Energetische Erfahrung: Schlafersatz, Heilung und Elementale

Seit Montag, 05.03.2018 bis heute, Samstag 10.03.2018, schlafe ich nicht mehr länger als etwa drei Stunden pro Nacht und fühle mich topfit. Auch meine energetische Sehkraft hat sich verfeinert. Obzwar ich schon seit 2010 Auren sehe, weiße Schleier, wenn sich jemand bewegt, parallel einfallende Linien im Zimmer oder in der Natur, sowie opalisierende Strahlen, die mein eigener Abdruck zu sein scheinen, sehe ich nun noch „mehr“, insbesondere selbst erzeugte Gedankenformen (Elementale) …
Genau fünf Tage hält dieser Zustand jetzt an. Wie ich im Artikel Kundalini Siddhis – Paranormale Fähigkeiten berichtete, kann Kundalini Schlaf ersetzen. Auch Edgar Hofer aka OWK, Satsang-Lehrer, Buchautor und Kundalini-Erweckter berichtet in Schlafmangel durch Kundalini, wie er einmal drei Tage hindurch aufgrund Kundalini gar keinen Schlaf mehr brauchte. Zwar schlafe ich noch, doch die Energie, die mich wach hält, ist sehr umfassend und tragend. Ausschlaggebend hierfür war ein Ereignis am 05.03.2018, von welchem ich nun berichten werde:

Skizze – 05.03.2018 – innerer Monolog

Ich bücke mich hinunter zu meiner Hündin. Meine beiden Hüftgelenke schmerzen. Es reicht, denke ich. Wenn es so weiter geht, brauche ich bald zwei neue Hüftgelenke …
Meine Hündin blickt mich an.
Vielleicht werde ich auch nicht alt …
Ich lege ihr das Geschirr an, sie schlüpft ungeduldig hinein.
„Wo magst du gehen? Oder magst du mit dem Auto fahren?“
Sie schnaubt. Ich herze sie kurz und drücke meine Lippen auf die seidigste Stelle hinter den Ohren.
Sie schüttelt sich.
Check. Zärtlichkeitsübergriff von Frauchen kurz vorm Gassigehen nicht erwünschst.

„Jesus, Maria und Josef!“ Ächzend steige ich ins Auto. Meine linke Hand klammert sich an den Türrahmen, vorsichtig setze ich erst den einen, dann den anderen Fuß ins Auto. Wenn das so weiter geht …! Ich muss was tun. Entweder Schulmedizin und neue Hüftgelenke oder – ja, was? – Geistheilung, energetische Selbstheilung …?
„Geistheilung?“ Ich werfe einen Blick in den Rückspiegel.
Meine Hündin sieht mich an.
Das hat bei mir noch nie funktioniert. Vermutlich muss ich mich selber heilen. Nein. Ganz sicher muss ich es selber tun. (Im Grunde weiß ich das.) Aber dann brauche ich mehr energetische Kraft. Viel mehr. „Jesus, wenn du meinst, dass ich älter als fünfzig werden soll, dann gibst du mir bitte mehr Kraft.“ 

Aua. Mia, meine Hündin, trottet neben mir her. Wir laufen. (Zumindest probiere ich es.) Bei jedem Aufsetzen der Füße auf den Asphalt verspüre ich einen dumpfen Schmerz in den Hüften. Kundalini läuft mit. Durch die vermehrte Zufuhr von Prana in der Atemluft hat sie schon mein ganzes System überschwemmt, immer wieder drehen sich beim Einatmen meine Augäpfel einwärts, nach innen oben, noch zwei, drei Atemzüge mehr … Und etwas würde passieren.
Und es passiert. Mein Herz krampft sich zusammen, mein Atem stockt, ich beuge mich vornüber und ein Weinkrampf schüttelt mich …

23.00 Uhr. Ich schlage die Bettdecke zurück und „klettere“, aufgrund der Schmerzen, vorsichtig ins Bett. Kaum, dass ich entspanne, tritt Energie in meine beiden Füße ein. Sie steigt die Waden hoch, die Oberschenkel und umhüllt meine beiden Hüften, was den Schmerz etwas mindert …
Und sie steigt noch höher. Direkt von den Hüften bewegen sich zwei Ströme bauchseitig in Richtung Nabel, dann noch höher, und überfallsartig schwappen die Ströme im Solarplexus-Chakra zusammen.
Ich presse die Zähne aufeinander. Es brennt. Und langsam verglüht die Energie …
Ich schlafe ein.

Nach etwa drei Stunden schlage ich die Augen auf. Und ich bin so ausgeruht, als hätte ich acht Stunden geschlafen. Der Hüftschmerz? Noch da, aber viel erträglicher. Seither ist es Nacht für Nacht dasselbe. Ich lege mich nieder, schlafe ein und bin nach drei Stunden völlig erholt.

Erläuterung: Höheres Selbst und das Unbewusste

Meine Bitte um mehr Energie wurde offenbar erhört. Ob es Jesus „himself“, Kundalini, jemand anderer oder etwas anderes war, weiß ich nicht. Tatsächlich bin ich ständig im Kontakt mit „irgendwem“ oder „irgendwas“, 24/7, doch das war schon so, als ich noch ein kleines Mädchen war. Diese Verbindung ist jedoch unbewusst, weswegen ich kaum etwas darüber aussagen kann, bzw. es nur wie folgt darstellen kann: Wenn das Unbewusste z. B. Universität, Arena und Spielplatz ist, dann kriege ich vom Bildungs-, Kampf- und Spielbetrieb nur soviel mit, wie es ein tauber und blinder Mensch täte. Das heißt, dass ich sehr wohl weiß, dass sich ständig etwas abspielt, jedoch nicht, was. Und mehr, als mit dem Blindenstock darin herum zu stochern, ist mir nicht möglich.
Ich möchte daher nicht den Eindruck erwecken, dass jeder Jesus nur kurz anfunken müsste, um sich Wunder zu verschaffen. (Gelänge dies, wären wir alle reich, glücklich und gesund.) Ob etwas geschieht oder nicht, hat weniger damit zu tun, was man wünscht, denkt oder spricht, sondern vielmehr mit jenen unbewussten Strukturen, die sich an den Worten ausformen. Erst diese Strukturen, die sich einschwenken, und die man sich vielleicht wie eine U-Bahn vorstellen kann, welche nur temporär und auch nur bei starken Gedanken Universität, Spielplatz und Arena miteinander verbindet, transportiert eine bestimmte energetische Kraft/Energiekumulation oder eine Entität zum gewünschten Ort. Ob diese dann aussteigt und andockt, um z. B. dem Professor die Leviten zu lesen, ob sie den Kämpfern neue Waffen gibt, den Kindern Süßigkeiten reicht …? Das obliegt der Intelligenz und Gnade der Energie/Wesenheit. 

Solarplexus

Das Solarplexuschakra ist u. a. die Energiezentrale, die Drehscheibe, die Energie im Körper verteilt. Es war in meinem System immer etwas schwächer entwickelt. Ich kann nicht voraussagen, ob der jetzige Zustand dauerhaft ist. Auch wollte ich hier, im Blog, nicht davon berichten, bevor er nicht mindesten drei Tage lang anhielt. Wenn die erhöhte Energiezufuhr mit dem nunmehr gelösten „Knoten“ im Solarplexuschakra zu tun hat, dann habe ich wohl achtzugeben, dass ich nicht wieder einen Knoten entstehen lasse. Natürlich werde ich vorsichtiger sein, vorsichtiger mit meinen Wünschen, meinem Ich, meinem Wollen… Ich war vielleicht immer eigensinnig, doch stets rücksichtsvoll, bisweilen schüchtern, daher nicht unbedingt ein Ausbund an nach Raum verlangender Vitalität. Doch so wohl wie jetzt habe ich mich die letzten acht Jahre, seit Beginn meiner Krankheit (chronische Lyme-Borreliose) nicht mehr gefühlt. (Aufgrund der Krankheit sind auch die Gelenke, vor allem die Hüftgelenke, bei mir schon in Mitleidenschaft gezogen. Ich bin jetzt 39 Jahre alt.)

Hoffnung

Wenn du meinst, dass ich älter als fünfzig Jahre werden soll, dann gibst du mir bitte mehr Kraft.

Natürlich gilt – wie immer: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wie viele Lyme-Borreliose-Kranke habe auch ich sehr viel probiert und viel Geld bezahlt, um letztendlich zu akzeptieren, dass ich mit dieser Krankheit leben muss und durch diese sterben werde, insofern mich kein Autounfall oder etwas anderes früher „abberuft“. Ich habe die Hoffnung auf Heilung tatsächlich aufgegeben und begnügte mich mit Schadensbegrenzung, das heißt im Falle Hüftgelenke, dass ich eben irgendwann neue brauchen würde … Mit Hüftgelenken geht das. Doch Leber, Nerven, Sehkraft (Netzhautablösung) … Irgendwann wäre auch die Grenze möglicher Reparaturen erreicht …
Da der energiegeladene Zustand seit Montag 05.03.2018 anhält, wage ich zum ersten Mal wieder, hoffnungsvoll zu sein. Natürlich kommt es auch durch diese unbändige Kraft, die das Gefühl verleiht, dass nichts unmöglich und alles zu schaffen ist. Es hat sich etwas sehr Grundlegendes verändert. Oder eingerenkt.
Und da ich jetzt sehr viel mehr Zeit habe, kann ich mich auch der Selbstheilung widmen, durch Meditation, vermehrter Energiezufuhr usw. … Ich gebe zu, dass ich bisher nicht die Disziplinierteste war, wenn es galt, z. B. zwei Stunden täglich in Meditation zu verbringen, Yoga-Nidra oder eine andere heilende Technik (Rang Dröl …) zu praktizieren, wenngleich ich seit Dez. 2017 regelmäßig Kundalini-Yoga mache. Doch wenn mir beim stillen Sitzen in der Meditation nicht langweilig wurde, wurde ich müde oder ich brachte die Kraft gar nicht dazu auf, weil mit Borreliose eine permanente Erschöpfung einhergeht.
Das ist jetzt anders. Ich denke, ich bin jetzt verpflichtet, mir selbst zu helfen, andernfalls wäre das Energiegeschenk missachtet und vergeudet.

Energetisches Sehen und Elementale

Als Nachtrag, wie energetisches Sehen funktioniert und was ich nun ebenfalls wahrnehme/erzeuge, muss ich mich behelfsmäßig an Franz Bardon (1909 – 1958)  halten.
Die Realitätswellen, die sich wie in einer Lavalampe hin und her bewegen, jene Wellen, die sich in alle Richtungen bewegen sobald der Fokus zerrinnt, sowie die schwarz-weiße Störfrequenz, die man noch aus Zeiten kennt, in welcher Fernsehgeräte gerade Störrauschen zeigten, da sie kein Signal erhielten, was vielleicht auch als Metapher für das menschliche Gehirn gelten kann, denn wenn „das Signal“ ausbleibt, kann man „grauen Gries“ im Raum sehen … All das beschreibe ich u. a. im Artikel Realität ist eine Illusion.
Franz Bardon beschreibt in Der Weg zum wahren Adepten – Einweihung in die Hermetik, Ausgabe 2001, Rüggeberg-Verlag auf S. 178 ff, die Schaffung von Elementalen, Larven, Schemen und Phantome. Der Einfachheit halber nenne ich sie jetzt selbsterzeugte und lebendige Gedankenformen. Es war mir bis jetzt, da ich sie sehen kann, nicht bewusst, dass ich diese sehr häufig und mit einer gewissen Langlebigkeit zu produzieren imstande bin. Dies geht in sehr subtile Bereiche.
Elementale, Larven, Schemen und Phantome können auch eine negative Auswirkung haben, da die Gedankenformen stets zum Urheber zurückkehren. Aufgrund Kundalini und Lebenskraft (Orgon, Od, Reiki, Prana usw.) sind diese Gedankenformen bei mir nun stärker, da ihr Skelett energetisch ist, weswegen ich aufgerufen bin, mein Denken mehr zu disziplinieren … Im schlimmsten Fall erschaffen sich Menschen ihre eigenen Geister und Dämonen. Und im schwarzmagischen Fall kann man damit anderen Menschen schaden.
Die Erschaffung dieser lebenden Gedankenformen geschieht über emotionale Erregung (Larven) oder durch den bewussten Willen (Elementale). Wie man Elementale erschafft, kann hier nachgelesen werden: Erschaffung von Elementalen.
Je nach Gedanken, Bausatz und Bildungsform, sehe ich nun entweder verschiedenfarbige „Lichtwolken“, „Gebilde“, bisweilen „Gesichter“ oder „geometrische Strukturen“. Als ich vor kurzem intensiv über einen Stundenplan nachdachte, wie ich meine nächtliche Zeit jetzt einteile, bildete sich links und rechts neben meinem Kopf eine Art goldenes Netz … Ich vermute, es war die „nunmehr definierte und festgelegte Zeitstruktur“, die sich gezeigt hat … Es ist sehr spannend.
Bei schnellen, akzentuierten Gedanken sehe ich stets einen kleinen dunkel- oder hellblauen Punkt davonschweben, der aus meiner Stirn austritt. Es geht blitzschnell und kann beim Fernsehen oder Lesen passieren, jederzeit, jedoch stets dann, wenn ich kurz innehalte und bewusst reflektiere …

Ausblick

Ich werde in etwa drei Monaten davon berichten, ob ich mich erfolgreich heilen konnte, sowie ich natürlich darüber berichten werde, ob der momentane Zustand dauerhaft ist.

Buchverweis: Franz Bardon, der Weg zum wahren Adepten – mehr Infos mit Klick auf das Cover. (Hinweis: Auch wenn das Cover aussieht, als handle es sich um einen Fantasyroman für Jugendliche, ist dieses Buch eines der wertvollsten, das man besitzen kann. Offenbar hat man bei der Covergestaltung kein gutes Händchen gehabt. Daher bitte ich, unvoreingenommen zu sein.)
 

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Geboren 1978 – Bloggerin | Beraterin zu spirituellen Themen | Kundalini | Herausgeberin von Neoterisches Bewusstsein – Moderne Spiritualität | Mehr zu mir | Kontakt | FB-Profil Tanja Braid | FB-Seite Neoterisches Bewusstsein | Gruppe Astral SpaceSpenden |

3 thoughts on “Energetische Erfahrung: Schlafersatz, Heilung und Elementale”

  1. Das könnte fast 1:1 meine Geschichte sein.
    Nur ich leide unter den Nachwehen von einer Krebsgeschichte und kenne daher diese Erschöpfung ganz genau.
    Wenn die Energie fließt komme ich ebenfalls mit nur 4 Stunden Schlaf aus und auch ich kann Energien und Aura, sowie diese Wolken sehen, genauso wie das grieslige. Begleitet wird das Ganze durch Energiekugeln die immer um mich herum sind und die ich als Orbs betitele. Ob ich damit richtig liege weiß ich nicht.
    Auch ich frage mich ob ich die Energie aufrecht erhalten kann aber bisher ist es mir leider nicht länger als einen Monat am Stück gelungen. Warum es dann wieder vorbei ist, kann ich leider nicht sagen.
    Diese von den Fusssohlen aufsteigende Energie kann ich nur bestätigen und auch bei mir bündelt sie sich im Solarplexuschakra.
    Es reicht auch wenn ich nur eine Hand auf meinen Bauchnabel lege und sofort bekomme ich am ganzen Körper ein Kribbeln und starke Gänsehaut die unten an den Beinen anfängt und sich dann über den ganzen Körper ausbreitet.
    Ich warte schon gespannt auf deinen nächsten Beitrag und freue mich sehr darauf.

    Danke für diesen tollen Beitrag.
    Bea

    1. Hallo Bea! 🙂

      Schön, dass du mir den Kommentar geschrieben hast. 🙂

      Na, da haben wir ja einiges gemeinsam! 🙂

      Ja, es ist interessant, wie Kundalini wirkt und dass sie (auch!) mal segensreich sein kann. 😉

      Ob der Zustand bleibt? Es bleibt zu hoffen.

      Ganz liebe Grüße,

      Tanja

      1. Hallo Tanja,
        sehr gerne🙏.
        Es ist ja schon mal schön zu wissen, dass man damit nicht alleine ist 🤗
        Ahh, hätte fast noch den Luftzug vergessen der ständig um einen herum ist. Es ist als ob man im Luftzug eines nicht geschlossenen Fensters steht. Das war Anfangs ganz schön nervig aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Ebenfalls ist dieser Luftzug sehr stark über dem Kronenchakra zu spüren.
        36 Stunden am Stück kam ich ganz ohne Schlaf aus als die Kundalini erweckt wurde.

        Eines ist sicher, sie birgt viele Überraschungen in sich und man darf gespannt sein was sie noch so alles bereit hält😂

        Ich kenne auch die weniger schönen Seiten die von Heulkrämpfen und drepressiven Verstimmungen begleitet werden und ich schon so sehr zweifelte, dass ich dachte, ich wäre psychotisch aber diese Phasen gehen vorbei. Vor allem wenn man weiß mit was man es zu tun hat….

        Alles Liebe
        Bea

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