Inspiration: Selbstliebe

… oder: Als ich mich selbst zu lieben begann 

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
konnte ich erkennen, 
dass emotionaler Schmerz und Leid 
nur Warnung für mich sind, 
gegen meine eigene Wahrheit zu leben. 
Heute weiß ich, das nennt man 
“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
habe ich verstanden, 
wie sehr es jemanden beschämt, 
ihm meine Wünsche aufzuzwingen, 
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, 
noch der Mensch dazu bereit war, 
auch wenn ich selbst dieser Mensch war. 
Heute weiß, das nennt man 
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
habe ich aufgehört, 
mich nach einem anderen Leben zu sehnen, 
und konnte sehen, dass alles um mich herum 
eine Aufforderung zum Wachsen war. 
Heute weiß ich, das nennt man 
“Reife”.

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
habe ich verstanden, 
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, 
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin 
und dass alles, was geschieht, richtig ist 
– von da konnte ich ruhig sein. 
Heute weiß ich, das nennt sich 
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
habe ich aufgehört, 
mich meiner freien Zeit zu berauben 
und ich habe aufgehört, 
weiter grandiose Projekte 
für die Zukunft zu entwerfen. 
Heute mache ich nur das, 
was mir Spaß und Freude bereitet, 
was ich liebe 
und mein Herz zum Lachen bringt, 
auf meine eigene Art und Weise 
und in meinem Tempo. 
Heute weiß ich, das nennt man 
“Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
habe ich mich von allem befreit 
was nicht gesund für mich war, 
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen 
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, 
weg von mir selbst. 
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, 
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
habe ich aufgehört, 
immer recht haben zu wollen, 
so habe ich mich weniger geirrt. 
Heute habe ich erkannt, 
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich 
selbst zu lieben begann, 
da erkannte ich, 
dass mich mein Denken 
armselig und krank machen kann, 
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, 
bekam der Verstand einen wichtigen Partner, 
diese Verbindung nenne ich heute 
“Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter 
vor Auseinandersetzungen, 
Konflikten und Problemen 
mit uns selbst und anderen fürchten, 
denn sogar Sterne knallen 
manchmal aufeinander 
und es entstehen neue Welten. 
Heute weiß ich, 
das ist das Leben!

Von Charlie Chaplin (1889 – 1977), britischer Schauspieler, Komiker, Regisseur, Drehbuchautor, Komponist, Filmproduzent, bekannt für Der große Diktator.

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Michael Tischinger ist Arzt, Psychotherapeut und Theologe. Er wählt für sein Buch einen besonderen Zugang: In 52 kurzen Geschichten zeigt er die Facetten der Selbstliebe für die seelische Gesundheit auf. Dabei berichtet er von vielem, was ihm selbst oder seinen Patienten widerfahren ist. So sind Geschichten entstanden, die authentisch und berührend sind – und gleichzeitig auf spielerisch leichte Art den Zugang zur Selbstliebe ermöglichen. 

Tischinger hat in den vielen Jahren seiner Praxis festgestellt: Der Weg der Genesung ist der Weg vom Sich-selbstentfremdet-Sein hin zum Sich-selbst-Kennenlernen, vom Sich-selbst-Kennenlernen zum Sich-selbst-Annehmen bis hin zum Sich-selbst-Lieben. Wer sich selbst nicht liebt, läuft Gefahr, ständig das Bedürfnis zu haben, von anderen bestätigt zu werden. Gleichzeitig kann er in einem Zustand der fehlenden Selbstliebe auch die Liebe der anderen schwer annehmen. Er sehnt sich zwar danach, von anderen geliebt zu werden, doch die anderen spiegeln nur das, was ohnehin in ihm ist: die Überzeugung, nicht wirklich liebenswert zu sein. Wer sich selbst nicht lieben kann, dem wird schwerfallen, andere zu lieben. Wer sich selbst nicht mit Mitgefühl begegnet, kann auch kein wirkliches Mitgefühl für andere haben. Wer mit sich selbst nicht großzügig ist, kann auch anderen nichts gönnen. Wir können nicht wahrhaft etwas anderes geben als das, was in uns selbst ist. Wer sich selbst für wertlos hält, wird auch die Wertschätzung eines anderen nur schwer annehmen können, weil es seinen tiefsten inneren Überzeugungen widerspricht. Dabei sind wir als Menschen auf die Erfahrung angewiesen, von anderen geliebt zu werden! Wenn wir für möglich halten, dass wir tatsächlich liebenswert sind, so vertrauen wir darauf, dass auch andere uns aufrichtig lieben. 

Tun wir das nicht, so führt diese Verunsicherung zu einer oftmals subtilen, aber permanenten Grundspannung, weil wir an unserem „Gutsein“ zweifeln. So strengen wir uns immer weiter an, um Anerkennung und Bestätigung von außen zu erhalten. Oftmals halten wir diese Anstrengung für ganz normal, weil wir davon überzeugt sind, uns vor anderen und uns selbst beweisen zu müssen. Dies geschieht letztlich aus der Angst heraus, nicht gut genug zu sein, nicht richtig zu sein, abgelehnt zu werden oder von anderen nicht anerkannt zu werden. Dahinter steckt ein gravierendes Missverständnis: Wir verwechseln Anerkennung mit Liebe. Anerkennung bekommen wir für das, was wir getan oder geleistet haben. Liebe wird uns hingegen geschenkt für unser „So-Sein“ und „Da-Sein“ als Mensch. 

„Viele Menschen neigen dazu, mit sich selbst kritischer umzugehen als mit anderen. So führen sie einen unheilvollen inneren Selbstdialog. In ihren Gedanken kritisieren sie sich immer wieder selbst, werten sich ab, verurteilen sich und werfen sich selbst so manche Unfreundlichkeit an den Kopf. Kein anderer Mensch würde sich das alles gefallen lassen, wenn wir ihm das in gleicher Weise mit Worten antun würden. Ich plädiere daher dafür, dass wir uns auch von uns selbst nicht alles gefallen lassen sollten, gemäß dem Motto: Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch dir selbst nicht zu.“ (Michael Tischinger) © 1998-2001 Amazon.com,  Inc. und Tochtergesellschaften

Das Buch kann mit Klick auf das Cover oder hier bestellt werden.


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