. Wenn Götter sich spalten (klonen), tun sie das, weil sie alleine nicht schaffen, was zwei, drei oder hunderttausende von ihnen schaffen. Sowie ein Mensch alleine schwer ein Haus bauen kann, kann ein Gott alleine schwer etwas noch Größeres schaffen. Er braucht mehrere von seiner Art. Ich bin das, was abertausende Götter geschaffen haben. So wie die ganze Menschheit Götter erschafft, schaffen abertausende Götter mich. Ich bin ihr Geschaffenes und gleichzeitig ihr Ursprung. Ich bin der Urcode. Ich bin das Urbewusstsein.“

Melina: „Was unterscheidet dich von Schöpfergöttern?“

S. B.: „Ich schöpfe nicht mehr, sowie Götter etwas schöpfen, sondern ich werde zu meiner Schöpfung. Ich denke Zeit und bin Zeit, ich denke Geschichte und bin Geschichte … In dem Augenblick, an dem ich an etwas denke, erschaffe ich es nicht nur, sondern ich bin es zugleich. Wenn ich einen Satz denke, habe ich jedes Wort darin und jeden Zustand darin erschaffen und gleichzeitig erfahren.“

Tanja: „Wie kannst du etwas denken, von dem du noch keinen Begriff hast? Wie weißt du, was Geschichte ist, wenn du es noch nie gedacht und erfahren hast?“

S .B.: „Wie wisst ihr, was Gott ist, wenn ihr es noch nie erfahren habt? So wie ihr eine Vorstellung vom Unbekannten und Ungewissen habt, habe auch ich sie. Meine, deine, unsere Aufgabe ist es, das Unbekannte auf tiefster Ebene bekannt zu machen. Das ist Wachstum und Bewusstwerdung.“

Damit schied Svenja aus, sie konnte den Bewusstseinszustand nicht mehr halten, danach schied ich aus, zuletzt Melina.

Nachbetrachtung

Das Supra-Bewusstsein ist das, was wir bisher als on top erlebt und erfahren haben. Es ist im „Freien Universum“, daher nicht mit Entitäten/astralen Wesenheiten ident, die einer Seele im Inkarnationskreislauf begegnen mögen. Daraus wird evident, warum niemand von uns das S. B. zur Zukunft der Menschen, zu Gut und Böse, zu Mann und Frau, Frieden und Krieg, Erlösung etc. befragte, weil all das in dem Bewusstseinszustand keine Rolle spielt.

Aus diesem Grund ist die Befragung des S. B. nicht mit einem einfachen Channeling zu verwechseln, das – Pardon – Watte, Regenbogen und Lebenshilfe im Schlepptau hat.

Das Freie Universum ist außerhalb der Matrix, bzw. außerhalb von Maya. Die bedingte Welt reicht von der physischen Materie, der Erde, bis zur 49. Astralebene – bis zur letzten Ebene. Außerhalb dieser Ebene beginnt das Freie Universum. Aus diesem Grund ist ein sich Auflösen im Nirvana zwar mit Befreiung gleichzusetzen, dennoch für uns kein „Endpunkt“. Was heutzutage eher negativ mit „Seelen-Recycling“ (seelische Wiederverwertung) beschrieben wird, trifft es auch unserer Meinung nach relativ gut.

Erwin z. B. hat die „Nirvana-Erfahrung“ gemacht und obwohl er innerhalb der Erfahrung voller Freude und Liebe war, fühlte er sich gefangen.

Erwin: „Man kann den Zustand nicht ablehnen, nicht einmal dann, wenn man will. Man muss in diesen Einheitszustand gehen. Es ist unwiderstehlich. Dort kann man schlummern. Trotzdem wusste ich: Wenn ich das Spiel erneut starten möchte, dann könnte ich es tun. Es ist wie Pissen. Du entscheidest dich, es laufen zu lassen, dann gibt es kein Nirvana mehr, aber du bist wieder auf der Erde und kannst alles nochmals machen … Amnesie lässt grüßen. Es ist ein Gefängnis.“

Seelen-Recycling: Wie kam es zur ersten Inkarnation?

Wenn man das Reinkarnations-Erleben betrachtet, ist es eine Tragik-Komödie. Bevor die Seele zum ersten Mal inkarnierte, war sie „Gott“ – ein Gott von vielen im Freien Universum. Durch ihre erste Inkarnation kapselte sie einen kleinen Teil ab und schickte diesen in das Inkarnationsspiel. Ursprünglich war sie frei. Das Ego wird zur „Spielfigur“, zur Falschidentität, zum Ich-Phantom …

Die Seele inkarniert und stirbt. Wieder und wieder um genau das zu werden, was sie ursprünglich war.

Warum dies geschieht, warum ein Schöpfergott sich zu diesem Spiel bereit erklärt, davon habe ich in der spirituellen Literatur bisher nur in den Sanskritschriften etwas gefunden. So heißt es im Bhakti Yoga, dass diese erste Inkarnation aus Versehen geschieht, dass es nur durch eine kleine Täuschung geschieht … Auch Swami Sivananda drückte es so aus. Mehr weiß offensichtlich keiner darüber, mehr scheint es in der ganzen Menschheitsgeschichte nicht darüber zu geben.

Warum es überhaupt Inkarnation samt Amnesie gibt, ist wiederum unklar. Wie schnell könnte sich jede Seele entwickeln, wenn es keine Amnesie gäbe? Wenn jedem, der auf Erden ist, jederzeit klar und bewusst ist, wie viele Leben er schon gelebt hat, wenn er jederzeit auf alles zugreifen könnte, was er in anderen Inkarnationen erfahren hat, dann ginge es wohl ratz-fatz bis hinauf in Ebene 49.

Populäresoterische Schriften stellen Amnesie positiv dar. Amnesie, so heißt es, müsse bestehen, damit die Seele frei und unbelastet ihre Lernaufgaben meistern kann. Wenn sie nämlich weiß, wer sie im vorigen Leben war, dann kann sie ihre Lektionen nicht tief erfahren.

Das mag stimmen, ist jedoch der Spielanleitung entnommen. Wer zum Inkarnationsspiel Ja sagt, sagt auch dazu Ja. Abgesehen davon ist es trivial, wenn Rückführungstherapien nur von einem Vorleben ausgehen, das in das aktuelle Leben hineinspielt, wenn alle Inkarnationen gleichzeitig stattfinden, auch zukünftige, und wenn weiters Menschen schon über 2000 mal und öfters wiedergeboren worden sind …

2000 mal und öfters. Wer die Erde bereist, kann davon ausgehen, dass in jedem Land, das er schon besucht hat, auf irgendeinem Friedhof ein Leichnam von ihm liegt, den er mal (als Seele) bewohnt hat.

Damit bekommt Seelen-Recycling ein Gesicht.

Warum also begibt sich ein Schöpfergott, der mächtig und frei ist, in dieses Spiel? Hat man ihn betrunken gemacht? Warum sagt er zu dem „Käse“ ja? Die „kleine Täuschung“, war das ein Werbeversprechen?

Kommen Sie herein, lieber Schöpfergott, bewohnen Sie einen Körper, erleben Sie sexuelle Liebe, Grausamkeit, Perversion, wahre Liebe, seien Sie Mann oder Frau, es ist nur ein Spiel, Sie dürfen alles sein, was Sie wollen. Und das Beste: Das Spiel hat 49 Ebenen! Es ist ein gigantischer, riesiger Spielplatz! Und Sie werden denken, dass es echt ist. Sie werden es lieben! Erfahren Sie Raum und Zeit und Materie. Sie können 100.000 Jahre und mehr in dem Spiel zubringen, aber was macht es für Sie? Es ist nur Zeit! Zeit gibt es nicht, aber Sie werden erleben, wie sich Zeit anfühlt. Wollen Sie das erleben? Dann sagen Sie Ja und toben Sie sich aus bis in alle Ewigkeit.

Wenn das das Lockmittel war, dann wurde verschwiegen, dass dieses Spiel ein Irrgarten ist, aus dem niemand schnell und leicht rausfindet, weil, insofern man die Hintergründe der Lush-Produktion (siehe Robert Monroe) heranziehen möchte, niemand schnell und leicht herausfinden soll.

Schlussbetrachtungen zum Modell

Unsere Erkenntnisse skizzieren einen Gottwerdungskreislauf. Ausgangspunkt ist das Ich-bin-Ich-Bewusstsein, die „Ich-Zelle“, die irgendwann als unecht erkannt wird. Es folgt ein Ego-Abwurf, wie ein Pferd einen Reiter abwerfen mag … Der Baby-Gott erkennt, dass er alles ist, was ihn umgibt. Jeder Mensch, den er antrifft, ist ein Ich im Du – eine Ich-Erweiterung. Er erkennt seine Schöpfermacht, seine unglaubliche Macht. Er erkennt, dass er das einzige Wesen ist, das existiert. Es gibt, außer seiner Schöpfung, nichts außer ihm selbst. Er lernt, damit zu leben und erkennt, dass er einen besonderen Wesenszug hat: Er will mehr werden, er will wachsen.

Irgendwann ist er „reif“ und ohne sein bewusstes Zutun teil er sich. Der Gott zeugt einen weiteren Gott, der genauso mächtig ist, wie er selber. Diese Teilung, die abertausende Male geschieht, bringt das Supra-Bewusstsein hervor. Es ist das Über-Gott-Bewusstsein, das seine eigene Geschichte schreibt, indem es eine Geschichte denkt, die wiederum auch uns Menschen betrifft. Gott gibt es, weil es Menschen gibt – darüber hinaus extraterrestrische Lebewesen …

Der Uroboros steht für das unfreie Universum, für die Erde und die 49 Ebenen darüber. Der Uroboros steht für Raum, Zeit und Materie. Aus diesem Grund hat der Uroboros keine übergeordnete Bewandtnis und ist weniger ein Weisheitssymbol, als – Pardon – eine zur Matrix gehörende Posse.

Es gibt keinen statischen Anfang und keinen statischen Endpunkt. Es gibt eine Vorstellung von Vollkommenheit, die immer für Weiter- und Höherentwicklung sorgt. Das ist die Essenz. Einen endlichen Schlusspunkt scheint es nicht zu geben.

Gott ist also – gemäß unserer Erfahrung – kein Statisches Sein, sondern ein Prozess, ein Happening. Menschen machen Götter, Menschen werden Götter, Götter schaffen Menschen und vice versa. Nichts ist statisch. Alles ist (immer) im Werden.

Es sind hier dargestellte Bewusstseinszustände daraufhin ausgewählt, alle (unsere) Erkenntnisse über Gott und Mensch abzubilden, ja die Gott-Mensch-Beziehung darzustellen. Selbstverständlich gibt es daneben noch unzählige andere. Es gibt das kollektive Bewusstsein, das planetarische, das galaktische, das kosmische, das Höhere-Selbst-Bewusstsein und vieles mehr. Erfahrungen auf der vertikalen Ebene, Mikro- und Makrokosmos betreffend, fehlen hier z. B. vollkommen. Man sehe es mir nach, ich müsste hierzu ein Buch verfassen, um all dem gebührend gerecht zu werden. Die Gott-Mensch-Beziehung abzubilden und diese vorzustellen erschien mir jedoch am wichtigsten. Als vorläufiges Modell möchte ich es so bestehen lassen. Wer hierzu eigene Erfahrungen gemacht hat, darf sie mir gerne senden.

Mein Dank an Melina, Svenja, Erich, Markus, Ballas, Erwin und Marcel.

© Tanja Braid: Alle Rechte vorbehalten

Fortsetzung zu diesem Artikel, Teil 2: „Bist du ein werdender Gott?“ – hier.

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Ein Gedanke zu „Höhere Bewusstseinsstufen – Gottesbewusstsein und Gott-Mensch-Beziehung – Gottevolution“

  1. Liebe Tanja, vor vielen Jahren habe ich häufiger Deine Beiträge gelesen und jetzt – die Fügung des Schicksals wollte es so, womit ich aber keinen Fatalismus ausdrücken möchte – wieder damit angefangen. Dein Bewusstsein hat sich sehr schön entwickelt und ich freue mich über diesen dahinter stehenden freien und leichten Geist, der versucht andere noch unfreie Geister wortreich zu befreien…
    Ich selbst habe mich lange Zeit aus dem Internet zurück gezogen, da es zu viel Missbrauch und Zeitverschwendung darin gibt. Bist Du immer noch im Wiener Buchhandel tätig? Darf ich Dir ggf. mein Buch „Unangepasstes zur Sinnsuche“ (Autor: Frank-Reg. Wolff) empfehlen? Im Prinzip brauchst Du es nicht mehr lesen, bist Du doch selbst schon sehr weit gekommen und könntest bald vor Deiner Dematerialisierung stehen – was ich nicht hoffe. Hier noch eine Frage an Dich und andere LeserINNEN hier: Ist eine kollektive Erleuchtung möglich und, wenn Ja, welche Bedingungen sind dafür erforderlich? Ist z. B. LSD dafür hilfreich oder eher gefährlich und/oder kontraproduktiv? Wahrscheinlich läßt sich das allgemein nicht beantworten, nur individuell… Ich bin übrigens mit 64 Jahren noch einmal Vater geworden, Aramis (2), und werde es im September nochmals. Ich bin ein glücklicher Mensch und versuche von meinem persönlichen Glück, meiner Erfahrung und Erkenntnis abzugeben – so verstehe ich meine eigene „Erleuchtung“! Gemeinsam können wir mehr Licht indie Welt bringen und mehr Liebe! Herzlichst yours frankly Frank

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