Energetische Erfahrung: Das Innere Radio, Teil 2 – Jim Morrison

Jim Morrison

Im Folgenden eine Erfahrung über Energetik und inneres Hören, ähnlich Hellhören:


Ich habe an anderer Stelle dargestellt, wie mein Inneres Radio funktioniert. (Link untenstehend). Vor kurzem schaltete es sich erneut hinzu.

Jeder kennt wohl die Band „The Doors“ und Jim Morrison, der nicht nur Rocksänger, sondern auch Poet gewesen ist. „Riders on the Storm“, „Light my Fire“ sind nur einige der Lieder, die die meisten noch kennen werden. Doch wer vielleicht noch jünger ist und nie von Jim Morrison und „The Doors“ gehört hat, dem kann ich nur raten, einfach mal reinzuhören. Jim Morrison war ein charismatischer Sänger, der Sound ist tragend, psychedelisch, erzählend, weich und wild zugleich, doch in allem dionysisch – also voller Sex. „Break on through to the other Side“ ist vermutlich der deutlichste Beweis dafür, dass auch Morrison Zeit seines Lebens aus der gewohnten Realität, der Matrix, auszubrechen versuchte. Das tat er sicherlich mit Drogen und mit einer gewissen Attitüde als Schamane, doch sein mysteriöser Tod und seine Todessehnsucht passen hier viel besser ins Bild.

Ich habe Jim Morrison immer für seine Lyrik verehrt, obwohl ich natürlich auch seine Musik sehr mag.

Gestern Nacht zeigten sich wieder starke Kundalini-Phänomene. Links und rechts neben der Wirbelsäule stieg die Energie hoch, was entweder sehr angenehm sein kann oder sehr unangenehm. Das „kühle Plätschern“ in den Nervenbahnen gehört eindeutig in die angenehme Kategorie. Doch demgegenüber steht das „heiße Bohren“. Und genau das plagte mich von 22:00 Uhr bis in den Morgen.

Ich konnte also nicht schlafen und wälzte mich von einer Seite zur anderen. Um etwa 03:30 Uhr morgens hatte ich so ziemlich alle Entitäten, also who-is-who der geistigen Welt, durch, von denen man annehmen darf, dass sie helfen. Doch offensichtlich sah man keinen Handlungsbedarf.

Wer unter Schlaflosigkeit leidet, weiß, dass der psychische Druck umso größer wird, je später es wird. Irgendwann muss man ja schlafen. Man will auch schlafen um für den nächsten Tag fit und ausgeruht zu sein. Doch je später es wird, umso angespannter wird man alleine deshalb, weil man noch immer kein Auge zugetan hat.

So ging es auch mir, und deshalb startete ich zu guter Letzt einen kollektiven Aufruf – mit gefletschten Zähnen: „Jetzt reicht’s! Das hört jetzt auf der Stelle auf!“

Ich war wütend. Und den Tränen nahe. Links und rechts neben meiner Wirbelsäule brannten die Stromkabel durch. So fühlte es sich an. Ich strampelte also die Decke ab, stapfte hinüber zur Küche und stopfte mir ein Stück Schokolade in den Mund. Ich hatte Lust auf etwas Süßes. Kaum, dass ich wieder im Bett lag, hörte ich ganz tief in mir „The blue bus is calling us“. Das Innere Radio. Ich merkte auf, denn noch war ich mir nicht sicher und konnte es gar nicht glauben. Doch da war es erneut:  „The blue bus is calling us“, eine Zeile aus „The End“.

Jim Morrison.

Ich drehte mich zur Seite und schloss die Augen. Ich lächelte. Die Textzeile kam immer wieder, ganz leise, fast zärtlich, so wie er es immer gesungen hat. Ich summte das Lied mit, denn ich freute mich darüber. Ich dachte ein bisschen über ihn nach und genau in dem Moment, als ich „He’s the lizard king and he can do anything“ dachte, war das Brennen im Rücken augenblicklich gelöscht und wurde zu dem kühlen Plätschern, das sich so schön anfühlt. Da lächelte ich noch breiter und schlief auch gleich darauf ein.

Wieder zeigte sich, dass sich das Innere Radio dann einschaltet, wenn ich mich physisch aus einer unangenehmen Situation und dem „Gedankenfeld“ herausbewege.

Zitat von The Doors aus „The Celebration of the Lizard“

I am the Lizard King
I can do anything
I can make the earth stop in its tracks
I made the blue cars go away

Nachtrag:

Um niemanden zu verwirren: Klassischerweise steigt Kundalini in der Wirbelsäule hoch. Das war auch vor Jahren bei mir so. Doch wenn das „erledigt“ ist, sucht sie sich andere Wege. Sie liebt vor allem die Zehen und Finger, hier kann man ebenso Aufstiegsphänomene erleben, über die Hände und Füße hoch bis zu den Schultern und bis zum Beckenraum. Doch ebenfalls steigt sie bauchseitig hoch und – wie es bei mir in jüngster Zeit der Fall ist – links und rechts neben der Wirbelsäule. Es handelt sich bei obiger Beschreibung also nicht um einen „Systemfehler“, nur weil es in der klassischen Literatur so nicht beschrieben ist. Es ist alles richtig.

Weiter mit der Artikelserie „Was ist Kundalini?“

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Geboren 1978 – Bloggerin | Beraterin zu spirituellen Themen | Kundalini | Neoterikerin | spirituelle Bohemienne | Herausgeberin von Neoterisches Bewusstsein – Moderne Spiritualität

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