Die Egoauflösung im Alltag

Die Egoauflösung im AlltagAutophagie (griech. „sich selbst verzehrend“) beschreibt einen biologisch-physischen Prozess, in welchem sich die Körperzelle selbst abbaut, sich selbst verzehrt. Dies kann, je nach Zustand im Organismus, mehr oder minder sinnvoll sein.

Der blinde, unreflektierte, teils populäresoterische Feldzug gegen das (eigene) Ego ist m. E. mit Autophagie gleichzusetzen. Man könnte aber auch von „Auto-Kannibalismus“, von einer sich selbst zerfleischenden Anti-Ego-Haltung sprechen, die sich – wie ich noch zeigen werde – in der bedingten Welt konsequenterweise selbst ad absurdum führt, jedoch nicht immer zum Aufwachmoment wird.

Was ist Ego?

Je nach Anschauung kann das Ego psychologisch oder aus dem spirituellen Kontext heraus betrachtet und definiert werden. Im unreflektierten (esoterischen) Sprachgebrauch wird häufig vom „Ego-Verstand“ gesprochen, andere wiederum assoziieren das Ego mit Egozentrik, Egoismus, Selbstsucht, Narzissmus.
Im Folgenden bitte ich Ego einfach als das zu verstehen, was für jeden persönlich als Ich gilt und in direktem Zusammenhang mit seinem Vornamen steht.

Was ist Egoverstand?

Da der Verstand vor allem aus populäresoterischer Sicht als Instrumentarium zur Erkenntnisgewinnung als obsolet, ja sogar als hinderlich, betrachtet wird, und da das Ego das zu Überwindende ist, hat sich daraus die Wortzusammensetzung „Ego-Verstand“ gebildet. Es handelt sich um keinen festgelegten Begriff, sondern um eine Wortzusammensetzung, die häufig im Sinne des Sprechers gedeutet werden muss.

Der Ego-Verstand ist demnach der „Superlativ“ zu Ego und Verstand, das „Auszumerzende“ schlechthin.

Über die unreife Ablehnung des Verstandes und das spirituelle Ego berichtete ich u. a. in den Artikeln Über die unreife Ablehnung des Verstandes, Das spirituelle Ego und die wahre Kraft und Vom Mythos Herz gegen Kopf: Gefühl gegen Verstand.

Hier sei so viel ergänzt, dass es in Teilen stimmt: Ja, der Verstand kann hinderlich sein, und Ja, das Ego kann (in gewissen Zuständen) als falsche Identifikation erkannt werden. Doch wer seinen Verstand kategorisch verneint und sein Ich-Gefühl als schlecht oder gar böse empfindet, ist nicht nur im permanenten Kampf mit sich selbst, sondern macht sich im ungünstigsten Fall lebensunfähig. Wenn alles, was zum Verstand gehört, wie z. B. kognitive Prozesse, Denken, aber auch Lesen, Rechnen, Sprechen, Ausdruck, abgewertet wird, wird zugleich geistiger (Selbst-)Fortschritt sowie Viveka (Unterscheidungsfähigkeit im spirituellen Sinn) abgewertet.

Viveka (sanskrit) ist ein Begriff aus der indischen Philosophie des Jnana Yoga. Viveka ist einerseits die menschliche Fähigkeit, zwischen Echtem (Unwandelbarem und Ewigem) und Unechtem (Wandelbarem und Zeitweiligem) unterscheiden zu können, andererseits bedeutet es, Wahrheit von Unwahrheit (im normalen Leben) erkennen zu können.

Viveka ist zuvorderst eine geistige Fähigkeit, keine seelische und keine intuitive.

Intuition und Gefühl, insofern sie nicht dem als schlecht begriffenen Ego zugerechnet werden, gelten gemeinhin als das Höhere, als jenes, das auf das Transzendentale zeigt. Im menschlichen Gehirn steht das limbische System für Gefühlsausdruck. Darüber baut sich der Cortex auf, die Großhirnrinde. Alles, was an psychischen Leistungen und Erkenntnisprozessen im Menschen stattfindet, ist ohne Hirnrinde nicht möglich. So ist, wenn man anatomische Gegebenheiten entsprechungstheoretisch auf die verschiedenen feinstofflichen Körper, Auraschichten etc. übertragen möchte, das Denken das höhere Feld, es sitzt den Emotionen auf. Denkprozesse finden sich im Mentalkörper, der feinere (höhere) Frequenzen aufweist, als der Emotionalkörper. Das Sublimere ist Mentalsubsanz, nicht Emotionalsubstanz.

Es ist sicher schön und richtig, innerhalb einer gewissen Gefühlskultur Emotionen zu erfahren und zu erleben, doch wenn Emotionen mental unberührt sind, ergießen sie sich zwar mehr oder minder hemmungs- und ziellos in die Welt, was wiederum befreiend sein kann, doch eben dadurch können sie unwahr sein. (Es fehlt Viveka.)

Alltagsrealität und Egoauflösung

Zusammen mit der Egoauflösung wird, auf einfacher Interpretationsebene, häufig die Realität als nicht-existent und unwichtig erklärt. Natürlich kann die materiell sichtbare und fühlbare Welt als Illusion begriffen werden, als Maya, natürlich sollte die Identifikation mit dem Körper und mit der bedingten Welt erkannt und im besten Fall aufgelöst werden. Doch dies ist vielmehr Bewusstwerdung, ein im Geist zu Erkennendes oder z. B. in der Meditation zu Erfahrendes, als ein auf jede Lebensebene übertragbares Element. Es ist somit m. E. auch kein Ziel, das im Alltag vollständig verwirklicht werden kann/muss. Egotranszendenz, Ego-Auflösung, kann erfahren werden. Z. B. über LSD-Einnahme, Meditation, Holotropes Atmen usw. … Es ist kein dauerhafter, sondern ein temporärer Zustand, der ev. in das alltägliche Leben hinweg nachstrahlen, nachhallen kann. Doch diesen Zustand als Idee auf alle Lebensbereiche zu übertragen, ist in der relativen Welt nicht, bzw. nur in einer Als-ob-Annahme möglich.

Ein Leben ohne Ego

Ein Leben ohne Ego ist, wie ich nachfolgend noch zeigen werde, in der bedingten Welt kaum möglich und m. E. nicht sinnvoll. Wer dies jetzt nicht nachvollziehen kann, weil er z. B. populäresoterisch (zu stark) ideologisiert worden ist, kann überlegen, wie ein Leben ohne seinen Vornamen wäre. Wie hieße er, wenn nicht XY? Hieße er Neutrum, Nichts, Drei, Alles oder Null? Und wie käme er in der Welt ohne einen Vornamen zurecht? Was steht in seinem Reisepass?
Wie tritt er fremden Menschen gegenüber? Würde er sich mit „Hallo, ich heiße …, weil ich keinen Vornamen mehr habe. Bitte nenne mich in Zukunft …“ vorstellen?

Eben dieser Zustand, dass jedes Wort, jeder Begriff, sogar ein Ich nicht (mehr) besteht, noch irgend wichtig ist, ist die Erfahrung des (spirituellen) Ego-Tods. Ego-Tod oder Ich-Auflösung kann, wie erwähnt, während der Meditation, in einer Erleuchtungserfahrung, während Einnahme von psychotropen Substanzen usw. geschehen.

Diese Ich-Auflösung wird gemeinhin als „unbeschreibbar“ klassifiziert, was jedoch m. E. lediglich ein Übersetzungs-Unvermögen ist. Ein Dolmetscher kann von einer Sprache in eine andere übersetzen, doch er befindet sich im Übersetzungsgefüge auf einer horizontalen (Sprach-)Ebene. Etwas aus der Transzendenz (von oben) ins Irdische (herab) zu übersetzen, heißt, entweder auf Gleichnisse oder Parabeln zurück zu greifen oder präzise – mit Viveka – zu unterscheiden.

Egoauflösung im Alltag kann z. B. (auch) „medizinisch“ beschrieben werden: Wer dement ist, kann temporär vergessen, wer er ist. Vielleicht weiß er seinen Namen nicht mehr. Vielleicht verliert er temporär seine Identität und/oder weiß nicht mehr, wo er Zuhause ist. Ego-Tod kann auch entwicklungspsychologisch betrachtet werden: Im Grunde ist ein Baby gänzlich „ego-tot“, da es noch kein Ich-Gefühl hat, noch irgendeinen Begriff davon, was Ich bedeutet.

Mit spiritueller Ego-Auflösung kommt häufig jene Gleichgültigkeit hinzu, die alles als „gleich gültig“ erkennt. Absolute Gleichgültigkeit dem Leben und dem Alltagsgeschehen gegenüber kann aber auch jemand empfinden, der depressiv ist. Auch dieser empfindet eine unsägliche Gleichgültigkeit sowie absolut keine Motivation mehr, sich irgend im Außen zu verwenden.

Spiritueller Ego-Tod

Ego-auflösende Erfahrungen gibt es demnach (auch) im Lebensprozess auf irdisch-materieller Ebene.

Im spirituellen Ego-Tod ist die Erfahrungsqualität jedoch nicht „gleichgültig“ sondern als „gleich gültig“ zu verstehen. Dies ist nicht selten mit Humor und Lachen verknüpft: Ach, so ist das? Na, ist ja ultra-komisch, dass jemand meint, sein Haus vermieten zu müssen und irgendwie Geld verdienen muss … Äh, was ist Geldverdienen nochmal? Lach mich schief. Ja, und der Bäcker nebenan meint tatsächlich, ein Bäcker zu sein? Äh, wofür braucht man Brot nochmals? Hunger? Hat sich das jemand ausgedacht?

Wortbegriffe, Sprache, Zuschreibung von Qualitäten – all das ist in der graduellen Ego-Auflösung (als temporäre Erfahrung im veränderten Bewusstseinszustand) zunächst verwandelt. Es ergibt Sinn, dass Geldverdienen komisch ist, es ergibt Sinn, dass Hunger etwas Ausgedachtes ist, es ergibt Sinn, dass Hausvermietung gleichgültig ist.

Dies ergibt vor dem Hintergrund Sinn, wenn alles als Eins erfahren wird, wenn man weiß, dass (auch) der Nachbar, der einen doch so sehr geärgert hat, mit einem verbunden ist und dass es über der Rolle, die jemand gerade auf der Erde spielt, ein noch viel Größeres/Verbindenderes gibt. Auch ergibt es vor dem Hintergrund Sinn, dass man in der Brust ein äußerst beglückendes, wohliges, warmes Gefühl hat, während man sich über die Idee, dass man z. B. je hätte glauben können, ein Haus zu vermieten wäre zweckmäßig, innerlich krumm lacht.

Die graduelle Verabschiedung aller Erscheinungen, die sprachlich konnotiert und somit geistig fassbar sind, führt (im veränderten Bewusstseinszustand) hin zur Verabschiedung des eigenen Ichs, was ebenso komisch und beglückend sein kann: Wer ist – um als Beispiel meinen Namen zu verwenden – Tanja? Keine Ahnung. Hat sich (auch) jemand ausgedacht? Komisch. Wer … Wer ist Wer? Ach, es ist ein Name? Lach mich schief. Ist ja nicht wahr?! Zu komisch! 

Innerhalb der spirituellen, mystischen (Erleuchtungs-)Erfahrung kann die Egoauflösung stattfinden, wie oben beschrieben. Sie ist, wie viele (auch) aus der LSD-Erfahrung berichten/kennen, weniger ein Hau-Ruck-Erlebnis, ein Sprengen des Ichs von jetzt auf gleich, sondern ein graduelles Fallenlassen von allem, was der Geist (Verstand) als gültig und wahr anerkannt hat. Auf dem Peak, dem Höhepunkt, wird auch das eigene Ego fallen gelassen. Dies geschieht jedoch nicht per Entscheid, per Willenskraft und mühseliger Anstrengung, sondern wie ein natürliches Ereignis. Wer keinen Begriff mehr von sich selbst hat, ist als Wesen undefiniert und grenzenlos, daher mit allem eins. Weil er mit allem eins ist, ergeben sich völlig neue Einsichten über eben jenes, womit er gerade „eins“ ist.

Während dieser Erfahrung, die vielleicht Stunden dauern mag, erfährt man sich selbst und die bis dahin definierte und als bekannt vorausgesetzte (gültige) Welt aus einer völlig neuen Perspektive. In diesem veränderten Bewusstseinszustand macht es Sinn, dass alles gleich gültig ist. Es macht Sinn, dass man sich selbst nicht mehr als ein Etwas „erfasst“. Es macht Sinn, dass man die Rollen von Menschen als Rollen erkennt. Man kann dabei staunen, weinen, lachen und zutiefst beglückt sein. Ich-Auflösung im spirituellen Sinn hat also nichts mit „dementer“ Vergessenheit noch mit jener reduzierten Empfindung von Gleichgültigkeit zu tun, die ein depressiver Mensch empfinden mag. Spirituelle Ich-Auflösung ist nicht reduktiv, sondern additiv.

Egoauflösung im Alltag

Klingt diese Erfahrung ab, kann sie – wie erwähnt – in den Alltag abstrahlen. Doch es ist m. E. unmöglich, die Gesetzmäßigkeiten und Gültigkeiten des einen Zustandes auf den anderen, alltäglichen Zustand, dauerhaft zu übertragen und im Alltag zu leben.

In der bedingten Welt bin ich als Tanja kein Ausgedachtes, sondern als solches notwendig, um am Leben teilnehmen zu können, dieses gestalten und erfahren zu können. In der bedingten (relativen) Welt, muss ich sehr genau wissen, wie ich definiert bin, wo meine (Ich-)Grenzen sind und dass ich eben nicht mit allem Eins bin. In der bedingten Welt macht es Sinn, ein Haus zu vermieten, Brot zu backen und zu wissen, wie ich heiße.

Vernichtung des Egos: ein Pseudovorhaben?

Im Alltag kann das Ego mit der aus einem anderen Bewusstseinszustand gewonnen Erfahrung reflektiert werden. Selbstredend kann man (dann) sagen: Ich bin nicht mein Körper. Denn es stimmt. Selbstredend kann man (dann) sagen: Ich bin nicht mein Beruf. Denn es stimmt. Und selbstredend kann man sagen: Ich bin nicht meine Gedanken. Denn es stimmt.

Die Gleichgültigkeit gegen Qualitäten wie negativ/positiv kann ebenfalls reflektiert werden. Wer z. B. eine Verletzung erlebt, kann den Schmerz empfinden, jedoch behaupten: Es ist nur der Körper. Die Distanzierung von Gedanken, Gefühlen, dem Körper und der physischen Welt, ist aus dieser Haltung heraus völlig nachvollziehbar.

Bedauernswert ist jedoch, wenn Menschen, die niemals eine bewusstseinserweiternde/mystische Erfahrung hatten oder diese (kognitiv) nachvollziehen können, Ichauflösung dahingehend falsch verstehen/interpretieren, dass sie Ichauflösung als im Alltag fest zu installierendes, hoch edles Ziel festlegen. So entsteht jene selbstzerfleischende Anti-Ego-Haltung, die, im Sinne einer Autophagie, eher nach Selbstvernichtung als nach additiver Erkenntnis strebt.  Kommt hier noch die Abwertung oder Verneinung des Verstandes hinzu, möchte ich provokant fragen, welcher Verstand innerhalb einer mystischen (Erleuchtungs-)Erfahrung noch überwunden werden muss, wenn es nie einen gab.

Der Verstand ist sowenig „böse“ wie das Ego. In der bedingten (relativen) Welt ist beides gut und richtig. Wer im Alltag demütig zurückweicht, keine Grenzen mehr aufweist und darauf stolz ist, wer sich Denken und kognitive Prozesse verbietet, wird zum kleinsten Reduktiv seiner selbst, das irgendwann eifersüchtig auf die funktionstüchtigen Ichgefühle anderer Menschen blickt, oder diese sogar verbieten möchte.

Buchverweise:

Sylvester Walch: Vom Ego zum Selbst – Buchlink
Swami Prabhupada: Die Schönheit des Selbst – Buchlink

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5 thoughts on “Die Egoauflösung im Alltag”

  1. Und wieder ein differenzierter Blick hinter die Kulissen populäresoterischer Weltsicht. Ich finde es sehr bereichernd, deinen Überlegungen zu folgen. Es ist erleichternd, wie du mit manchen Irrungen aufräumst, die noch in vielen Köpfen herumspuken. Den Verstand abzulehnen würde auch meiner Ansicht nach bedeuten, einen Teil seiner selbst abzulehnen. Sowohl Herz / Emotionalkörper als auch Kopf / Mentalkörper sind wichtige Bestandteile unseres Systems und haben auf ihre Weise eine Existenzberechtigung. Anstatt mich sie abzulehnen und einen Krieg gegen sie zu führen, verwende ich lieber meine Ressourcen und Techniken, beide sauber zu halten und zu pflegen bzw. zu verfeinern.
    Ich bevorzuge den Weg der bedingslosen Akzeptanz, der hingebungsvollen Integration. Selbst-Bewusstein statt Ego-vernichtung könnte man sagen.
    Erstrebenswert finde ich es aber allemal, mir die eigenen Identifaktionsmuster bewusst zu machen, ohne aber in die Abwertung zu gehen.
    Da bin ich mit dem, was du auch schon an anderer Stelle gesagt hast, voll d’accord.

    1. Hallo Jens!

      Lieben Dank für deinen Kommentar! 🙂

      Wie immer freut es mich, wenn mich jemand nachvollziehen kann.

      Merci für das Feedback! 🙂

      Tanja

  2. Liebe Tanja <3
    Noch nie habe ich auch nur ansatzweise eine so gute und richtige Erklärung zu dem Thema gefunden. Auch ich hätte es nicht so gut erklären können, obwohl es doch genau das trifft was es ist. Ich danke Dir und werde es natürlich weiter geben <3
    Alles Liebe
    Ulla <3

    1. Hallo Ulla! 🙂

      Lieben Dank für deinen Kommentar. 🙂

      Es freut mich, dass dich der Text erreicht hat.

      Und Danke auch fürs Teilen. 😉

      Gruß,

      Tanja

    2. Liebe Tanja,

      was du beschreibst ist eine falsche verstandene Spiritualität oder Populäresoterik. Ich bin da ganz bei dir:
      Den Verstand abzulehnen ist natürlich Unsinn. Der Verstand ist ein hervorragendes Werkzeug in dieser Welt. Und das Ego zu verteufeln und zu bekämpfen ist absolut kontraproduktiv. Nichts liebt das Ego mehr als zu kämpfen und es wird dadurch nicht geschwächt, sondern stärker. Das ist ja genau die Aufgabe des Ego: Kämpfen und das Überleben zu sichern.

      Ich glaube dennoch, dass es Menschen gibt, die ihr Ego dauerhaft verloren haben. Manche spontan, manche nach jahrzehntelanger spiritueller Praxis. Diese Menschen, können sich sehr wohl in der Welt behaupten und all die Dinge tun, die eben zu tun sind.
      Allerdings kommen die Impulse dazu dann nicht mehr aus dem Ego, sondern aus einem höheren Bewusstsein. Was wegfällt, sind all die unsinnigen Kämpfe aus Verletztheit, aufgrund der Konditionierung etc.

      Herzlich Grüsse,
      Johannes

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