Manchmal, wenn der Teufel sein Frühstück will …

Bob MarleyEs gibt Tage, da geht alles schief. Der Partner lässt das Abendessen wegen der Arbeit schon wieder ausfallen, der Chef befördert den Falschen, die Kinder haben Grippe, der Postmann wirft einen wichtigen Brief ins falsche Fach und die demente Großmutter nimmt die Wäsche des Nachbarns ab, weil sie meint, es wäre die ihre. Und wenn man sich an solchen Tagen abends zurücklehnt und sich mit zynischer Logik zu beschwichtigen sucht, dass es ja nicht noch schlimmer kommen kann, dass es morgen schon wieder aufwärts gehen wird, steht man vielleicht am nächsten Morgen vor dem Auto, will zur Arbeit fahren, und findet plötzlich den Autoschlüssel nicht mehr, weil man diesen bei der Freundin liegen lassen hat, mit der man am Vortag schnell einen Kaffee getrunken hat …
Ja, manchmal geht alles schief. Und man möchte sich genervt die Haare raufen, der Welt auf immer entsagen, untertauchen, abhauen oder einen kräftigen Schluck aus der Bottle nehmen. Sagen wir Schnaps. Was Ordentliches für ein ordentlich aus den Fugen geratenes Leben.
So war auch bei mir in den letzten Tagen einiges los. In der Arbeit musste ich mit einer Konspirations-Kampagne gegen mich fertig werden, der Haushalt lag brach, mein Hund hatte Durchfall, beim Autofahren erlebte ich zum ersten mal Aquaplaning und einen kleinen Unfall, und so mancher Chatpartner in Facebook, der nun nicht meinen Rat sondern meine Aufmerksamkeit suchte, kannte kein Pardon. Jemand erklärte mir gleich nach dem „Hallo“, dass er die Wiedergeburt eines bekannten indischen Gottes sei, dessen Namen ich jetzt gleich mal zu googeln hätte, bevor ich mich – ja was? – in den Staub zu werfen hatte? Das war an Eitelkeit nicht mehr zu überbieten. Vorausgesetzt, besagter Chatpartner wäre wirklich die Wiedergeburt eines Gottes, dann hätte ich für einen Gott, der „google mal meinen Namen“ sagt, auch nur ein müdes Lächeln übrig.
Ich weigerte mich natürlich. Da wünschte mir der Chatter, aufgrund meiner aus dem Offert genommenen Devotionalien, auch gleich mal einen schönen Tag und ließ mich sein. So wie ich ihn. Doch der Dünkel, mit dem manche „spirituelle“ Menschen durch die Welt gehen, beschäftigte mich doch noch eine Weile. Und zwar nachhaltig. Mir ist es wirklich nicht egal, wie Menschen miteinander kommunizieren, was sie aussagen und wie sie sind. Ich nehme Menschen ernst. Doch die Grobheit des Narziss sowie die Kälte des Ignoranten sind wie ausufernde Aggregatzustände, die mich immer dann an den Füßen erwischen, wenn ich nicht schnell genug wegspringe. Und da vereisen sie mich. So dass ich bibbernd mit den Zähnen klappere. Mit anderen Worten: Ich stehe manchmal noch da wie ein nach Luft schnappender Fisch: Hat er das jetzt wirklich gesagt? Hat er es wirklich so gemeint? Really?
An diesem Abend saß ich also auf dem Couchsessel, eine Tasse Kaffee in der Hand, das Wochengeschehen wiederkäuend: a) Ich hatte großes Glück gehabt. Ich hätte bei dem Unfall sterben können. b) Ich muss mich in der Arbeit gegen einen Machiavelli wehren, der eigentlich gar keiner ist. c) Weiters, so nahm ich mir vor, würde ich nie wieder jemanden bei mir eine Bühne geben, der einfach nur Aufmerksamkeit will. d) Ich musste meinen Haushalt wieder auf Vordermann bringen.
Für etwa eine gute Stunde dachte ich nach, sortierte im Obergeschoss die Gedanken, doch der Keller stand schon längst unter Wasser und das Erdgeschoss flutete gerade … Mir ging es einfach nicht gut. So sagte ich mir mit oben genannter Logik: „Schlimmer kann es jetzt nicht mehr werden. Die Talsohle ist erreicht, also muss es morgen wieder bergauf gehen.“ Ich schüttete den Kaffee weg und öffnete die Bar. Ich brauchte etwas Stärkeres. Wodka schien mir zu russisch. Er roch nach Melancholie, nach Perestroika und Glasnost. Schnaps? Zu provinziell. Doch „Herr Tequila“ lachte mich schon sehr an. Also beerdigte ich den Tag mit einem Weißen, mit Zitrone und Salz, mit „Hossa!“ und „Olé!“. Ja, dachte ich, so wie ein Blitz mit aller Wahrscheinlichkeit nicht zweimal in ein Haus einschlagen wird, muss doch auch ein Unstern mal weiterziehen und seinen Schatten über etwas anders legen. So kippte ich das scharfe Getränk hinunter und befand: Der Unstern war fertig mit mir. Jetzt.
Doch schon am nächsten Tag …? Rückte der dunkle Stern noch näher. Als ich die Post öffnete, freute ich mich über einen Brief vom Tierschutzverein. Post von meiner Patenhündin Angi. Freude! Von ihr las ich immer gerne. Doch was war geschehen? Die liebe Angi mit dem seelenvollen Blick war am 28.05.2017 gestorben. Sehr friedlich, wie in dem Brief stand. Die Pfleger fanden sie eingerollt und reglos vor der Hundehütte.
Aua. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Anbei ein anderes Foto von einem anderen Hund, für den ich anstatt meiner lieben Angi nun die Patenschaft übernehmen könne …
Aua. Aua. Aua.
Plötzlich schnappte ich nach Luft. Das tat verdammt weh. Mehr, als man meinen möchte. Ich habe selber einen Hund, für den ich täglich sorge, doch die Patenhündin? Sie war so ein liebes Geschöpf. Ich habe sie nie gesehen, doch aus der Ferne „geliebt“. Tatsächlich. Und vorm Schlafengehen habe ich oft an sie gedacht und mich gefragt, wie es ihr geht …
Es war etwa 09:30 Uhr als ich die Hiobsbotschaft erhielt. Mit enger Brust und fächelnder Hand flog ich wieder zu der Bar. Schmerzkiller? Nein, nicht um 09:30 Uhr. Alles, was recht war. Aber da musste ich jetzt ohne durch.
Also setzte ich mich vor den Laptop und verfasste für meinen Blog einen neuen Artikel. Zu Mittag war der Vormittagsschock schon etwas abgeflaut, ich würde es schon verkraften. Alles. Den Autounfall, Angis Tod, den Kampf in der Arbeit, die unreflektierten Menschen – die ganze Woche. Das stand fest. Am Nachmittag entließ ich meinen Artikel in das World Wide Web und suchte mir eine Backlinkmöglichkeit bei jemanden, der mir „grünes Licht“ signalisiert hatte. Doch was geschah? Ich erntete eine Abfuhr, die sich gewaschen hat. Dieser Mensch, den ich sehr schätzte und respektierte, tat es vermutlich nicht mit Absicht, er war, wie er war, und vermutlich hatte er tausend und mehr Gründe, doch auch wenn es nur Fahrlässigkeit war, Vergesslichkeit, Gleichgültigkeit oder ein Abstreifen der Samthandschuhe, so tat es mir richtig weh. Ich verstand die Welt nicht mehr.
Wie immer, wenn man jemanden sehr schätzt, bedeutet einem die Meinung der geschätzten Person sehr viel. So war es auch mit diesem Menschen, und er hätte mich nicht härter treffen können, denn einerseits pfiff er mich zum Spiel und winkte mich fröhlich hinein, um mir dann, wie aus heiterem Himmel, die rote Karte zu zeigen – und die Strafbank gleich dazu.
Möglicherweise hatte ich mich in ihm getäuscht? Vielleicht war es ein
Missverständnis? Ein Kommunikationsproblem?
Doch für eine scharfe Analyse hatte ich keine Zeit mehr. Die Gefühle überrollten mich und meine Augen schwammen. Sein Verhalten tat mir weh. Prompt und unmittelbar. Ich war wie gelähmt. Das war eines zuviel auf alles, was diese Woche geschehen war. Mein so sehr geschätzter Internetfreund war plötzlich so „brackig“, dass ich wie ein Fisch sofort abdrehen musste, weil sein Gewässer zu schwarz, zu kalt und zu abgestanden war.
Exkurs: Wer energetisch aufgeschlossen ist, weiß vermutlich, dass sämtliche Gefühle wie Wut, Angst, Freude und so weiter, intensiver empfunden werden. Bevor Kundalini bei mir aktiv wurde, hatte ich ein Gemüt, à la „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber meine Ruhe nicht“. Ich war der Fels in der Brandung, für mich selbst und für andere. Heute jedoch ist das anders. Der Fels von damals ist feinster Sand, der sich vom Wind und dem Meer bewegen lässt. Ich spüre eine Birke im Frühjahr wie junges Blut, ich spüre meine Hündin, wenn sie das Wild fixiert, ich spüre die Emotionen anderer Menschen und meine eigenen, ich spüre die Gedanken meiner Nachbarn … Ich spüre, spüre, spüre. Das ist schön, wenn es die hellen Gefühle betrifft, doch wenn es die dunklen Gefühle betrifft, ist es alles andere als schön.
Und so ging mir die „rote Karte“ an die Nieren.

Es heißt, dass wir alle, sobald wir sterben, in dieses intensivere Fühlen eintreten werden. Darauf darf man sich durchaus freuen, doch es ist sicher vorteilhaft, Ruhe und Gedankenstille zu üben. Memo mit Augenzwinkern: Wir werden es sicher alle einmal brauchen.
Da war ich nun, kleine Regebogenforelle, die vor dem Brackwasser floh, zurück in hellere Gewässer. Nichts da mit Gedankenstille. Schmerzwellen durchliefen mich und mein Herz brannte. Es tat einfach weh und ich konnte aufgrund des Schmerzes nicht anders, als mich von diesem Menschen – der es wie auch immer gemeint haben will – zu absentieren. Manchmal stürzt jemand von einem Thron, von dem er nicht weiß, dass ihn ein anderer drauf gesetzt hat, was eigentlich nur absurd, bedauerlich und daher keine Träne wert ist.
Aber ich zitterte.
Danach versuchte ich meine Ruhe wieder her zu stellen, doch es gelang nicht. Der Vollmond, so las ich in bestimmten Foren, soll ja jetzt wieder ganz viel umwälzen und sehr, sehr stark sein. Das hatte mich amüsiert. Der Vollmond war an meinem Empfinden nun wirklich nicht schuld, und stark waren einzig und allein die Getränke in meiner Bar. Zu dieser tigerte ich also hinüber, mit feuchten Wangen, und noch während ich das tat, prasselte das Schwergewicht dieser Situation wie Hagel auf mich, den ich – nur experimentell – auskosten wollte. Wie sehr kann etwas weh tun, das doch eigentlich nur eine Dramödie ist? Ein dämlicher Schwank des Lebens, der einen zum lächerlichen Hauptdarsteller eines Aktes macht, über den sich die Götter schief lachen?
Die Wahrheit?
Sehr.
Und zwar umso mehr, je mehr man die Missverständnisse dieses Lebens versteht, die Irrungen, das Menschliche, das Tragische und das Fatale …
Der Tequila brannte, als ich ihn hinunter kippte. Nein, ich bin keine Trinkerin, aber ich weiß, was hilft. Wie viel und wann. Der Tequila war scharf und brannte, so wie das Leben, so wie mein Herz, so wie diese Welt, in der wir getreten, geliebt, gehasst und gefordert werden, immer und immer wieder; und in der wir sterben und in die wir wieder kommen. Immer und immer wieder.
So ging ich zu Bett. Wimmernd. Und zutiefst amüsiert. Ich dachte und hoffte, dass am nächsten Morgen wieder alles besser wäre, denn das ist es oft. Wir alle regenerieren uns in der Nacht, und der energetisch aufgeschlossene Mensch regeneriert sich nocheinmal mehr – auf einer anderen Ebene.
Doch dieses Mal regenerierte ich nicht. Die Nacht, und mit ihr sämtliche Träume, zog mich weit, weit hinab. Die Turbulenzen um mich herum waren einfach zu stark, die Gravitationen anderer Menschen zu wild. Ja, das Universum ist nicht nur erhaben. Wer einmal gesehen hat, wie eine Riesensonne Planeten auffrisst, die Materie absaugt, oder wie sich zwei aufeinanderprallende Galaxien gegenseitig verschlingen, steht nicht mehr staunend da und denkt an Gott, sondern steht bebend da und sieht den Nobiswirt des Alls, die Materie, die immer nur nach einem trachtet: mehr. Und ebenso ist es auf der Erde, die da wie ein Teenager auf Steroide ist, ein Teenager, der mit geladener Waffe herumläuft, bereit, alles zu überfallen, das sich seinem Wahn nicht beugt.
Materie kannibalisiert Materie. Menschen kannibalisieren Menschen. Und ich war tief unten, wie weit unter Wasser, und alles, was sich überhalb der Oberfläche zeigte, war nur ein verschwommener Abglanz irgendeiner Realität, die schon lange keinen Sinn mehr ergab. Dort unten fraßen die von
jeder Logik unberührten Gefühle an mir wie kleine Piranhas. Spock könnte „faszinierend“ sagen, und das wäre es. Trauer. Angst. Schmerz. Und mein sonst so hilfreicher Verstand, der immer bereit war, mir aus der Patsche zu helfen, stand auch nur dumm herum und glotzte so wie jemand, der zufällig an einen Unfallort kommt …
Am Morgen stand ich auf. Nichts war besser geworden. Bleischwere Gedanken. Seelischer Schmerz. Der Teufel brauchte sein Frühstück. Und da war ich.
Ich wusste, dass ich aus diesem Zustand wieder rauskommen musste, einfach die Arme bewegen und nach oben schwimmen musste, doch ich hatte keine Kraft dazu. Ich telefonierte mit einem Freund, doch er verstand mich nicht.
Es gibt hierzu übrigens viele weise Worte. Die alle nicht helfen. Und zu Mittag? Wetzte der Teufel schon wieder die Messer.
Am Abend war ich Gefühlsmatsch. Brei. Der Schmerz so intensiv, als wäre ich ein zum Sterben abgelegter Soldat, der in der Schlacht zuviel Pech gehabt hatte. Seelischer Schmerz kann sehr tief gehen. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Schmerz schon verwandelt, denn die Ursachen standen zu diesem Schmerz nicht mehr in Verbindung. Patenhündin tot? Akzeptiert. Unfall überlebt? Glück gehabt! Shit-Chatter? Pfff. Internet-Pharao? Eine Mumie, die nach und nach verstaubte. Und trotzdem lief ich immer noch mit einem Schmerz herum, der nun anders war. Tiefer, inniger, größer. Universaler. Weltschmerz. Ja. Und er war feurig, scharf, brennend und wild – eine Serie an innerlichen Detonationen, die mich mit jeder Sprengung mehr und mehr zerrüttete …
Am Abend würde mich der Teufel löffeln müssen. Ich schlug die Decke mit nervösen Händen zurück und legte mich nieder. Ich hatte
Angst vor meinen Gedanken, die wie rotierende schwarze Löcher noch mehr Schmerzsubstanz anzogen. Ich schloss die tränennassen Augen. Schlief ein. Und ich träumte wild und luzid durcheinander, doch es war mir alles egal; ich wachte ständig auf, sah Licht im Zimmer, dachte, jemand sei da, sagte ihm, er solle abhauen, und schlief wieder ein …
Bis ich um Punkt 03:15 meinen Kopf aus all diesen Wirren hob, vielleicht auch nur astral, ich weiß es nicht genau, und im Zimmer jemanden gewahrte, von dem ich aber nur ein befreites Lächeln und Rastalocken wahrnahm. Keine deutliche Person, nur Eindrücke. Ein männlicher Besucher …
„Was willst du!“, fragte ich barsch.
Da ich keine Antwort bekam, legte ich mich wieder zurück und versuchte, weiter zu schlafen. Nach all den inneren Unruhen, die ich durchlitt, war dieser Besuch nun einfach nur noch ärgerlich. Kein Highlight. Kein Drama.
Plötzlich hörte ich Musik, die sehr innerlich war. Ich war schon wieder etwas luzide, doch gleichzeitig erwachte ich langsam, und da war diese Musik, ein bisschen pfeifend, melodiös, sehr sonnig, fröhlich … Die Musik kam aus mir selbst, und so wie man über das Dritte Auge – die Epiphyse – innerlich sehen kann, kann man auch innerlich hören. Doch noch hörte ich nicht richtig hin/zu, und da bekam ich die unmissverständliche Botschaft – noch im Traum – dass ich jetzt zuhören soll, und zwar richtig.

Ich erwachte langsam, doch ich hörte es: „This is my message to you -ou -ou.“ Reggae. Sofort dachte ich an die Rastalocken. „Don’t worry! About a thing. Cause every little thing gonna be all right. Don’t worry about a thing, cause every little thing gonna be all right!“

Bob Marley.

„Rise up this mornin‘, smiled with the rising sun, three little birds perch by my doorstep, singin‘ sweet songs of melodies pure and true, sayin‘: This is my message to you -ou -ou.“

Es war 03:20 Uhr, als ich im Takt nickend zuhörte und mitsummte. Da fiel mir auf, dass das Lied schon die „ganze Zeit lief“, bzw. dass Bob schon die ganze Nacht sang und ich es jetzt erst hörte. Und plötzlich – denn so ist es immer – war der Schatten fort. Der Weltschmerz. Der Unstern. Ich merkte es sofort. Es war wie ein Umkippen der Situation, die ein Monolith sein könnte, der nicht durch Anschieben umfiel, sondern durch das lockere Fingerschnippen eines „Magiers“, der da Bob Marley hieß. Ein Schnippen! Und alles war gut. Unglaublich. Aber wahr. Ich lächelte über das ganze Gesicht, war nicht nur die Sonne selbst, sondern das gebündelte Glück sämtlicher Jamaikaner, die jetzt oder irgendwann Rum tranken, tanzten und Fußball spielten, während Rastalocken über grün-gelb-rote T-Shirts flogen und ein Lächeln heller war als das andere. (Ich wünschte, jeder könne die Erfahrung machen …)

Und der Teufel bezahlte die Rechnung und ging.

Von da an ging es wieder bergauf, und ich hörte mir das Lied heute an, an diesem Morgen, als ich Kaffee machte. Ich dachte dabei an Bob Marley, an sein freimütiges Lächeln; und falls er es wirklich war, der mich besucht hat, so hätte es kein Besserer sein können, denn auf jeden anderen, Engel, Meister, Feen und Konsorten, hätte ich gesch***en. Auf jeden anderen wäre die Sense meines Zynismus gekommen. Doch einen Rastafari? Könnte diese Sense niemals treffen, denn ein Rastafari (wie Bob Marley) ist nun mal immun, weil Reggae zwar schwermütig ist – das darf man nicht vergessen – doch gleichzeitig die Sonne selbst.

Link: Bob Marley, Every thing’s gonna be alright

Weiter mit der Artikelserie „Was ist Kundalini?“

Wer mehr dazu erfahren will, wie „inneres Hören“ stattfindet, den lade ich gerne ein, den Artikel „Inneres Radio – Teil 1“ zu lesen.

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Copyright: © Tanja Braid, www.neoterisches-bewusstsein.com

4 thoughts on “Manchmal, wenn der Teufel sein Frühstück will …”

  1. Hallo Tanja,
    solche Tage und Phasen im Leben kommen mir sehr bekannt vor. Überhaupt scheint dieses 2017 energetisch ziemich herausfordernd zu sein. Die Schatten, die man glaubte, beseitigt zu haben, sind ja immernoch da… Und da Schatten genauso Energie sind wie auch das Licht, kann man Energie niemals beseitigen, sondern nur umwandeln. Das eine bedingt das Andere.

    Einen tollen erfrischenden Blog hast du da auf die Beine gestellt, der sich abhebt von den mittlerweile vielen hunderten möchtegern-spirituellen Blogs, wo viele hauptsächlich nur vom Kopieren und Nachplappern „leben“… Dieser hier ist anders… sympathisch, geerdet und vor allem authenthisch, direkt aus dem (deinen) Leben. Mit den Schatten darf man gerne auch mal Salsa tanzen – oder Reaggae singen 😉 – anstatt mantraartig nur Licht und Liebe sowie positives Denken zu zelebrieren. Bravo!

    Herzliche Grüße
    Alex / Gehvoran.com

    1. Hallo Alex,
      ich danke dir für deinen Kommentar – und für die Blumen. 🙂
      Alle, die Alex‘ Blog nicht oder noch nicht kennen, möchte ich an dieser Stelle sagen, dass sein Blog im spirituellen Sektor wirklich einer der besten ist, die ich kenne.
      Es lohnt sich also, bei Alex vorbeizusehen.
      Merci Alex!
      Und liebe Grüße,
      Tanja

  2. Liebe Tanja,
    ich empfinde diesen Eintrag als emotional sehr berührend.
    Er zeigt, wie „normal“ das Leben und oft schwierig für die „Esoteriker“ sein kann. Du schreibst sehr schön, mit gewählten Worten, fast wie in einem Roman. Besonders gefällt mir dein augenzwinkender Humor, der auch in den dunkelsten Stunden irgendwie mitschwingt. Aber wirklich beeindruckend ist die Weisheit , mit deiner Lebenserfahrung gepaart, die diesen Bericht hier ausmacht! Weiter so, das ist ein wahrhaftiger Weg!

    Liebe Grüße, Rupert

    1. Lieber Rupert,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Deine Worte sind natürlich sehr motivierend für mich! 🙂
      Ich danke dir dafür.
      Liebe Grüße, Tanja

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